Webservice

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Einfach ausgedrückt ist ein Webservice eine Applikation oder eine Geschäftslogik, auf welche mittels Standard-Internetprotokollen zugegriffen werden kann. Webservices verbinden Systeme miteinander und automatisieren Geschäftsprozesse. Sie vermindern die Komplexität und die Kosten traditioneller Integrationstechnologien und wirken so als Katalysator für SOA.

UDDI, WSDL und SOAP.
SOAP-Webservice.

Grundlage der Webservices sind drei XML-basierte Standards:

  • UDDI (Universal Description, Discovery, and Integration) bezeichnet einen Verzeichnisdienst, der die zentrale Rolle in einem Umfeld von dynamischen Webservices spielen soll
  • WSDL (Web Services Description Language) definiert eine plattform-, programmiersprachen- und protokollunabhängige XML-Spezifikation zur Beschreibung von Netzwerkdiensten (Webservices) zum Austausch von Nachrichten
  • SOAP (Simple Object Access Protocol / Service Oriented Architecture Protocol) ist ein Protokoll zum Austausch von Objekten

Alle drei Standards sind XML-basiert, das heisst die Daten werden aus der Datenquelle ausgelesen, im XML-Format an die anfordernde Website übermittelt, wo sie dann «lesbar» dargestellt werden.

SOAP-Webservices über HTTP bieten ein standardisiertes Verfahren für den (strukturierten) Nachrichtenaustausch zwischen lose gekoppelten Systemen. Ein System stellt dabei SOAP-Services zur Verfügung, welche von einem anderen System wie ein gewöhnlicher Funktionsaufruf (über das Internet) konsumiert werden können. Gegenüber dem anfragenden System (Client) wirkt das Anbieter-System wie eine „Black Box“ – das heisst, die Verarbeitung der Funktion bleibt dem Client gegenüber verborgen.

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