Knowledge Maps
Aus WM 2.0 Wissensmanagement-Wiki
Die Stärke von Knowledge Maps ist die Visualisierung der Daten bzw. des Wissens. Eine Art «Wissensarchitektur» wird aufgestellt. Wissen kann so global betrachtet werden und die Struktur kann herausgearbeitet werden. Es werden vier Arten von Wissenskarten unterschieden. (Eppler)
- Wissensträgerkarten
grafische Verzeichnisse von Wissensträgern
- Wissensbestandskarten
zeigen Aggregationsformen des verwalteten Wissens und dessen Beschaffenheit
- Wissensstrukturkarten
zeichen welches Wissensfeld zu welchem Sachverhalt gehört
- Wissensanwendungskarten
zeigen Reihenfolgen an, in den geeignete Wissensträge kontaktiert werden sollten
Nur wenn ständig aktualisiert wird, werden Wissenskarten lebendige Dokumente. Organisationsinterne Yellow Pages können dabei helfen, Wissen zu finden, wenn Ansprechpartner mit ihren Kompetenzen und Wissensgebieten dort verzeichnet sind. Gelbe Seiten sollten auch in elektronischer Form im Intranet zur Verfügung gestellt werden. Fraglich ist, ob das Wissen tatsächlich objektiviert dargestellt wird oder eher im Sinne von Angebot und Nachfrage angepriesen wird. (Heiko Röhl)
Quellen
- Führer durch den Wissensdschungel, M. Eppler 1997, Gabler Magazin 8/97 S. 10-13
- Organisationen des Wissens, Anleitung zur Gestaltung, Heiko Roehl, Klett-Cotta © 2002, 225 Seiten
Links
- Englischer Artikel zu: (Knowledge Maps http://www.appliedlearninglabs.com/kmaps/overview.html, Stand 27.4.2007)
- Sechs Elemente der Knowledge Maps (Flash http://www.appliedlearninglabs.com/kmaps/newwin_flash.html, Stand 27.4.2007)
- Fraunhofer Institut (KM http://www.iais.fraunhofer.de/1599.html?&L=1, Stand 27.4.2007)
- Methoden und Techniken des Wissens
- Wissenslandkarten
- Topic Maps, Stand 13.06.2007
