OpenID

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Eines der großen aktuellen Ärgernisse im Web ist die Notwendigkeit, dass man sich auf allen möglichen Seiten mit einem speziellen Benutzernamen und Passwort anmelden muss. Der von dem Web-2.0-Guru Brad Fitzpatrick entwickelte Standard OpenID soll einzelne Log-ins für mehrere selbständige Webseiten vereinfachen. Ziel dieser Systeme ist es, Single-Sign-On-Lösungen für registrierungspflichtige Websites zu etablieren und den Austausch von Daten und Programmen zwischen Websites zu ermöglichen. Kurz gesagt: Jeder Benutzer hat nur noch eine einzige ID und ein Passwort im gesamten Internet. Mit Connect konkurriert Facebook mit den Online-Identitätsmanagemensystemen OpenSocial, das von Google und MySpace unterstützt wird, sowie OpenID.

Mit einer solchen plattformübergreifenden Internet-Identität genügt es, eine Identität – also beispielsweise den Yahoo-Account – zu verwalten. Will man dann beispielsweise bei einem OpenID-fähigen Blog einen Kommentar schreiben, meldet man sich dort mit seiner Yahoo-Identität an. Der Blog-Server fragt bei Yahoo nach, ob deren Server die Identität des Users bestätigen kann. Nach der Bestätigung durch Yahoo kann der User das Blog dann direkt benutzen. OpenID legt viel Wert darauf, dass der Anwender die Kontrolle über die jeweils übermittelten Daten behält. So kann der beispielsweise festlegen, dass die Bestätigung durch den OpenID-Server immer erst nach einer expliziten Nachfrage beim Anwender erfolgt, in der dieser auch eingrenzen kann, welche Daten an den Serviceerbringer übermittelt werden. Anders als bei konkurierenden Modellen legt sich ein OpenID-Consumer nicht auf einen zentralen Identity-Provider wie Microsoft fest, sondern kann alle OpenID-kompatiblen Server, also beispielsweise die von Verisign und Yahoo, parallel akzeptieren. Über spezielle Bibliotheken können Entwickler in ihrer Software recht einfach OpenID-Unterstützung nachrüsten. Allerdings stellt sich mit der OpenID auch die Frage der Sicherheit.

Quellen

Links

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