Management
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Während auch einzelne Personen sich oder andere Personen managen können, bezieht sich Management im Kontext von Organisationen auf eine systematische Steuerung von Ressourcen zur Erreichung der Ziele von Organisationen. Demnach umfasst Management drei Komponenten: - die Führung von Personen und - die Optimierung von weiteren relevanten Ressourcen, um - die Ziele von Organisationen zu erreichen.
Manager müssen damit fertig werden, dass im Normalfall formale und inhaltliche Kompetenz auseinander fallen: Kein Vorgesetzter vefügt mehr über das für komplexe Geschäftsprozesse oder verzweigte Produktionsprozesse erforderliche Wissen. Vielmehr ist das relevante Wissen dezentral verteilt, auf viele Personen, Teams, Projekte, bereiche, Niederlassungen, Kooperationspartner, externe Stellen etc. Es geht dabei um "distributed intelligence", um verteiltes Wissen, das in der Dimension der Personalführung in einem eigenen Managementprozess, dem Wissensmanagement, so zusamemngeführt werden muss, dass es als die Gesamtheit des erforderlichen Wissens den jeweiligen Geschäftsprozess unterstützt.
Es ist eine der wichtigsten Aufgaben des systemischen Wissensmanagements, dafür zu sorgen, dass das Zusammenspiel von formalen, managerialen Kompetenzen und Fachkompetenzen produktiv und sich wechselseitig verstärkend gestaltet ist und sich die unterschiedlichen Kompetenzen nicht wechselseitig im Wege stehen.
Immer ist Management darauf gerichtet, die spezifischen Ressourcen einer bestimmten Organisation in optimaler Weise so zu steuern, dass die spezifischen Ziele der Organisation möglichst weitgehend erreicht werden.
Die "Intelligenz" (das Wissen) eines Unternehmens ist dort lokalisiert, wo die Basisarbeit der Informationsverarbeitung geleistet wird: bei den Spezialisten in Entwicklung und Betrieb, die wirklich mit der Umwelt des Betriebes, beziehungsweise den Produkten und dem Markt konfrontiert sind. Gutes Management besteht demanch weniger darin, Lösungen zu finden und dann von oben durchzusetzen, als darin, die Bedingungen zu schaffen, damit gute Lösungen sich entwickeln können.
Links
- "The Science of Management - From a stopwatch to mathematical models", BusinessWeek, Stand 31.8.2008
Quellen
- H. Willke: Einführung in das systemische Wissensmanagement (Seiten 17-22), Carl-Auer 2004
- D. Binswanger: Das Leichte ist das Schwere, Das Magazin
