Litfasssäulenübung

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Bei der Litfasssäulenübung (vgl. Deser, Deitering, Gilbert, 1999) handelt es sich um einen Workshop, in dem sich die Mitarbeiter über das im Team vorhandene bzw. vermutete Wissen austauschen.

Durch Einsatz der Litfasssäulenübung können Wissensdefizite in Teams ermittelt sowie Transparenz über vorhandenes Know-how geschaffen werden.

In einem Workshop fungiert jeder Teilnehmer als lebende Litfasssäule. Er befestigt ein Flipchart-Papier mit seinem Wissen auf dem Bauch. Jeder Teilnehmer formuliert anschliessend auf Kärtchen Fragen und Wünsche, die er an den Wissensträger hat, und hängt diese an den Rücken der "Säule" (natürlich kann alternativ auch jeweils ein Flipchart-Ständer pro Teilnehmer verwendet werden). Abschliessend werden die Karten analysiert und in einen Aktionsplan übernommen. Nicht erfüllbare Wünsche gehen an das Team zurück, um Wissensdefizite zu beseitigen.

(Lucko, Trauner: Wissensmanagement; Hanser 2005; S. 95f)

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