10.03.2010

Happy Birthday Dotcom-Blasen-Crash

Heute vor 10 Jahren markierte die NASDAQ mit 5,132.52 Punkten die Spitze des Dotcom-Booms und damit auch die Initialzündung für das Platzen der Dotcom-Blase. Einige Meinungen zum denkwürdigen Tag (der durchaus auch Gutes hinterlassen hat):

  • Where were you on 10 March 2000?, BBC News
    "But even though the end was sobering, the enthusiasm and the optimism remained. Sure, it was more tempered. But riding the dotcom wave is now a badge of honour.

    Anyone who lived through those times learned many a life lesson and are valued for having had that experience, not tarnished as failures as they might be in other parts of the world."


  • FTD-Serie: 10 Jahre Dotcom-Blase, Financial Times Deutschland
    "Der tatsächliche Höhepunkt bleibt dagegen fast unbemerkt: Am 10. März 2000 ist es eher ruhig am Neuen Markt, kein schlechter Handelstag, aber auch kein spektakulärer. Noch einmal geht es um gut 200 Zähler nach oben. Bis auf 8583 Punkte steigt der Nemax All Share, dann fällt der Index bis Börsenschluss wieder ein wenig.(...)

    Viele Unternehmer aber sind geblieben. Seriengründer wie Sarik Weber, der nach dem Platzen der Blase am Aufbau des Netzwerks Xing und des Handysoftware-Anbieters Cellity beteiligt war und inzwischen nach Greentech-Geschäftsideen Ausschau hält. Der irrationale Überschwang ist Pragmatismus gewichen. Die Euphorie der Jahrtausendwende möchte Weber dennoch nicht missen. "Damals ist die Basis geschaffen worden für zahlreiche Unternehmensgründungen, auch in den darauf folgenden Jahren", sagt er. "Und viele davon sind heute hoch erfolgreich."


  • When Bubble Burst: Companies Won, Investors Lost, The Wall Street Journal
    "Most of the consensus favorites among tech stocks turned out to be investing disasters. But in an odd way, the Internet bubble has left all of us better off, as its benefits have percolated throughout the economy and produced huge productivity gains across all sectors. The same cannot be said for all bubbles; many homeowners aren't better off just because the real-estate frenzy put millions of people into homes they couldn't afford."

Verfasst von Hans Fischer um 10:03

09.03.2010

Keine Frage: Grundrecht Internet

ZDNet.de schreibt im Artikel "Studie: 79 Prozent der Erwachsenen sehen Internetzugang als Grundrecht an":

"Vier von fünf Erwachsenen sehen einen Zugang zum Internet als Grundrecht an. Das ist das Ergebnis einer Umfrage (PDF) von BBC World Service unter 27.900 volljährigen Internetnutzern in 26 Ländern. (...) In Finnland und Estland gibt es schon einen gesetzlichen Anspruch auf einen Breitband-Internetanschluss. Auch das Europäische Parlament sprach sich im Mai 2009 dafür aus, dass der Zugang zum Internet, ähnlich wie die Meinungsfreiheit, zu einem Grundrecht in Europa wird."
Wer akademische Publikationen durchstöbert, findet eine Riesenvielfalt an thematisierten Internet-Einflüssen - auf das Gesundheitssystem, die Lehre, das Lernen, die politische Meinungsbildung, die Kommunikation, das Freizeitverhalten, die Produktinnovation, das Konsumverhalten, die Sozialarbeit, die Sprachentwicklung, den Detailhandel, das Kulturschaffen, die Ethik und und und und und. Absolut logisch also, dass ein Internet-Zugang, wenn gewünscht, zugänglich sein muss.

Die Internet-Geschichte haben wir im Beitrag "Sturmlauf vom Freak- zum Leitmedium" beschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 11:19

23.02.2010

"A periodic table of visualization methods"

Visualisierung, insbesondere von Börseninformationen, ist Teil unserer täglichen Arbeit. Eric Bugnon (@EBugnon) hat auf "A periodic table of visualization methods" aufmerksam geamacht. Eine fantastische Tabelle. Unbedingt aufrufen und mit der Maus über die einzelnen Felder fahren.

visualization_table.jpg

(Bildquelle: Visual-Literacy.org)

Verfasst von Hans Fischer um 11:20

11.02.2010

Leitmedium Internet und seine Leitmedien

NZZ Online Extrablog fragt im Artikel "Die neuen Leitmedien - Facebook, Google oder Apple?". Es folgen Zahlen und Aufzählungen und als Resume dient der Satz: "Leitmedien verlieren an Leuchtkraft, denn die Massen lassen sich immer weniger lenken".

Die Formulierung passt zur Aussage des gestrigen Postings "Medienhäuser brauchen Social Network-Bypass", wonach Ereignisse und News dank sozialer Netzwerke so rasch verbreitet werden, das die infrastrukturellen und prozessualen Möglichkeiten der klassischen Medien überfordert sind. Lenkung wird nahezu ungmöglich und dank des Masseneinflusses werden sich jeweils hippe Anwendungen relativ schnell ablösen - jedenfalls sehr viel schneller, als das früher der Fall war.

Item, die im Satz aufgezählten Beispiele Facebook, Google und Apple passen, wenn "Leitmedien" im Sinne von Jürgen Wilke als Einzelmedien verstanden werden, deren Leaderqualität in Faktoren wie Verbreitungsquantität und -qualität, Bindungspotenzial oder publizistische Leitfähigkeit begründet sind.

Nimmt man "Leitmedium" aber im übergeordneten Sinn, dann ist die Antwort eindeutig: Internet. Das Leitmedium hat das Fernsehen abgelöst, was unter anderem ja auch die im NZZ-Blog zitierten Einzel(leit)medien bestätigen.

Verfasst von Hans Fischer um 14:26

01.02.2010

iPad - Stimmen zur Web- und Kommunikationszukunft

Aus Marketingsicht ist die iPad-Ankündigung ein (sich wiederholendes Apple-) Phänomen. Abertausende Zeitungs-, E-Zine-, Blog- und Twitterbeiträge später, erscheinen interessante Zusammenzüge verschiedener Meinungen, versehen mit teilweise Visionärem. Anbei eine kleine Auswahl:

  • iPad: Entwickler müssen ihre Apps neu erfinden, heise online
    "Doch wer seine App das erste Mal im enthaltenen Simulator [im iPAD SDK] startet, bemerkt bald, dass er nicht nur einen Bildschirm in völlig ungewohnten Ausmaßen vor sich hat, sondern auch sein bisheriges Bedienkonzept über den Haufen schmeißen muss, um den Anforderungen der "iPad Human Interface Guidelines" an eine "Beautiful App" gerecht zu werden. Es gilt, eine Applikation neu zu erfinden, ihr Bedien-Interface komplett anders zu gestalten, um nicht den Anschluss zu verlieren – und von dem erneuten Goldrausch zu partizipieren, den Apple vorhersagt."

  • Wie Tablets das Zeitunglesen revolutionieren können, Manager Magazin Online
    "Die Presseverlage erhoffen sich von Tablets wie dem iPad ihre Rettung. Doch Gedrucktes einfach digital zu verkaufen, wird nicht reichen: Jetzt braucht es Kreativität. Denn auf den neuen Geräten gibt es plötzlich starke Konkurrenz von Fernsehsendern, Web-Medien und ganz neuen Wettbewerbern."

  • Apples Macht: Die Politik des iPad, FAZ.net
    "Schon während der geradezu buddhistischen Präsentation des neuen iPad füllte sich das Netz mit Protesten darüber, was Apples neuer Computer alles nicht kann. Buchstäblich bei jedem Fingertipp von Steve Jobs hielt eine neue Phalanx von Demonstranten virtuelle Transparente hoch: keine Tastatur, keine Kamera, keine Entwicklungswerkzeuge, keine sinnvollen Anschlussbuchsen, kein Multitasking! Steve Jobs, der Revolutionär des Computerzeitalters, gab seine Regierungserklärung ab, und plötzlich dämmerte es großen Teilen seiner Mitrevolutionäre, dass die Zukunft sie womöglich nicht mehr braucht. Ungefähr einen Tag später wurde klar, dass genau darin die revolutionäre Dynamik des neuen Geräts liegen könnte."

  • Wie Apple und Google um die Herrschaft im Web kämpfen, wiwo.de
    "Das iPad, Apples neues kultiges Zwischending aus iPod und Laptop fürs mobile Internet, beschleunigt die Metamorphose des Webs zur allgegenwärtigen virtuellen Zweitwelt. Jetzt entscheidet sich, wer die Vorherrschaft über das künftige Netz gewinnt und Milliardengeschäfte macht."
Dann gäbe es noch Beiträge wie "Hello iPad, Goodbye PC" von Nicholas Carr und anderen E-Denkern. Die kleine Auswahl reicht aber mit Sicherheit, um die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit der Thematik zu unterstreichen. Kein Spiel, vielmehr neuer Meilenstein.

Verfasst von Hans Fischer um 13:04

22.01.2010

Visuelle Essenz der perfekten Homepage

Im Zusammenhang mit der Börseninformationswebsite eines Kunden diskutierten wir über die perfekte Homepage - also die Startseite seiner Webpräsenz. Nun, die Userbedürfnisse scheinen schlicht zu facettenreich, um eine eindeutige Antwort geben zu können. So weiss man zum Beispiel aus der Didaktik um auditiv, visuell oder kinästhetisch veranlagte Menschen (s. "Lernstile") und deren unterschiedliche Bedürfnisse.

Dann könnte ja eventuell die Essenz der gängigen Web-Usability-Methoden zu Rate gezogen und die Homepage darauf basiert werden. Nein. Diese Erkenntnisse fliessen zwar in die Darstellung und Programmierung ein, die Bandbreite ist aber zu gross. Ausserdem richten sich die einzelnen Online-Börseninformationsanbieter an unterschiedliche Kundensegmente.

Was nun? Wir fokussieren bei der Frage auf zwei Elemente: Visualisierung und Individualisierung. Bezüglich Visualisierung habe ich im Posting "Napoleons Scheitern als Vorbild für Börsen-Visualisierung" geschrieben, dass Charles Joseph Minards Darstellung von Napoleons Russlandfeldzug aus dem Jahr 1869 fünf Ebenen darstellt und nach wenigen Blicken einen hervorragenden Überblick über den Feldzug vermittelt.

minard_napoleon.jpg

(Für Grossansicht aufs Bild klicken; Bildquelle: York University)

Wer am Nutzen dieser Visualisierung zweifelt, möge diesen Informationsgehalt doch kurz mal mit Worten zu vermitteln versuchen.

Zurück zur Börseninformation: Die Inhalte einer Börsen-Website sind immens. Eine "perfekte" Startseite würde also diese Daten- und Informationsmenge auf wenige, prägnante Visualisierungen reduzieren, die als Ausgangspunkt für das bewusste, vertikale Eintauchen in Informationsdetails und -zusammenhänge dienen würde. Dies ist aber nur mit der erwähnten Individualisierung sinnvoll. Denn erfahrene Anleger werden insbesondere eigene Portfolios, bestimmte Indizes und Auffälligkeiten auf der Startseite visualisiert haben wollen, während Anfänger den Gesamtüberblick und Hinweise schätzen, die ihnen für geplante oder getätigte Investments das Gefühl der Unsicherheit mildern.

Ein Kollege meinte, dass eine Börsen-Homepage ohne die parallele Anordnung von Tabellen, Charts, Newsspalten etc. als Informationsquelle nicht glaubwürdig genug sein könnte. Nun, mitentscheidend für den Google-Erfolg war unter anderem die Tatsache, dass deren maximal reduzierte Homepage mit Logo und Eingabefenster von jedem User verstanden wurde. Börseninformationseinstiegsseiten können sicherlich nicht so stark reduziert werden. Das Prinzip bleibt sich aber gleich.

Verfasst von Hans Fischer um 13:45

19.01.2010

Corporate Twitter: na ja / Mobiles Internet: unbedingt

Während Corporate Twitter von den Rahmenbedingungen abhängt und keinesfalls zwingend ist (s. "Vermeintliche Gretchenfrage: Wann sollen Unternehmen twittern?"), wird mobiles Internet sehr bald schon für unternehmerischen Erfolg oder Misserfolg mitentscheidend sein (s. auch frühere Beiträge zum Thema).

Persoenlich.com zitiert im Artikel "Handys lösen Computer ab" eine Gartner-Studie, wonach ab 2013 Handies den Computern in Sachen Internetzugang den Rang abgelaufen haben werden. Jedes Unternehmen mit Internet-Schnittstellen ist folglich in zeitlich dringlicher Pflicht, sich auf die Veränderung einzustellen. E-Commerce, E-Communication oder Social Media Marketing ohne adäquate Zugänge und Anwendungen für mobiles Internet werden zur vergeblichen Liebesmüh.

Und welche Mobile Internet-Bereiche sind besonders angesagt? In einer anderen Publikation hält Gartner als "Top 10 Consumer Mobile Applications for 2012" fest.

  1. Money Transfer: This service allows people to send money to others using Short Message Service (SMS). Its lower costs, faster speed and convenience compared with traditional transfer services have strong appeal to users in developing markets, and most services signed up several million users within their first year. However, challenges do exist in both regulatory and operational risks. Because of the fast growth of mobile money transfer, regulators in many markets are piling in to investigate the impact on consumer costs, security, fraud and money laundering. On the operational side, market conditions vary, as do the local resources of service providers, so providers need different market strategies when entering a new territory.

  2. Location-Based Services: Location-based services (LBS) form part of context-aware services, a service that Gartner expects will be one of the most disruptive in the next few years. Gartner predicts that the LBS user base will grow globally from 96 million in 2009 to more than 526 million in 2012. LBS is ranked No. 2 in Gartner’s top 10 because of its perceived high user value and its influence on user loyalty. Its high user value is the result of its ability to meet a range of needs, ranging from productivity and goal fulfillment to social networking and entertainment.

  3. Mobile Search: The ultimate purpose of mobile search is to drive sales and marketing opportunities on the mobile phone. To achieve this, the industry first needs to improve the user experience of mobile search so that people will come back again. Mobile search is ranked No. 3 because of its high impact on technology innovation and industry revenue. Consumers will stay loyal to some search services, but instead of sticking to one or two search providers on the Internet, Gartner expects loyalty on the mobile phone to be shared between a few search providers that have unique technologies for mobile search.

  4. Mobile Browsing: Mobile browsing is a widely available technology present on more than 60 percent of handsets shipped in 2009, a percentage Gartner expects to rise to approximately 80 percent in 2013. Gartner has ranked mobile browsing No. 4 because of its broad appeal to all businesses. Mobile Web systems have the potential to offer a good return on investment. They involve much lower development costs than native code, reuse many existing skills and tools, and can be agile — both delivered and updated quickly. Therefore, the mobile Web will be a key part of most corporate business-to-consumer (B2C) mobile strategies.

  5. Mobile Health Monitoring: Mobile health monitoring is the use of IT and mobile telecommunications to monitor patients remotely, and could help governments, care delivery organizations (CDOs) and healthcare payers reduce costs related to chronic diseases and improve the quality of life of their patients. In developing markets, the mobility aspect is key as mobile network coverage is superior to fixed network in the majority of developing countries. Currently, mobile health monitoring is at an early stage of market maturity and implementation, and project rollouts have so far been limited to pilot projects. In the future, the industry will be able to monetize the service by offering mobile healthcare monitoring products, services and solutions to CDOs.

  6. Mobile Payment: Mobile payment usually serves three purposes. First, it is a way of making payment when few alternatives are available. Second, it is an extension of online payment for easy access and convenience. Third, it is an additional factor of authentication for enhanced security. Mobile payment made Gartner’s top 10 list because of the number of parties it affects — including mobile carriers, banks, merchants, device vendors, regulators and consumers — and the rising interest from both developing and developed markets. Because of the many choices of technologies and business models, as well as regulatory requirements and local conditions, mobile payment will be a highly fragmented market. There will not be standard practices of deployment, so parties will need to find a working solution on a case-by-case basis.

  7. Near Field Communication Services: Near field communication (NFC) allows contactless data transfer between compatible devices by placing them close to each other, within ten centimeters. The technology can be used, for example, for retail purchases, transportation, personal identification and loyalty cards. NFC is ranked No. 7 in Gartner’s top ten because it can increase user loyalty for all service providers, and it will have a big impact on carriers' business models. However, its biggest challenge is reaching business agreement between mobile carriers and service providers, such as banks and transportation companies. Gartner expects to see large-scale deployments starting from late 2010, when NFC phones are likely to ship in volume, with Asia leading deployments followed by Europe and North America.

  8. Mobile Advertising: Mobile advertising in all regions is continuing to grow through the economic downturn, driven by interest from advertisers in this new opportunity and by the increased use of smartphones and the wireless Internet. Total spending on mobile advertising in 2008 was $530.2 million, which Gartner expects to will grow to $7.5 billion in 2012. Mobile advertising makes the top 10 list because it will be an important way to monetize content on the mobile Internet, offering free applications and services to end users. The mobile channel will be used as part of larger advertising campaigns in various media, including TV, radio, print and outdoors.

  9. Mobile Instant Messaging: Price and usability problems have historically held back adoption of mobile instant messaging (IM), while commercial barriers and uncertain business models have precluded widespread carrier deployment and promotion. Mobile IM is on Gartner’s top 10 list because of latent user demand and market conditions that are conducive to its future adoption. It has a particular appeal to users in developing markets that may rely on mobile phones as their only connectivity device. Mobile IM presents an opportunity for mobile advertising and social networking, which have been built into some of the more advanced mobile IM clients.

  10. 10: Mobile Music: Mobile music so far has been disappointing — except for ring tones and ring-back tones, which have turned into a multibillion-dollar service. On the other hand, it is unfair to dismiss the value of mobile music, as consumers want music on their phones and to carry it around. We see efforts by various players in coming up with innovative models, such as device or service bundles, to address pricing and usability issues. iTunes makes people pay for music, which shows that a superior user experience does make a difference.

Verfasst von Hans Fischer um 09:26

11.01.2010

Mobile Internet, realer Cash/virtuelle Welt, Apps, corporate Barcamps, Green Marketing

Newsreader-Ausbeute mit vielerlei interessanten Artikeln aus dem Umfeld unserer Tätigkeitsgebiete:

  • Mobile Trends 2010, ECIN.de
    "Wie die Experten von Juniper Research erwarten, soll die Anzahl mobiler Downloads mit Augmented-Reality (AR)-Inhalten von weniger als einer Million im Jahr 2009 auf mehr als 400 Milionen bis 2014 ansteigen. Diese interaktiven Inhalte dienen Kunden unter anderem zur Unterhaltung, zur Navigation oder zur Bereitstellung von Informationen. Zu dem enormen Anstieg führen soll die weitere Verbreitung von App-Stores unter Netzbetreibern und Betriebssystem-Herstellern, die zunächst in einer großen Anzahl neuer Anwendungen resultieren werden."


  • Money for Nothing? Virtual Goods Market Takes off, PCWorld/Yahoo! News
    "Social networking and multiplayer online games are fueling dramatic growth in hard cash earned from goods that exist only in the world of online make-believe, according to companies in that market gathered at the Consumer Electronics Show in Las Vegas."


  • iPhone: Verleger hoffen - App in die Zukunft!, Süddeutsche.de
    "Spötter sagen, Fans des amerikanischen Apple-Konzerns werden vor Dankbarkeit auf die Knie fallen und ihre Geldbörsen zücken, sobald wieder ein neues Produkt kommt. Ende Januar wird Apple-Chef Steve Jobs offenbar den "iSlate" präsentieren. Das könnte ein iPhone im XL-Format sein - und auch den Journalismus im Internet zu einem profitableren Geschäft machen."


  • Wissens-Management 2.0 - Gedankenaustausch einmal anders, Computerwoche.de
    "Barcamps zählen zum Format der sogenannten "Unkonferenzen". Dies sind auf dem Prinzip der Selbstorganisation basierende, inhaltlich und formal relativ offene Diskussionsveranstaltungen. (...) Auch Unternehmen erkennen zunehmend den Wert von Unkonferenzen, um den internen und externen Wissensaustausch zu fördern."


  • Aufblühen mit Green Marketing, ECIN.de
    "In einer Untersuchung des Business-Umweltmagazins Environmental Leader wurden Ideen für grünes, nachhaltiges Marketing unter die Lupe genommen. Zusammenfassendes Ergebnis: Nachhaltiges Marketing lohnt sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch für das praktizierende Unternehmen."
Wir twittern @rolotec.

Verfasst von Hans Fischer um 14:47

06.01.2010

Wie kam die Plastikfigur in den Königskuchen?

Die angestammten Themen dieses Blogs in Ehren, heute widmen wir uns aus gegebenem Anlass einer spezifischen Backware. Genau, dem Dreikönigskuchen. Anlass ist das christliche Fest Epiphanias, das unter anderem bei Wikipedia beschreiben ist und im Kern als Tag der Taufe Christi und Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gilt.

So weit so gut. Doch was hat es mit dem Kuchen auf sich und wie kam es, dass eine Plastikfigur für Eintages-Könige sorgt? Livenet.ch schreibt dazu:

"In der Schweiz wurde das Dreikönigsfest in den Zünften nachweislich schon seit 1311 gefeiert. Es wurde dabei eine Bohne im Dreikönigskuchen versteckt und wer sie fand, war dann König für einen Tag. Andere Quellen zeigen, das dieser Brauch in ähnlicher Form auch in England üblich war. Im Mittelalter ging dieser Brauch dann mehr und mehr verloren.

(...) Der Brauch wurde erst vor etwa einem halben Jahrhundert wiederbelebt, als Max Währen aufgrund seiner Recherchen nach dem Krieg auf diese alte Tradition stiess und von der Fachschule für Bäcker schliesslich einen modernen Königskuchen entwerfen liess. Die Bäcker nahmen den alten Brauch dann aber erst 1952 wieder auf."

Verfasst von Hans Fischer um 09:21

22.12.2009

Rezession vor Conficker und Taschenrechner

Es ist Listen-Saison (s. auch "30 willkürlich angeordnete Prognosen 2010" oder "Auch Top 10-Listen können top sein"). Diesbezüglich interessierte, welche Blog-Beiträge 2009 am häufigsten geklickt wurden. Ich tippte auf "Müssen oberste Chefs wirklich twittern?" oder eine andere Meldung aus dem Social Media-Bereich. Doch weit gefehlt. Nachfolgend die Auswertung:

Verfasst von Hans Fischer um 09:14

16.12.2009

30 willkürlich angeordnete Prognosen 2010

Verfasst von Hans Fischer um 14:38

14.12.2009

Focus-Community, Social Investing, Mobile Förderung, Zukunftsmärkte, Bankkunden 2.0

Sammelpublikation zum hoffentlich fantastischen Wochenstart:

  • Focus startet Fragen-Community, Welt Online
    "User fragen, User antworten: Von diesem Prinzip will jetzt auch Focus Online profitieren und hat eine neue Community gestartet. Die Nutzerinhalte will das Nachrichtenportal auch auf der eigenen Website einblenden."


  • "Social Investing Doesn't Quite Click", Barron's
    "If your believe you're an investing genius, you most likely already have a system to choose your trades. If you're not an investing genius, a site called kaChing, which styles itself as "the Web's largest marketplace for investing talent," is there to help you out."


  • Mobile phone English lessons a hit in Bangladesh, AFP/Yahoo! News
    "Every morning, Ahmed Shariar Sarwar makes it his daily ritual to call number 3000 on his mobile phone to get lessons in English -- his passport to a better life in impoverished Bangladesh. (...) He is among hundreds of thousands of young men who have turned to the novel English teaching service since it was launched last month by a charity arm of the BBC."


  • Kommunikationstechnologie - Zukunftsfähig dank IKT und Medien, Financial Times Deutschland
    "Unabdingbar für eine langfristige Sicherstellung des IKT-Standorts Deutschland sind nach Ansicht internationaler IKT-Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nachfolgende konkrete Handlungsempfehlungen: Überwindung der Digitalen Spaltung (...) Medienkompetenz fördern (...) Deutschland als Land der Ideen stärker fordern und fördern (...) Ausbau der Netze (...) Datenschutz als Chance."


  • Studie: Banken setzen auf Kundenpflege im Web 2.0, firmenpresse
    "Dass die neuen Facebook-Filialen jedoch dazu führen, dass analog der Einführung des Bankomats und des Telefonbankings nun das große Filialensterben beginne, glaubt Haarhaus nicht: „Die Banken werden den persönlichen Kontakt zum Kunden zunächst nicht aufgeben, weil ja nach wie vor die Mehrheit der Kunden gar nicht im Social Web aktiv ist: 25 Millionen Social Web-Aktivisten in Deutschland stehen eben auch 55 Millionen Verbraucher entgegen, die diesen Kanal noch gar nicht für sich entdeckt haben.“ Dennoch sei es richtig, wenn die Banken ihre Prioritäten schon heute auf das Social Web ausrichteten, so Haarhaus: „Neben engeren, besseren Bindungen zu ihren bereits im Web 2.0 aktiven Kunden gewinnen die Vorreiter jetzt natürlich tiefe Einblicke in die Prozesse, Technologien und Applikationen von morgen: Spätestens mit der Realisierung des Ubiquitous Web, des allgegenwärtigen, mobilen und breitbandigen Webs in einigen Jahren werden sich die weitaus meisten Interaktionen zwischen Banken und Kunden virtuell abspielen."
Wir twittern @rolotec.

Verfasst von Hans Fischer um 16:08

09.12.2009

Auch Top 10-Listen können top sein

Zurzeit wimmelt es im Web von Top 10- oder Top X-Listen. Meistens dienen sie einzig der Traffic- und Aufmerksamkeitsgenerierung bei möglichst geringem Aufwand: 1 bis 10, einige Stichworte, in Sekunden ohne Anstrengung konsumierbar und daher für viele interessant. Dank inhaltlich oberflächlichen Kanälen wie Twitter verbreiten sich solcherlei Top Listen innert Rekordzeit.

Top Listen können aber auch viel Substanz haben. So sind unter anderem die "The Top 10 Everything of 2009" von Time sehr viel aussagekräftiger als zum Beispiel gängige Listen wie die "Top Search Terms for 2009". Time bietet eine tolle Auswahl mit tollen Texten und adäquaten Illustrationen. Schmökern lohnt sich.

Verfasst von Hans Fischer um 09:34

07.12.2009

Finance-Twitter, IT-Trends, Anbiederung, eCommerce, ePolitik, Finance Streams

  • Twitter: Banken wollen Kunden mit Gezwitscher locken, Welt Online "Banken entdecken soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook für ihre Kommunikation. Viele Geldhäuser kommunizieren bereits über das Community-Banking mit ihren Kunden. Das bietet langfristig Chancen und viel Transparenz – wenn es den Anbietern gelingt, für Sicherheit zu sorgen."

  • Technologie-Trends 2010 - So sichern Sie Ihr Wachstum, Computerwoche "1. In den Wolken schweben / 2. 360 Grad Sicherheit / 3. High-IQ-Netze / 4. Green IT / 5. IP-basierte Investitionen"

  • "Anbiederung wird sofort entlarvt", Welt Online "Der Kontakt zum Kunden wird immer häufiger auch über das Internet gesucht. Mehr und mehr Banken nutzen dafür Blogs oder die sogenannten sozialen Netzwerke, also Angebote wie Facebook oder Twitter. Schaut man sich dort um, hat man den Eindruck, als hätten auch hier die unkonventionellen, oft jungen Banken einen Vorsprung."

  • Fröhliche Weihnachten für [E-] Händler, Internet World Business "Den Internethandel erwartet ein rosiges Weihnachtsgeschäft: 78 Prozent der Onlinshopper wollen auch in der Weihnachtszeit wie gewohnt oder mehr online einkaufen. Rund ein Viertel (26 Prozent) möchte noch intensiver nach Geschenken im Internet suchen als ein Jahr zuvor."

  • Wirtschaft wünscht sich neuen Ausschuss für Netzpolitik, heise online "Konkret verwies der IT-Experte auf Fragen der Reglementierung und inhaltlichen Kontrolle des Internet, die Debatte über Zugangs- oder Webseitensperren, die weitere Reform des Urheberrechts oder eine Festschreibung der Netzneutralität. Es gelte, die noch verbreitete Sicht des Internet als Hort des Verbrechens zurechtzurücken und Strategien zur Stärkung der allgemeinen Medienkompetenz voranzutreiben."

  • Google Finance Streams Real-Time News, Search Engine Journal "After putting real-time and streaming quotes to its financial site, Google is again at it, this time adding real-time, self-updating financial news stream to Google Finance, the hopes that financial workers would turn to their financial services site to give them the edge in the market."
Wir twittern @rolotec.

Verfasst von Hans Fischer um 13:06

02.12.2009

Online Adventskalender

Wikipedia schreibt zu Adventskalendern:

"Aus einem deutschen lutherischen Ursprung heraus, gehören Adventskalender heute weltweit in christlich geprägten Ländern zur Vorbereitung auf das weihnachtliche Geburtstagsfest der 2. Person des christlichen Gottes, Jesus Christus. Ebenso ist eine zunehmende allgemein kommerzielle Vermarktung von Adventskalendern, auch in nicht-christlich geprägten Ländern, zu beobachten."
Für die meisten Online-Adventskalender kommt der angesprochene kommerzielle Hintergrund zum Tragen. Es gibt aber auch andere Beweggründe. Anyway, anbei eine Auswahl:

Verfasst von Hans Fischer um 10:09

23.11.2009

Social Media-Plädoyer und -Trends, Irrationalität, Mobile Zukunft, Enterprise 2.0

Kleines News-Aggregator-Sammelsurium:

  • Plädoyer für die Sozialen Medien im Internet, Spiegel Online
    "Das Netz der Netze ist in seiner noch kurzen Geschichte nicht nur zu einem immer erfolgreicheren Kommunikations- und Informationsmedium geworden; es ist zugleich das digitale Herz der globalisierten Welt: Über seine technische Infrastruktur fließen die transnationalen Geldflüsse ebenso wie logistische Steuerungsprozesse des internationalen Waren- und Güterverkehrs. Doch nicht nur die Wirtschaft, auch Wissenschaft und Forschung, Politik und Kultur finden längst zu einem nicht geringen Teil im oder über das Internet statt. Tendenz steigend. "


  • "Welche Online-Trends kommen 2010?", IT Times
    "Facebook wird relevanter / Die Wolke wird kommen / Bezahlen wir bald nur noch mobil? / Ein Login, der überall passt / Das Marketing investiert in Social Networks / Wertvolle Daten sammeln, verstehen und aufbereiten."


  • Riding the Waves of Irrational Behavior, TIME
    "But mainstream economists, who had long dismissed market cycles as nonsense, have begun to come around at least a little. Yale's Robert Shiller describes market booms and busts as the product of fashion and animal spirits. A trio of academics revisited a famous 1934 paper that debunked the predictions of Dow theorist Hamilton and found that, adjusted for risk, Hamilton's predictions beat the market. MIT's Andrew Lo, a top finance scholar, has made technical analysis one of his main research topics. So maybe there is something to it. Or maybe this is just evidence of a social wave in action."


  • Die zehn Gebote: mobile Anwendungen der Zukunft, ECIN
    "Die Liste der zehn wichtigsten mobilen Anwendungen der Zukunft wird, laut Gartner, angeführt von den Bankgeschäften. Vor allem der Geldtransfer, beispielsweise per SMS, ist schneller, einfacher und vor allem weitaus weniger kostenintensiv für die Geldinstitute. Diese Vorteile werden über Preise an die Benutzer weiter gegeben. Allerdings geben die Marktbeobachter zu bedenken, dass noch Fragen der Sicherheit und der Breitbandkapazitäten zu klären sein werden, da sich schon in den frühen Systemen Millionen von Menschen angemeldet haben."


  • The Role of Social Techniques in Search & How It Impacts Your Organization , Portals and KM
    "Social technologies are transforming the way that people use the web and, with it, the way that companies engage with their customers and employees. Search is certainly being affected by the increasingly social nature of online activities. Impacting the socialization of search are the factoring in of the social graph and social activities into search results. Also, online people increasingly turn to their social networks when seeking information, recognizing that these people are likely to lead them to results. Li, a former Forrester analyst, provides insights into how social technologies are transforming the way people search for and discover information and how you can prepare your organization for—and create business advantage with—this shift."

Wir twittern @rolotec.

Verfasst von Hans Fischer um 10:44

13.11.2009

Tag der Paraskavedekatriaphobie - Freitag der 13.

Heute feiern wir mal wieder Freitag den 13. Die abergläubische Furcht vor der Zahl 13 ("Triskaidekaphobie") geht laut verschiedenen Quellen auf das letzte Abendmahl Jesu Christi zurück - Judas Ischariot war der dreizehnte Anwesende (was aus logischer Sicht keinen Sinn macht, sich aber trotzdem durchgesetzt hat). Dazu kommt, dass Jesus Christus an einem Freitag gekreuzigt wurde. Zusammen gibt das die Nährlösung für die "Paraskavedekatriaphobie" - der krankhaften Angst vor dem Freitag, dem 13.

Welt Online bringt im Artikel "Achtung! So gefährlich ist Freitag, der 13." Hintergründe und schreibt unter anderem:

"Die Techniker Krankenkasse in Bayern ist der Sache auf den Grund gegangen und hat die Unfallzahlen am jeweils 13. eines Monats verglichen. „An diesen Tagen registrierten wir durchschnittlich 1047 Unfälle“, berichtet TK-Sprecher Peter Schieber. „Mit 1602 Unfällen liegt der 13. Februar 2006 an der Spitze der unfallträchtigsten Tage. Das war ein Montag. An zweiter Stelle kommt ein Mittwoch. Weniger Unfälle als am Freitag den 13. passieren nur noch am Samstag und am Sonntag."

Verfasst von Hans Fischer um 09:04

10.11.2009

Evolution oder Regression, das ist hier die Banken-Frage

Ein Highlight am Finance Forum 09 war das Referat "Wie Banking der Zukunft geht" von Brand:Trust-Mann Achim Feige. Der Markenführungsspezialist basierte dabei auf dem Spiral Dynamics-Modell von (Obama-Berater) Don Beck und Chris Cowan.

feige_sd_1.jpg

(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: Achim Feige: "Wie Banking der Zukunft geht")

Während Conan der Barbar noch ums schiere Überleben kämpfte, widmete sich der Pate Familien-(Stammes-)Banden und dem Horizont von G.W. Bush entsprach das Streben nach Dominanz. Sein Nachfolger setzte einige Stufen höher auf der Integrationsebene ein.

Und was soll das im Kontext mit Banken? Ganz einfach: Grenzsituationen (wie wir mit der Finanzkrise seit längerer Zeit schon eine haben) forcieren Sprünge. Geht's nach oben, spricht man von Evolution; umgekehrt von Regression. Achim Feige hat dies bankenspezifisch folgendermassen dargestellt.

feige_sd_1.jpg

(Klick ins Bild für Grossansicht)

Die Grafik ist m.E. eindeutig und braucht keine weiteren Erklärungen. Speerspitzen-Beispiele sind real. Einige sind in diesem Blog bereits beschrieben, weitere werden folgen.

Verfasst von Hans Fischer um 14:34

29.10.2009

Weltumspannend: Happy Birthday Internet

Unter anderem im Beitrag "Internet: Sturmlauf vom Freak- zum Leitmedium" haben wir die Internet-Geschichte thematisiert. Aber genau heute ist Geburtstag angesagt. Unter "40 Jahre Internet - 20 Jahre www" schreibt 3sat:

"Die Geschichte des Internets beginnt am 29.10.1969, als Leonard Kleinrocks Mitarbeiter Charly Klein an der UCLA (Universität von Los Angeles) die erste Netzwerk-Nachricht über eine Strecke von 400 Meilen absetzte. Der Text der Nachricht war „LO“. Das war der welterste Text im Internet - die erste Internetnachricht. Eigentlich wollten Charly Klein und Leonard Kleinrock ein „LOGIN“ schreiben (um sich am entfernten Stanford-Computer einzuloggen), doch beim „G“ stürzte alles ab. Ein paar Stunden später jedoch war alles gut. Das LOGIN klappte. Im Laufe des Jahres schlossen sich noch die Universitäten von Santa Barbara und Utah dem neuen Netzwerk an, das den Namen ARPANET trug."
Anbei eine Auswahl an aktuellen Artikeln zur Entstehungsgeschichte.

Verfasst von Hans Fischer um 10:33

05.10.2009

Business-Begriffe für mehr Airtime mit dem CEO

Beginnen wird den Montag mit etwas Alltäglichem: Der expansiv wachsenden Verwendung von Businessfloskeln. Financial Times Deutschland bietet eine Aufzählung unter "Neues Futter für den Businesstalk". Ein, zwei Begriffe rausgepflückt und zusammengeführt, ergeben dann Leseübungen wie zum Beispiel:

Announcement: Blue sky thinking asap canceln, Cherry picks committen und C-Level Face-to-Face-Presentation finalisieren.
Weitere Begriffe und Beispiele finden sich u.a. bei Denglisch für Anfänger oder "The Marketing Denglisch Wordbook of Horrors".

Verfasst von Hans Fischer um 09:44

21.09.2009

"Zehn Gründe für den Erfolg des iPhone"

... titelt der Tages Anzeiger und nennt:

  1. Das iPhone macht das Internet mobil
  2. Das iPhone macht die Tastatur überflüssig
  3. Das iPhone ist vor allem ein Computer
  4. Der Gesellschaftsfaktor
  5. Der App Store
  6. Benutzerfreundlichkeit
  7. Das Design
  8. Die Zelebrierung von Produkteneuheiten
  9. Der Sympathie-Faktor
  10. Das iPhone macht das Leben einfacher
Zusammengefasst: Das iPhone verkörpert den Social Media und Mobile Internet-Lifestyle derzeit wie kein anderes Gerät. Fazit aus persönlicher Sicht: Optimal ist die Kombination von iPhone (Web, Apps, Twitter etc.) und BlackBerry (E-Mail, SMS, MS-Office etc.).

Verfasst von Hans Fischer um 15:33

17.09.2009

SIX Telekurs Regulations Roadshow

We proudly present the background report on SIX Telekurs Regulations Roadshow that will start in New York (22 September) and end in Vaduz (4 December).

Whatever your view on regulation, on UCITS, on MiFiD, or on compliance in general, one thing is certain - it is a complex and fascinating area, in which there is currently a great deal of activity. In light of these developments, SIX Telekurs is hosting a Regulations Road Show in the Autumn of 2009. We have worked with auditors, research analysts and practitioners to present the background of new regulations as well as the impact that they will have on your business.

By Alexia Coronini von Cronberg, Marketing Communications, SIX Telekurs

The Storyline

Existing regulations continue to have an impact either on our industry as a whole or on particular parts of it. SIX Telekurs is aware of the important role regulations have and will continue to play in our industry, and for this reason we decided to host our first Regulations Roadshow, in which we will focus on the most important and topical compliance issues. We also realized that there was a need amongst our customers for the clarification on some of the major topics. Due to the continual improvement to regulations, especially now in our current economic climate in which a lot more focus has been placed on compliance, this need has become even more acute. Moreover, regulatory changes have been one of the biggest drivers of change in our customers' business over recent years. One of our main responsibilities as a data supplier is to make sure we understand the impact of regulation and are able to design solutions that make our customers' lives easier in meeting the demands of compliance. We also must help our customers to understand these important issues properly and to support them in their compliance processes and help them "get on top" of these regulations. We take these responsibilities very seriously, and our Roadshow aims to support our customers in this way.

The Performances

SIX Telekurs is working together with two partners, one is the auditing company Ernst & Young, and the other is the research and advisory firm, Tower Group. In addition to the contribution from our SIX Telekurs Roadshow team, our partners will provide their insights, support and speakers at the events, and will offer their views on the background, changes and impact of relevant regulations. All in all we are hosting eighteen events, each in a different city, in twelve different countries throughout Europe and the US.

For SIX Telekurs two Roadshows in particular, are of particular significance, both of which will coincidentally be hosted in the US. The first is the Roadshow in San Francisco, where SIX Telekurs has just opened an office. For some time we were serving some of the biggest firms and institutions in that region, and therefore we chose to address their financial information needs more attentively by creating a new local point of contact, which opened in July of this year. We hope that the Roadshow will further cement our relationship with our clients in that part of the world. The second event which is of particular significance is the one being held in Toronto on the 24th of September. Not only will it be the second Roadshow in the entire series (the Roadshow will open in New York on the 22nd of September), but it will be held in the city in which our next office is due to be opened. Earlier this year, it was decided that SIX Telekurs would set up an office in Toronto, and this event will herald our new presence in Canada. It will also and give us and our clients the opportunity to meet each other, and to discover the issues that they have faced in answering regulatory demands. As we put our customers first in everything we do, hearing real feedback has a huge impact on our strategic direction and tactical solution building.

The Protagonists

Each event will feature two speakers - one from SIX Telekurs, another from one of our partner firms. Our speakers will be Richard Newbury from our London office, David Lecompte from our Paris office, Marc Pätzold from our Zurich office, and Dagmar Graw from our Frankfurt office. Each of these experts will deliver a presentation on regulatory topics relevant to the particular country in which they are speaking, will offer their insights and answers to any questions from the audience. We shall also invite a guest speaker, in most cases a local practitioner, to offer another angle on the subject in hand. The morning (only very few events are scheduled for the afternoon) will end with a panel discussion and questions being opened up to the floor for wider discussion. Each event will last for roughly two hours.

The Programme

No play is complete without a programme, and our Roadshow would not be complete without a brochure. With this brochure we want to give our clients an overview of the current status of the main regulations in our industry, and show our customers and invited guests that SIX Telekurs is really looking after their needs. This brochure is a signal to our customers that we remain committed to keeping their interests in the vanguard of our activities. Richard Newbury, one of the key contributors to the Regulation Roadshow Brochure commented: "It has been particularly interesting revisiting regulations which have now bedded in. When regulations are formulated, there is always a degree of uncertainty around their impact and efficiency. For example in the case of MiFID, which was quite radical in its aims and used a new process in EU regulation construction (the Lamafalussy process). It felt as though there were a lot of unanswered questions at the time of implementation and it has been really interesting to note, for example, just how much business the new MTF's have taken away from established exchanges and how this has both confirmed and confounded certain commentators views on the regulation."

Just as regulation acts as a magnet to the worldwide players within our industry, encouraging them to comply with certain rules, the SIX Telekurs Regulations Roadshow is also a kind of magnet in itself. Not only do we hope to attract a large number of our customers to attend our events, but the Roadshow has a binding effect on all of our international offices. Most of our subsidiaries are hosting an event, and we are all working closely together to prepare for it. For more detailed information, please go to www.six-telekurs-roadshow.com.

Verfasst von Hans Fischer um 08:12

02.09.2009

Internet: Sturmlauf vom Freak- zum Leitmedium

Internet hat sich etabliert und hat das Fernsehen als Leitmedium abgelöst. Die Entwicklung von den belächelten Programmierfreaks in Garagen hin zum allseits akzeptierten und ökonomisch wichtigen World Wide Web ging rasend schnell.

Das Internet feiert demnächst sein 40jähriges Jubiläum. Der Ursprung liegt in der vom US-Verteidigungsministerium initiierten Verbindung von vier örtlich getrennten Grossrechnern am 29. Oktober 1969 (s. auch "40 Jahre Internet, 20 Jahre www"). Obwohl drei Jahre später erst ein gutes Dutzend Rechner miteinander verbunden waren, wurde damals schon das erste E-Mail-Programm entwickelt. Bis heute ist die elektronische Post die erfolgreichste Internet-Anwendung überhaupt. Ein wichtiger Schritt folgte 1984 mit der Lancierung des Domain-Namen-Systems. Ein Jahr später wurde mit „nordu.net“ die erste Domain registriert. Ende März dieses Jahres waren es weltweit übrigens 183 Millionen registrierte Domains, respektive Internet-Adressen.

Die Grundlage solch spektakulärer Steigerungsraten war die Erfindung des World Wide Web (WWW) durch Tim Berners-Lee. Es ging darum, die auf Internet-Computern gespeicherten Dokumente mittels Hyperlinks zu vernetzen und möglichst einfach austauschbar zu machen. Das World Wide Web ist folglich kein Synonym für Internet, sondern – wie E-Mail ebenfalls – eine Anwendung davon. Um die verlinkten Texte und Dokumente anzeigen und von einen zum anderen surfen zu können, brauchte es einen Web-Browser. Die Ur-Version wurde ebenfalls von Tim Berners-Lee programmiert. 1991 wurde das World Wide Web freigegeben. Dann ging es Schlag auf Schlag: 1995 waren 6,6 Millionen Rechner vernetzt, fünf Jahre später 93 Millionen, 2005 waren es 318 Millionen und heute hängen 625 Millionen Computer am Netz.

Die Entwicklungen der letzten 10 Jahre beschreiben Insider als atemberaubend dynamisch. Die anfänglichen Programmierhilfen waren instabil und unzureichend. Deshalb musste der grosse Teil der Webseiten selber programmiert werden. Ausserdem waren Speicherplatz und Verbindungsleitungen so knapp und teuer, dass die Sites auf möglichst „schlank“ getrimmt werden mussten. Webseiten-Programmierung war eine Arbeit für Freaks. Es wurde programmiert, getestet, korrigiert, wieder getestet, wieder korrigiert – manchmal die ganze Nacht lang, bis die jeweilige Site zufriedenstellend lief. Der Unterschied der Anfangszeit der kommerziellen Internetnutzung zu heutigen Verhältnissen wird unter anderem durch die Providerkosten repräsentiert: Für eine 1-Megabyte-Leitung zahlte man Ende der 90er Jahre Tausende Franken pro Monat und je nach dem mussten sogar Baggerarbeiten für das Verlegen neuer Leitungen mitfinanziert werden. Der Privatanwender kriegt solche Netzleistung heute für monatlich deutlich unter einhundert Franken frei Haus geliefert.

Neben ungleich umfassenderen grafischen Möglichkeiten, Open Source-Lösungen, neuen Programmiersprachen und technischen Rafinessen wie AJAX (asynchrones Laden einzelner Webseitenbestandteile) gilt die Veränderung weg vom Konsum-Web, hin zum Interkations-Web als wichtigste Veränderung. Früher offerierten wenig Anbieter Inhalte, welch die User entweder mochten oder nicht. Die Inhalte wurden selten aktualisiert und Interaktionsmöglichkeiten beschränkten sich auf E-Mails oder Telefonate an die Webmaster. Heute sind aus den Usern ‚Prosumer‘ geworden. Sie produzieren und konsumieren Inhalte. Dies ganz im Sinne des Web-Erfinders Tim Bernes-Lee. Er hielt das Web immer mehr für eine soziale, denn eine technische Erfindung. Er habe das Web für einen sozialen Zweck entwickelt. Damit die Zusammenarbeit verbessert werde und nicht als technisches Spielzeug.

Wenn nicht Spielzeug-, denn zumindest Spiel-Charakter hat das Web mittlerweile aber auch angenommen. Nicht nur wegen populären und inhaltlich teilweise sinnentleerten Anwendungen wie Facebook oder Twitter. Selber eine Webseite zu bauen, ist heute ein Kinderspiel. Falls die Website aber einem kommerziellen Nutzen dienen soll, sind Verantwortliche gut beraten, Spezialisten zu konsultieren. Man weiss, dass sich der durchschnittliche User für den Ersteindruck einer Webseite nur ein, zwei Augenaufschläge lang Zeit nimmt. Genügt die Seite bezüglich Optik oder Usability nicht, ist der potenzielle Kunde weg und in den meisten Fällen für immer in den Weiten des Cyberspace verloren.

Und wie geht es weiter? Web-Erfinder Tim Berners-Lee ist überzeugt: „Das Internet ist bei Weitem noch nicht fertig.“ Laut dem Pew Internet & American Life Project und der Elon Universität werden bis zum Jahr 2020 mobile Geräte die wichtigsten Zugangsgeräte zum Internet sein. Neben der semantischen Entwicklung – unter anderem lernen Suchmaschinen bei Zahlen zu unterscheiden, ob es sich um Summen, Postleitzahlen, Datumsbezeichnungen, Preise etc. handelt – gilt auch die fortschreitende Verschmelzung zwischen beruflicher und privater Anwendung sowie zwischen physischer und virtueller Realität als gesichert. Microsoft-Gründer Bill Gates ist überzeugt, dass Informationstechnologie und unternehmerische Aktivität untrennbar verknüpft sein werden. Keiner könne künftig über das Eine reden, ohne auch das Andere zu erwähnen. Intel-Mitbegründer Andrew Stephen Grove schliesslich meint: „Ich wurde früher schon mit der Aussage zitiert, dass in Zukunft alle Unternehmen Internet-Unternehmen sein werden. Ich glaube noch immer daran. Mehr denn je zuvor.“

Verfasst von Hans Fischer um 10:15

Internet: Sturmlauf vom Freak- zum Leitmedium

Internet hat sich etabliert und hat das Fernsehen als Leitmedium abgelöst. Die Entwicklung von den belächelten Programmierfreaks in Garagen hin zum allseits akzeptierten und ökonomisch wichtigen World Wide Web ging rasend schnell.

Das Internet feiert demnächst sein 40jähriges Jubiläum. Der Ursprung liegt in der vom US-Verteidigungsministerium initiierten Verbindung von vier örtlich getrennten Grossrechnern am 29. Oktober 1969 (s. auch "40 Jahre Internet, 20 Jahre www"). Obwohl drei Jahre später erst ein gutes Dutzend Rechner miteinander verbunden waren, wurde damals schon das erste E-Mail-Programm entwickelt. Bis heute ist die elektronische Post die erfolgreichste Internet-Anwendung überhaupt. Ein wichtiger Schritt folgte 1984 mit der Lancierung des Domain-Namen-Systems. Ein Jahr später wurde mit „nordu.net“ die erste Domain registriert. Ende März dieses Jahres waren es weltweit übrigens 183 Millionen registrierte Domains, respektive Internet-Adressen.

Die Grundlage solch spektakulärer Steigerungsraten war die Erfindung des World Wide Web (WWW) durch Tim Berners-Lee. Es ging darum, die auf Internet-Computern gespeicherten Dokumente mittels Hyperlinks zu vernetzen und möglichst einfach austauschbar zu machen. Das World Wide Web ist folglich kein Synonym für Internet, sondern – wie E-Mail ebenfalls – eine Anwendung davon. Um die verlinkten Texte und Dokumente anzeigen und von einen zum anderen surfen zu können, brauchte es einen Web-Browser. Die Ur-Version wurde ebenfalls von Tim Berners-Lee programmiert. 1991 wurde das World Wide Web freigegeben. Dann ging es Schlag auf Schlag: 1995 waren 6,6 Millionen Rechner vernetzt, fünf Jahre später 93 Millionen, 2005 waren es 318 Millionen und heute hängen 625 Millionen Computer am Netz.

Die Entwicklungen der letzten 10 Jahre beschreiben Insider als atemberaubend dynamisch. Die anfänglichen Programmierhilfen waren instabil und unzureichend. Deshalb musste der grosse Teil der Webseiten selber programmiert werden. Ausserdem waren Speicherplatz und Verbindungsleitungen so knapp und teuer, dass die Sites auf möglichst „schlank“ getrimmt werden mussten. Webseiten-Programmierung war eine Arbeit für Freaks. Es wurde programmiert, getestet, korrigiert, wieder getestet, wieder korrigiert – manchmal die ganze Nacht lang, bis die jeweilige Site zufriedenstellend lief. Der Unterschied der Anfangszeit der kommerziellen Internetnutzung zu heutigen Verhältnissen wird unter anderem durch die Providerkosten repräsentiert: Für eine 1-Megabyte-Leitung zahlte man Ende der 90er Jahre Tausende Franken pro Monat und je nach dem mussten sogar Baggerarbeiten für das Verlegen neuer Leitungen mitfinanziert werden. Der Privatanwender kriegt solche Netzleistung heute für monatlich deutlich unter einhundert Franken frei Haus geliefert.

Neben ungleich umfassenderen grafischen Möglichkeiten, Open Source-Lösungen, neuen Programmiersprachen und technischen Rafinessen wie AJAX (asynchrones Laden einzelner Webseitenbestandteile) gilt die Veränderung weg vom Konsum-Web, hin zum Interkations-Web als wichtigste Veränderung. Früher offerierten wenig Anbieter Inhalte, welch die User entweder mochten oder nicht. Die Inhalte wurden selten aktualisiert und Interaktionsmöglichkeiten beschränkten sich auf E-Mails oder Telefonate an die Webmaster. Heute sind aus den Usern ‚Prosumer‘ geworden. Sie produzieren und konsumieren Inhalte. Dies ganz im Sinne des Web-Erfinders Tim Bernes-Lee. Er hielt das Web immer mehr für eine soziale, denn eine technische Erfindung. Er habe das Web für einen sozialen Zweck entwickelt. Damit die Zusammenarbeit verbessert werde und nicht als technisches Spielzeug.

Wenn nicht Spielzeug-, denn zumindest Spiel-Charakter hat das Web mittlerweile aber auch angenommen. Nicht nur wegen populären und inhaltlich teilweise sinnentleerten Anwendungen wie Facebook oder Twitter. Selber eine Webseite zu bauen, ist heute ein Kinderspiel. Falls die Website aber einem kommerziellen Nutzen dienen soll, sind Verantwortliche gut beraten, Spezialisten zu konsultieren. Man weiss, dass sich der durchschnittliche User für den Ersteindruck einer Webseite nur ein, zwei Augenaufschläge lang Zeit nimmt. Genügt die Seite bezüglich Optik oder Usability nicht, ist der potenzielle Kunde weg und in den meisten Fällen für immer in den Weiten des Cyberspace verloren.

Und wie geht es weiter? Web-Erfinder Tim Berners-Lee ist überzeugt: „Das Internet ist bei Weitem noch nicht fertig.“ Laut dem Pew Internet & American Life Project und der Elon Universität werden bis zum Jahr 2020 mobile Geräte die wichtigsten Zugangsgeräte zum Internet sein. Neben der semantischen Entwicklung – unter anderem lernen Suchmaschinen bei Zahlen zu unterscheiden, ob es sich um Summen, Postleitzahlen, Datumsbezeichnungen, Preise etc. handelt – gilt auch die fortschreitende Verschmelzung zwischen beruflicher und privater Anwendung sowie zwischen physischer und virtueller Realität als gesichert. Microsoft-Gründer Bill Gates ist überzeugt, dass Informationstechnologie und unternehmerische Aktivität untrennbar verknüpft sein werden. Keiner könne künftig über das Eine reden, ohne auch das Andere zu erwähnen. Intel-Mitbegründer Andrew Stephen Grove schliesslich meint: „Ich wurde früher schon mit der Aussage zitiert, dass in Zukunft alle Unternehmen Internet-Unternehmen sein werden. Ich glaube noch immer daran. Mehr denn je zuvor.“

Verfasst von Hans Fischer um 10:15

26.08.2009

Next: Cyborgs, Teleportation und Zeitreisen

"Cyborgs" waren gelegentlich schon Thema und die Zukunft von biokinetischen Wesen wird wenig angezweifelt. Etwas abgefahrener mutet da der BBC-Artikel "Science fiction breaks free from fantasy", respektive dessen Inhalt an. Der renommierte Physiker und Stringtheorie-Spezialist Michio Kaku sagt zum Beispiel zu Zeitreisen:

"Time travel is definitely on the table, and in principle it may be possible to build a time machine," (...)
Na, das eröffnet der derzeit arg gebeutelten Tourismusindustrie neue Geschäftsfelder ;-) Serious: Der Artikel bietet einige sehr interessante Aspekte und die Gelegenheit, die gedanklichen Grenzen mal wieder etwas auszuloten.

Verfasst von Hans Fischer um 13:47

21.08.2009

"40 Jahre Spielkonsolen-Geschichte" ...

... titelt Focus.de und schreibt:

"(...) Mehrere Hundert historische Spielkonsolen und Games sind bei der Sonderausstellung „Retro Gaming 1972-2009“ auf der Gamescom in Köln zu sehen. Sie zeigt die Entwicklungsgeschichte einer Branche. Zudem haben die Macher Anleitungen, Bücher und Zeitschriften gesammelt. Sie sind Zeugnis der Entwicklung von Technik, Handhabung und Design und geben den jeweiligen Zeitgeist wieder."
Weiterführende Informationen zur Geschichte und Gegenwart von Spielkonsolen findet sich u.a. bei Wikipedia oder im 8Bit-Museum.de.

Pong.jpg
(Pong von Atari; Bildquelle: Wikipedia)

Verfasst von Hans Fischer um 08:04

18.08.2009

Apropos Trend: augmented reality

Gartner's Hype Cycle Reports in Ehren, aber dieser Trend sollte in dem Zusammenhang auch erwähnt werden: Augmented reality, bzgw. erweiterte Realität, die Wikipedia wie folgt erklärt:

"Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality [...]) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen, häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden."
Laut Zeit Online trägt u.a. das iPhone vermehrt zur augmented reality bei. Bei "howstuffworks" findet sich eine ganze Reihe von Beispielen und Erklärungen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:14

Der steinige Weg neuer Technologien - Report 09

Gartners Hype Cycle-Darstellungen (unten) sind populär (s. auch ältere Beiträge). Der "Hype Cycle for Emerging Technologies 2009" widmet sich insbesondere den IT-Trends:

  • Cloud Computing. Cloud computing is the latest super-hyped concept in IT. Although cloud computing is about a very simple idea — consuming and/or delivering services from "the cloud," there are many issues regarding types of cloud computing and scope of deployment that make the details not nearly so simple. In other words, it is a subject that is ripe for a Gartner Hype Cycle.

  • Data Center Power and Cooling Technologies. The increase in high-density IT equipment (servers, storage and communication), the growing cost and scarcity of power, and the move toward a greener environment are requiring new technology to meet growing needs.

  • Enterprise Information Management (EIM). EIM is an integrative discipline for structuring, describing and governing information assets across organizational and technological boundaries to improve efficiency, promote transparency and enable business insight. The Hype Cycle covers the broad range of technologies and capabilities used to effectively manage information as an asset and deliver information as part of a business service inside or outside the enterprise.

  • Media Broadcasting. The first Hype Cycle published for the television broadcasting industry focuses on technologies that support the digital distribution and monetization of video content. It is relevant to traditional terrestrial broadcasters and other TV service providers, including cable, satellite and IPTV.

  • Mobile Device Technologies. Advances in key mobile technologies — such as manufacturing processes, wireless, chip fabrication, processors, memory, displays and user interfaces — will dramatically change the size, shape and capability of mobile devices during the next 10 years.

  • Photovoltaic Solar Energy. Solar energy is an area of great interest and opportunity for enterprises. Growing worldwide demand for clean energy is coming at a time when solar panel prices are declining due to improved manufacturing technologies and less-expensive raw materials. The complete photovoltaic solar value chain is represented in this Hype Cycle.

  • Virtualization. Virtualization is the process of decoupling layers of IT function so the configuration of the layers becomes more independent of each other. Virtualization changes the way enterprises package and deliver computing. It is disruptive to both IT users and providers, leading to significant levels of hype.

Computerwoche widmet sich dem Report im Artikel "Gartner nennt die heißesten IT-Trends für 2009" und zeigt auch die charakteristische Visualisierung:

hypecycle09.jpg
(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: Computerwoche)

Verfasst von Hans Fischer um 09:36

27.07.2009

News-Häppchen aus dem Cyberspace

Einige Meldungen, die während der Urlaubsabwesenheit im Newsreader hängen geblieben sind:

  • "Does Facebook Make Workers Less Productive?"; BusinessWeek:
    "(...) About 77% of employees have Facebook accounts and nearly two-thirds access the site during work hours, according to a new report from Nucleus Research. The survey of 237 randomly-selected office workers found that employees used Facebook at work for an average of 15 minutes per day. That adds up to nearly 1.5% of total lost productivity across the entire employee population. (...) I think what we’re seeing is a transfer from physical breaks to virtual ones. If you can’t meet a friend for lunch, at least you can stay in touch virtually. It’s not as good as meeting in person but it does take the edges off the disappearing lunch break."

  • "Blockaden und Erfolgsfaktoren bei Web 2.0"; CIO:
    "(...) Die Analysten wollten von den Unternehmen wissen, warum sie überhaupt mit den neuen interaktiven Tools arbeiten. Ergebnis: In erster Linie geht es darum, Kollegen in verschiedenen Büros, zu Hause oder unterwegs arbeiten lassen zu können (41 Prozent der Nennungen).

    34 Prozent reagieren damit auch auf veränderte Kunden-Erwartungen und 33 Prozent geben zusätzlich an, Web 2.0 sei die Antwort auf die verschiedenen Erwartungen und Wünsche der Mitarbeiter."


  • "Online-Schub in der Kundenkommunikation"; ECIN:
    "(...) Der Grund, weshalb Unternehmen zukünftig wohl von klassischen Kommunikationsmedien auf moderne Online-Kommunikation umsteigen, ist die Aussicht auf einen deutlichen Zeitgewinn im Kundenservice. Jede fünfte Fach- und Führungskraft der Internetwirtschaft plant inzwischen, Kundenanfragen bald mit allgemeinen Antworten häufig gestellte Fragen, sogenannte FAQ-Systeme, zu beantworten.

    Zusätzlich kann die direkte Online-Kommunikation durch Live-Chat-Angebote gestärkt werden, was zu dem derzeitigen Ziel beitragen würde, den Online-Kundenkontakt von derzeit vier Prozent auf zwölf Prozent zu erhöhen."


  • "Forscher ermitteln Stimmung der Internet-User aus Blogs; heise online":
    "(...) Ist die Internetgemeinde heute fröhlich und guter Dinge? Diese Frage können US-Forscher beantworten – sogar speziell für bestimmte Regionen und Altersgruppen. In den vergangenen vier Jahren sei die Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten der fröhlichste Tag für englischsprachige Internet-Nutzer gewesen, berichtet die Universität in Burlington (US-Staat Vermont) über die Arbeit ihrer Forscher. Betrübte Kommentare habe es vor allem am Todestag Michael Jacksons gegeben."

  • "Twitter als Business-Instrument; heise online":
    "(...) Die spontanen Kurznachrichten, die weltweit über sieben Millionen User über Twitter verbreiten, gelten bei vielen als überflüssiger Datenmüll. Aber Twitter eignet sich durchaus für den geschäftlichen Einsatz, zum Beispiel zur Trendrecherche, Markt- und Markenbeobachtung. Darüber hinaus bietet der Dienst direkten Zugang zu kleinen Zielgruppen. So stammen von den etwa 60 000 deutschen Nutzern die meisten aus der Online-, PR- und Marketing-Branche. Für einige Unternehmen ist das eine sehr attraktive Zielgruppe, insbesondere wenn es um die aktuellen Trends im Netz geht."

  • "Knowledge Must Be Applied; The FASTforward Blog":
    "(...) Knowledge is something that is applied — for action — within specific contexts. This is not the realm of what is portrayed as Knowledge Management, but it something that is facilitated by Enterprise 2.0."

  • "Aus für Briefe und Postboten; Computerwoche":
    "(...) In unserer Alltagskultur bahnt sich eine stille Revolution an: Die klassische Briefbeförderung mit Postboten, Umschlägen, Briefkästen und Papier könnte schon bald belächelte Vergangenheit sein. An ihre Stelle wird - nach hunderten Jahren persönlicher Zustellung - der "Internet-Brief" treten. Dieses Zukunftsszenario wird bei der Deutschen Post ernsthaft geprobt. Der Brief kommt dann nicht mehr in den Kasten an der Haustür, sondern digital in ein eigenes Online-Fach."

Verfasst von Hans Fischer um 14:14

10.07.2009

"Apps" erobern die mobile Welt

Wir haben selber "Apps" programmiert (Börseninformationen für BlackBerry und iPhone; s. "Augen auf! Mobiles Internet ist unausweichlich") und wissen um die Wichtigkeit dieser Zusatzprogramme von Smartphones. Für Smartphone-Zaungäste beschreibt die Zeit unter "Die Extras machen iPhone und Co. attraktiv" in gewohnt solider und unaufgeregter Manier die "Apps"-Welt.

Verfasst von Hans Fischer um 09:35

08.07.2009

Ab 7-jährig sind die meisten regelmässig online

Was für Deutschland gilt, ist sicherlich auch für die Schweiz relevant: In der neuesten Studie zur Mediennutzung kommt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zum Schluss, dass 71 Prozent der 7- bis 10-Jährigen regelmässig online sind, wenn zu Hause ein Zugang vorhanden ist. Bei den 11- bis 14-Jährigen sind es 93 Prozent und bei den 15- bis 17-Jährigen 99 Prozent.

Da Internetanwendungen zur festen Grösse im Leben von Kindern und Jugendlichen geworden sind (s. auch "Digital Natives, unsere Kinder und neue Realitäten"), ist laut BITKOM mehr Aufklärung notwendig; und das nicht nur bei den jungen Usern. Die Mehrzahl der Eltern seien über Internet und Sicherheitsaspekte ungenügend informiert:

"(...) “Die Entwicklung der neuen Medien ist atemberaubend. Für die meisten Kinder und Jugendlichen gehört das Internet heute ganz selbstverständlich zum Alltag, sie chatten mit Freunden, surfen, bloggen, spielen und recherchieren für ihre Hausaufgaben. Aber es gibt auch neue Gefahren. Deswegen ist es eine gemeinsame Aufgabe der Wirtschaft, der Communitys und uns als Gesellschaft, immer wieder neue Antworten zu finden, damit die Risiken nicht die großen Chancen des Internets überlagern. Es muss unser gemeinsames Anliegen sein, dass der Jugendschutz nicht im Cyberspace abgehängt wird“, sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen."

Verfasst von Hans Fischer um 10:09

29.06.2009

Verzeichnis kostenloser Web-Software

Im "Themen-Special: Kostenlose Software für Onliner" bietet heise Online eine Vielzahl nützlicher und interessanter Applikationen. Hier der Gesamtüberblick.

Verfasst von Hans Fischer um 13:21

24.06.2009

Auf ein Wort zur Internet-Zukunft

Zukunft des Internets - ein Riesenthema (s. auch ausgesuchte Beiträge am Schluss des Postings). Klar, dass diese Thematik so viel Aufmerksamkeit geniesst: Internet verändert ja schliesslich, endlich und unverkennbar die Gesellschaft in mannigfacher Weise. Doch lassen wir Experten orakeln. Internetworld.de schreibt im Artikel "Die Zukunft ist schon unter uns" über eine Session am Münchner Internet World Kongress unter anderem:

"(...) Die Internetuser verändern sich - im Jahr 2025 entscheiden Menschen, die ein Leben ohne das Internet nicht mehr kennen. (...)

Der Kunde sei heute König, denn das Web 2.0 gebe ihm die Macht dazu. Eine Marke werde darüber definiert, was die Menschen über sie im Netz sagen. "Social Networks werden Dreh- und Angelpunkt der Gesellschaft sein. Sie werden auch nicht mehr ins Netz gehen, denn Sie haben das Netz immer dabei."

Die virtuelle Welt ersetze dabei die Realität nicht, sondern erweitere sie, so Skibicki. "Ihr Leben wird komplett transparent sein - privat wie beruflich. Das ist unabwendbar, stellen Sie sich darauf ein." (...)

Die Zukunft sei jedoch das Internet der Dinge, bei dem Gegenstände automatisiert Statusmeldungen an Personen verschicken. So könnten zum Beispiel intelligente Regale melden, wenn sie voll sind."

Apropos Internet der Dinge, bzw. RFID: heise online schreibt dazu heute im Artikel "EU will beim 'Internet der Dinge' eine führende Rolle spielen":
"(...) Die "Internetrevolution" trete in eine neue Etappe, durch Hochgeschwindigkeitsverbindungen werde das Netz immer leistungsfähiger, erläutert die EU-Kommission. Maschinen, Fahrzeuge, Geräte, Sensoren und viele andere Dinge würden interaktiv verbunden. "Die Aussichten für diese neue Entwicklung sind so grenzenlos wie die Zahl der Gegenstände unseres Alltagslebens", sagte dazu die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding."
Frühere Beiträge:

Verfasst von Hans Fischer um 14:12

22.06.2009

Internet-Freiheit als zentraler Entwicklungsparameter

Computerwoche bringt ein sehr interessantes Interview mit Franz-Josef Radermacher mit folgender Kernaussage:

"Für Franz-Josef Radermacher, Informatiker, weltweit geachteter Globalisierungsexperte und Mitglied des Club of Rome, entscheidet sich jetzt, ob es eine "Welt in Balance", einen Rückfall ins Mittelalter oder gar einen Kollaps geben wird. Das Internet könnte eine entscheidende Rolle spielen - wenn es nicht kontrolliert würde."

Verfasst von Hans Fischer um 11:25

18.06.2009

Laptop im Bett - Lustkiller mit Sicherheitsrisiko

Nach dem praxisbezogenen Beitrag "Power Point - Und das Hirn geht auf Standby" wird's ausnahmsweise noch etwas praktischer: CIO titelt "Laptop, der Bett-Flop" und schreibt:

"(...) Bei einer wachsenden Anzahl von Arbeitnehmern in Großbritannien macht der Datenschutzspezialist Credant Technologies jedenfalls sinkenden Widerstand gegen den Laptop im Schlafzimmer aus: Bereits jeder Vierte nimmt einer Befragung zufolge den portablen Computer mit ins (Ehe-)Bett. Fast zwei Drittel der Bettarbeiter verbringen gleich zwischen zwei und sechs Stunden pro Woche mit eher den außerehelichen Pflichten zugeordneten Tätigkeiten."
Und falls man's doch nicht lassen kann, gibt CIO "5 Tipps zum Arbeiten im Bett". Es sind dies:
  1. Wenn Sie mit unternehmenskritischen Daten arbeiten, fragen Sie in Ihrer IT-Abteilung nach, wie Sie diese Daten optimal vor fremdem Zugriff schützen können.

  2. Verwenden Sie zum Verschlüsseln von Dokumenten und drahtlosen Netzwerken immer starke Passwörter, die aus einer Kombination von Buchstaben, Zahlen und Symbolen bestehen. Machen Sie es potentiellen Datendieben nicht so leicht.

  3. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass all’ Ihre Verbindungen nach draußen und ins Firmennetzwerk sicherheitsrelevant sind. Seien Sie im Umgang mit solchen Verbindungen niemals leichtsinnig.

  4. Lassen Sie niemals zu, dass ohne Ihre Einwilligung jemand über Bluetooth oder WiFi Zugriff auf Ihr mobiles Endgerät hat. Das gilt für Laptops ebenso wie für entsprechend ausgerüstete Mobiltelefone oder Handhelds.

  5. Nutzen Sie Ihr Schlafzimmer wieder mehr für Dinge, für die Sie es ursprünglich eingerichtet haben. Und sollten Sie wirklich einmal nicht richtig müde sein, sollten Sie an den Laptop zuletzt denken.

Verfasst von Hans Fischer um 09:36

17.06.2009

Power Point - und das Hirn geht auf Standby

Der Spiegel Online-Artikel "Beamer an, Hirn aus" beschreibt, was wohl sehr viele kennen:

"(...) Kaum wird das Licht gedimmt, kaum wirft der Beamer das Bild der ersten Folie an die Wand, kaum hat der Referent angehoben, uns die Mühe abzunehmen, die Folie selbst lesen zu müssen, da legt sich eine Art wuscheliger, muffeliger aber warmer Flokati-Teppich um unsere grauen Zellen. Er isoliert das Hirn vom Rest des Körpers, der Aufmerksamkeit simulierend, in Wahrheit in eine Art Winterschlaf-Stasis, ein temporäres Wachkoma verfällt. Der Hirnstamm nimmt gerade noch so eben seine Aufgaben wahr, für Atmung, Herzschlag und Stoffwechsel zu sorgen. Ansonsten: tabula rasa."
Richtig eingesetzt, kann Power Point aber selbstverständlich sehr passend und hilfreich sein. Laut Spiegel Online wird diese Präsentationsform aber vor allem aus folgenden Gründen so häufig eingesetzt:
"(...) Denn natürlich liegt der Verdacht nahe, dass Powerpoint nicht zuletzt dafür eingesetzt wird, simple Sachverhalte chic aufzublasen. Zur multimedialen Präsentation kommt es im akademischen wie im Arbeitsleben allzu oft, weil das halt erwartet wird: Beamer und Präse wirkt besser als kompetenter Redner mit Tafel und Kreide. Die "gekonnte" Präsentation wird so zum beeindruckenden Federschmuck des in den Krieg ziehenden Corporate-Indianers - sie sorgt dafür, dass er besser aussieht, als er ist."
Am besten, man testet bei Gelegenheit (mal wieder) die Wirkung von freier Rede, allenfalls ergänzt durch Papierunterlagen und Flip Chart-Skizzen. Eine hellwache Sache.

Verfasst von Hans Fischer um 14:39

10.06.2009

Die Welt nach dem reinigenden Krisen-Gewitter

Spiegel Online zitiert im Artikel "Wie sich die Welt durch die Finanzkrise wandelt" eine Studie des Zukunftsinstituts von Matthias Horx. Neben der Aussage, wonach die Krise historisch keinesfalls aussgerwöhnlich, sondern vielmehr ein reinigendes Gewitter im Sinne eines Entwicklungskatalysators sei, werden acht Themenkreise des Wandels nach Horx aufgeführt:

  1. Vom Mitarbeiter zum Selbstunternehmer
  2. Globalisierung 4.0
  3. Kreativität durch Widersprüche
  4. Ikea zieht in die Stadt
  5. Geiz ist geil ist vorbei
  6. Regionale Wirtschaftskreisläufe vor dem Comeback
  7. Female Values: Frauen auf dem Vormarsch
  8. Technischer Fortschritt

Verfasst von Hans Fischer um 11:20

09.06.2009

Zum 75. Geburtstag* von Donald Duck ...

... eine kleine, IT-affine Videoaufmerksamkeit:

(Quelle: YouTube)

*Am 9. Juni 1934 erschien der erste Film ("Die kluge kleine Henne") mit Donald Duck.

Verfasst von Hans Fischer um 10:44

04.06.2009

Google versus Bing im Paralleltest

Die Berichterstattung über Microsofts neue Suchmaschine Bing war gelinde gesagt üppig und mehrheitlich angereichert mit Microsoft Bashing-Nebengeräuschen. Wenn man mit Blackdog aber einige parallele Suchen - möglichst mit Keywort-Verknüpfungen - absetzt, kann Bing durchaus auch punkten. Mit Klick auf das Bild wird das Resultat der Suchanfrage mit "Visualisierung" und "Börseninformation" ersichtlich. Google bringt 387'000 Treffer mit entsprechend viel Unschärfe. Bing zeigt 50 Treffer an und verknüpft die beiden Suchbegriffe konsequent.

googlebing.jpg

(Bildquelle: Blackdog)

Manager Magazin Online hat "Gebingt, getestet, gestaunt" und kommt zum Fazit:

"(...) Bing ist anders als sein Vorgänger Live Search eine brauchbare Suchmaschine, die in der Spitzengruppe qualitativ mithalten kann. (...) Die Suchmaschine punktet, ist bei manchen Suchanfragen sogar klar besser als Google, sie stellt aber auch keine revolutionär bessere Suchtechnik zur Verfügung - die Unterschiede sind graduell. Interessant ist aber die aktuelle Häufung von Innovationsschüben in der Suchtechnik: Bing reiht sich ein in eine regelrechte Phalanx neuer oder erstarkter Google-Gegner, die den Platzhirsch durchaus unter Druck setzen könnten."

Verfasst von Hans Fischer um 14:11

29.05.2009

Cyberwar, Wave und Bing

  • The New York Times titelt "Pentagon Plans New Arm to Wage Wars in Cyberspace" und die Medien weltweit ziehen nach. Unter anderem auch Spiegel Online, der im Artikel "Amerika rüstet zum Cyber-Krieg" schreibt:
    "(...) Das Internet ist für die Vereinigten Staaten längst ein potentielles Schlachtfeld. Dabei geht es sowohl um das Einkaufen im Internet mit Kreditkarten als auch um das Ausspähen von geheimen Rüstungsprojekten und den Angriff auf Strom- und sonstige Versorgungsnetze. Computer der Regierung, des Militärs und von kommerziellen Anbietern sind Zielscheibe von Cyber-Attacken, von digitalen Raubzügen und Spionage - wogegen nun verstärkt vorgegangen werden soll."
  • Welt Online verkündet Ungeheuerliches ("Google präsentiert den Nachfolger der E-Mail") und führt aus:
    "(...) Google will die altehrwürdige E-Mail ablösen: Der US-Konzern hat sein Geheimprojekt "Wave" erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. "Wave" ist eine Mischung aus E-Mail, Messenger und Fotoalbum, der die Online-Kommunikation tatsächlich revolutionieren könnte."
  • Microsoft schliesslich will mit "Bing" im Internet-Suchmaschinenmarkt wieder Terrain zurückgewinnen. Manager Magazin Online ("Microsofts neue Suchmaschine") kommt zum Schluss:
    "(...) könnte diese Strategie Microsofts Fußabdruck im Suchmaschinenmarkt tatsächlich vertiefen. Bing ist, ebenso wie Wolfram Alpha, zwar alles andere als ein Google-Killer, könnte aber, wenn es die Versprechen einlöst, eine ernstzunehmende Alternative werden, zumindest wenn es um typische Alltagsfragen geht. Vielleicht wird dann aus dem Bing-Ding so eine Art Wolfram Alpha für Verbraucherfragen."

Verfasst von Hans Fischer um 15:02

20.05.2009

Download-Tipps für Stiere, Jungfrauen und Löwen

... hä (Titel)?. Nun, Chip Online offenbart unter "Die Zukunft steht in den Downloads" in der Tat entsprechende Download-Tipps und schreibt:

"(...) Horoskop gleich Hokuspokus? Weit gefehlt - Eine sichere und glückliche Zukunft können wir Ihnen zwar nicht versprechen, aber ein Download-Tipp für jedes Sternzeichen kann hilfreich sein."

Verfasst von Hans Fischer um 10:03

15.05.2009

IT-Visionäre und -Pioniere

Nach "Zehn legendäre IT-Visionäre" bringt CIO mit "Pioniere in der IT" Teil 2 der äussert interessanten, an bedeutenden Persönlichkeiten aufgemachten, Zeitreise von der Vergangenheit bis in die Zukunft.

Tipp: Schmöckern!

Verfasst von Hans Fischer um 10:54

11.05.2009

E-Books, Kindle & Co. - um was geht es eigentlich?

Es gibt Stichwörter, die vielen von uns immer wieder begegnen, unter denen man sich etwas vorstellen kann und doch irgendwie inhaltslos bleiben. Der Bereich "E-Books" gehört dazu. Bücher lesen auf elektronischen Lesegeräten, darauf kommen wohl alle. Aber wie lange wird daran schon rumgetüfelt? Warum sägt Buchhändler Amazon erfolgreich am eigenen Ast? Wie mischen iPods mit? Und warum hegen Zeitungsverlage Hoffnung? FAZ.net bringt mit "Lesen wird digital" einer dieser eher seltenen Grundlagenartikel, der diese Fragen beantwortet, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mischt und die Worthülse eines Trendthemas mit Inhalten füllt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:38

08.05.2009

"10 Dinge, die ich an Technik hasse"

CIO-Redaktor Thomas Wailgum nennt seine "10 Dinge, die ich an Technik hasse auf". Es sind dies:

  • Menschen, die ständig mit ihrem Smartphone telefonieren.
  • Cloud Computing
  • Die Stunde die ich brauche, um meinen PC zu starten.
  • Schwachsinnige Produktenamen
  • Twitter
  • Pressemitteilungen von High-Tech Anbietern
  • Apple
  • Microsoft-Bashing
  • Die Laptop-Massen bei Starbucks
  • Die Pandemie von IT-Möchtegern-Experten und Aufschneidern
Die Liste und die Erlärungen dazu in besagtem CIO-Artikel haben zweifelsohne Unterhaltungswert. Gleichzeitig tauchen zumindest leise Zweifel auf, ob dieser IT-Fachredaktor den richtigen Beruf gewählt hat.

Verfasst von Hans Fischer um 08:51

29.04.2009

Internet-Trends

Nach dem finanzspezifischen Beitrag vom Morgen nun allgemeine Internettrends. NZZ Online nennt diese im Artikel "Der Spass erobert das Netz". Die Überschriften lauten:

  • Kommunikation im Vordergund
  • Konzentration auf wenige Webseiten
  • "Web 2.0" nur eine Randerscheinung
  • Immer höhere Beträge
  • Zweifel an Sicherheit beim Bezahlen
  • Handy mit künftiger Schlüsselrolle

Eine ganze Reihe Beiträge zur "Internet-Zukunft" finden sich hier.

Verfasst von Hans Fischer um 13:14

User stehen auf Finanzen - Banken gefordert

Die deutsche Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) hat jüngst den Branchenbericht Finanzen publiziert. Der Bericht (PDF, 684 KB) mit Angaben zu Kundenpotenzialen Nutzerstrukturen und Online-Nutzen, bietet auch für Schweizer Leser interessante Aspekte. Die Essenz lautet:

"(...) interessieren sich rund ein Viertel (24,9 Prozent) der Internetnutzer für Finanzprodukte und über ein Viertel (25,8 Prozent) der Internetnutzer haben schon einmal Finanz-Produktinformationen online gesucht. Daneben haben 8,1 Prozent solche Artikel bereits im Internet gekauft.

Charakteristisch für die finanzaffinen „Online-Nutzergruppen“ ist ein stark überdurchschnittlicher Männeranteil, mit durchschnittlich 67,1 Prozent der Nutzer, sowie eine mit durchschnittlich 46,7 Prozent ebenfalls überdurchschnittliche Präsenz in der Altersgruppe der 30 bis 49-Jährigen. Hinzu kommt ein mit 32,1 Prozent signifikanter Anteil an „Gutverdienern“ mit einem Haushaltsnetto-Einkommen von über 3.000 Euro. Angesichts dieser online vertretenen Kundenpotentiale kann die Finanzbranche mit Online-Werbung eine ideale Ansprache der solventen und hochwertigen Zielgruppen mit einer hohen Affinität für ihre Produkte erreichen.

Hinzu kommt die immer selbstverständlichere Nutzung des Internets als Informations- und Transaktionsmedium. Diese Eigenschaften machen es auch für die Finanzbranche zu einem attraktiven Medium für den Zielgruppendialog, da sich neben gezielten Produktinformationen hier auch wirkungsvolle Impulse für spätere Investitionen oder Anlageplanungen setzen lassen."

Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 10:06

20.04.2009

Einige Net-Häppchen, ...

... die während des Osterurlaubs im Newsreader hängengeblieben sind.

  • Bloggen mit gemischten Gefühlen, ECIN
    "(...) Über fünfzig Prozent der bereits bloggenden Unternehmer sehen im Bloggen vor allem eine Chance, die Interaktion mit ihren Kunden zu intensivieren. Weitere 23 Prozent der aktiv bloggenden Firmen möchten sich auf diese Weise an branchenrelevanten Debatten und Themen beteiligen. Nur 14 Prozent werten Blogs als Chance, das Firmenprofil zu stärken; elf Prozent nutzen Bloggen einfach als Mittel für die Suchmaschinenoptimierung. Nach Angaben der Studienmacher wissen zwar viele Unternehmen um die Potenziale von Blogs, könnten mit diesem Medium aber nicht umgehen, da sie den Vorteil der Transparenz fürchten."

  • Social Media Marketing: Mehr Umsatz in der Online – Community?, Business-on.de
    "(...) Millionen begeistertet Internetnutzer verbringen Unmengen von Zeit auf unzähligen Blogs und Foren, bilden Communities, posten Texte, Bilder und Videos. Die Kommunikationswege scheinen grenzenlos. Ein Grund warum sich Unternehmen mit Hilfe des Social Media Marketing an der Web 2.0-Vielfalt beteiligen wollen. Doch wo viele Wege, da auch viele Irrwege und Sackgassen. Noch will die Verkaufsansprache auf Social Networks nicht so recht gelingen."

  • Profit 2.0: Das neue Web wird gewinnbringend!, Computerwelt
    "(...) Die Anzahl jener, die Web 2.0 als reines Schlagwort ohne Substanz sehen, wird täglich geringer. Das „neue“ Web - eine Kombination aus geändertem Userverhalten und gereiften Technologien - ist längst Realität. Auch den Unternehmen ist mittlerweile klar, dass der Einsatz von Web-2.0-Elementen nicht per se zu besser funktionierenden oder neuen Geschäftsmodellen führt. Sie erkennen, dass aktuell der Erfolg im Web auf einer neuen Haltung aller Beteiligten basiert. Bei den Konsumenten sind massive Veränderungen im Informations- und Kaufverhalten bereits voll im Gange."

  • Banking 2.0: Finanzgeschäfte im Dialog, Horizont.net
    "(...) Während klassische Finanzinstitute mit Imagekampagnen den Ruf aufpolieren, sehen Anbieter wie Fidor oder Smava den Vertrauensverlust weiter Teile der Branche als Chance, um mit den Prinzipien des Web 2.0 beim Kunden zu punkten. Mit Banking 2.0 gewinnen Mitbestimmungs- und Mitverdien-Elemente an Fahrt."

  • Understanding the role of Enterprise 2.0 and moving towards a Social Business, FASTforward Blog
    "(...) In the last few years the concept of social software in the enterprise has matured significantly, but we are still grasping for a real understanding of its role, and what to call it. I believe that understanding the separation of social software and social strategies can bring us closer to seeing the complete picture."

Verfasst von Hans Fischer um 09:52

07.04.2009

"Das Internet ist das wichtigste Medium der Schweizer"

... titelt der Netzticker und zitiert die Studie "Media Use Index 2009" der Y&R-Gruppe. Die Studienverfasser schreiben in der Pressemitteilung:

"(...) Das Internet ist das wichtigste Medium der Schweizer. Die wichtigsten Medienmarken sind Facebook bei den Jungen und Schweizer Fernsehen bei den Älteren. TV und Internet sind führend in Unterhaltung, Tageszeitungen und das Web bei News."
Ein wichtiger Chart (weitere gibt es bei Futurecom):

mediauseindex.jpg

(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: Futurecom)

Siehe auch "Internet, das gefährdete Leitmedium".

Verfasst von Hans Fischer um 13:22

02.04.2009

Swiss Online Marketing? Bescheiden.

Update vom 6.4.2009: spring Messe Management GmbH & Co. KG hat folgenden Fotolink mit Impressionen der Veranstaltung zukommen lassen: http://www.fotostudiowien.com/swiss-online-marketing-2009/.
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"E-Marketing wird salonfähig" haben wir jüngst geschrieben und den Beitrag mit weiterführenden Links versehen. Angesichts der Bedeutung des Internets und den immensen E-Marketingmöglichkeiten liess "Swiss Online Marketing - die Schweizer Fachmesse für Digital Marketing", einiges erwarten. Doch, (ziemlich) weit gefehlt: Dieses Bild ist - aus subjektiver Warte fotografiert - repräsentativ für die Messe:

som1.jpg

Und dieses steht für nicht wenige der Referate:

som3.jpg

Doch es ging auch anders: Beim Microblogging-Thema "Twitter & Co." von Daniel Ebneter, Dozent für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Nordwestschweiz, waren sämtliche Stühle besetzt und noch mal so viele Interessierte hörten sich das Referat stehend an.

som2.jpg

Kurz: Erfolgreich waren Referate (und Aussteller), die nicht alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen versuchten, sondern echte Innovationen mitberücksichtigten und dem Publikum neues Wissen vermittelten.

Verfasst von Hans Fischer um 14:32

01.04.2009

1. Aprilscherz und die Finanzkrise(n)

Die Welt schreibt im Artikel "Ist die Finanzkrise nur ein Aprilscherz?" über den möglichen Ursprung der 1. Aprilscherz-Tradition:

"(...) Als besonders plausibel gilt unter Volkskundlern die Theorie, dass der erste April auf das Pech von Spekulanten im Jahr 1530 zurückgeht. Damals wollte der protestantische Fürst Kaiser Karl V. während einer Finanzkrise das Münzwesen neu regeln. Zahlreiche Spekulanten investierten daraufhin ihr Erspartes in dieses Unterfangen, in der Hoffnung, durch die Neuregelung des Zahlungswesens am so genannten Münztag große Gewinne zu erzielen. Als dieser dann aber gar nicht wie vorgesehen am erste April stattfand, verloren sie ihr Geld und wurden zudem noch als „angeführte Narren“ ausgelacht."

Verfasst von Hans Fischer um 08:21

27.03.2009

Semantic Search - Geschwafel mit Potenzial

Wie weit wir von Semantischer Suche, respektive vom Semantic Web, noch entfernt sind, haben wir in verschiedenen Beiträgen und verweisenden Links festgehalten. Semantik propagierende Suchmaschinenbetreiber sind vor allem marketing- und nicht technologiegetrieben. Warum, gemessen am technischen Entwicklungsstand, so früh damit begonnen wird, macht unter anderem Financial Times Deutschland heute im Artikel "Wie wir morgen im Web suchen" klar. Sobald Suchmaschinen sowohl die Bedeutung von Fragen, als auch von im Internet verfügbaren Inhalten verstehen (z.B. ist 2500 eine Summe, eine Postleitzahl, eine Jahreszahl, etc.?) eröffnet sich ein Online-Werbung-Eldorado:

"(...) Sollten Suchmaschinen künftig tatsächlich nur wenige Antworten auf die jeweils gestellten Fragen liefern, verringern sich zwar Möglichkeiten, wo Suchanzeigen platziert werden können. Aber die Suchmaschine, die auf die Frage "Wo kann man in Kalifornien am besten Ski laufen?" eine konkrete Antwort liefert, kann gegen eine Umsatzbeteiligung etwa Liftkarten, Flüge oder Hotelzimmer verkaufen."

Verfasst von Hans Fischer um 09:47

19.03.2009

McKinsey: "komplett neue Finanzmarktordnung"

Im Artikel "Die Finanzkrise wird weitere Runden drehen" von Manager Magazin zeichnet Frank Mattern, Chef von McKinsey Deutschland, ein düsteres Bild, das sicherlich zumindest teilweise nicht nur für den deutschen Markt Bedeutung hat:

"(...) Die Rezession habe sich in den Bankbilanzen noch gar nicht niedergeschlagen. "Dass Firmenkredite ausfallen und abgeschrieben werden müssen, das kommt erst noch", sagt Mattern gegenüber manager magazin. "Ich fürchte, dann werden die Eigentümer noch mal nachlegen müssen."
Was die Zukunft anbelangt, werde man die Finanzbranche nicht mehr wiedererkennen:
"(...) Der Staat werde als Regulierer "eine viel aktivere Rolle" spielen. Es würde wieder regionale, zum Teil nationale Kapital- und Bankenmärkte geben. Und die Banken müssten ihre Geschäftsmodelle völlig neu ausrichten: Systemrelevante, staatlich gestützte Institute würden sich auf das Kundengeschäft konzentrieren. Hochspekulative Eigenhandelsgeschäfte hingegen würden in Fonds oder andere Investmentvehikel verlagert, bei denen nur die Investoren mit ihrem Kapital hafteten."

Verfasst von Hans Fischer um 13:09

09.03.2009

Brandjacking - Markenmissbrauch im Web

Beispiele, konkrete Anwendungstipps und weiterführende Links zu interaktivem Marketing sind in diesem Blog reichlich vorhanden. Ein damit verwandter Begriff wurde noch nie erwähnt: Brandjacking. Der Fachdienst heise online schreibt dazu im Artikel "Marktforscher sehen zunehmenden Markenmissbrauch im Web":

"(...) die missbräuchliche Verwendung von Marken, nimmt im Web zu. Das stellt das US-Unternehmen Markmonitor in seinem Rückblick auf das Jahr 2008 fest. Das Unternehmen, das sich auf den Schutz von Marken im Internet spezialisiert hat, zählte beispielsweise rund 1,7 Millionen Fälle von Cybersquatting, also die missbräuchliche Verwendung von Marken in Domainnamen. Das sind 18 Prozent mehr als im Jahr 2007."
Die systematische Überwachung der eigenen Marke im Netz gehört heute dazu. Krimineller Energie kann damit sicherlich nicht vollumfänglich entgegengewirkt werden. Das Risiko der nicht legitimen Markenverwendung mit entsprechenden Kollatoralschäden sinkt aber beträchtlich.

Verfasst von Hans Fischer um 13:24

05.03.2009

Kein Leben (mehr) ohne Internet

ECIN.de schreibt im Beitrag "Offline-Szenario: Leben ohne Internet ist für Viele kaum mehr vorstellbar":

"Laut dem BITKOM können sich heutzutage 55 Prozent aller Deutschen das Internet nicht mehr aus dem Alltag wegdenken. Präsident Scheer erläuterte, das Leben vieler Menschen habe sich durch die Online-Welt derart drastisch verändert, dass sie nicht mehr nur als virtuelle Realität zu betrachten sei, sondern ernsthaften Einfluss auf das wahre Leben habe. Die Zielgruppen unter 30 würden als Gesamtheit lieber auf das Auto oder gar den Lebenspartner verzichten als auf das weltumspannende Datennetzwerk."
Es ist noch nicht lange her, da war man Exote, wenn man in Meinungsumfragen täglichen Internetgebrauch angekreuzt hatte ;-)

Verfasst von Hans Fischer um 10:28

17.02.2009

Mobiles Internet mit Vorwärtsdrang

Dass die Zukunft des Internets stark mobil geprägt sein wird, bezweifeln die wenigsten. Wer ein Smartphone (und eine Datenpauschale) besitzt, wird auf die mobilen Internetzugriffe kaum mehr verzichten wollen. Im Bereich der Börseninformation haben wir bereits im September 2005 über eine BlackBerry-Lösung informiert, die wir entwickelt haben. Die iPhone-Variante wurde selbstverständlich nachgereicht.

Im Artikel "Das Plakat im Hosensack" schreibt die NZZ am Sonntag:

"(...) In der Schweiz sind bereits rund eine Million Smartphones, also Handys mit einfachem Internetzugang, auf dem Markt. Auch sie ermöglichen zum Teil eine Standort-Lokalisierung. Doch das Google-Betriebssystem Android, mit dem das G1 ausgerüstet ist, geht einen Schritt weiter: Kaum ist es eingeschaltet, ist der Benutzer online – und, wenn er die Funktion «Mein Standort» aktiviert, vom Grossrechner in Kalifornien lokalisierbar. Genau dieser Faktor dürfte den Fluss der Werbegelder künftig noch vehementer aufs mobile Internet lenken. Denn während die bisher marktdominierenden Konkurrenten Symbian (Nokia), Apple, Microsoft und Blackberry auch das eine oder andere über ihre Kunden wissen mögen, kennt Google seine Nutzer (für viele beängstigend) gut. Und künftig dürfte der Konzern zusätzlich auch wissen, wo sich diese aufhalten."
Das ermöglicht zielgenaue Werbung in Echtzeit und in passendem geografischem Kontext. Dass dies klassische "Streubomben"-Werbung und deren Trägermedien in arge Nöte bringen wird, liegt auf der Hand. Auf der anderen Seite stehen Datenschutz- und Transparenzfragen - die derzeit mehrheitlich verdrängt werden.

Verfasst von Hans Fischer um 09:26

16.02.2009

Interessante Net-Häppchen

  • Do We Need a New Internet?, The New York Times "(...) Bad enough that there is a growing belief among engineers and security experts that Internet security and privacy have become so maddeningly elusive that the only way to fix the problem is to start over. What a new Internet might look like is still widely debated, but one alternative would, in effect, create a “gated community” where users would give up their anonymity and certain freedoms in return for safety."
  • Hunderte Bundeswehr-Rechner von Conficker befallen, heise online "(...) Der Computer-Wurm hatte in der Vergangenheit auch schon Rechner von Streitkräften anderer europäischer Staaten befallen. In Frankreich hatte "Conficker" Mitte Januar das Intranet der Marine befallen. Ein Armeesprecher wies vor wenigen Tagen einen Bericht zurück, wonach mehrere Kampfflugzeuge wegen des Virusbefalls am Boden bleiben mussten. (...) "Conficker" ist nach Angaben des Anti-Viren-Herstellers F-Secure "ungewöhnlich schwierig zu entfernen". Der Wurm lädt zudem über das Internet weitere schädliche Software nach. Damit können die Angreifer beispielsweise Passwörter ausspähen oder Spam-Mails versenden."
  • Mikro-Blogging: Wozu ist dieses seltsame Twitter überhaupt gut?, Welt Online "(...) Thorsten Schäfer-Gümbel von der hessischen SPD hat das Medium benutzt, um sich als Kandidat für den Ministerpräsidenten-Posten zu promoten. Und um vom Flirt seiner Partei mit den Linken abzulenken. Mit persönlichen Einträgen hat er die Menschen sehr dicht an sich herangelassen und als einer der ersten deutschen Parlamentarier erkannt, dass hier ein mächtiges Marketinginstrument zur Verfügung steht, das nichts kostet und einen unglaublichen Vervielfältigungseffekt erzielen kann. Inzwischen nutzt jeder zehnte deutsche Politiker Twitter. Ob sie sich das vom neuen US-Präsidenten abgeschaut haben? Barack Obama war selbstverständlich bereits im Wahlkampf dabei."
  • Cleveres Wissensmanagement schafft Arbeitsplatz der Zukunft, eGovernment "(...) „Polizei-Online“ ist das Wissensportal der Polizei Baden-Württemberg (BW): Das System stellt knapp 32.000 Polizeibediensteten an über 700 Standorten aktuelle Informationen, Handlungsanleitungen und Rechtsvorschriften zur Verfügung. Eine einheitliche Oberfläche und der Zugriff auf sämtliche integrierten Anwendungen im Single-Sign-on-Verfahren schaffen dabei die Voraussetzungen für den Wissensarbeitsplatz der Zukunft."
  • Microsoft: Virtuell liebt es sich besser, Persoenlich.com "(...) In einer groß angelegten Internet-Befragung von Microsoft zu den Themen "Online-Dating" und "Flirt-Techniken" gaben über die Hälfte der 78.000 Umfrageteilnehmer an, dass sie schon mal per Instant Messenger geflirtet haben, ein Drittel gestand "Ich liebe Dich" lieber zu tippen als zu sagen. 46 Prozent der Befragten suchen neue Partner über Freunde oder Bekannte. Auf Platz zwei folgt unmittelbar das Internet als "Kuppler": Fast ein Viertel (24 Prozent) der Teilnehmer gab an, dass das Internet der beste Weg sei, eine neue Liebe zu finden."

Verfasst von Hans Fischer um 10:02

13.02.2009

Auf ein Wort zum Freitag, dem 13.

Lassen wir Technik und Kommunikation mal sein und widmen uns dem heutigen Tag, respektive dem Freitag, dem 13. Warum eigentlich erschreckt die Kombination von "Freitag" und "13" so viele Menschen?

Die abergläubische Furcht vor der Zahl 13 ("Triskaidekaphobie") geht laut verschiedenen Quellen auf das letzte Abendmahl Jesu Christi zurück - Judas Ischariot war der dreizehnte Anwesende (was aus logischer Sicht keinen Sinn macht, sich aber trotzdem durchgesetzt hat). Dazu kommt, dass Jesus Christus an einem Freitag gekreuzigt wurde. Zusammen gibt das die Nährlösung für die "Paraskavedekatriaphobie" - der krankhaften Angst vor dem Freitag, dem 13.

Selbstverständlich gibt es auch milde Formen dieser Angst. Je nach Quelle zwischen 30 und 50 Prozent der Bevölkerung zollen diesem speziellem Datum höchsten Respekt und dosieren die Risiken des Alltags auf ein Minimum. Völlig unbegründeterweise, wie viele Studien zeigen wollen. So kommt zum Beispiel "Die Folgen von 'Freitag, dem 13.' auf das Unfallgeschen in Deutschland" zu folgenden Schlüssen:

"(...) An der zu Beginn referierten Erzählung „Freitag, der 13.“ ist so gut wie alles falsch. Es handelt sich nicht um einen „alten Aberglauben“, sondern um eine Erfindung der allerjüngsten Vergangenheit, ein wirkliches Produkt der Moderne. Menschen begegnen dieser von den Massenmedien eingeführten Folklore nicht mit Furcht und Angst, sondern höchstens mit einem amüsierten Kokettieren zu den Themen Glück und Unglück. Phänomene „selbst-erfüllender Prophezeiungen“ im Sinne von Merton (1948) sind vor diesem Hintergrund von vornherein unwahrscheinlich. So verwundert es nicht, dass eine die Zahl der Verkehrsunfälle steigernde Wirkung von „Freitag, dem 13.“ auch nicht nachgewiesen werden
kann. An der so harmlosen Erzählung „Freitag, der 13.“ kann man jedoch lernen, dass es auch so etwas wie einen „Aberglauben über den Aberglauben“ gibt, die Folklore der Spötter und „Aufklärer“."

Verfasst von Hans Fischer um 10:11

11.02.2009

Sammelstücke Teil 2: Semantik und Enterprise 2.0

Nach "CIO-Pflichten, Medien-Dilemma, Social Revolution" vom Morgen drängen weitere interessante Artikel auf Erwähnung:

  • Die Neuerfindung des Internets, Harvard Businessmanager
    "(...) Ein erschreckend hoher Prozentsatz von Geschäftsleuten hat noch nie vom Semantischen Web gehört. Das wirft nicht gerade ein gutes Licht auf ihre Fähigkeit, ein Unternehmen so aufzustellen, dass es mit den Folgen des Semantischen Webs umgehen oder gar dessen Chancen nutzen kann."

  • Enterprise 2.0: Gut geplant ist halb gewonnen, Silicon.de
    "(...) RSS, Blogs, Tags, Wikis, Intranet und Co.: Web-2.0-Techniken sind zwar in aller Munde. Doch wenn es um die Umsetzung geht, stehen viele Unternehmen vor einem riesigen Fragenberg. Dr. Berit Jungmann, Leiterin Stab der Geschäftsführung, und Stefan Ehrlich, Leiter der Business Unit Content and Collaboration Solutions, bei T-Systems Multimedia Solutions haben aufgezeigt, wie Web 2.0 erfolgreich in Unternehmen umgesetzt werden kann."
Zur letztgenannten Thematik passt das Posting "Die Essenz des interaktiven Marketings" (respektive die 10 konkreten Handlungsempfehlungen). Betreffend "Semantic Web" bietet der Blog zahlreiche Beiträge und weiterführende Links.

Verfasst von Hans Fischer um 14:15

CIO-Pflichten, Medien-Dilemma, Social Revolution

Manchmal ist die Zeit zum Bloggen etwas knapp, interessante Themen fallen aber immer an. Anbei einige Newsreader-Sammelstücke:

  • CIOs dürfen keine Rücksicht nehmen, CIO
    "(...) CIOs müssen in der Wirtschaftskrise den Anwendern Einschnitte beim IT-Komfort zumuten. Sie sind aus Kostengründen gezwungen, Service Levels herunterzufahren und nicht rentable Projekte gnadenlos zu streichen. Unternehmen handeln bisher kaum so, wie es die Krise verlangt."

  • "Wer überlebt, geht gestärkt aus der Krise hervor", Persoenlich.com
    "(...) Da für das laufende Jahr die Wachstumskurve des BIP nach unten zeigt, spricht PricewaterhouseCoopers von einer überproportionalen Erosion von Werbeaufträgen, welche die Schweizer Medienunternehmen in Bedrängnis bringt. Zu schaffen macht den Verlegern aber nicht nur die Rezession. Sie müssen auch auf ein stark verändertes Medien-Konsumverhalten und stetig fortschreitende technologische Entwicklungen reagieren."

  • FASTforward09: Charlene Li, FASTforward Blog
    "(...) main topic is how companies are being transformed by social technologies, starting with the statement that social media isn’t about the specific sites that are hot right now, but about engaging and forming relationships with your customers. This requires learning from the community of your customers and prospective customers by listening to what they want to do:"

  • Wie sich die digitale Zusammenarbeit verändert, Welt Online
    "(...) Allerdings haben neue Werkzeuge der Zusammenarbeit aus der Web-2.0-Welt wie Wikis, Blogs oder auch soziale Netzwerke im Büroalltag einen schweren Stand. Europaweit übersteigt die Nutzung dieser Hilfsmittel der Studie zufolge nicht die Quote von fünf Prozent. Ganz anders hingegen sieht es bei den etablierten Mitteln der elektronischen Zusammenarbeit aus: Telefonie, E-Mail, Instant-Messaging und zunehmend Web-Konferenzen sowie teaminterne Websites sind beliebt und werden häufig genutzt."

  • Knowledge Management and SME Growth, fibre2fashion
    "(...) Today success and worth of a business depend more on its intellectual capital than on its physical. Therefore, Knowledge Management (KM) has become a critical input in the growth of SMEs. Globalisation of supply chains, rapid technological advances, superior returns on intellectual capital, growing importance of knowledge-intensive industries make KM a strategic tool in the growth and success of businesses."

Verfasst von Hans Fischer um 10:42

09.02.2009

Die Essenz des interaktiven Marketings

"Was ist der Kern von Marketing 2.0?", fragte ein Leser. Im Kontext einer Nachdiplomarbeit haben Kollegen und ich u.a. geschrieben:

"Marketing 2.0 erweitert das mögliche Spektrum der Interaktion mit dem Kunden und schafft eine Vielzahl neuer Möglichkeiten für interaktive Marketing-Lösungen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine offene Kommunikation und Kultur in den Unternehmen und die Bereitschaft, den Kunden als gleichwertigen Partner im Wertschöpfungsprozess anzusehen."
Aussderdem haben wir 10 konkrete Praxisempfehlungen vorgeschlagen, die nachfolgend beschrieben sind:

Potenzial-Analyse Der Einsatz von Web 2.0-Tools gilt es eingehend auf ihre Kompatibilität mit der Marketingstrategie und den daraus abgeleiteten Zielen zu analysieren. Grundsätzlich gilt zu ergänzen, dass die bis anhin verwendeten Zielgruppendefinitionen zur gezielten Ansprache mittels Massenmedien den Anforderungen nicht mehr genügen. Vielmehr hat die Segmentierung der relevanten Zielgruppen unter Berücksichtigung der Dimension „online Affinität“ zu erfolgen, um sicherzustellen, dass die angepeilten Käufergruppen auch tatsächlich mit diesen Web 2.0-Tools erreicht werden. Und noch eine generelle Feststellung: Komplexität und Dynamik der möglichen Web 2.0-Anwendungen erfordern, dass sich die Geschäftsleitung über die mögliche Tragweite des Einsatzes von Web 2.0-Tools bewusst ist und Marketing 2.0 zur Chefsache erklärt.

Ziel-Definition
Trial and Error macht im Internet Sinn. Web 2.0 und Marketing 2.0 sind aber mittlerweile so etabliert, dass diese Vorgehensweise nicht mehr zu empfehlen ist. Spott und Hohn ergiessen sich in der virtuellen Welt deutlich schneller über ungeschickt agierende Marketingabteilungen als im Offline-Geschehen. Wir erachten es deshalb als unumgänglich, konkrete Ziele für die Marketing 2.0-Vorhaben zu setzen, darauf die Weiterentwicklung und -planung zu basieren und die Ziele nach Inbetriebnahme der Lösungen auch zu kontrollieren. Drei mögliche Ziele unter Hunderten könnten lauten:

  • Der Webseiten-Traffic soll nach 3 Monaten Einführungszeit monatlich um 5 Prozent zunehmen.
  • Die durchschnittliche Verweildauer auf der Website soll bis in sechs Monaten auf mindestens 2 Minuten angehoben werden.
  • Nach 12 Monaten Einführungszeit werden monatlich 10 qualifizierte Leads erwartet.
Tool-Evaluation
Wenn Geschäftsleitungsmitglieder schon beim Wort „Weblog“ die Stirnen in Falten legen, macht es wenig Sinn, einen Auftritt in Second Life vorzuschlagen. Je nach Strategie, Zielen und vor allem auch Unternehmenskultur – Marketing 2.0 bedingt immer auch Change Management! – sind individuell passende Tools zu evaluieren. Grösstmehrheitlich werden Weblogs oder Wikis für Internet, Intranet oder Extranet gewählt werden. Gelegentlich machen auch offene oder geschlossene Social Networks Sinn. Die wenigsten Unternehmen werden sich von Beginn weg mit viralem Marketing oder mit RSS-Feed-Werbung auseinandersetzen – ausser, sie kooperieren mit externen Agenturen. Letzteres empfehlen wir aber nicht, da die Durchbrechung des klassischen Sender-/Empfänger-Kommunikationsmodells immer auch mit einem Kontrollverlust einhergeht. Es ist sicherlich besser, wenn sich Unternehmen die Marketing- und Web 2.0-Kompetenz selber aufbauen und sich nicht externen Stellen ausliefern.

Risiko-Bewusstsein
Auch im Internet gelten Gesetze und es existiert kriminelle Energie. Ausserdem ist es relativ einfach, sich mit ungeschickten Kommunikationsmassnahmen ins virtuelle Abseits zu stellen. Im besten Fall ist man wie BMW nach einigermassen stümperhaftem Suchmaschinenmarketing lediglich kurzzeitig Weg vom Fenster – respektive aus dem Google-Index –, im schlechtesten Fall ziehen ungelenke Aktionen massive Geschäftsschädigungen wie beim Klingeltonanbieter Jamba nach sich: Als die Blogosphäre festgestellt hatte, dass Jamba-Mitarbeitende unter Pseudonymen die eigenen Produkte lobten, donnerte eine virtuelle Schmählawine auf das Unternehmen ein, die noch heute Nachwirkungen zeitigt. Generell unterschätzt werden auch immaterialgüterrechtliche Belange. Für Marketing 2.0-Anwendungen zuständige Mitarbeitende ohne entsprechende Ausbildungen verwenden nicht selten ungefragt Personenbilder oder copyrightgeschützte Inhalte ohne entsprechende Abklärungen. Insbesondere in Deutschland und Österreich haben sich Juristen auf solche Belange – respektive auf Abmahnungen – spezialisiert. Generell ist festzustellen, dass im Bereich des Immaterialgüterrechtes ungleich grössere Toleranz gegenüber privaten Anwendern (zum Beispiel Bloggern oder Video-Produzenten) herrscht, als gegenüber Corporate Bloggern & Co. Letztere müssen besondere Vorsicht walten lassen. Was die eingangs erwähnte kriminelle Energie betrifft, sind Internetbetrug (zum Beispiel Nigeria-Connection), Phishing, Virenattacken oder Spionageangriffe hinlänglich bekannt. Es ist ein absolutes Muss, dass sich Unternehmen diesbezüglich weitreichende Gedanken machen und die Resultate bevorzugt auch in Form von verbindlichen Richtlinien für die (angestellten) Web 2.0-Anwender festhält.

Personal-Schulung
Es gibt nichts langweiligeres, als schlecht geschriebene Corporate Blogs, Wikis oder andere Web 2.0-Anwendungen. Ein Unternehmen kann sich äusserst schnell einen Imageschaden einhandeln, wenn Marketing 2.0 nicht von entsprechend befähigten Mitarbeitenden betrieben wird. Werden die Anwendungen vor allem für internes Marketing im Intranetbereich (zum Beispiel für Diskussionen unter Technikern und Vertrieb, etc.) eingesetzt, ist der Mitarbeiter-Know-how-Faktor sehr viel weniger wichtig als bei Anwendungen im öffentlichen Bereich. Nichtsdestotrotz braucht auch internes Marketing 2.0 Aufmerksamkeit, Kompetenz und entsprechende Ressourcen – wenn nicht, steht von Vornherein mit allergrösster Sicherheit fest, dass die Anwendungen kaum genutzt würden.

Pilot-Anwendungen
Im Sinne der bisher beschriebenen Handlungsempfehlungen liegt auf der Hand, dass strategie- und zielkonforme Anwendungen ausgiebig getestet werden müssen. Aus eigener Erfahrung ist hierfür ein möglichst heterogener Teilnehmerkreis zu wählen, der die künftigen Ziel- und Anwendergruppen gut repräsentiert oder zumindest simuliert. Bei Tests erkennen die zuständigen Mitarbeitenden, die teilnehmenden (künftigen) Konsumenten und die zuständigen Verantwortlichen in aller Regel viel Optimierungspotenzial – was als angenehmer Nebeneffekt die gefühlte Toleranz gegenüber diesen neuen Anwendungen signifikant erhöhen kann.

Lösungs-Etappierung
Strategie- und Zielabklärungen laufen idealerweise auf einer inhaltlich breiten Linie. Nach den Testläufen kristallisieren sich Bereiche heraus, deren Implementierung sich aus Sicht von Machbarkeit, Potenzial und Interessenslage aufdrängen. Verschiedene konkrete Erfahrungen im Gruppenbereich haben klar aufgezeigt, dass die Implementierung einer möglichst umfassenden, endgültigen Lösung wenig Sinn macht. Marketing 2.0 steht auch für Dynamik und laufende Weiterentwicklung. Schrittweises Implementieren, daraus lernen und weiterentwickeln ist Grundlage der möglichen Erfolgsgeschichte. Externe Beratungsunternehmen, die das Gegenteil behaupten, dürfen unseres Erachtens durchaus sehr kritisch hinterfragt werden.

Mitarbeiter-Einbezug
Wird hauptsächlich internes Marketing 2.0 betrieben, müssen die tangierten Mitarbeitenden zwingend, eingehend instruiert und geschult (E-Learning drängt sich in dem Zusammenhang auf) werden. Weiter ist stetige, kommunikative Begleitung unumgänglich, um Interesse, Akzeptanz und Interaktion erzeugen zu können. Unter anderem geht es um freiwilliges Preisgeben von Wissen – was häufig mit dem Gefühl des Machtverlustes einhergeht. Mentale Blockaden können nur aufgebrochen werden, wenn die Mitarbeitenden über Sinn, Zweck, Erwartungen, Chancen und Gefahren der Anwendungen informiert wurden und die Usability sehr gut ist. Komplizierte Anwendungen haben keine Chance auf Breitenwirkung. Werden die Marketing 2.0-Anwendungen hauptsächlich für externe Kommunikation und Interaktion eingesetzt, hat dieser Punkt der Instruktion und Information der Belegschaft nach wie vor volle Gültigkeit: Die Mitarbeitenden müssen strategie- und zielkonform Auskunft geben können, wenn sie von Aussenstehenden auf die Marketing 2.0-Anwendungen angesprochen werden.

Zielgruppen-Kommunikation
Dieser Punkt könnte von der Bedeutung her gesehen auch der erste sein. Kommunikation und Interaktion mit den Zielgruppen (intern, extern oder gemischt) sind absolut zentral. Ohne entsprechendes Engagement der zuständigen Manager und Mitarbeitenden kann sich kein Erfolg einstellen. Marketing 2.0 basiert auf Interaktion. Wenn User-Anregungen, -Fragen oder was auch immer nicht prompt, authentisch, transparent und kompetent bearbeitet und beantwortet werden, verpufft der ganze Marketing 2.0-Effekt, respektive kann sich sehr schnell eine Imageproblematik ausbilden. Unter diesem Gesichtspunkt verdeutlicht sich vorgängig formulierte Forderung nach ausreichend viel und kompetentem Personal.

Ziel-Überprüfung
Nichts ist für die Ewigkeit und im Internet wäre die Ewigkeit sowieso endlich und kurz. Das Internet als massentaugliche Plattform gibt es seit wenigen Jahren. Und trotzdem hat es sich zum Leitmedium emporgeschwungen. Diese ungeheure Dynamik setzt sich fort, weil eine riesengrosse Masse an der Weiterentwicklung mitwirkt, weil zukunftsträchtige Businessmodelle Start-ups initiieren und weil wenigstens ansatzweise das emergente Prinzip der Wisdom of Crowds zu funktionieren scheint. In diesem Kontext ist völlig klar, dass auch webbasierte Marketinglösungen eine relativ kurze Halbwertszeit besitzen. Die Wettbewerbs- und Internetentwicklung muss laufend im Auge behalten und analysiert werden. Die Zielsysteme sind entsprechend zu adjustieren und die Marketing 2.0-Massnahmen anzupassen. Wer die Kapazität oder Ressourcen für diesen laufenden Prozess nicht hat, sollte sich mit Web 2.0 nicht die Finger (oder wenigstens Kapital) verbrennen.

Verfasst von Hans Fischer um 14:26

03.02.2009

Die Top 10 Technologie-Prioritäten 2009

Im Artikel "Diese IT-Themen trotzen der Krisenstimmung" hält IT Business zusammenfassend fest:

"(...) Outsourcing, Software as a Service (SaaS) und Mobilität sind die drei wichtigsten IT-Trends des Jahres 2009. Das hat eine Umfrage des Bitkom unter rund 100 Mitgliedern ergeben. Danach folgen Service-orientierte Architekturen (SOA), Security und Anwendungen basierend auf Web 2.0."
Zur Web 2.0-Thematik schreibt das Bitkom:
"Kräftigen Aufwind bekommen nach den Ergebnissen der BITKOM-Umfrage im Jahr 2009 Business-Anwendungen rund um das Thema Web 2.0. Die Prinzipien von Facebook, StudiVZ oder Xing werden auch in Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und anderen Organisationen eine immer stärkere Rolle spielen. Die intensive Vernetzung der Mitarbeiter führt zu einer besseren Kommunikation untereinander. Zudem werden firmeninterne Blogs, Wikis und Foren dazu beitragen, das Wissen der einzelnen Mitarbeiter besser auszuschöpfen."
In Tabellenform präsentieren sich die "Die zehn Top-Technologie-Prioritäten weltweit" von Gartner wie folgt:
  1. Business Intelligence
  2. Unternehmens-Anwendungen: ERP, CRM und andere
  3. Server- und Storage-Technologien/Virtualisierung
  4. Modernisierung von Legacy-Applikationen
  5. Technologien für Collaboration
  6. Netzwerk, Sprach- und Datenkommunikation
  7. Technische Infrastruktur
  8. Sicherheitstechnologien
  9. SOA-Applikationen und Architekturen
  10. Dokumenten-Management

Verfasst von Hans Fischer um 13:24

21.01.2009

"Die skurrilsten Abkürzungen für SMS-Texte"

Nach der modernen Evolutionstheorie ist leichte Kost angesagt: Die Welt hilft mit dem Artikel "Die skurrilsten Abkürzungen für SMS-Texte". Dass "CU" für "see you" steht, wissen die meisten. Überraschender: Sollte ein "DUWIPA" gesendet werden, würde das bedeuten: "Du wirst Papa".

Verfasst von Hans Fischer um 14:48

Cyborgs und die Versklavung durch Maschinen

Ein ziemlich abgefahrener Titel, zugegeben. Aber über Cyborgs haben wir ja schliesslich gelegentlich schon geschrieben. Unter anderem im Fachartikel "Wenn die Wissensgesellschaft zum Cyborg mutiert" oder im Posting "Bang - und die Cyborgs rücken näher".

Nun wird es aber richtig spacig: Spiegel Online lässt im Artikel "EVOLUTION 3.0 - Wie Maschinen uns eines Tages versklaven könnten" die Evolutionstheoretikerin Susan Blackmore sagen:

"(...) Haben wir ungewollt einen dritten Replikator freigesetzt, der auf menschlichen Memen huckepack reitet? Ich glaube ja. Die Informationen, die diese Maschinen kopieren, sind nicht menschliche Sprache oder Bewegungsabläufe. Es sind digitale Informationen, die um den verfügbaren Platz in riesigen Servern und elektronischen Netzwerken konkurrieren, wobei sie durch elektronische Prozesse mit extrem hoher Güte kopiert werden. Wenn erst einmal alle drei Vorgänge – Kopieren, Variation und Selektion – von diesen Maschinen durchgeführt werden, wird meiner Meinung nach tatsächlich ein neuer Replikator entstanden sein. Wir könnten diese Replikatoren der dritten Ebene als "Teme" (technische Meme) oder "Treme" (tertiäre Meme) bezeichnen. Egal wie wir sie nennen, sie und ihre Kopiermaschinen sind nun da. Wir dachten, wir hätten schlaue Werkzeuge erfunden, die unserem eigenen Vorteil dienen, doch in Wirklichkeit haben uns blinde, unaufhaltsame evolutionäre Prozesse ausgenutzt, als Sprungbrett zur nächsten Ebene der Evolution."
Das ist doch mal wieder ein intellektueller Challenge ;-) Die Details finden sich in besagtem Artikel. Als "Mem" wird laut Wikipedia eine Gedankeneinheit bezeichnet, die sich durch soziologisch-dynamische Prozesse vervielfältigt (reproduziert) und auf diesem Weg ihre Existenz (als Replikator) sichert; z.B. ein Gerücht, das weiterverbreitet wird.

Verfasst von Hans Fischer um 14:35

19.01.2009

"20 Web-Applikationen, die das Leben erleichtern"

... titelt CHIP Online eine Sammlung von kostenlosen Web-Anwendungen aus verschiedensten Bereichen wie Bild- und Textarbeit, Videobearbeitung oder Kollaboration, die wirklich sehr interessant sind.

Verfasst von Hans Fischer um 09:22

13.01.2009

Internet-Taschenrechner vom Feinsten

news.de verweist im Surftipp "Rechnen mit dem Web 2.0-Taschenrechner" auf den abgebildeten Web2.0-Calc und den vor allem bei Mathematikern und Informatikern beliebten eCalc.

web20ecalc.bmp

(Bildquelle: Web2.0calc.com)

Der erste Rechner trägt seinen "Web 2.0"-Namenszusatz übrigens aus folgendem Grund:

"(...) Bereits gelöste Probleme können unter einem selbstgewählten Namen samt Beschreibung abgespeichert werden. Auch der Vernetzungsgedanke trägt hier Früchte: Dem Anwender steht es mit der Funktion «Shared Calculations» frei, seine Ergebnisse mit anderen zu teilen oder Rechenweisen anderer Nutzer zu verfolgen."

Verfasst von Hans Fischer um 14:27

08.01.2009

Krise: Web-Giganten und One Laptop per Child

Auf seiner Website schreibt das ZDF im Artikel "Krise setzt auch Internet-Giganten zu":

"(...) In der IT-Branche stehen die Zeichen auf Krise: Branchenvertreter revidieren ihre Prognosen nach unten. Auch Internetkonzerne wie Google, Amazon und eBay trifft die Wirtschaftskrise. Besonders zittern müssen Web 2.0-Portale - vielen droht das Aus."
Letzteres liegt auf der Hand: Unter der Web 2.0-Flagge brach eine richtiggehende Start-up-Hysterie aus. Wie damals beim Platzen der Dotcom-Blase wird unter Verursachung schmerzlicher Kollatoralschäden der Markt nun bereinigt. Am Ende werden sich die marktgerechten Bereiche und Anwendungen gestärkt präsentieren.

Apropos Kollatoralschäden: Die Krise verschont auch karitative Anliegen nicht. Heise online schreibt im Artikel "Projekt One Laptop per Child entlässt die Hälfte der Mitarbeiter":

"(...) Die Nonprofit-Organisation entlässt 50 Prozent ihrer Belegschaft. Den verbleibenden 32 Mitarbeitern wird das Gehalt gekürzt, teilt der OLPC-Initiator Nicholas Negroponte mit. Das Projekt, das alle armen Kinder auf der Welt mit kostengünstigen Notebooks versorgen will, gehe wie andere Nonprofit-Organisationen auch durch schwierige Zeiten und müsse wegen unzureichender finanzieller Mittel gestutzt werden."

Verfasst von Hans Fischer um 10:25

22.12.2008

Prognosen 2009

Wir befinden uns in der E-Prognosen-Hochsaison. Anbei einige Beispiele:

  • Prognose 2009: Schweizer Top-Märkte und Key-Treiber, Computerworld.ch
    "(...) Die Technologie-Analysten vom MSM Research malen den Schweizer ICT-Markt 2009 in verhalten optimistischen Farben. Insgesamt werden Schweizer ICT-Anbieter 2009 voraussichtlich 1,3 Prozent mehr umsetzen als im laufenden Jahr. Besonders die Software-Branche profitiert mit einem Plus von 2,4 Prozent. Der Hardware-Sektor schrumpft leicht um 1,1 Prozent. "

  • Prognose 2009: Schwärzer gehts nicht, MM News
    "(...) Öl 25 $, EURO/ Dollar fällt auf 0.95, S&P 500: 500 (= -50%), Iran: Bürgerkrieg, Chinesisches BIP = Null, Italien ohne Euro. Die Saxo Bank sagt insgesamt 10 so genannte Black Swan Ereignisse voraus."

  • Die Cybercrime-Prognose 2009, Silicon.de
    "(...) Finjan sagt voraus, dass die Internet-Kriminalität im kommenden Jahr auch deshalb steigen wird, weil sich immer mehr arbeitslose IT-Spezialisten als Hacker betätigen. Cyber-Kriminelle werden demnach vom Plan der Obama-Regierung profitieren, den US-Bürgern mehr Breitband-Internet zur Verfügung zu stellen. Die Hacker setzen zudem auf die modernsten Techniken, die das Web 2.0 zu bieten hat – wobei der Schwerpunkt auf der Trojaner-Technologie liegen wird."

  • Tech predictions for 2009 - Feature, The Earth Times
    "(...) World economies may be on shaky footing, but consumer technology is moving steadily forward. And 2009 promises to be a particularly exciting year, with a mix of both new and improved products that represent more than mere incremental advances. While some of what's on tap will take existing technologies and make them better, other products will shake up entire industries and ask us to work a little differently, with the goal of enhancing both our productivity and our enjoyment."

  • 8 Experts Predict How Web 2.0 Will Evolve In 2009, FastCompany
    "(...) With the economy in a slump and budgets being cut in traditional print and TV advertising campaigns many will be looking to the Web 2.0 world to reach their constituents. So what should be on your Web 2.0 radar for 2009? Web 2.0 gurus give you the low down."

Verfasst von Hans Fischer um 10:14

16.12.2008

7 Überlebenstipps für IT-Mitarbeitende

Im Artikel "7 Überlebenstipps, um den Job zu behalten" nennt CIO folgende konkrete Massnahmen:

  1. Aufmerksamkeit erregen
  2. Zeigen Sie, was Sie können
  3. Denken Sie dran - es geht immer nur ums Geschäft
  4. Sprechen Sie in Zahlen
  5. Machen Sie den Pfau, nicht die Schildkröte
  6. Ein bisschen schleimen ist erlaubt
  7. Wenn alles schiefläuft, ziehen Sie nach Australien

Verfasst von Hans Fischer um 10:14

Blogrückblick der Netzeitung

... mit dem Titel "Das nächste Jahr wird auch nicht besser" und einem Verweis auf den Roloblog. Cool, wenn man sich als mittelständisches Unternehmen mittels kosteneffizientem Corporate Blog eine Stimme verschaffen kann.

Wer sich diesbezüglich über Grundlage oder Motivation wundert, möge Beiträge wie "Weniger Budget = > mehr Marketing 2.0" oder "10 Web 2.0-Handlungsempfehlungen" konsultieren.

Verfasst von Hans Fischer um 08:31

21.11.2008

Wie BlackBerry, iPod & Co. zu ihren Namen kamen

... zeigt CIO in einer Galerie. Hier das Beispiel für den BlackBerry:

"Für die Namensgebung des drahtlosen E-Mail-Gerätes nahm die Firma Research in Motion 2001 ein Marken-Lexikon zu Hilfe: Die Unternehmensberater von RIM kamen vom Wort "E-Mail" ab und suchten stattdessen nach einen Begriff, der Freude hervorruft. Da die kleinen Drucktasten an dem Gerät an Obstkerne erinnern, kam das Team zum Wort "strawberry" (Erdbeere). Als Ersatz für die langsam klingende Silbe "straw" schlugen die Experten die schwarze Farbe des Gehäuses vor - so wurde daraus der "Blackberry".

Verfasst von Hans Fischer um 12:33

14.11.2008

Das Businessmodell Spam-Mails

Spam nervt. Wir haben das seit 3 Jahren (s. Beitrag "Von Spamalot bis Nigeria") immer mal wieder geschrieben. Nun bringt eine Studie der Universitäten California in Berkeley und San Diego Licht ins Dunkel der Hintergründe. ZDNet schreibt im Artikel "Studie: Eine von 12,5 Millionen Spam-Mails ist erfolgreich":

"(...) Von 12,5 Millionen verschickten Spam-E-Mails führt lediglich eine einzige zum Kauf der auf diese Weise angepriesenen Produkte. Durch die enorme Menge der versendeten Mails können Cyber-Schäflinge aber trotz dieser äußerst schwachen Resonanz ansehnliche Gewinnsummen einfahren.
Und wie bringt man das Biz-Model ins Wanken?
"(...) Als Konsequenz ihrer Studienergebnisse formuliert das US-Wissenschaftlerteam auch einen konkreten Lösungsvorschlag für das Spam-Problem: Man müsse dafür sorgen, dass für die Spammer zusätzliche Kosten entstehen. Dies würde sie aufgrund ihres Geschäftsmodells empfindlich treffen. "Die Gewinnmarge für Spam könnte alles in allem doch niedrig genug liegen, dass Cyber-Kriminelle sehr sensibel darauf reagieren müssen, wenn der für die Durchführung einer Spam-Kampagne notwendige Aufwand steigt."

Verfasst von Hans Fischer um 09:58

10.11.2008

Kurzblogpause bis Freitag, 14. November

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Verfasst von Hans Fischer um 16:42

15 Zukunftsthesen für das Internet

Der Feldafinger Kreis publiziert in seiner neuen Studie 15 Trends zur Internetzukunft. Medienhandbuch.de hat sie zusammengefasst:

  1. Das Future Internet wird die globale, zuverlässige Plattform für alle Dienste.
  2. Peer-to-Peer Networking ermöglicht den Informationsaustausch ohne zentrale Instanz.
  3. Software wird zum Bestandteil fast aller Produkte.
  4. Sicherheit wird zu einer Grundvoraussetzung für die Akzeptanz von Diensten.
  5. Semantische Technologien verwandeln Informationen zu Wissen.
  6. Konsequentes Wissensmanagement ist die Basis des Erfolgs von Unternehmen.
  7. Intelligente Software-Agenten übernehmen Routineaufgaben.
  8. Service Grids bilden das Internet der Dienste.
  9. IKT sorgt für Energieeffizienz und Versorgungssicherheit.
  10. Selbstorganisation reduziert die Komplexität und erhöht die Zuverlässigkeit.
  11. e-Processes erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit durch internetbasierte Geschäftsprozesse.
  12. Das Internet der Dinge sorgt für den Informationsaustausch zwischen Gegenständen.
  13. Neue Fahrerassistenzsysteme ermöglichen pro-aktive Sicherheit.
  14. Vernetzte, digitale Umgebungen unterstützen den Menschen in allen Lebenslagen.
  15. Intuitive Bedienparadigmen werden die Nutzung des Internets für alle erleichtern.
Man beachte insbesondere auch Punkt 6. Eine Tatsache, auf die wir in der entsprechenden Blog-Kategorie "Knowledge Management" oder im Wissensmamagement-Wiki seit langer Zeit schon aufmerksam machen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:47

31.10.2008

... apropos Finanzkrise

In ihrer Top Five-Reihe bringt FTD "Die besten Finanzkrisen-Witze". Der kürzeste:

"Was ist Optimismus? Ein Banker, der am Sonntag noch fünf Hemden bügelt."

Verfasst von Hans Fischer um 13:17

29.10.2008

"50 Jahre Computerspiele"

"Am Anfang war ein grüner Punkt", schreibt Manager Magazin Online und verweist das erste Computerspiel, das der Physiker William Higinbotham 1958 konstruiert hatte und folgendermassen funktionierte:

"(...) Die beiden Spieler (gegen den Computer konnte man nicht spielen) standen vor einem Oszilloskop (eigentlich ein Messgerät, das den Verlauf von Spannungen anzeigt), halten jeweils einen Steuerkasten in Schokotafelgröße in der Hand. Der eine Knopf darauf schlägt den Tennisball auf dem Schirm ab, der anderen bestimmt per Drehung den Abschlagswinkel.
Auf dem Schirm zieht der Tennisball seine Bahnen (er hat tatsächlich einen Schweif), ein Netz ist noch zu sehen - die Schläger aber nicht. Es gibt keinen Punktestand - wenn ein Spieler den Ball nicht erwischt, kullert der hinten aus dem Feld und taucht dann sofort wieder beim Gegner für einen neuen Aufschlag auf (...)."
Der Urvater der Video- und Computerspiele liess seine Erfindung "Tennis for Two" nicht patentieren.

Verfasst von Hans Fischer um 09:28

27.10.2008

Cloud Computing, Web 2.0, Suche der Zukunft & Co.

Auch dieses Wochenende blieben wieder einige interessante Artikel im News-Reader hängen (s. auch Empfehlungsseite). Anbei eine kleine Auswahl:

  • Web 2.0 fürs Business, InfoWeekOnline
    "(...) Die augenfälligsten Beispiele stammen aus dem Marketing: Die «Kunden-Community» ist in einigen Branchen längst ein wichtiges Instrument zur Kundenbindung und zur Steigerung der Attraktivität der Marke. Intern eingesetzt, können Web-2.0-Methoden nicht nur die Identifikation mit dem Unternehmen verstärken, sondern auch als Stimmungsbarometer dienen und Abläufe verbessern helfen. Im Support kommt schon länger ein Urahn des Web 2.0 zum Tragen: Diskussionsforen bieten Hilfeleistung bei Problemen und stärken quasi nebenbei die Identifikation mit dem Produkt."

  • Social Media Versus Knowledge Management: Generational War?, FASTforward Blog
    "(...) Along came Web 2.0 and social media which provided new technologies for the grassroots to simply not wait for some project manager to start a harvesting session which is then converted into retrievable assets from some application requiring significant custom coding. Instead, the notion of Wikis, blogs, microblogs, chats, forums and so on is to use the right tool for the purpose as the purpose arises. Some call it fun. We’ve thought of the new social media as the next generation Knowledge Management."

  • Die Suchmaschinen der Zukunft verstehen uns, Die Welt
    "(...) Die Zukunft der Suche geht daher weg von reinen Linklisten, die den Nutzer mit der Identifikation des für ihn besten Ergebnisses alleine lassen. Künftig wird es Suchergebnisse geben, die abhängig vom angefragten Inhalt Bilder, Videos, Nachrichten, Kaufempfehlungen oder Testergebnisse anzeigen."

  • A Reminder of What Web 2.0 Is, John Battelle's Searchblog
    "(...) ... value is migrating to a new kind of layer, which we now call Web 2.0, which consists of applications driven not just by software but by network-effects databases driven by explicit or implicit user contribution."

  • Web 2.0 and Cloud Computing, O'Reilly Radar
    "(...) So here's the real trick: cloud computing is real. Everything is moving into the cloud, in whole or in part. The utility layer of cloud computing will be just that, a utility, without outsized profits.

    But the cloud platform, like the software platform before it, has new rules for competitive advantage. And chief among those advantages are those that we've identified as "Web 2.0", the design of systems that harness network effects to get better the more people use them."

Verfasst von Hans Fischer um 09:41

13.10.2008

Kurzblogpause bis Freitag, 17. Oktober

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Verfasst von Hans Fischer um 17:03

Neues zur Internet-Zukunft und Marketing 2.0

Beim Durchstöbern des Wochenend-Newsfeeds sind einige interessante Beiträge aufgefallen (s. auch Empfehlungsseite). Anbei eine kleine Auswahl:

  • Seeking the next net generation, BBC News
    "(...) With an increasing number of businesses embracing Web 2.0 technologies, Ian Hardy met a webmaster hoping to turn his website idea into a revenue stream."

  • The End of Web 2.0, Beginning of Web Infinity, monkey_bites
    "(...) As our economy sours, more and more nervous technologists are writing off Web 2.0 as dead. We believe web 2.0 (whatever it really means) isn’t on the decline, the economy is. The web is evolving. In fact, there’s no sign it will ever stop."

  • Digitales Marketing ist gefragter denn je, Ecin
    "(...) Jedes vierte Unternehmen in Deutschland will in den nächsten 12 Monaten eine Marketing-Agentur mit größerer Expertise in digitalen Medien engagieren oder hat dies im letzten Jahr bereits getan. Soziale Medien und interaktive Kanäle gewinnen zunehmend an Relevanz gegenüber traditionellen Interaktionen. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Report der Unternehmensberatung Sapient."

  • SALES 2.0: SOCIAL MEDIA FOR KNOWLEDGE MANAGEMENT AND SALES COLLABORATION, TMCnet.com
    "(...) As the proliferation of social computing has forever changed the way customers gain information and feedback concerning a particular company's products or services, sales representatives are challenged to sell to a prospect base that potentially knows as much, ifnot more, about the competitive landscape than the reps themselves.

Verfasst von Hans Fischer um 13:31

08.10.2008

Youmemo.net - unsterblich im Internet

Im Zusammenhang mit Social Media-Anwendungen wie Social Networks, Blogs, Wikis oder Social Bookmarking werden immer wieder potenzielle Datenschutzprobleme erwähnt. Einen völlig anderen Blickwinkel wird im Artikel "Unsterblich im Internet - YouMemo.net startet als Beta Version und bietet mit dem "ewigen Eintrag" Unsterblichkeit auf eine neue und besondere Art" (u.a. bei Yahoo! Nachrichten) geboten:

"(...) "Ewiges Leben ist ein uralter Menschheitstraum und kann bis heute Religions- und Glaubensabhängig nur unzureichend erfüllt werden. Dem menschlichen Grundbedürfnis nach Ewigkeit und dem Erhalt seiner Persönlichkeit kann nun auf der Internetseite http://de.youmemo.net nachgegangen werden", erklärt Edward Robinson, Sprecher der Geschäftsleitung von Youmemo.net. Die zeitlose Plattform bietet die Möglichkeit, einen persönlichen, ewigen Eintrag anzulegen, welcher für Jahrhunderte im Internet gespeichert wird."
Unter "500 Jahre Speicherung" schreiben die Site-Betreiber:
"(...) Ab Anfang 2009 können Sie verschiedene Speicherpakete für ihren Eintrag und Ihre Werke buchen:

Ab dem Speicherpaket 50 Jahre wird ein Teil des Betrages, welchen Sie für die Speicherung auf YouMemo.net bezahlen in fest verzinslichen Wertpapieren bei großen, renommierten, international tätigen tripple A Banken zu den jeweils besten Konditionen angelegt. Diese Beträge werden in kleinen Tranchen angelegt so dass die Einlagensicherung der jeweiligen Staaten zusätzlich zum Tragen kommt. Ein weiterer Teil des Kapitals wird an den internationalen Aktienmärkten in konservativen Wertpapieren angelegt.

Wichtig: Die Zinsen und Gewinne aus diesem Kapital, genauso wie ein Teil der Werbeeinnahmen wird wie in den Statuten der Gesellschaft festgeschrieben als Absicherung des Gesellschaftszwecks „der nachhaltigen und immerwährenden Speicherung der Einträge“ verwendet."

Angesichts der aktuellen Börsensituation scheint der ganze Service der Finanzierungsmodus zumindest etwas fraglich.

Verfasst von Hans Fischer um 13:15

07.10.2008

Smartes Online-Marketing

Konkrete "Marketing 2.0-Beispiele" haben wir vor einiger Zeit aufgelistet. Einen spannenden Ansatz liefert nun Branchen-Guru John Battelle. In der LinkedIn-Rubrik Answers" stellt er die Frage "What's the smartest marketing you've ever seen online?" und erhält eine Menge Antworten mit teilweise hervorragenden Beispielen.

Wer grundsätzliche Zweifel gegenüber Online-Marketing und -Werbung hegt, sollte folgende Passage aus "Neuer Rekordwert für Online-Werbung" von Internet World Business lesen:

"(...) Der weltweite Markt für Online-Werbung erreicht einen neuen Rekordwert. Nach aktuellen Daten des internationalen Marktforschungsinstituts EITO wächst der globale Umsatz mit Werbebannern, gesponserten Links und anderen Online-Werbeformaten im laufenden Jahr voraussichtlich um 23 Prozent auf 31,7 Milliarden Euro. "Der Online-Werbemarkt bleibt trotz der abflauenden Weltkonjunktur auf Wachstumskurs", sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. Überdurchschnittlich legen die Online-Werbeausgaben in Europa und weiten Teilen Asiens zu. In der Europäischen Union beträgt das Plus 31 Prozent. 9,1 Milliarden Euro werden in den Ländern der Europäischen Union im Jahr 2008 voraussichtlich für Online-Werbung ausgegeben. "Die Internetwirtschaft in Europa entwickelt sich sehr dynamisch und schließt mit großen Schritten zum Vorreiter USA auf", sagte Scheer."

Verfasst von Hans Fischer um 08:58

03.10.2008

Die einflussreichsten Internet-Köpfe

Internet World Business hat unter "Die 25 einflussreichsten Köpfe der Internet-Wirtschaft" die jährliche Business Week-Umfrage "The 25 Most Influential People on the Web" als Diashow in Deutsch aufbereitet.

Verfasst von Hans Fischer um 13:54

01.10.2008

Bankpleiten-Übersicht

Welche Banken gibt es in Folge der Finanzkrise nicht mehr, welche wurden verkauft oder verstaatlicht? Die Zeit verschafft unter "Pleite oder verstaatlicht" einen Überblick (zuerst kommen einige deutsche Banken, dann wird's international).

Verfasst von Hans Fischer um 09:17

19.09.2008

Krisenresistente IT-Branche

Geprügelt nach dem Platzen der Dotcom-Blase, resistent in Zeiten der Finanzkrise - einige Hintergründe und Aussichten finden sich im Artikel "Diesmal ist alles anders" bei Manager Magazin Online. Die Essenz:

"(...) Natürlich gibt es von Bereich zu Bereich Unterschiede. Aber es wird deutlich, dass Unternehmen Ausgaben für Informationstechnologie nicht vermeiden können, wenn sie im Wettbewerb bestehen wollen - trotz des wirtschaftlichen Abschwungs. (...)

Am stärksten wachsen die Bereiche Software und Services, während es für das Hardwaregeschäft insbesondere bei Servern und Druckern nicht so rosig aussieht."

Verfasst von Hans Fischer um 08:55

15.09.2008

Kurzblogpause bis Freitag, 19. September

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Verfasst von Hans Fischer um 17:05

"Tage des Umsturzes an der Wall Street"

... titelt Financial Times Deutschland und bringt damit die Tragweite der aktuellen Geschehnisse auf den Punkt:

"(...) Lehman Brothers bereitet die Insolvenz vor, Bank of America kauft Merrill Lynch, AIG kämpft ums Überleben: Die Wall Street hat sich so sehr verändert wie noch nie an einem einzigen Wochenende."
Weitere Artikel zur Thematik:

Verfasst von Hans Fischer um 11:15

10.09.2008

Die 3. Revolution der Texteingabe

... propagiert das Unternehmen Swype auf der TechCrunch50, die heute in San Francisco zu Ende geht. Golem.de schreibt:

"(...) Die Texteingabe erfolgt bei Swype, indem der Finger oder Stift ohne abzusetzen von Buchstabe zu Buchstabe geführt wird. Auf diese Weise sollen sich Texte deutlich schneller eingeben lassen als auf herkömmlichem Weg durch Antippen der Buchstaben. Mehr als 50 Wörter pro Minute sollen erreichbar sein, so Swype. Kommt ein Buchstabe zweimal hintereinander vor, wird auf der Stelle gekritzelt. Ist das Wort nicht eindeutig erkennbar, zeigt die Software eine Auswahl an passenden Wörtern an."
Die Swype-Macher taxieren ihre Software als "dritte Revolution der Texteingabe" - nach der Schreibmaschine und der Handytastatur-Texteingabe. Für Interessierte steht ein Demo-Film zur Verfügung.

Verfasst von Hans Fischer um 13:49

09.09.2008

Off topic btw, aber mit cooler Tonality

Hä? Wetten, Sie kennen 90 Prozent der unter "Rollout ist asap" – So reden die Manager" erwähnten Ausdrücke?

Wer es anspruchsvoller mag, findet u.a. bei Double-Tongued Dictionary oder dann ganz ganz sicher in den Yahoo! Slang Dictionaries passende Quellen.

Verfasst von Hans Fischer um 15:56

02.09.2008

"Chrome" - Googles Webbrowser

"Google greift Microsoft jetzt auch mit eigenem Browser an", so oder ähnlich titeln heute FAZ.net und viele andere Medien. Der Google-Browser wird die bisherige Hackordnung ordentlich aufmischen, das ist klar. Welchen Browser-Ansatz die Google-Leute verfolgen, zeigen sie im Google Chrome Comic oder im Official Google Blog.

Updates

"(...) Das verheerende ist: Fast alles, was Google tut, ist so verdammt nützlich. So nützlich, dass Milliarden Menschen auf der Welt nicht auf die Dienste des Internet-Konzerns verzichten möchten, und Millionen Unternehmen Google dafür bezahlen, kleine Textanzeigen zu platzieren. Und es hört nicht auf. Kein Monat vergeht, in dem Google nicht einen neuen Dienst anbietet, von dem man noch gar nicht wusste, das man in Zukunft nicht mehr ohne ihn leben kann. Und nun das: ein Internet-Browser von Google."

Verfasst von Hans Fischer um 10:54

01.09.2008

Haue für IT-Branche und Softwareentwickler

Manager Magazin lässt Claude Roeltgen, IT-Leiter der Banque LBLux, im Interview "Die IT-Industrie ist unreif" ziemlich austeilen. Einige Beispiele:

"(...) Eine Software muss so programmiert sein, dass sie nicht abstürzt. Aber das ist die Schwäche vieler Programme: Sie werden nicht ausreichend getestet. Die Hersteller gehen einfach davon aus, dass der Nutzer das Programm oder sogar den Rechner nochmal startet und darauf hofft, dass es beim nächsten Mal besser läuft. (...)

Die IT-Industrie ist unreif. Das Thema Qualität spielt bei der Softwareentwicklung eine untergeordnete Rolle. Es geht in erster Linie darum, neue Funktionalitäten schnell auf den Markt zu bringen, um sie schnell zu verkaufen. Wenn dann Fehler auftauchen, profitieren die Hersteller ja nur davon: Sie kassieren von den Kunden obendrein 20 Prozent Wartungsgebühren - für die Fehler, die sie selbst erzeugt haben. (...)

Viele Probleme in unserer Branche entstehen dadurch, dass wir anfangs zu optimistisch sind. Aber dass Schwierigkeiten auftreten werden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und wenn man das, was man versprochen hat, nicht halten kann, ist das für alle hochgradig frustrierend.

Details und Änderungsvorschläge finden sich in besagtem Artikel, kompetente und reife Softwareentwicklung findet sich u.a. bei Rolotec.

Verfasst von Hans Fischer um 09:43

26.08.2008

"Crash-Kurs in Sachen E-Mail" ...

... bietet CIO an und schreibt im gleichnamigen Artikel:

"(...) Statt Segen zu bringen, entwickeln sich E-Mails immer mehr zum Fluch: Sie halten die Arbeit auf und nerven, weil sie schlecht geschrieben oder ganz einfach überflüssig sind. Schon Kleinigkeiten können für Verbesserung sorgen."
Die Tipps selber sind weder neu (siehe u.a. "E-Mail-Knigge") noch revolutionär, dafür aber wichtig und handfest. Zusammengefasst lauten sie:
  • E-Mails nicht ständig checken; E-Mails stehen nicht über allen anderen Arbeitsprozessen. Unternehmen sollten entsprechende Kommunikationsprozesse definieren und durchsetzen.

  • CC und BCC nur für wirklich tangierte Personenkreise anwenden; die Anzahl der Empfänger entscheidet nicht über die Wichtigkeit des E-Mails oder dessen Absenders.

  • E-Mails kurz, prägnant und orthographisch korrekt (u.a. in Gross-/Kleinschrift) texten. Es gilt die Regel, dass ein formulierter Grundgedanke pro E-Mail ausreicht.

  • Jede E-Mail hat einen aussagekräftigen Betreff.

Verfasst von Hans Fischer um 10:21

20.08.2008

Liebe Eltern, Videospiele machen ...

... die Kids nicht aggressiv, sagt der Psychologe Dietrich Dörner in der Welt. Nein, vielmehr sollen Spiele beim Abbau von Aggressionen helfen und intelligenter machen. Da staunt der Psychologie-Laie über diese Aussagen und liest weiter:

"(...) Es ist eher so, dass Menschen mit komplexen Spiele auch sehr viel Lernen können. Die These des amerikanischen Autors Steven Johnson ist, das Spiele uns intelligenter machen. Die übliche These, dass wir beim Spielen verdummen, ist Unsinn. Spiele können in uns Fähigkeiten wecken, die auch im normalen Leben helfen."
Glaubt man dem renommierten Kognitionspsychologen, scheint es an der Zeit, die Klischees zu überdenken. Nun, eines wurde dann aber doch bestätigt:
"(...) Na ja, es gibt die berechtigte Sorge, dass Leute, die nur vor dem Computer hocken, dick werden und sich sportlich nicht mehr betätigen."

Verfasst von Hans Fischer um 09:33

14.08.2008

"Wuala out of Alpha - Wuala nun Beta"

... einer der verwirrendsten Titel, die ich in letzter Zeit gelesen habe :) Der Beitrag im GoogleWatchBlog geht um Wuala oder etwas konkreter:

"(...) Wuala, die Onlinefestplatte mit Grid Storage, ist seit heute für jeden offen und nicht mehr eine Alpha Software sondern eine Beta. (...) Jede Datei wird vor dem Upload mit 128 bit verschlüsselt und dann in Fragmenten mehrfach auf den PCs von anderen Wuala Nutzern verteilt. Dort liegen dann die verschlüsselten Fragmente. Wuala bietet den Nutzern 1 GB kostenlos an."
Abgesehen vom Zungenbrecher-Titel eine gute Sache, diese virtuelle Festplatte.

Verfasst von Hans Fischer um 14:00

Der Käse und seine Löcher

Keine klassische Wissensmanagement-Fragestellung zwar, aber von gesamtschweizerischem Interesse, persönliches Wissen erweiternd und sowieso passend, wenn wenig Zeit und interessante Meldungen im Feedreader zur Verfügung stehen: "Wie kommen die Löcher in den Käse?". GEO.de schreibt dazu unter "Frage des Tages":

"Zu Beginn des Reifungsprozesses wandeln Milchsäurebakterien den vorhanden Milchzucker (Lactose) in Milchsäure um. Während der folgenden Reifung wird die Milchsäure durch den Zusatz von Propionsäurebakterien in Propionsäure, Essigsäure und Kohlendioxid umgesetzt. Da die Gase durch die feste Käserinde nicht mehr nach außen entweichen können, bilden sich Löcher im Käseteig."
Alltagswissen eben ;-)

Verfasst von Hans Fischer um 11:00

13.08.2008

Chinas grosser Vernetzungs-Sprung

Die Beijing 2008 Olympic Games ziehen viele Sidelines mit sich. Im TV werden Dokumentarfilme verschiedenster Couleur über China gespielt und die (im Idealfall) kollaborierenden On- und Offline-Redaktionen mischen ihrer täglichen Sportberichterstattung politische oder kulturelle Aspekte bei. Manager Magazin Online steht nicht im Abseits und bringt mit "Der digitale Riese erwacht" ein sehr spannendes Thema auf's Parkett:

"(...) Bis zum Jahr 2015 werden demnach knapp 90 Prozent der chinesischen Verbraucher Zugang zu digitalen Diensten haben. (...) In den ländlichen Gebieten haben (...) erst 19 Prozent der 725 Millionen Verbraucher (...) einen PC-Anschluss oder ein Mobiltelefon."
Oder anders gesagt, den in- und ausländischen Unternehmen bietet sich ein Potenzial von einigen Hundert Millionen neuer Internet- und Handykunden innert kürzester Zeit.

Ein Tipp am Rande von der Boston Consulting Group:

"Daher sollten Unternehmen ihre Webseiten ins Chinesische übersetzen. (...) Zudem sollten sie chinesische Foren und Blogs beobachten, um mitzubekommen, was die Internetnutzer bewegt und welche Themen aktuell diskutiert werden."

Verfasst von Hans Fischer um 09:19

11.08.2008

"Cyberkrieg im Kaukasus" ...

... titelt heise online und macht auf einen Aspekt im Konflikt zwischen Georgien und Russland aufmerksam, der weltweit immer mehr zum Thema werden wird:

"(...) auch informationstechnische Systeme insbesondere in Georgien sind offenbar massiven Angriffen ausgesetzt. (...) dass viele offizielle georgische Internetseiten seit Beginn der Kampfhandlungen nicht mehr erreichbar sind. (...) Erfahrung mit Cyberangriffen sammelte im vergangenen Jahr auch das seit 2004 zur EU gehörende Estland. Nach einem Streit um die Verlegung eines sowjetischen Kriegerdenkmals in der Hauptstadt Tallinn waren Webseiten der estnischen Regierung sowie von Zeitungen, Banken und Unternehmen wochenlang nicht erreichbar. Eine Beteiligung der russischen Regierung konnte aber nie nachgewiesen werden."
Ausführliche Informationen über "Kriege der Zukunft: Netwar und Cyberwar" finden sich u.a. auf der Site der Uni Münster.

Verfasst von Hans Fischer um 14:36

30.07.2008

Cuil-Bashing

Die von ehemaligen Google- und IBM-Angestellten lancierte neue Suchmaschine Cuil wirft hohe Wellen. Gestern haben wir unsere Enttäuschung Verblüffung im Beitrag "Cuil - zahnloser Angriff auf Google" geäussert. Mittlerweile werden sich die Cuil-Verantwortlichen für ihren Google-Angriff die Losung "any news is good news" auf die Fahne geschrieben haben. Es hagelt nämlich Kritik. Spiegel Online fasst einiges davon unter "Wirrwar statt Wissen" zusammen und schliesst mit der Feststellung eines Users:

"(...) Wenn das Ding nicht von ein paar Ex-Googlern aufgemacht worden wäre, würde keiner einen Pfifferling drauf geben."
Nun, das Ei des Kolumbus wurde einmal mehr nicht gefunden. Das Cuil-Bashing passiert aber auf recht bescheidenem Niveau. Die richtig gute Internet-Suchmaschine gibt es nämlich noch nicht. Von der semantischen Erlösung sind wir noch weit entfernt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:22

29.07.2008

Cuil - zahnloser Angriff auf Google

Mit viel Trara wurde gestern der Start vom vermeintlichen Google-Killer Cuil vermeldet (s. Pressemitteilungen). Doch wer den König angreifen will, sollte über entsprechende Mittel verfügen. Cuil (ausgesprochen: "cool"; keltisch für Wissen) überzeugt m.E. aber (noch überhaupt) nicht.

Die Welt sieht das Ganze ebenfalls nicht so blumig wie andere Redaktionen und schreibt im Artikel "Neue Suchmaschine Cuil muss noch viel lernen":

"(...) Das Suchen dauert länger bei Google & Co., der Betrieb ist noch recht wackelig. Und unter der Kategorie "CDU" führt einer der Top-Links bei Cuil zu Ex-Kanzler und SPD-Mitglied Gerhard Schröder."
Detailliert vergleicht searchviews in "Analysis: What’s Cooler than Cuil? Ice Cold – What Today’s New Flawed Search Engine Says about the Future of Search and the Longing for Change" Google und den Herausforderer. Ein wichtiger Satz:
"(...) What Cuil’s shortcomings have done is to highlight where the search industry is already going thanks in part to Google: It’s not about rank anymore, it’s about relevance."
Apropos neue Suchmaschine: Nicht in der Grössenordnung von Google (oder vielleicht irgenwann Cuil) bewegt sich Clusty, bietet aber einen tollen Suchansatz mit automatischer Cluster-Bildung. Einfach mal testen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:20

28.07.2008

Out: Surfverbot am Arbeitsplatz

"Privates Surfen im Job - Verbieten oder Erlauben?", fragt Manager Magazin Online und führt aus:

"(...) Analysten von Forrester bis Deloitte nehmen sich der kommenden Arbeitnehmergeneration - wahlweise Millennials oder Generation Y genannt - an und betonen, wie selbstverständlich die jungen Leute mit Blogs und Wikis umgehen. Ebenso selbstverständlich pfeifen sie auf Hierarchien. Außerdem wollen sie nicht immer im Büro arbeiten, sondern auch von Zuhause oder unterwegs aus."
Was so unangepasst klingt, ist im Kern wahr: Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten werden als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Diese Erfahrung haben u.a. bereits Consulting-Unternehmen machen müssen. Im Posting "Web 2.0: Unternehmen-Nutzen und Talent-Garantie" haben wir u.a. geschrieben:
"(...) Ohne Kommunikationsfreiheit 2.0 suchen sich die Jungtalente nämlich sehr schnell neue Jobs oder sie entfalten ihr Potenzial nur teilweise."
Arbeitgeber sind gefordert, situativ passende Regelungen zu finden. Eine Verbotskultur wird vielen Unternehmen längerfristig nicht gut bekommen. Auf der anderen Seite steht die Gefahr der enthemmten Privatsurferei, -bloggerei, -skyperei-, -networkerei, etc. am Arbeitsplatz. Wobei hier zu sagen gilt, dass es sich dabei um Ausnahmecharaktere oder aber um zu schlecht ausgelastete, respektive unterforderte Mitarbeitende handeln würde. So oder so bleiben die Verantwortlichen in der Pflicht.

Verfasst von Hans Fischer um 10:35

23.07.2008

Zukunfttrends: Technik, Internet, Gadgets & Co.

Cees van Dok, Kreativchef von Frog Design, gibt in einem ausführlichen Interview bei Manager Magazin Online ("Machen, was man will") über verschiedenste Zukunftstrends Auskunft. Nachfolgend einige Quotes:


  • "Wenn die Verbindungsgeschwindigkeit stimmt und es vernünftige Telefone gibt, auf denen man die Seiten auch gut erkennen kann, wird das mobile Internet voll durchstarten. Ich schätze, innerhalb der nächsten zwei Jahre sind wir so weit."

  • "(...) derzeit wächst eine Generation heran, der das Konzept Privatsphäre mehr und mehr fremd ist und die quasi ihr ganzes Leben ins Netz stellt. Ich kann mir sogar durchaus vorstellen, dass künftige Generationen mit dem Konzept Privatsphäre gar nichts mehr anfangen können."

  • "Traditionelle Arten der Kommunikation wie Ton oder geschriebener Text werden mehr und mehr durch Bilder ergänzt werden, die völlig ohne Anmerkungen auskommen und selbst Teil einer Unterhaltung sind."

  • "Mittlerweile aber zählt Funktionalität nicht ausschließlich (...). Vielmehr dreht sich jetzt alles um andere unterscheidende, Identität stiftende Merkmale. Es geht jetzt mehr darum, sich mit den Produkten, die man benutzt, gut zu fühlen."

Verfasst von Hans Fischer um 10:32

18.07.2008

Internet als Lebensmittelpunkt

"Wo die Grenze zwischen einer normalen und einer exzessiven Nutzung liegt, ist schwer festzulegen", schreibt die NZZ im Kontext mit dem Internetkonsum von Jugendlichen unter "Wenn der Computer zum besten Freund wird". Eine interessante Auseinandersetzung mit einem Thema, das für viele Eltern an Bedeutung gewinnt.

Abgesehen von Problembereichen, bildet sich als Folge der verstärkten Internetnutzung durch jüngere Generationen ein neues Medienverständnis heraus, das Schulen, Universitäten und Arbeitgeber zu Anpassungen zwingt. Social Media-Anwendungen wie Blogs, Vlogs, Wikis, Social Bookmarking, Social Networking oder auch Instant Messaging-Dienste gehören zum normalen Kommunikationsspektrum. Potenzial- und Motivationsförderung geht nur unter Einbezug dieser Entwicklung.

Verfasst von Hans Fischer um 09:05

10.07.2008

iPhone mit Steilvorlage für das mobile Internet

NZZ Online stellt die (offizielle) iPhone-Lancierung in der Schweiz morgen in den Kontext zur Etablierung des mobilen Internets und endet den Artikel "Das iPhone verliert seinen Zauber" mit den Worten:

"(...) Am 11. Juli endet das iPhone-Märchen, denn unter den Fängen der Massen wird sich der Zauber verflüchtigen. Nach ein paar Tagen haben sich die Besitzer an die tollen Funktionen gewöhnt. Das mobile Internet verliert den Nimbus eines Erlebnisses und wird zu einer nützlichen Funktion. Auch die Konkurrenten werden nicht tatenlos zusehen, sondern eine ganze Armee von noch besseren Internet-fähigen Mobiltelefonen in den Kampf schicken. Die Preise für das mobile Surfen werden weiter fallen.

Letztlich wird all dies dem mobilen Internet endgültig zum Durchbruch verhelfen und so könnten die seit zehn Jahren gehegten Träume der Telekommunikationsbranche doch noch zur Realität werden."

Wer sich für iPhone-Details interessiert, wird u.a. beim iPhone-Blog fündig. Über "Irrtümer und der Siegeszug von Mobile Internet" kann im Roloblog nachgelesen werden.

Verfasst von Hans Fischer um 15:36

08.07.2008

Die beliebtesten Handy-Funktionen ...

... neben dem Telefonieren selber sind laut einer BITKOM-Studie (wird in der Schweiz sehr ähnlich sein):

Handy_Nutzung.jpg
(Bildquelle: BITKOM)

Diese Rangliste wird sich verändern. Mobiles Internet nimmt immer mehr an Fahrt auf. So erfreut sich z.B. auch Telekurs iD mobile, eine von uns entwickelte Börseninformationslösung für den BlackBerry, grosser Beliebtheit. Im Zuge der Marktverschiebungen wird die Applikation nun auch für iPhone-Besitzer angepasst.

Verfasst von Hans Fischer um 08:39

02.07.2008

IT-Wissen, das niemand mehr braucht

Wer wie wir individuelle Softwarelösungen entwickelt, kommt in Sachen Adaptierung der neuesten IT-Trends nie in Verlegenheit: State of the Art-Einsatz von Konzepten, Technologien und Programmiersprachen sind Grundlage. Es gibt Technologien und Kenntnisse, die im Verlaufe der Zeit über Bord geworfen werden müssen. Manager Magazin Online schreibt dazu in "IT-Kenntnisse fürs Museum":

"(...) Know-how in bestimmten Gebieten wird immer wichtig sein. Dafür stecken IT-Leute auch genug Zeit und Schweiß hinein. Nur dumm, dass sich IT wie andere Technologien immer weiter entwickelt. Schnell ist das, was man voll drauf hatte, nicht mehr so gefragt, wie es einmal war."
Selbstverständlich werden konkrete Beispiele genannt - nur für den Fall, dass IT-Fachleute nachlesen möchten, ob sie noch en vogue sind ;-)

Verfasst von Hans Fischer um 10:36

01.07.2008

Auch Google will Fragen beantworten

Jüngst waren Suchmaschinen ("Flash wird auffindbar von und in Suchmaschinen"), sematische Suche ("Web 2.0 ist erst der Anfang") und Suchmaschinenmarketing ("Bessere Suchmaschinen-Platzierung") Themen im Roloblog. Die Häufigkeit hat ihre Gründe: Wir leben im Informationszeitalter und da spielt das Auffinden derselben eine absolut zentrale Rolle - übrigens auch unternehmensintern (s. "Antworten zur Wissensgesellschaft 2.0").

Logisch, steht der Branchenprimus da nicht abseits. Die Welt hält im Artikel "Google krempelt seine Suchmaschine um" fest:

"(...) Google kehrt zurück zu seinen Wurzeln: Der US-Konzern arbeitet derzeit emsig daran, seine Suchmaschine kräftig auszubauen. Statt nach einzelnen Suchbegriffen sollen Internet-Nutzer zunehmend ganze Fragen bei Google eintippen – und eine präzise Antwort erhalten."
Dazu kommen weitere Dienstleistungen, welche das Cyberlife vereinfachen (und im Sinne von Googles Vormachtstellung) vereinheitlichen sollen.

Verfasst von Hans Fischer um 13:20

Flash wird auffindbar von und in Suchmaschinen

"So what?", denken sich einige ob dem Titel. Nun, damit erschliessen sich den Suchenden unendlich viele neue Informationen, die bisher nicht indexiert und daher auch nicht gefunden werden konnten.

Suchexperte und Wired-Mitgründer John Battelle schreibt in "Flash is Searchable" denn auch: " This is a Big Deal." Seine Nachfragen lauten:

"(...) Now, I want to know: how will Flash files be ranked? Any ideas? Adobe is a major competitor to Microsoft in this front. How will Microsoft make Silverlight searchable? And will Google index all both equally? (My take: Oh yes it will. If it does not, that spells trouble in any congressional hearing...)".
Adobe selber schreibt in den "SWF searchability FAQ":
"(...) Adobe is teaming up with search industry leaders to dramatically improve search results of dynamic web content and rich Internet applications (RIAs). Adobe is providing optimized Adobe Flash Player technology to Google and Yahoo! to enhance search engine indexing of the Flash file format (SWF) and uncover information that is currently undiscoverable by search engines. This will provide more relevant automatic search rankings of the millions of RIAs and other dynamic content that run in Adobe Flash Player. Moving forward, RIA developers and rich web content producers won't need to amend existing and future content to make it searchable—they can now be confident that it can be found by users around the globe."
Für unsere Enterprise Search-Kunden ist die Nachricht weniger aufregend. Die Software unseres Partners Fast Search & Transfer schreckt im Bereich der unternehmensinternen Suche weder vor strukturierten, unstrukturierte Daten noch vor rich Internet applications zurück. Wetten?

Verfasst von Hans Fischer um 09:34

30.06.2008

Pimp your Browser, hyperconnected Mitarbeiter & Co.

Der Newsreader macht bekanntlich keine Pausen und durchwühlt das Web auch übers Wochenende nach passenden Inhalten. Und da ein Corporate Weblog nicht bloss Kommunikationsmedium ist, sondern auch persönliches Wissensmanagementtool (Wiederauffinden von Links), folgt eine kleine Auswahl an Stories:

  • Versteckte Entwicklerspäße: Die schrägsten Web-Geheimnisse
    "Der Google-Ninja, ein Jodler bei Yahoo und der fiese Firefox-Roboter – wer die richtigen Geheimcodes kennt, enthüllt im Web so manchen amüsanten Programmierer-Gag. SPIEGEL ONLINE zeigt die kuriosesten Web-Schätzchen."

  • Der Mitarbeiter der Zukunft ist hyperconnected
    "Sieben verschiedene Endgeräte und neun Anwendungen - damit gilt ein Mitarbeiter als "hyperconnected". Derzeit zählen weltweit 16 Prozent der Belegschaft als Extremnutzer moderner Kommunikationsmittel, bis 2013 sollen es vierzig Prozent sein." (CIO)

  • Fünf Vorurteile über den Kapitalisten Bill Gates
    "Im Alter von 52 Jahren hat Bill Gates den Vorsitz seiner Firma Microsoft niedergelegt. Gates ist ein großer kapitalistischer Menschenfreund in der Tradition der Rockefeller, Rothschild und Krupp. Doch nicht wie er sein Geld ausgibt, macht Gates zu einer überragenden Gestalt, sondern wie er es verdient hat." (Welt)

  • The next revolution in advertising? Peer39 thinks it’s semantics
    "Though still arguably in its juvenile stages, the online advertising market has already been through several major technological shifts, with the introduction of behavioral, contextual and demographic targeting for ads. What’s next has been a subject for debate. Several early pioneers have bet that it’s semantic technology (...)." (VentureBeat)

  • Rechtsexperten kritisieren freie Top-Level-Domainnamen
    "Internetrechtler und Analysten haben die Entscheidung der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (Icann) kritisiert, wonach Top-Level-Domainnamen (TLD) künftig frei wählbar sein sollen. Vor allem Inhaber von Markennamen müssten zahllose neue Domains registrieren, um sich vor Cybersquatting zu schützen und dem Missbrauch ihrer Marken vorzubeugen, so die Experten." (ZDNet.de)

Verfasst von Hans Fischer um 08:58

26.06.2008

Transparenz beim Suchmaschinenmarketing?

In "Bessere Suchmaschinen-Platzierung" berichteten wir jüngst über Google-Tipps (s. auch "Hilfe für Webmaster"), einen interessanten Focus der Hotel Revue und damit über Suchmaschinenmarketing*.

Horizont.net schreibt nun, dass Focus-Online-Chef Jochen Wegner Transparenz beim Suchmaschinenmarketing fordere:

"(...) Manche Redaktionen, so will Wegner wissen, kauften derzeit für hohe fünf- oder gar sechsstellige Summen pro Monat Reichweite bei Google und anderen Anbietern, „ohne diesen Traffic auch nur entfernt refinanzieren zu können“.
"So what?", ist man geneigt, sich angesichts dieser durchaus legitimen und in sich sicherlich auch schlüssigen Marketingstrategie(n) zu fragen.

*Was genau ist Suchmaschinenmarketing (SEM)? SEM wird in die Bereiche Search Engine Advertising (SEA) und Search Engine Optimization (SEO) unterschieden. SEA steht für Suchmaschinenwerbung und damit für die Schaltung von Kleinanzeigen bei Suchmaschinen. Bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) geht es darum, mit geeigneten Massnahmen dafür zu sorgen, dass die eigene Webseite möglichst weit vorne auf den Resultatseiten erscheint.

Verfasst von Hans Fischer um 13:46

24.06.2008

Bessere Suchmaschinen-Platzierung

Matt Cutts von Google gibt in USA Today ("Google's Cutts: Good directions drive traffic to your website") 5 Tipps für bessere Suchmaschinen-Platzierungen.

1. Spotlight your search term on the page.
2. Fill in your "tags."
3. Get other sites to "link" back to you.
4. Create a blog and post often.
5. Register for free tools.
Zum Thema hat Rolotec in der aktuellen Hotel Revue Auskunft gegeben ("Wer sucht, der findet"). Im facettenreichen Suchmaschinen-Fokus sind ausserdem erschienen:

Verfasst von Hans Fischer um 09:32

16.06.2008

Fantastische Medien-Archive frei zugänglich

Die New York Times stellt seit Herbst letzten Jahres 92 Archiv-Jahrgänge und alle Kolumnen kostenlos im Internet zur Verfügung. Der Spiegel folgte im Februar dieses Jahres mit Spiegel Wissen und dem Zugriff auf das Archiv (ab dem Gründungsjahr 1947). Seit wenigen Tagen ist nun auch The Times Archiv mit über 20 Mio. Artikel aus den letzten 200 Jahren frei im Internet verfügbar.

Selbstverständlich gibt es viele weitere Beispiele. Und in der Schweiz? Mehrheitlich beharren die Verantwortlichen auf dem Bezahl-Modell für Archivbeiträge - das Modell, das viele der führenden Weltverlage über Bord geschmissen haben oder noch schmeissen werden.

Verfasst von Hans Fischer um 10:52

13.06.2008

25 Jahre Handy

Heute vor 25 Jahren lancierte Motorola das "Motorola Dynatac 8000 X". Manager Magazin Online schreibt dazu ("Der Knochen, der um die Welt ging"):

Er kostete 3500 Dollar, wog mit 800 Gramm fast so viel wie eine Wasserflasche, war länger als eine Din-A4-Seite und gab nach 30 Minuten Redezeit den Geist auf. Trotzdem hat der bimmelnde Knochen, den Motorola am 13. Juni 1983 auf den Markt brachte, die Welt verändert.

dynatac.jpg
(Handy-Erfinder Dr. Martin Cooper; Bildquelle: Wikipedia)

Und zum Erfinder (Bild oben), den viele angesichts der Mobiltelefonie-Idee als völlig verrückt abgestempelt hatten, hält der Artikel u.a. fest:

"Unser Traum war es, dass eines Tages niemand mehr über ein gewöhnliches Telefon anrufen wird", erinnert sich der Erfinder des ersten tragbaren Telefons, Martin Cooper. Der damalige Motorola- Ingenieur arbeitete Anfang der 70er Jahre an einem mobilen Gerät für den Polizeifunk, als es bei ihm klingelte: "Warum nicht Mobilfunk für alle?", fragte er sich.

Verfasst von Hans Fischer um 09:08

09.06.2008

Kurzblogpause bis und mit 12. Juni

sendepause_m.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 16:40

06.06.2008

EURO2008-Mind Map for free

mmap_em08.jpg
(Bildquelle: Mindjet)

Zu Web 1.0-Zeiten waren Mind Map-Kritzeleien während Sitzungen en vogue. Heute ist das eher selten zu beobachten. Und wenn, dann werden die Mind Maps meistens online erstellt. Einer der Anbieter, Mindjet, hat nun eine EM-Mind Map gefertigt und stellt die Visualisierung des EURO2008-Geschehens kostenlos zur Verfügung. Eine tolle Marketingaktion für den Hersteller, eine schöne Anwendung für die Fans. Computer Zeitung schreibt im Artikel "Mindmap behält bei der Fußball-EM den Überlick" über die Details und die Tatsache, dass für den Mindmap-Konsum ein kostenloser Viewer installiert werden muss.

Verfasst von Hans Fischer um 11:30

03.06.2008

Tastenkombinationen für den BlackBerry

CIO hat "Die besten Tricks für den Blackberry" aufgelistet. Am Anfang der Lektüre mögen die meisten noch milde lächeln, das dürfte sich dann aber schnell mal ändern ;-)

Mit BlackBerrys haben sich Rolotec und Telekurs Financial Information Ltd. intensiv auseinandergesetzt. Seit dem Jahr 2005 wird eine umfangreiche Börseninformationslösung ("Börsenkurse für BlackBerry") für den BlackBerry angeboten, die auf Telekurs-Daten basiert und von Rolotec entwickelt wurde.

Verfasst von Hans Fischer um 11:00

02.06.2008

"The 100 Best Products of 2008" ...

... zusammengestellt von PC World. Die Liste ist schon eine Woche alt, doch unvermindert inspirierend.

Die Nummer 1 ist in der Schweiz noch wenig bekannt. Hinter Hulu steht aber u.a. Rupert Murdoch und als Mission wird angegeben: "Hulu's mission is to help people find and enjoy the world's premium video content when, where and how they want it."

Nummer 2 wird in der Schweiz bereits über 40'000 Mal verwendet, obwohl offiziell noch nicht erhältlich. Genau, Apples iPhone - ein fürwahr begeisterndes Gagdet.

Alles weitere auf der Liste "The 100 Best Products of 2008".

Verfasst von Hans Fischer um 09:19

30.05.2008

Schwerpunkt der IT-Entwicklung bis 2014

Nach "Irrtümer und der Siegeszug von mobile Internet" noch ein Zukunftsthema: CIO schreibt im Artikel "So wird das Jahr 2014":

"(...) Einer der Megatrends ist dabei die Orientierung weg von der technischen IT hin zum business-orientierten Informations-Management; die laufende Reflexion über das Standing der eigenen IT-Organisation und die enge Verbindung zu den Business-Treibern werden dabei zur Kernaufgabe."
Weitere Einschätzungen gibt Günter Weinrauch, CIO des Bezahlfernsehsenders Premiere, im erwähnten CIO-Artikel.

Verfasst von Hans Fischer um 10:53

Irrtümer und der Siegeszug von mobile Internet

Es ist wie bei vielen Neuerungen, viele Zweifler geben mobilem Internet - also Webzugang via mobilem Endgerät - wenig Chancen. Solcherlei hat Geschichte. Zu den bekanntesten Zweiflern gehören der IBM-Vorsitzende Thomas Watson mit der 1943 geäusserten Aussage, dass das Weltmarktpotenzial für Computer "vielleicht fünf Computer" betrage oder die Weissagung von Bill Gates 1989, wonach dem Internet keine grosse Beachtung geschenkt werden müsse.

Item: Während Zweifler an mobilem Internet zweifeln, nehmen Dienstleistungsumfang und Kundenakzeptanz stetig zu. Das Marktforschungsinstitut M:Metrics hat das Wachstum untersucht. Im mobilen Web sind Wetter-, Unterhaltung-, Spiele- und Musiksites die am schnellsten wachsenden Angebote. Im stationären Web sind es laut Internet World Business ("Studie: Mobile Surfer surfen anders") Pharmazie-, Ernährungs-, Kosmetik- und Jobsites.

Absolut relevant wird mobiles Internet auch für Finanzunternehmen. Seit vielen Jahren schon werden zum Beispiel Börsenkurse via Handy abgerufen. Umso besser, wenn das Mobiltelefon auch die direkte Bewirtschaftung von Portfolios erlaubt.

Wichtiger Aspekt ist die Tatsache, das die jungen Generationen mit mobilem Internet und sozialen Netzwerken vertraut sind. Entsprechender Bedarf besteht bei Marketingstrategien und Marketingplanung. Dass diesbezüglich noch ein Vakuum besteht, zeigt u.a. eine Studie von In-Stat (ECIN:"Mobile soziale Netzwerke ziehen junge Nutzer").

Verfasst von Hans Fischer um 09:10

20.05.2008

"One BlackBerry Per Child"

... fordert Paul Lamb in seiner Computerworld-Kolumne. Nicht, dass er sich über die 100-Dollar-Laptops, respektive über das "One Laptop Per Child"-Programm lustig machen würde. Er fusst mit seiner Meinung vielmehr auf der allgemein anerkannten Prognose, dass bis zum Jahr 2010 rund die Hälfte der Weltbevölkerung mobilen Internetzugang haben wird. Demgegenüber dürfte der PC- und Laptop-Markt keine grossen Wachstumsraten generieren. Lamb folgert daher:

"(...) A cheap phone with Web access and locally relevant applications may be a better driver for bringing the developing world online. Phones are much simpler to use, allow people to leverage voice as a preferred means of communication and are certainly easier and safer to carry."
Und für Menschen, die sich über den Gedankenansatz empören, fügt der Autor an:
"(...) One BlackBerry Per Child may sound like a ludicrous notion, but so did a global distribution of cheap laptops just a few short years ago."

Verfasst von Hans Fischer um 09:18

19.05.2008

Visionäres zur Computer-Zukunft

Dass sich das Wissen aller User zu einer Art Cyborg vermengen wird, wissen die Blogleser. Und über die Zukunft des Internets haben wir gelegentlich auch schon geschrieben. Spiegel Online widmet sich im Artikel "So sieht die Computer-Zukunft aus" nun dem Computer selber. Anbei die 14 "aussichtsreichsten und originellsten Designideen":

Verfasst von Hans Fischer um 13:34

15.05.2008

E-Mail aus dem Jahr 2050

... mit dem Betreff "Seid keine Netz-Neandertaler!", gelesen in der Zeit, geschrieben von der Schriftstellerin Juli Zeh und versehen mit einigen spannenden Visionen über die Zukunft des Internets, über Virtualität und unter anderem mit dieser Feststellung:

"(...) Als die ersten Züge fuhren, glaubten Eure Vorfahren, dass Reisende bei Geschwindigkeiten über 50 km/h dem Wahnsinn verfallen müssten, weil die menschlichen Sinnesorgane mit der Informationsflut nicht zurechtkämen. Nun glaubt Ihr eben, die neue Informationsflut im Internet werde den Menschen eines Tages isoliert, realitätsfern, soziopathisch, kurz: wahnsinnig machen. Warum ausgerechnet Kommunikation zur Vereinsamung führen soll, hat bis heute niemand verstanden."

Verfasst von Hans Fischer um 16:34

09.05.2008

Software ersetzt menschliche Schreibkunst

Man fragt sich, ob dieser Beitrag nicht eher in die Blogkategorie "Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht" gehört? Financial Times Deutschland schreibt im Artikel "Ein Mann sieht Code":

"Philip M. Parker, 47, Professor an der Wirtschaftshochschule Insead, hat ein Computerprogramm erfunden, das automatisch Inhalte verfassen kann."
Etwas konkreter:
"(...) Parker füllt ein paar Masken aus, und wie von Geisterhand erscheinen Tabellen, Grafiken, Textbausteine, die sich von selbst in Word kopieren und formatieren. (...) das Schreiben selbst ist aber eine Sache von Minuten."
Wie gesagt, wenn man die Sache weiterdenkt (oder liest), stellt man sich mitunter die einleitend erwähnte Frage. Andererseits hat auch die Meinung von Schriftsteller und Sprachbloggeur P.J. Blumenthal ("Der Neue und der Alte") etwas an sich:
"(...) Genau genommen, ist er ein Verwerter von "Daten“, die sonst keine Verwendung mehr finden. Sie wissen, was Daten“ sind, oder? Es sind quasi die Abfälle des Informationszeitalters. Wenn man im Zustand des Informationsüberflusses lebt (wie wir es tun), so türmen sich die überflüssigen Fakten wie wahre Müllberge. Philip M. Parker ist einer der ersten, der entdeckt hat, dass man "Daten“ ebenso "recyclen“ kann wie alte Milchkartons und sonstige Verpackungen, Essensreste usw."

Verfasst von Hans Fischer um 16:29 | Kommentare (1)

18.04.2008

Abstrafung von Websites durch Google

Schliessen wir unsere kleine Google-Trilogie mit dem Beitrag "Checkliste: Wann Google Websites abstraft" von Internet World Business ab.

Die Sanktionen werden unterschieden in Abstrafung (Penalty) und Ausschluss (Ban). Bei der Abstrafung wird der Index negativ beeinflusst und die Website findet sich weiter hinten in den Trefferlisten. Beim Ausschluss wird die Site ganz aus dem Index gestrichen und erscheint auf den Suchresultatseiten nicht mehr.

Als häufigste Ursachen für Sanktionen nennt Internet World Business:

Weiterführende Informationen zum Thema Suchmaschinenoptimierung finden sich unter anderem bei Wikipedia.

Verfasst von Hans Fischer um 13:45

Update zu den Google Quartalszahlen

"Google meldet sich zurück", titelt Spiegel Online und schreibt:

"(...) Der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber steigerte seinen Nettogewinn im ersten Quartal um 31 Prozent und verdiente 1,31 Milliarden Dollar. Noch bessere Zahlen zeigte das Unternehmen beim Umsatz, der im Vergleich zum Vorjahr sogar um 42 Prozent auf 5,19 Milliarden Dollar kletterte."
Nix da mit Google-Krise, wie das im Vorfeld, unter anderem auch im Beitrag gestern, zu lesen war. Bezüglich der erwähnten Klickraten schreibt der Spiegel:
"(...) Doch die für Googles Erlöse entscheidende Zahl der bezahlten Klicks auf Suchanzeigen stieg im ersten Quartal um rund 20 Prozent. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr deutlich."

Verfasst von Hans Fischer um 08:50 | Kommentare (1)

17.04.2008

Monopoly der Neuzeit - Googolopoly

Internet World Business macht auf Googolopoly aufmerksam und schreibt:

"(...) Nach Herzenslust darf man Google-Aktien benutzen, um andere Firmen aufzukaufen und sich so die Weltherrschaft im Internet zu sichern. Doch Vorsicht. Wer in der Börsencrash-Falle landet, wird das ganze Imperium auch ganz schnell wieder los."
Die Spielvorlage kann als PDF heruntergeladen werden.

Googolopoly.jpg
(Bildquelle: Googolopoly.pdf)

Apropos Google: Heute nach Börsenschluss legt Google die Quartalszahlen vor. Manager Magazin Online schreibt dazu im Vorfeld: "Google: Klickrate bricht ein".

Verfasst von Hans Fischer um 09:05

16.04.2008

Die Datenmenge aller jemals gesprochenen Worte

... auf der Erde beträgt 5 Exabyte. Was wie viele Exa-, Peta-, Tera-, Giga-, Mega- oder Kilobyte umfasst, beschreibt der Physiker John Baez unter dem Stichwort "Information".

Und falls Sie auf den Geschmack von grossen Zahlen gekommen sind, findet sich nachfolgend die Visualisierung von 315 Milliarden Dollar.

Angefangen bei einem einzigen ...

1$.jpg

... über 9 Millionen davon ...

9 mio$.jpg

... und aufgehört bei 315'000'000'000 ...

315mrd$.jpg
(Bildquelle: A Little Perspective on 315 Billion Dollars)

Tipp: Ganz unten rechts befinden sich Mensch und Auto ;-)

Verfasst von Hans Fischer um 10:35

11.04.2008

Kommunikation & Internet in 15 Jahren

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat die Delphi-Studie "So kommunizieren wir in 25 Jahren" (PDF-Download) publiziert. Eine wichtige Erkenntnis der befragen 400 Experten:

"Vieles sei technisch machbar, sagen die Experten, aber nicht alles sei auch wünschenswert."
Die wichtigsten Eckpfeiler hat der Branchendienst heise online zusammengefasst.

Verfasst von Hans Fischer um 11:20

02.04.2008

Kurzblogpause ...

... schweizermilizarmeesystemabwesenheitsbedingt bis nächsten Montag. Aus diesem Grund erscheint das "Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht" bereits heute und im inhaltlich adäquaten Kontext:

schweizer+armee.jpg
(Bildquelle: Lupe, der Satire Blog)

Verfasst von Hans Fischer um 16:18

Internetkrankheit Cyberchondrie

Das Web hat viele Facetten. Widmen wir uns heute der Cyberchondrie. Laut einem Fach-Glossar handelt es sich dabei um:

"(...) hypochondrische Ängste die durch das ständige Stöbern in Internet Krankheitsseiten geschürt werden und entstehen. Als Variante der Hypochondrie, die psychiatrisch als psychische Störung angesehen wird."
In "Hypochonder und das Netz: Krank durch und im Web" nimmt heise online das Internet-Krankheitsbild auf und schreibt:
"(...) Das Web ist dabei nicht nur die perfekte Fundgrube für Hypochonder, manchen macht es erst zum eingebildeten Kranken. So könnten die vielen Krankheitsgeschichten im Netz auch Ängste bei Menschen wecken, die sich bisher keine übermäßigen Gedanken über ihre Gesundheit machten, sagt Bleichhardt. Das beobachtet auch Prof. Detlev Nutzinger, der in einer Klinik in Bad Bramstedt Betroffene behandelt. "Das Problem ist ja, dass Laien zwar unglaublich viele medizinische Informationen im Netz bekommen, ihren Wahrheitsgehalt aber kaum einschätzen können. Das verunsichert viele."
Es gibt eine Reihe so genannter Internetkrankheiten. Über Ego-Surfing, Blog Streaking, Wikipediholism & Co. gibt u.a. 3sat Auskunft.

Verfasst von Hans Fischer um 10:51

01.04.2008

Zum 1. April

... kein Scherz. Nein. Dafür aber Hintergründe zum Scherztag. Die Welt schreibt in "Das Lügen gehört zum Leben":

"(...) Kein Mensch weiß, woher der Brauch vom 1. April stammt. Eine Anekdote immerhin, die man in dem Zusammenhang hört, klingt zumindest schön: Heinrich der IV., im 16. Jahrhundert Schürzenjäger und König von Frankreich, soll einst von einer unbekannten 16-jährigen Schönen zu einem Rendezvous in ein diskretes Lustschloss gelockt worden sein. Als der Monarch am Abend, es war der 1. April, die Freitreppe zum Palais hinangeeilt sei, erotisch aufgeladen, habe dort – „Überraschung“ – sein ganzer Hofstaat gestanden, angeführt von Heinrichs Gemahlin persönlich. Allesamt hoch vergnügt und mit der Begrüßung: „Willkommen zum Narrenball“."
Weitere mögliche Erklärungen laut Wikipedia:
  • Auf dem Augsburger Reichstag von 1530 sollte unter anderem das Münzwesen geregelt werden. Aus Zeitgründen kam es jedoch nicht dazu, so dass für den 1. April ein besonderer „Münztag“ ausgeschrieben wurde. Als der 1. April kam, fand dieser Münztag dann doch nicht statt. Zahlreiche Spekulanten, die auf diesen Münztag gesetzt hatten, verloren ihr Geld und wurden auch noch ausgelacht.
  • Ein weiterer möglicher Ursprung des Brauchs ist auf ein Ereignis während des Achtzigjährigen Krieges in Holland zurückzuführen. Der verhasste, auf Burg Brill in Holland residierende spanische Statthalter Fernando Álvarez de Toledo, wurde an einem 1. April in Abwesenheit - auch seiner Hausmacht - von Freibeutern / Likedeelers vertrieben. In Holland „drehte man ihm daraufhin eine Nase“, was sich bis heute in den holländischen Geschichtsbüchern manifestiert: „Am 1. April verlor Alba sein Brill!“
  • Der 1. April gilt, je nach Überlieferung, als Geburts- oder Todestag des Judas Ischariot, der Jesus Christus verraten hatte. Zudem sei der 1. April angeblich der Tag des Einzugs Luzifers in die Hölle und daher ein Unglückstag, an dem man sich besonders vorsehen müsse.
  • Auch das bekannte Aprilwetter („April, April, der tut was er will“) wird als Erklärung herangezogen.
An der Spitze der "Top 100 April Fool's Day Hoaxes Of All Time" steht übrigens ein Schweizer Scherz: Die Schweizer Spaghetti Ernte.

Wie gewohnt, platzieren viele Zeitungen und Magazine Aprilscherze in den Print- und Onlineausgaben. Viel Spass bei der Suche.

Verfasst von Hans Fischer um 09:54

31.03.2008

"Die Welt ist eine Google"

Ein Stück Zeitgeschichte "Die Welt ist eine Google" von 3Sat; zu sehen bei Youtube:


(Quelle: Youtube)

Verfasst von Hans Fischer um 09:24

28.03.2008

Gewinner und Verlierer der Finanzkrise

... präsentiert die Zeit unter "Der große Riss" in zehn Teilen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:32

27.03.2008

Kostenlose Photoshop Version

Die jüngst im Beitrag "Tipps für kostenlose Software & Anwendungen" publizierten Tipps können um eine kostenlose Version des Photoshops ergänzt werden. Manager Magazin Online schreibt dazu im Artikel "Photoshop zum Nulltarif":

"(...) Seit heute ist das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop in einer abgespeckten Version kostenlos im Internet verfügbar. Hersteller Adobe will damit vor allem die junge Web-2.0-Generation erreichen."

Verfasst von Hans Fischer um 11:30

25.03.2008

Tipps für kostenlose Software & Anwendungen

Computerworld bietet im Artikel "The Web's best free stuff" einige wirklich äusserst nützliche Freeware-Tipps.

Verfasst von Hans Fischer um 09:17

20.03.2008

Frohe Ostertage

Nach viel Zukunftsträchtigem, Wissenswertem, Unnützem oder Finanzfokussiertem braucht es als Kontrapunkt nostalgischen Kitsch:

easter.jpg
(Bildquelle: Visipix)

Tipps am Rand: Visipix bietet rund 1,3 Millionen Bilder und Clips kostenlos an.

Sollten bezüglich Ostern Wissenslücken entstanden sein, dann helfen unter anderem Wikipedia, reformierte Medien oder das Ökumenische Heiligenlexikon.

Verfasst von Hans Fischer um 09:43

17.03.2008

Tim Berners-Lee zur Internet-Privatsphäre

Dass sich das Internet rasend schnell weiterentwickelt, ist für dessen "Erfinder", Tim Berners-Lee, keine Frage:

"But he promised that what web scientists would produce over the coming years "will blow our minds"
Das hält er im Artikel "Web creator rejects net tracking" gegenüber der BBC fest. Was die Bedeutung des Artikel-Titels anbelangt, steht Berners-Lee ganz klar gegen eine umfassende und vor allem automatische Verfolgung der Internet-User. Provider würden die Vorteile - zum Beispiel den Interessen angepasste Werbung - hervorstreichen. Die möglichen Nachteile könnten aber gravierend sein. Theoretisch könnten in Zukunft die Versicherungsprämien steigen, wenn die automatische User-Profilierung Internetbesuche auf Krebs-Bücher-Seiten feststellen würde.

Bezüglich Gegenwart rät Tim Berners-Lee zum angemessenen Umgang mit persönlichen Daten, insbesondere auf Social Networking-Sites:

"(...) "Imagine that everything you are typing is being read by the person you are applying to for your first job. Imagine that it's all going to be seen by your parents and your grandparents and your grandchildren as well."

But he said he had tried out several of the sites, and thought they might in the end be even more popular with the elderly than with young people. "

Verfasst von Hans Fischer um 10:36 | Kommentare (1)

14.03.2008

Pi Day-Jubiläum (Apropos: 3,14159...)

Laut heise online ("Festtag der Mathematik: Ein 3,14159...-faches Hoch auf pi") feiert der Pi Day heute seinen 20. Geburtstag.

Wem die Hintergründe des heise-Artikels nicht reichen, findet u.a. bei Wikipedia weitere Informationen.

pi.svg.png
(Bildquelle: Wikipedia Commons)

Verfasst von Hans Fischer um 08:55

20.02.2008

Wissenschaftliche Herausforderungen ...

... respektive 14 Aufgaben, die Wissenschaftler bis 2100 lösen sollten, beschreibt ECIN ("Die wissenschaftlichen Herausforderungen im 21. Jahrhundert") mit folgenden Worten:

"(...) die Entwicklung besserer Arzneimittel, Fortschritte in der medizinischen Informatik, der Zugang zu sauberem Wasser, die Energiegewinnung durch Kernfusion, eine wirtschaftliche Solarenergie, eine Wiederherstellung und Verbesserung städtischer Infrastrukturen, die Verbesserung von virtuellen Realitäten, der Nachbau des menschlichen Gehirns, die Erforschung natürlicher Grenzen, die Verbesserung von Lehr- und Lernmethoden, die Steuerung des Stickstoffkreislaufs, die Sicherheit im Cyberspace, die Verhinderung von Terroranschlägen mit nuklearem Material und schließlich die Entwicklung von Methoden, um Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen."

Verfasst von Hans Fischer um 17:20

18.02.2008

Lexion der wichtigsten IT-Begriffe

Apropos Manager Magazin Online (s. "Acht Trends für eine bessere IT"): Anlässlich der CeBIT präsentiert das Magazin "Das kleine Hightech-Lexikon" mit Begriffserläuterungen von ADSL bis Z3.

Verfasst von Hans Fischer um 10:56

"Acht Trends für eine bessere IT"

... titelt Manager Magazin Online und verweist damit auf eine McKinsey-Studie, die acht Technologie basierte Trends mit Mehrwert für Unternehmen beschreibt. Es sind dies:

1. Innovationsprozesse aufteilen
2. Konsumenten werden zu Innovatoren
3. Talente von aussen holen
4. Mehrwert durch Interaktion
5. Mehr Prozessautomatisierung
6. Produktion und Lieferprozesse trennen
7. Informationen intelligent einsetzen
8. Bessere Geschäfte machen

Bei einigen Trends verraten es bereits die Titel, bei anderen die Erklärung im Artikel "Acht Trends für eine bessere IT": Zentrale Bestandteile der McKinsey-Fesstellungen sind Wissensmanagement und Web 2.0, respektive Wissensmanagement 2.0.

Weiterführende Informationen geben das WM 2.0 Wissensmanagement-Wiki, die Blogkategorien Wissensmanagement oder Web 2.0 und unsere Fachleute.

Verfasst von Hans Fischer um 09:59

12.02.2008

Arbeitsplatz der Zukunft: Kontrolle total ...

... zumindest wenn es nach dem Welt-Artikel "Firmen arbeiten an Totalüberwachung im Job" geht:"

(...) Mithilfe von Sensoren werden Mitarbeiter auf Stress, Frust, gute Laune oder Müdigkeit hin gecheckt. Mit speziellen Geräten soll sogar das Gehirn der Angestellten angezapft werden.
Über künstliche Intelligenz im Büro oder dem Zusammenwachsen von Mensch und Informationssystemen haben wir schon berichtet.

Verfasst von Hans Fischer um 10:54

11.02.2008

FAST und Microsoft versus Google

Unser Software-Partner Fast Search & Transfer FAST spielt - neben der angestrebten Yahoo!-Übernahme - eine wichtige Rolle im Kampf von Microsoft gegen Googles Übermacht. Die Zeit schreibt dazu im Artikel "Zangenangriff auf Google":

"(...) Mit Yahoo! kommen das Image und die Nutzer, mit Fast eine Technik, vor der sich Google fast grausen muss. Ist das böse? Nicht, wenn man etwas Gutes daraus macht. Das Potenzial dafür ist nun vorhanden. Doch noch ist unklar, wofür Microsoft es nutzen wird. Mit Spannung schaut die Fachwelt daher auf die von Fast ausgerichtete Konferenz FASTforward'08 in Orlando/Florida, auf der über neue Formen der Suche und über die Zukunft von FAST zu reden sein wird. Sie wird die erste Gelegenheit sein zu prüfen, wohin der Wind des Wandels die Suchenden wehen wird."
Was ist und kann FAST? Auskunft gibt das Zeit-Interview "Das extrahierte Etwas" mit Conny Roloff, Director Technical Sales Central, Eastern & Southern Europe.

Verfasst von Hans Fischer um 10:09

06.02.2008

Web-Applikationen der Zukunft

Die Welt schreibt im Artikel " Die coolsten Web-Ideen aus dem Silicon Valley" über die Fachkonferenz Demo08 - laut Comupterwoche.de prestigeträchtigste Gründermesse der Welt (s. "DEMO 08 - Fantasien aus der Wüste"). Der Welt-Artikel ist etwas verspätet, bietet aber einen praktischen Überblick über acht zukunftsträchtige Projekte.

Verfasst von Hans Fischer um 09:44

04.02.2008

Dossier: Hintergründe zur Yahoo!-Übernahme

Dass Microsoft Yahoo! kaufen will, sorgte für viel Gesprächsstoff Ende letzter Woche. Welche Argumente berechtigt sind und wie die Web-Pfründe in Zukunft verteilt sein könnten, beschreibt Financial Times Deutschland im Dossier "Krieg der Web-Welten". Eine Kernaussage:

"(...) Die Schlachten um das Internet der nächsten Generation werden auf anderen Feldern geschlagen - dort, wo es gelingt, die Nutzer länger zu binden als beim schnellen Sprung auf eine Suchseite."
Die Welt bringt im Artikel " Yahoo möchte sich lieber an Google binden" eine weitere Zukunftsoption ein.

Verfasst von Hans Fischer um 09:15

07.01.2008

Wikia Search ist live

Heute ist eine erste öffentliche Version von Wikia Search online gegangen. Die Suchmaschine des Wikipedia-Mitgründers Jimmy Wales wurde im Vorfeld als potenzieller Google-Killerapplikation betitelt. Während The New York Times ("Wiki Citizens Taking on a New Area: Searching") die Lancierung sachlich beschreibt, hauen einige bekanntere Blogger deftig auf die Pauke. So u.a. Michael Arrington ("Wikia Search Is A Complete Letdown"). Warum sich aber etwas Geduld lohnen könnte, respektive wie sich Wikia Search von Google unterscheidet, beschreibt heise online im Artikel "Wikia Search geht online". Ein Auszug:

"(...) Das Konzept ist einfach: Mit Hilfe einer engagierten Community will Jimmy Wales Techniken entwickeln, um die Suchergebnisse besonders benutzerfreundlich zu machen. Nutzer der Suchmaschine können zum Beispiel die Qualität der Suchergebnisse bewerten, um so ein besseres Ranking als bei etablierten Suchmaschinen-Anbietern zu erreichen."

Verfasst von Hans Fischer um 11:02

Die letzte CES-Pre-Show-Keynote von Bill Gates

Zum letzten Mal lancierte Bill Gates mit seiner Pre-Show-Keynote die Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas. Die Kernaussagen widmeten sich Microsoft-Entwicklungen und der zunehmenden Vernetzung - von Reuters wie folgt festgehalten:

"(...) Die Computertechnik werde das Alltagsleben endgültig durchdringen, sagte Gates auf einer Messe in Las Vegas. Dank Sprachsteuerung und Sensoren gestalte sich der Umgang mit Technik dann natürlicher. "Während des nächsten Digitalen Jahrzehnts wird die Technologie unsere Leben reicher, mehr miteinander verbunden, produktiver und erfüllender machen."
Weitere Aspekte der Vernetzung haben wir u.a. in den Beitragen "Wenn die Wissensgesellschaft zum Cyborg mutiert" oder "Handy-Kamera sorgt für perfektes Make-up" beschrieben.

Nach seinem definitiven Ausscheiden bei Microsoft im Sommer wird sich Bill Gates seinen karitativen Engagements widmen. Financial Times Deutschland schreibt dazu im Artikel "Elder Gatesman":

"(...) Im Kampf gegen die Armut und andere Missstände scheut Gates auch nicht vor ungewöhnlichen Schritten zurück. Mit einer 30-Mio.-$-Spende griff die Stiftung vorige Woche in den US-Wahlkampf ein - nicht zugunsten eines Kandidaten allerdings, sondern zugunsten eines Themas. Das Geld soll helfen, die Bildungsfrage auf die von Irakkrieg und Rezessionsfurcht dominierte Wahlkampf-Agenda zu bringen."

Verfasst von Hans Fischer um 09:19

19.12.2007

Xmas-Shopping gefährdet Unternehmen ...

... hat laut Pressetext eine Studie herausgefunden:

"(...) Die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz kann erhebliche Schäden für Unternehmen nach sich ziehen. Einerseits geht wertvolle Arbeitszeit verloren, andererseits werden oftmals schädliche Software oder urheberrechtlich geschützte Inhalte mehr oder weniger unbemerkt auf die Firmenrechner heruntergeladen."
Puh, da entschuldigen wir uns aber hurtig für das Publizieren des Midweek-Spezials.

Verfasst von Hans Fischer um 16:40

17.12.2007

Anti Web 2.0-Sites

... bietet der Stern im Artikel "Einfach mal dagegen sein", erwähnt die Angebote Hatebook, Enemybook, isolatr und alleinr (Vorsicht meditativ) und nennt als Grund:

"(...) Falsche Freunde sammeln im Akkord, das Privatleben in die Öffentlichkeit tragen und sich wichtig machen - darum geht es im Web 2.0. Sagen Kritiker. Und erschaffen satirische Gegenentwürfe zu den bekannten sozialen Netzwerken. "Hatebook", "Isolatr" und "Alleinr" heißen sie und helfen beim Hassen, Alleinsein und Verwalten von Feinden."
Well.

Verfasst von Hans Fischer um 14:08 | Kommentare (1)

14.12.2007

Top-Suchfragen: "Who is God?" und "How to kiss?"

Google Zeitgeist fasst die wichtigsten Suchbegriffe des Jahres, aufgeteilt auf verschiedene Kategorien, zusammen. 2007 waren die meist gesuchten Begriffe in der Kategorie "Top of Mind":

zeitgeist_07.png
(Bildquelle: Google Zeitgeist)

Der am Suchbegriff-Aufsteiger 2007 war übrigens "iPhone".

Verfasst von Hans Fischer um 14:05

13.12.2007

Dynamische Besucher-Karte

(Gesehen bei BloggingTom; Quelle: who's.amung.us)

Verfasst von Hans Fischer um 10:34

Künstliche Intelligenz im Büro

Der Titel soll keinesfalls das Vorhandensein natürlicher Intelligenz in Büros in Frage stellen ;-) Das vierjährige, interdisziplinäre Forschungsprojekt CALO (Cognitive Assistant that Learns and Organizes) zielt nun aber in der Tat auf Büro-Software mit künstlicher Intelligenz ab. Technology Review verdeutlicht im Artikel "Software, die vom Nutzer lernt":

"(...) dass CALO die Nutzer auf drei verschiedene Arten unterstützen soll: Es soll helfen, Daten über wichtige Personen und Projekte zu managen, Informationen aus menschlichen Treffen verstehen sowie Routineaufgaben erlernen und automatisieren. Beispielsweise kann CALO aus E-Mail-Mustern ableiten, welche Menschen und Projekte wichtig für das Arbeitsleben des Nutzers sind. Es kann diese Informationen dann kategorisieren und nach Wichtigkeit sortieren – basierend auf der Quelle der Daten und der Projekte, mit denen sie zu tun haben. Das System kann dieses Wissen außerdem bei Meetings anwenden – mit einem Spracherkennungssystem, das eine Mitschrift von dem erzeugt, was gesagt wurde. Diese Informationen können dann anhand der Projekte und Kontakte des Nutzers intelligent verarbeitet und in Aufgabenlisten und Termine überführt werden."
Ähnliche oder ergänzende Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 09:41

12.12.2007

Die Top-Gadgets 2007 & 49 weitere Top-Listen

Nicht zuletzt dank unserer Weekend-Serie "Dinge, die die Welt nicht braucht" sind wir auf Gadgets sensibilisiert. TIME hat im Rahmen der 50 Top 10 Lists of 2007 auch eine Liste der Top 10 Gadgets 2007 evaluiert - Gadgets also, die die Welt braucht:

  1. Apple iPhone
  2. Nikon Coolpix S51c
  3. Netgear SPH200W Wi-Fi Skype Phone
  4. Palm Centro
  5. Sony Handycam HDR-CX7
  6. Samsung P2
  7. Toshiba Portégé R500-S5004
  8. FlyTech Dragonfly
  9. Iomega eGo Portable Hard Drive
  10. Belkin N1 Vision Wi-Fi Router

Verfasst von Hans Fischer um 14:54

11.12.2007

Weitere RFID-Anschauungsbeispiele

"RFID - Definition laut Logistik inside: RFID steht für "Radio Frequency Identification" und bezeichnet Identifizierungsverfahren per Funktechnologie. Diese Methode erlaubt, Daten kontaktlos zu lesen und zu speichern."
Wer keine Ahnung hat, was RFID (Radio Frequency Identification) kann und soll, steht unter einem gewissen Lerndruck. Warum? Weil RFID in unserem Leben immer wichtiger wird. Seit längerer Zeit schon können Beispiele auf RFID abc.de in deutscher Sprache angeschaut werden. EPC Global, Non-Profit Organisation zur Entwicklung von Standards, hat nun jüngst die Site "discover rfid", mit einleuchtenden Erklärungen und Anwendungsbeispielen in Englisch lanciert. Eine wertvolle Informationsquelle ist auch das Informationsforum RFID.

Wenn RFID noch mit Wissensmanagement-Anwendungen verknüpft wird, was ja eigentlich auf der Hand läge, dann könnten entsprechend agierende Unternehmen - und längst nicht nur die ganz grossen - wichtige Wettbewerbsvorteile generieren. Detailinformationen vermitteln wir am liebsten im persönlichen, auf reale Fragestellungen bezogenen Kontext.

Verfasst von Hans Fischer um 16:02

05.12.2007

Vorweihnächtlicher Nepp im Web

Aufgepasst, meint Manager Magazin Online und schreibt im Artikel "Nepp im Web":

"(...) Am stärksten verbreitet ist derzeit folgende Masche: Aufwendig gestaltete Seiten locken mit Knallerpreisen, die in Preisvergleichsmaschinen ganz vorn landen. Kassiert wird per Vorkasse. Doch das Schnäppchen wird nie geliefert, die Ware gibt es gar nicht."
Wie es sich für Qualitätsjournalismus gehört, macht Manager Magazin Online nicht nur auf die schwarzen Schafe aufmerksam.

Verfasst von Hans Fischer um 16:00

04.12.2007

Handy-Schriftsteller

Die so dynamische technische Entwicklung zeitigt immer neue Facetten. Die Welt beschreibt in "Japaner tippen ihre Bestseller auf dem Handy" einen ganz besonderen Trend:

"(...) Die Technikbegeisterung hat in den Japan den Büchermarkt voll erfasst. Der neuste Trend sind Romane, die auf dem Handy getippt und anschließend als Buch verkauft werden. Zu den meistgelesenen gehört „Moshimo Kimiga“ von einer Autorin mit dem Künstlernamen „Rin“. Das Buch handelt von einer Schul-Romanze. „Ich habe es komplett auf meinem Handy geschrieben“, sagte Rin der australischen Zeitung Sydney Morning Harold. Sie könne mittlerweile ziemlich schnell auf der kleinen Handy-Tastatur tippen – sie übe bereits seit der Grundschule."

Verfasst von Hans Fischer um 09:56

28.11.2007

Tim Berners-Lee zur Web-Zukunft

Tim Berners-Lee, populär ausgedrückt der Internet-Erfinder, äusserte sich jüngst (mal wieder) zur Internet-Zukunft. CNET.com schreibt im Artikel "Future of the Web coming fast and furious" unter anderem über die Tatsache, dass laut Berners-Lee persönliche Daten sehr bald schon nicht mehr in x-beliebige Social Networking-Angebote eingegeben werden müssten. Vielmehr werde es ein zentrales Profil geben, dass die entsprechenden Social Networks bedienen werde:

Though much of the future of the Web is wide open, one thing that will happen is that we won't be inputting our personal information into separate social networks, he said. In other words, we'll have one profile that compiles all information related to us and our social networks. "Right now, so many people are complaining that they have told one Web site who their friends are, and another one who their friends are...In five years time, I hope people will be programming not at the document level, but at the application level," he said. "You will have something which is an application which is consistent for looking at different aspects of people. It (will use) your role as their friend for putting together a very powerful, all-encompassing view of them (online)."
Zu diesem Zeitpunkt werden wir auch über einen persönlichen Avatar verfügen, der uns im Netz begleitet und nicht in jeder einzelnen Anwendung neu gestaltet werden muss.

Postings zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 13:59

27.11.2007

Wenn das Handy Stimmungen erkennt ...

... dann kann es zum Beispiel situativ passende Restaurants oder Konzertbesuche vorschlagen. Im Artikel "Intelligente Ausgehtipps vom Handy" beschreibt heise online Solcherlei:

"(...) Eine neue Mobiltelefon-Software setzt auf künstliche Intelligenz, um das Verhalten des Nutzers zu interpretieren und ihm dann Aktivitäten vorzuschlagen, die ihn interessieren könnten. Die von Forschern am berühmten Palo Alto Research Center (PARC) entwickelte Technologie soll aus Smartphones einen persönlichen Assistenten machen, der dem Nutzer hilft, sein Freizeitverhalten zu optimieren (...)"

Verfasst von Hans Fischer um 13:31 | Kommentare (1)

26.11.2007

Direktzugriff auf Wikipedia-Seiten

JobBlog macht im Posting "Wikipedia mit einem Klick" auf ein äusserst praktisches, kostenloses Zusatzprogramm aufmerksam: Wikipedia2Click. Zum Nutzen schreibt JobBlog:

"(...) Wie’s funktioniert? Ganz simpel: bei gedrückter Windows-Taste in (fast) jeder Anwendung mit der rechten Maustaste auf einen Begriff klicken. Und schon öffnet sich innert ein, zwei Sekunden ein einfacher Browser und zeigt den entsprechenden Eintrag bei Wikipedia an. Genial (aber leider nur für Windows)!"

Verfasst von Hans Fischer um 08:48

22.11.2007

"Internet: Wegen Überfüllung geschlossen"

... titelt Internet World Business und schreibt u.a.:

"(...) Die uralte Infrastruktur, auf der das Internet aufbaut, ist der aktuellen Nutzung bald nicht mehr gewachsen. Wegen der steigenden Nachfrage nach Online-Videos und anderen Inhalten müssten einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nemertes zufolge Backbone-Provider bis zum Jahr 2010 rund 137 Milliarden Dollar in den Ausbau ihrer Ressourcen investieren. In den aktuellen Finanzierungsplänen steht momentan aber nur rund die Hälfte."
Logisch, wird das Internet nicht einfach abgestellt. Es ist Dreh- und Angelkreuz in der Informations- und Wissensgesellschaft. Wie unangenehm ein Internet-Ausfall ist, konnten gestern Abend zwischen 17 und 21 Uhr viele Swisscom-Kunden erfahren (s. "Erfolgreicher Hacker-Angriff auf Swisscom" im Tages Anzeiger).

Postings zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 11:11

21.11.2007

FTD-Serie zur Bank der Zukunft

Financial Times Deutschland widmet dem facettenreichen Thema "Bank der Zukunft" eine Serie. Neuester Beitrag ist "Durchleuchtete Kunden". Bisher erschienen sind "Die Filiale feiert ein Comeback" und "Im Wettstreit um Senioren und Türken".

Empfehlenswert in diesem Kontext ist auch der Fachartikel "Drei virtuelle Thesen zum Bankkunden von morgen".

Verfasst von Hans Fischer um 11:09

19.11.2007

Besuch der European Banking & Insurance Fair

Morgen beginnt die E.B.I.F. (European Banking & Insurance Fair) in Frankfurt. Die E.B.I.F. ist laut Eigenwerbung Europas grösste unabhängige Technologiemesse im Banken- und Versicherungsbereich und daher Leitmesse für die Finanz- und Versicherungsindustrie. Nicht wenige Themen des Business Solution Forums wurden im Roloblog oder in einigen Fachartikeln auch schon angesprochen. Grund genug, sich auf der Messe umzusehen und abzuklären, ob Rolotec ab nächstem Jahr mithelfen wird, die derzeit noch bescheidene Quote von Schweizer Unternehmen unter den Ausstellern zu verbessern.

Verfasst von Hans Fischer um 14:16

Die grössten IT-Irrtümer

Wussten Sie, dass Bill Gates im Jahr 1995 gesagt hat:

"Internet ist nur ein Hype."
Solcherlei IT-Irrtümer hat Manager Magazin Online im Beitrag "Wer hat's gesagt?" als Online-Quiz aufbereitet.

Verfasst von Hans Fischer um 09:28 | Kommentare (1)

15.11.2007

"10 things we hate about laptops"

Die 10 Punkte sind laut Computerworld:

  1. Battery life still bombs
  2. Laptops get banged up and broken
  3. They're tough to fix, and they die young
  4. They get lost
  5. They're difficult to secure, digitally and physically ...
  6. ... and security precautions make users nuts
  7. Wi-Fi is still the Wild, Wild West
  8. Laptops spawn a new breed of uber-entitled user
  9. They're too big or too small
  10. Software performance just ain't the same
Die Punkte sind im Artikel "10 things we hate about laptops" detailliert beschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 10:06

13.11.2007

Neues von den Supercomputern

Das weltweite Ranking der Supercomputer wird in der halbjährlichen TOP500 List of World’s Fastest Supercomputers repräsentiert. In der neuesten Ausgabe steht erneut das BlueGene/L System von IBM und Partnern an der Spitze. Das mit einer beachtlichen Leistungssteigerung von 280.6 auf aktuell 478.2 TFlop/s (478,2 Billionen Rechenschritten pro Sekunde).

Rang 2 gehört JUGENE des Forschungszentrums Jülich in Deutschland. Laut der Welt ("Deutschland erreicht Platz 2 bei Supercomputern") war Europa im Supercomputing noch nie so gut platziert.

Verfasst von Hans Fischer um 08:39

09.11.2007

iPhone in Deutschland - und nicht in der Schweiz

Im nördlichen Nachbarland hat die Warterei aufs iPhone, dem nächsten potenziellen Kult-Gadget aus dem Hause Apple, seit heute Freitag ein Ende. Nicht so in der Schweiz. Computerworld Online schreibt dazu:

"(...) Swisscom-Sprecher Carsten Roetz sagte gegenüber PCtipp, der Ball liege bei Apple. Die Swisscom sei zwar interessiert, entschieden sei aber noch nichts. Er wollte sich auch nicht dazu äussern, ob Verhandlungen mit Apple stattfinden. Orange gibt sich etwas offener: «Es finden Verhandlungen auf Gruppenebene, also zwischen der Orange-Gruppe respektive France Telecom und Apple zur Einführung des Iphones in der Schweiz statt», bestätigte Sprecherin Marie-Claude Debons. Sunrise hält den 9. November als Einführungstag in der Schweiz für nicht realistisch. Mediensprecher Konrad Stokar sprach von Verzögerungen. Sunrise sei weiter interessiert und es habe Kontakt zu Apple gegeben."

Verfasst von Hans Fischer um 08:50

01.11.2007

Tipps für die Suche mit Google

Wer Tipps für den täglichen Umgang mit Google sucht, findet diese bei Welt Online im Artikel "Die besten Suchbefehle bei Google". Die Tipps sind wirklich nützlich.

Wer sich für Enterprise Suche und semantische Suchtechnologien im Kontext mit Wissensmanagement interessiert - was eigentlich alle Unternehmensverantwortliche tun sollten - erhält nützliche Informationen und Tipps im Gespräch.

Verfasst von Hans Fischer um 10:57

Aus dem Leben eines Internet-Erfinders

Was wäre ohne Internet - man mag gar nicht erst daran denken. Einer der Erfinder war Vint Cerf. Spiegel Online porträtiert ihn im Artikel "Internet-Erfinder predigt für Google das Weltraum-Web".

S. auch "Die Geschichte des Internet"

Verfasst von Hans Fischer um 09:36

22.10.2007

Aktientipp-Spam mit Elvis-Melodie

Über Börsen-Spam haben wir geschrieben. Die Zeit macht im Artikel "Der tönende Spam" nun auf die nächste Entwicklungsstufe aufmerksam und schreibt unter anderem:

"(...) Seit Kurzem werden E-Mail-Server weltweit mit solcher Werbung für Aktien überschwemmt. Die Aktion ist offenbar sorgfältig geplant. So wurden gleich mehrere verschiedene MP3-Dateien angefertigt, die mal als Song von Elvis Presley, mal als Lied von Carrie Underwood getarnt werden."

Verfasst von Hans Fischer um 15:48

19.10.2007

Fluchen und Pöbeln hebt die Stimmung im Büro ...

... schreibt die renommierte Financial Times Deutschland in der Kolumne "Ein "F... you" auf den Teamerfolg". Und das nicht, weil der Kolumnist einen schlechten Tag erwischt hat, sondern weil die englische Uni Norwich geforscht hat:

"(...) Kraftausdrücke könnten helfen, Druck abzulassen und die Solidarität zu fördern, heißt es in der Studie mit dem wundervollen Titel "Fluchen während der Arbeit und tolerante Führungskultur: Wenn Asoziales sozial wird und Unhöflichkeit akzeptiert wird".
Ma foi.

Verfasst von Hans Fischer um 08:53

16.10.2007

ICT-Trends 2008

So früh haben wir noch nie Trendmeldungen zum neuen Jahr gebracht. Egal. Ecin schreibt unter "Trends 2008" über die Aussagen von Gartner zu den wichtigsten strategischen Technologien für das nächste Jahr. Das Spektrum reicht von Green IT (Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Zusammenhang mit Datenverarbeitung), über Real World Web (Grundlage: Ubiquitous Computing) bis hin zu Social Software. Ecin schreibt dazu:

"(...) Obwohl nach Gartner für das nächste Jahr eine klare Konsolidierung im Markt ansteht, werden Lösungen aus dem Bereich „Social Software“ wie Podcast, Blogs und Wikis weiter Einzug in die Unternehmen halten."

Verfasst von Hans Fischer um 17:35

Realtime Weltstatistik zum Welternährungstag

Heute ist Welternährungstag (s. Sammlung von Presseartikeln). Auskunft über Nahrungsmittelverbrauch oder auch Tote durch Unterernährung gibt die Weltstatistik in Echtzeit "Worldometer".

ws.jpg
(Bildquelle: Worldometer)

Verfasst von Hans Fischer um 10:15

12.10.2007

Spaziergang von Link zu Link

... oder ganz einfach die Seite Walk2Web besuchen. Im entsprechend bezeichneten Feld eine URL eingeben und auf "walk" klicken. Dann geht es von Link zu Link weiter. Einfach ausprobieren.

Nachfolgend das Beispiel mit der URL des Roloblogs (für Grossansicht auf das Bild klicken):

Walk2Web

Verfasst von Hans Fischer um 11:14

10.10.2007

"Rezepte für die Bank der Zukunft"

Finanzunternehmen 2.0 haben wir in verschiedenen Beiträgen thematisiert. Drei Thesen zur Zukunft der Bankkunden von uns werden im "Netzguide IT in Finance" Anfang November erscheinen. Im Zentrum werden die umwälzenden Auswirkungen der semantischen Suchtechnologie auf Bankangestellte und -kunden stehen.

Einen anderen Ansatz der Zukunftsprojektion wählte Martina Goehring in ihrem Beitrag "Rezepte für die Bank der Zukunft". Der Artikel ist ausführlich, sehr interessant und schliesst mit der Feststellung:

"(...) In einer Welt, in der die Kunden ihre Angebote selbst suchen und konfigurieren, sich informieren wie nie zuvor, sich von Freunden und Bekannten Rat holen, sich in Blogs, Foren und Communities austauschen, sollten auch die Banken neue Wege gehen.

Anders ausgedrückt heißt das: Die Kunden segmentieren sich selbst! Man muss ihnen dazu aber die Gelegenheit geben. Dafür erhalten sie dann z.B. ein maßgeschneidertes individuelles Paket mit eigenen Gebührenstrukturen, Basisdiensten und tiefer gehender Anlageberatung. Die Technologien und Services hierfür sind längst verfügbar.

DIE Bank der Zukunft wird es wohl nicht geben, aber die Bank von heute wird es in Zukunft auch nicht mehr geben."

Verfasst von Hans Fischer um 11:15 | Kommentare (2)

08.10.2007

Der globale Internet-Verkehr auf einen Blick

"Der Internet-Verkehr als Bild", titelt heise online und macht auf spannende Visualisierungen von Chris Harrison aufmerksam. Nachfolgend zwei Beispiele (für Grossansicht auf das Bild klicken):

"World Connection Density"
worlddotblacksmall_b.png

"World City-to-City Connections"
worldblacksmall.png
(Bildquelle: Chris Harrison)

Verfasst von Hans Fischer um 09:01

05.10.2007

"Vom Streichelhuhn zum Cybersex"

Zumindest der Teil mit dem Fern-Streicheln von Haustieren im Welt-Artikel könnte auch in der Rubrik "Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht" untergebracht werden. Die grundlegenden Aussagen zu Technologie und Anwendungen sind aber höchst interessant.

Apropos Cybersex:
cybersex.jpg
(Bildquelle: stz-online.de)

Verfasst von Hans Fischer um 12:49

04.10.2007

E-Mail-Knigge

" Treten Sie nicht in das E-Mail-Fettnäpfchen", titelt Die Welt und schreibt:

"(...) Eine nichtssagende Betreffzeile, ein falsch gesetzter Smiley, langweilige Floskeln: Wer eine E-Mail schreibt, kann viele Fehler machen. Vor allem bei geschäftlichen Kontakten ist das peinlich. WELT ONLINE sagt, wie es besser geht."
Als wichtigster Punkt wird genannt:
"Vermeide alles, was dem Empfänger seine kostbare Zeit raubt".
Zur Vertiefung "Kleiner E-Mail-Knigge" der Uni Köln oder E-Mail-Knigge von Akademie.de.

Verfasst von Hans Fischer um 11:25 | Kommentare (2)

03.10.2007

Kennen Sie die neue digitale Bibliothek?

Zeno.org heisst sie und hat das Betastadium Anfang Monat verlassen. Heise online schreibt dazu:

"(...) Das Portal Zeno.org – meine Bibliothek bietet einige der bislang auf CD und DVD verkauften Exemplare der Digitalen Bibliothek kostenlos an. Viel Philosophisches ist dabei, einige alte Lexika wie der Brockhaus von 1809 und Sammlungen zur Kulturgeschichte. Unter letzterer Rubrik dürften vor allem die "40.000 Meisterwerke" viele Fans finden, denn die Sammlung enthält die Werke vieler Maler in sehr hoher Auflösung. Auch ältere Literatur ist in der Online-Bibliothek zu finden."
Bezüglich Literatur ist zu erwähnen, dass die Werke bei Zeno.org gelesen werden können. Ein Beispiel: Peer Gynt von Henrik Ibsen, Robinson Crusoe von Daniel Defoe oder Geld und Geist von Jeremias Gotthelf.

Verfasst von Hans Fischer um 14:55

13.09.2007

Handy-Zeitgeschichte in Bildern

"Vom Knochen zum iPhone" titelt Manager Magazin Online und lädt ein zur Bilderstrecke durch 20 Jahre GSM.

handies.png
(Bildquelle: Wikipedia)

Verfasst von Hans Fischer um 16:31

12.09.2007

Die persönliche, tägliche News-Show (kommt)

Unter "The Future of Spy Tools, Spidey Suits and Batman Toys" zeigt Wired 10 Bild-Legenden mit Zukunftsanwendungen. Die erste ist kein Spionage-Gadget, aber eine Anwendung, die auf Wissensmanagement basiert. Kurz zusammengefasst und übersetzt:

Die Suchmaschine der Zukunft findet individuell passende News, Bilder, Podcats und Blogs, stellt diese automatisch zu einer Nachrichtenshow zusammen und lässt sie von einem nach persönlichem Gusto gestalteten, virtuellen Moderator (s. Avatar) zum individuell gewählten Zeitpunkt präsentieren.
Harte Aussichten für unflexible Medien-Unternehmen.

Verfasst von Hans Fischer um 10:07

07.09.2007

"Laptops sind bald überflüssig" ...

... titelt Die Welt und lässt Phil McKinney, Technikchef der PC-Sparte von Hewlett-Packard, unter anderem dazu sagen:

"(...) In fünf bis zehn Jahren wird es in immer mehr Konzernen ein Modell geben, das wir „Thin Client“ nennen, also schlanker Kunde. Dabei haben die Mitarbeiter keine eigenen Computer mehr am Arbeitsplatz stehen, sondern speichern ihre Dateien in einem zentralen Datenraum. Auf dem Schreibtisch gibt es dann nur noch einen Bildschirm, eine Tastatur und eine Station, in die ich zum Beispiel meinen Taschencomputer stecken kann."

Verfasst von Hans Fischer um 09:46

05.09.2007

Jetzt selber testen: Suche der Zukunft

Semantische Suche* wird oft diskutiert und trotzdem bleibt der Begriff diffus. Ein konkretes Beispiel soll etwas Klarheit bringen.

Gibt man die Frage "Ist Rudern gesünder als Joggen?" bei Google ein, tauchen auf der Resultatseite über 900 Treffer auf, welche die entsprechenden Begriffe enthalten.

Der selbe Satz bei der Suchmaschine hakia eingegeben, bringt eine deutlich andere Qualität der Treffer-Seite. Warum? Weil das maschinelle Verständnis des Fragekonzepts für die Resultatausgabe verantwortlich ist und nicht "bloss" die Überstimmung von Schlüsselbegriffen in Text und Index. Die semantische Maschine kommt automatisch auf andere, stimmige Kombinationen wie "Treppensteigen sei gesünder als Aufzug fahren". Weil Google das Konzept der Frage nicht versteht, können keine solche Erweiterungen angezeigt werden.

Google is king oder queen oder was auch immer - keine Frage. Aber sicherlich werden die Quasi-Monopolisten in Sachen intelligente Suche noch viel investieren müssen.

*Siehe auch: "Google streitet mit Berners-Lee über semantische Suche" (ZDNet.de) und "Wie funktionieren Suchmaschinen?" (klassische).

Verfasst von Hans Fischer um 09:42

Aus dem Magazin Facts wird ....

... wohl eine News-Aggregationssite.

f22.jpg
(Bildquelle: Beta-Site)

Soweit bekannt, hat Yoda's Blog die noch nicht offizielle Neulancierung entdeckt und publik gemacht.

Update vom 7. September: Nun ist die Site offiziell lanciert (s. persoenlich.com - Facts 2.0 ist online)

Verfasst von Hans Fischer um 08:07

31.08.2007

Bewerbungs-Hürden zu Google & Co.

CNNMoney schreibt im Artikel "Want a job at Google? Try these brainteasers first" über die Fallgruben bei Bewerbungsgesprächen mit den angesagtesten Tech-Unternehmen. Eine beliebte Frage auf dem Weg zum Ingenieur in Googles Diensten lautete übrigens:

"You are shrunk to the height of a nickel* and your mass is proportionally reduced so as to maintain your original density. You are then thrown into an empty glass blender. The blades will start moving in 60 seconds. What do you do? "
*5-Cent-Münze

Verfasst von Hans Fischer um 09:11

30.08.2007

Maschinen mit Bewusstsein (apropos Cyborgs)

Gestern erwähnten wir das Jahr 2020 als Zieldatum der "Japaner auf dem Weg zum neuen Internet" (was auch immer das sein wird). Heute titelt heise online "Futurologe rechnet ab 2020 mit Maschinen mit Bewusstsein" und schreibt:

"(...) Ian Pearson, Chef-Futurologe bei British Telecom, geht davon aus, dass die Konvergenz von Nano- und Biotechnik, Informatik und Kognitionswissenschaften spätestens im Jahr 2020 die ersten Prototypen von Maschinen mit Bewusstsein hervorbringen wird. Die würde laut Pearson – wahrscheinlich mittels evolutionärer Algorithmen – ihre ganz eigene Art von Intelligenz entwickeln, berichtet Technology Review in einem sechzehnseitigen Schwerpunkt zum Stand der Forschung in der Künstlichen Intelligenz."
Wer sich für die Thematik - in etwas weiterem Rahmen - interessiert, findet in den Beiträgen "Bang - und die Cyborgs rücken näher" oder "Wenn die Wissensgesellschaft zum Cyborg mutiert" weitere Anregungen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:39

29.08.2007

Japan auf dem Weg zum neuen Internet (?)

"Japaner forschen am Internet-Nachfolger", schreibt pressetext.schweiz heute. Obwohl es sich zweifelsohne um eine Schlagzeile von ungeheurer Tragweite handelt, bleibt der Text äusserst vage:

"(...) Japanische Forscher wollen eine neue Netzwerktechnologie entwickeln, um das Internet in seiner derzeitigen Form zu ersetzen. Damit soll vor allem den wachsenden Problemen mit Sicherheit und Qualität der Daten entgegen getreten werden.

(...) So ist angedacht, dass ein neues Netzwerk parallel zum heutigen WorldWideWeb laufen soll bzw. es sogar ersetzten kann. Zudem sehen sich die Forscher der Anforderung gegenüber, ein umweltschonendes Netzwerk zu entwerfen, das mit wenig Energie betrieben werden kann."

TMCnet ist ein wenig konkreter: Man erfährt, dass es sich um eine Absichtserklärung handelt. Bis Herbst 2008 soll die Forschungs- und Entwicklungsabteilung aufgebaut sein. Der Budgetrahmen wurde noch nicht festgelegt. Die japanischen Internet-Erneuerer schliessen Kooperationen mit anderen Nationen nicht aus.

Internet-Pionier Vint Cerf ist überzeugt, dass das bestehende Setting noch lange ausreichen wird. Anderer Meinung ist die Süddeutsche Zeitung. Im Artikel "Die Zukunft ist schnell - wenigstens das" schrieb sie über das Hochgeschwindigkeitsnetz "Internet 2". Mit den geplanten Forschungen der Japaner und der bereits laufenden Projekten - v.a. in den USA - ist "Internet 2" aber nicht zu verwechseln. Auch nicht mit dem semantischen Netz, am dem Internet-Vater Tim Berners-Lee forscht.

Eine Sammlung an weiteren Internet-Zukunftsaspekten findet sich im Posting "Ist das Internet schrottreif?".

Verfasst von Hans Fischer um 16:41

27.08.2007

Internet versus Fernsehen

ECIN schreibt im Artikel "Internet: das Medium der Zukunft" über Korrelationen der Leitmedien:

"(...) 19 Prozent der Nutzer verbringen täglich mindestens sechs Stunden mit Internetnutzung, neun Prozent verbringen so lange vor dem Fernseher. 66 Prozent sehen zwischen einer und vier Stunden pro Tag fern, 60 Prozent nutzen das Internet in diesem Umfang. (...) Das Internet werde zum ersten Unterhaltungsmedium, meint auch Saul Berman von IBM. Das Fernsehen nehme bei Nutzern zwischen 18 und 34 Jahren eine Position hinter Handy und PC ein. Dabei steigt die Nutzung von Online-Video und Social-Networking-Websites."

Verfasst von Hans Fischer um 10:03

24.08.2007

... und noch schnell: Spam-Radio

Spam ist Schrott. Aber dank Spamradio.com gewinnt die ganze Sache wieder an Attraktivität. Die Welt schreibt im Artikel "Internetradio liest Spam-Mails vor":

"(...) Während die blecherne Computerstimme nüchtern und distanziert von nigerianischen Geschäftsmännern, unglaublichen Verdienstmöglichkeiten und Dauererektionen brabbelt, dudelt im Hintergrund - ebenfalls automatisch generierte - Musik. "Wir ästhetisieren hier das, was eigentlich unter aller Sau ist", schreibt der Spamradio-Erfinder Ian Morrison."

Verfasst von Hans Fischer um 16:54

21.08.2007

Auf diese Wörter stehen die Spamfilter

Gegen Spam helfen (mehrheitlich) sogenannte Spamfilter. In dessen Netzen landen auch seriös verfasste und gemeinte E-Mails. Dies ganz bestimmt sogar, wenn folgende englischsprachigen Wörter in die Betreffzeile eines E-Mails geschrieben werden. Ein Grossteil dieser Wörter würde auch in deutscher Übersetzung von den Filtern abgefangen. Wir lernen: Der ideale Betreff ist filterreizloser Lesereiz für die Empfänger.

Ps. Spam ist im Beitrag "Von Spamalot bis Nigeria" umfassend erklärt.

Verfasst von Hans Fischer um 09:07

09.08.2007

Hype Cycle- und Trend-Report 2007

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(Für Grossansicht auf das Bild klicken. Bildquelle: inside-it.ch)

Gartner hat die "Hype Cycle 2007" publiziert. Silicon.de schreibt zur Grundannahme der Darstellung:

"(...) Zuerst gibt es einen Hype und gesteigerte Erwartungen, die dann zunächst in eine große Enttäuschung münden. In der nächsten Phase wird langsam erkannt, wofür eine Technologie realistisch gesehen zu gebrauchen ist, so dass sie zunehmend eingesetzt wird, bis sie zuletzt zum Alltag gehört und die Produktivität steigert."
Über die von Gartner erkannten Top-Trends informieren u.a. silicon.de (Hype-Themen der nächsten 10 Jahre benannt), inside-it.ch ("Neue" Technologien: Hypes und Realität 2007) , Computerwoche.de (Gartner: Welche Technologietrends Unternehmen fundamental verändern werden) oder Ecin (Technologien der Zukunft). Letztere benennt die drei verpflichtenden Themen, deren Beachtung für nachhaltigen Unternehmenserfolg Voraussetzung sei:
"(...) Mit dabei ist das nun schon etwas ergraute Web 2.0-Konzept und dessen Idee von der Nutzergemeinschaft – nun aber als wichtiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Gartner zählt dazu Wikis, Mashups, Enterprise-RSS, soziale Netze und kollektive Intelligenz.

Als zweite wichtige Erscheinung sehen die Marktforscher die Entwicklung der User-Interfaces. (...) Dazu gehören unter anderem das elektronische Schriftstück für Mobiltelefone und die elektronische Signatur. Aber auch Gestenerkennung und virtuelle Welten wie beispielsweise Second Life. (...)

Als drittes wichtiges Thema stößt Gartner auf den Mobilfunksektor. Dort sollen kabellose Technologien, Geräte und Dienstleistungen das Betätigungsfeld für entstehende Technologieorganisationen sein."

Verfasst von Hans Fischer um 10:20

27.07.2007

System Administrator Appreciation Day

Zu Ehren der Systemadministratorinnen und -administratoren wird die Blog-Sendepause kurz unterbrochen: Heute ist nämlich der offizielle System Administrator Appreciation Day. Höchste Zeit den guten Geistern zu danken, die meistens im Hintergrund dafür sorgen, dass die PCs laufen, Netzwerkstörungen behoben und eingefangene Viren entfernt werden. Auf der System Administratoren Anerkennungstag 2007-Seite steht dazu:

"(...) Freitag, 27.Juli 2007 ist der siebte System Administrator Anerkennungstag. An diesem speziellen internationalen Tag, gib deinem Sysadmin etwas, dass ihm zeigt wie sehr du seine Arbeit schätzt.

Ich meine, Sysadmins bekommen 364 Tage im Jahr keinen Respekt. Dies ist der Tag an dem jeder Sysadmin rund um den Globus mit Sportwagen, und Bergen von Bargeld überhäuft werden sollte für seine Arbeit. Spass bei Seite, wir wollen nur ein kleines Geschenk, ein Zeichen das man uns wahrnimmt. Das ist das Wenigste was du tun könntest."

Well, dann thx a lot und kredenzt sei eine virtuelle ...

Sysadminday-cake.jpg
(Bildquelle: Wikipedia)

Verfasst von Hans Fischer um 10:44

18.07.2007

Online Vokabeln pauken

Englisch ist eh notwendig, Spanisch wäre toll, Französisch braucht's immer mal wieder und Italienisch wäre eigentlich Landessprache - was auch immer die Motivation ist, Sprachkenntnisse neu anzueignen oder zu festigen, das Internet hilft auch hier. Die Zeit schreibt im Artikel "Die Evolution des Paukens" über elektronische Zettelkästen. Eine äussert effiziente und praktische Sache; selbstverständlich nicht nur zum Lernen von Vokabeln.

Ein Beispiel: Englisch/Deutsch-Lernkiste von beaversity; eine Möglichkeit unter vielen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:41

12.07.2007

Handy-Kamera sorgt für perfektes Make-up

Pervasive Computing haben wir gelegentlich schon erwähnt. Die Welt bringt im Artikel "Warum Hewlett-Packard nun Schminktipps gibt" ein Anwendungsbeispiel:

"(...) HP hat eine Handysoftware entwickelt, die die menschliche Hautfarbe misst. Der Konzern hofft auf Interesse von L’Oreal und Co – denn die könnten bald übers Internet bald für jeden Menschen das passende Make-up vertreiben. Analysten sind begeistert."
Das sind die Leserinnen bestimmt auch.

Verfasst von Hans Fischer um 09:12

09.07.2007

Neuro-Finance und blonde Sexbomben

"Die Börse beginnt im Kopf" schreibt die (online neu gestylte) NZZ und illustriert:

"(...) Obwohl in der Neurofinance noch viele «Baustellen» unvollendet sind, ist es sehr begrüssenswert, dass sie versucht, eine Brücke zwischen Finance und Hirnforschung zu schlagen. Die ganze klassische Ökonomie beruht letztlich auf restriktiven Annahmen, die die wenigsten Wissenschafter und wohl kaum je ein Anleger in Frage stellen. Was aber, wenn diese gar nicht der Natur des Menschen entsprechen? Was, wenn der «Homo sapiens» mit dem «Homo oeconomicus» nicht einmal entfernt verwandt ist?"
Diese Annahme scheint so abwegig nicht.

Psychology Today beschäftigt sich ebenfalls mit einem spannenden Thema: "Ten Politically Incorrect Truths About Human Nature". Die zehn politisch unkorrekten Wahrheiten sind (frei übersetzt):


  • Männer stehen auf blonde Sexbomben (und Frauen wollen nicht wie solche aussehen)

  • Menschen sind eigentlich polygamisch veranlagt

  • Die meisten Frauen profitieren von der Vielweiberei, die meisten Männer von der Monogamie

  • Die meisten Selbstmordattentäter sind Muslime

  • Söhne reduzieren die Wahrscheinlichkeit von Scheidungen

  • Schöne Menschen haben häufiger weiblichen Nachwuchs

  • Was Bill Gates und Paul McCartney mit Kriminellen gemeinsam haben

  • Die Midlife-Krise ist eine Art Mythos

  • Es ist normal, dass Politiker wegen einer Affäre alles riskieren (aber nur männliche Politiker)

  • Männer belästigen Frauen sexuell, weil Männer keine Sexisten sind
Empfohlen: Die Details im Artikel "Ten Politically Incorrect Truths About Human Nature".

Verfasst von Hans Fischer um 14:33

04.07.2007

USB - uniforme Quelle der Gadget-Innovation

USB-Artikel sind überdurchschnittlich oft in unserem "Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht" vertreten. Im Artikel " Als USB dem Kabelgewirr ein Ende bereitete" schreibt Die Welt über USB-Gadgets und die technische Grundlage:

"(...) Er war eine kleine Revolution, die im Mai 1998 begann: Der neue iMac von Apple war bunt, hatte ein durchsichtiges Gehäuse und sah ganz anders aus als die grauen Kästen, die bis dahin den PC-Markt beherrscht hatten. Die technische Revolution fand allerdings unbemerkt statt, auf der Rückseite des Geräts: Dort saß ein kleiner rechteckiger Steckplatz, den es vorher noch bei keinem Serienrechner gab ­ ein Universal Serial Bus, kurz USB genannt."
Ein Beispiel von vielen: USB-Tisch-Ventilator von Sunbeam für € 9.95:
Ventilo-USB.jpg
(Bildquelle: TEXTORM)

Verfasst von Hans Fischer um 09:02

28.06.2007

Blue Gene/L bleibt Nr. 1 der Supercomputer

Die Supercomputing-Entwicklung wird im Blog in loser Folge erwähnt. Gemäss dem Artikel "Die schnellsten Rechner der Welt" von Manager Magazin Online bliebt Blue Gene/L von IBM mit einer Leistung von 280,6 Teraflops (280,6 Billionen Rechenschritten pro Sekunde) der führende Supercomputer in der Top-500-Liste vom Juni.

Verfasst von Hans Fischer um 09:57

25.06.2007

Die meist gehassten Web-Begriffe

Im Artikel "Diese Begriffe hasst das Netz" schreibt Spiegel Online:

"(...) Voipen, Surfen, Skypen - irgendwann kann man es nicht mehr hören. Britische Web-Nutzer jedenfalls haben genug von Web-Schlagworten. Die zehn nervtötendsten hat jetzt eine Umfrage ermittelt."
Es sind dies:
  • Folksonomy
  • Blogosphere
  • Blog
  • Netiquette
  • Blook
  • Webinar
  • Vlog
  • Social Networking
  • Cookie
  • Wiki
Ziemlich leicht enerviert, die Briten ;-) Wie auch immer: Spiegel Online bietet nun ebenfalls eine solche Online-Umfrage an.

Verfasst von Hans Fischer um 11:01

15.06.2007

Ein Pferd leistet genau ... ?

Über betriebliches Wissensmanagement gibt es im Roloblog viel zu lesen. Zeit, sich dem privaten Wissen zuzuwenden. Kennen Sie die populärsten Irrtümer der Tierwelt oder allgemein populäre Irrtümer? Diese und viele andere kostenlose Online-Wissenstests können bei Geo durchgeklickt werden. Kaffeepausen-Gestaltung mal anders.

Verfasst von Hans Fischer um 14:12 | Kommentare (1)

14.06.2007

Multi-Suchmaschine

Apropos die richtige Suchmaschine: Wer sputtr. nicht kennt, sollte ein, zwei Testläufe starten.

sputtr.jpg
(Bildquelle: sputtr.)

Verfasst von Hans Fischer um 13:39

13.06.2007

Suchen (mit) der richtigen Suchmaschine

Geht es um innerbetriebliches Suchen, bieten wir individuell passende Lösungen. Geht es um Internetsuche, bietet Manager Magazin Online heute mit dem Artikel "Wer suchet, findet nicht immer" einige Tipps für den richtigen Umgang mit Suchmaschinen. Noch viel mehr Tipps finden sich in früheren Beiträge wie:

Verfasst von Hans Fischer um 11:04

10.06.2007

Neues aus der Robotik

Spiegel Online widmet sich in zwei Artikeln dem Thema Robotik. In "Militärroboter: Techno-Teddy rettet die Welt" wird die Entwicklung eines Roboter-Sanitäters für den Schlachtfeldeinsatz beschrieben und in "Robotik: Ehrfurcht vor unserer eigenen Leistungsfähigkeit" steht Robotikforscher Alois Knoll Red und Antwort. Ein kleiner Auszug:

"(...) Und in zehn Jahren?

Dann haben wir möglicherweise schon Roboter, die richtige Handlungen ausführen können. Die also mehr schaffen, als nur Staub zu saugen. Sondern die auch im Haushalt oder in der Altenpflege behilflich sind. In zehn Jahren sollten solche Systeme einsetzbar sein."

Und der Schluss:
"(...) Das Lernvermögen, mit dem wir in neuen Situationen zurechtkommen, oder die Fähigkeit zu kommunizieren sind atemberaubend. Wenn man versucht, das auf die maschinelle Ebene umzusetzen, dann sieht man, was der Mensch für eine gigantische Sache ist."

Verfasst von Hans Fischer um 12:07

05.06.2007

Zeitkiller E-Mail

Wussten wir es nicht schon lange? Heise online zitiert in "E-Mails verschwenden Zeit" eine Studie und schreibt:

"(...) Das Henley Management College hatte 180 Manager in Dänemark, Deutschland, Großbritannien und Schweden zu ihren Kommunikationsgewohnheiten befragt. Etwa ein Drittel aller E-Mails seien irrelevant, erklärten die Befragten. Das Institut kommt zum Ergebnis, dass sich der Austausch von E-Mails im Vergleich zum Telefonieren negativ auf soziale Bindungen auswirkt. Thomson empfiehlt, das Telefon verstärkt zu nutzen und E-Mails lediglich zum Protokollieren von Gesprächen einzusetzen."
Das Argument der geschwächten sozialen Bindungen scheint nicht wirklich vordergründig relevant; effizienter Umgang mit E-Mails aber durchaus. Viele Unternehmen könnten ihre Mitarbeitenden zum Beispiel bereits massiv entlasten, wenn die CC-Empfänger gezielter ausgewählt werden müssten.

Verfasst von Hans Fischer um 13:25 | Kommentare (2)

01.06.2007

Suchmaschinen: Next Generation

Heise online schreibt im Artikel "Hoffen auf die nächste Generation von Suchmaschinen":

"(...) Suchmaschinen, bei denen die User selbst in einem P2P-Netz zum Aufbau eines verteilten Webseiten-Index beitragen, hätten das Potenzial, die Marktbeherrschung durch Google & Co. zu brechen. Das erklärte Wolfgang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) heute in Berlin auf einem Symposium zur Zukunft der Suchmaschinen. "Technologisch bietet P2P eine hervorragende Basis, noch bessere Indizes herzustellen", meinte er – "wenn diese Idee wirklich um sich greift".
Ein spannender Artikel. Viele Aspekte sind auch im Roloblog in den Kategorien "Web 2.0" und "Knowledge Management" behandelt.

Verfasst von Hans Fischer um 13:38

24.05.2007

Suchen & Übersetzen mit Google

Babelfish von Altavista - der für Internet-Begriffe uralte Übersetzungsdienst - kennt Ihr bestimmt. Mittlerweile gibt es viele weitere (hier eine kleine Auswahl). Nun gibt es "Google Translate" (resp. "Google Übersetzung"). Man kann von Google halten was man will, es wäre nicht objektiv den Machern nicht eine ungeheure Innovationskraft zuzuschreiben. Wie auch immer, Spiegel Online schreibt im Artikel "Kanzler rühmt jetzt sich stratospheric Zustimmung" zum neuen Service:

"(...) Translate präsentiert sich nun zunächst als fast normale Suchmaske, bei der man nur die eigene Sprache festlegen muss, sowie in welcher Sprache die durchsuchten Dokumente abgefasst sind. Als Resultat erhält man eine übersetzte Ergebnisliste und fortan auch die Navigation in der eigenen Muttersprache. Alternativ zur freien, übersetzten Suche bietet Translate dazu unter "Text and Web" nach wie vor die Möglichkeit, ausgeschnittene Textpassagen oder konkrete Webadressen zu übersetzen.
Hä? Ausprobieren!

Verfasst von Hans Fischer um 16:31 | Kommentare (1)

23.05.2007

"Nie mehr unentdeckt in eine Bankfiliale"

Die Welt schreibt im Artikel "Nie mehr unentdeckt in eine Bankfiliale über die Zukunftsvision des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation:

"(...) Kameras im Eingangsbereich erfassen ihn, als er die Filiale betritt, und gleichen seine Gesichtszüge mit den Bildern in der Kundendatei ab. Daraufhin geht eine Meldung auf den kleinen Handcomputer der jungen Frau - sofort leuchten dort sein Name und persönliche Informationen auf, wie die über den bevorzugten Kaffeegeschmack und die dreijährige Tochter. Zeitgleich erhält der Kundenberater eine Meldung, dass Herr Schulz im Haus ist, und kann seine Kollegin bitten, noch einige Minuten zu überbrücken, bevor sie mit ihm vorbeikommt."
Allzu lange wird Solcherlei nicht auf sich warten lassen; genauso wenig wie die jüngst beschriebenen, allgemeinen Änderungen im Umgang mit Wissen und Information.

Verfasst von Hans Fischer um 09:52

01.05.2007

Sei ein Netz-Visionär

Das Internet der Zukunft war und ist immer mal wieder Thema im Roloblog. Im Sinne der Web 2.0-eigenen Interaktion ruf Die Zeit nun zur persönlichen Mitwirkung auf. Unter "Das Netz der Zukunft" steht geschrieben:

"Die Online-Welt ist ständig im Wandel. Helfen Sie uns, einen Blick in die Zukunft des Internets zu werfen - schreiben Sie uns Ihre Vision!"
Dann mal los.

Verfasst von Hans Fischer um 14:24

18.04.2007

"Sind Sie ein Intelligenzbolzen'"

... dann testen Sie den Wahrheitsgehalt dieser Selbsteinschätzung doch schnell anhand von 16 Fragen bei Spiegel Online. Die Fragen basieren auf dem Mensa-Aufnahmetest (hier geht es zum Mensa-Pretest).

Alles Pipifax, werden Einige jetzt sagen, schliesslich gibt es verschiedene Ausprägungen von Intelligenz. Zweifelsohne. Der kleine Test, er dauert maximal 10 Minuten, ist aber trotzdem ein erfrischender Pausenfüller (und sicherlich nicht ganz ohne Aussagekraft).

Über Mensa und Hochbegabte schreibt Spiegel Online im Artikel "Sind Sie ein Intelligenzbolzen?".

Verfasst von Hans Fischer um 11:29

16.04.2007

Ist das Internet schrottreif?

Der NetzwocheTicker ("Wird das Internet neu programmiert?") macht auf einen interessanten Artikel der Washington Post aufmerksam. Unter dem Titel "Researchers Explore Scrapping Internet" wird die Frage erläutert, ob das Internet von Grund auf neu programmiert werden müsste.

"(...) An vieles, darunter auch eine mobile Nutzung des Internets, sei in der Anfangsphase des Internets nicht gedacht worden. Auch Spam oder Viren waren damals kein Thema, da der Datenaustausch für den wissenschaftlichen Gebrauch bestimmt war.
An der Zukunft des Web arbeitet auch dessen Erfinder, Tim Berners-Lee, seit längerer Zeit (s. Posting "Semantic Web on the move").

Zur Zukunft des Internets haben wir bisher u.a. geschrieben:

Verfasst von Hans Fischer um 14:25 | Kommentare (1)

11.04.2007

Jahresverdienst: 2 Milliarden Dollar

Die Diskussionen um die Gehälter und Incentivierung der in der Schweiz ansässigen CEOs relativieren sich, wenn die Einkommen der Top-Börsenhändler ins Spiel gebracht werden. Laut Welt-Artikel "Weltbester Händler verdient zwei Milliarden Dollar" sind "normale" Manager nämlich arme Schlucker. Alles ist relativ, wissen wir ja. Ein Auszug:

"(...) Der bestverdienende Börsenhändler der Welt heißt John Arnold: Der US-Amerikaner kam 2006 auf ein Jahreseinkommen von zwei Milliarden Dollar - weil sein Konkurrent einen gewaltigen Verlust erlitt."

Verfasst von Hans Fischer um 16:49

10.04.2007

Meilensteine der Mediengeschichte

Ein interessanter Beitrag in Welt-des-Wissen über die Mediengeschichte. Der Beitrag beginnt mit ...

Um 1445: Der Mainzer Goldschmied Johann Gensfleisch zum Gutenberg (um 1400–1468) erfindet den Druck mit einzeln gegossenen Lettern. Er wird zeitlebens von Geldnot und Gläubigern bedrängt.
... und führt über viele Stationen bis zum Pay-TV (als interimistischer Ankerpunkt).

Verfasst von Hans Fischer um 10:04

"The Future of the Web"

Was wird im Zentrum dieser Web-Zukunft stehen? Das semantische Web (s. frühere Beiträge zum Thema), wird im Chor erschallen - erster Vorsänger ist übrigens Tim Berners-Lee himself.

Ob Zauderer oder Visionäre: Mit dieser Entwicklung müssen sich alle Entscheider zweifelsohne auseinandersetzen. Eine Gelegenheit dazu bietet unter anderem BusinessWeek online mit dem neuesten CEO Guide to Technology mit einer Auswahl an höchst interessanten Beiträgen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:49

05.04.2007

Wir wünschen wunderschöne Ostertage!

Osterei_weiss.jpg
(Bildbearbeitung: Rolotec AG/Damien Girardin)

Bei grösseren oder kleineren Unsicherheiten bezüglich der Bedeutung von Karfreitag, Ostern oder Osterhasen, bieten die entsprechenden Links Hilfe.

Verfasst von Hans Fischer um 15:54

21.03.2007

Twitter-Geschnatter

Wenn Sie "Twitter" (dt: Geschnatter, Gezwitscher) noch nicht begegnet sind, dann dürfte sich dies bald ändern. Die Anwendung twitter kommt gross in Mode. Um was geht es? Twitter selber schreibt (sinngemäss übersetzt): Eine globale Community von Freunden und Fremden, die auf eine einzige, simple Frage antworten: Was machst Du gerade? Geantwortet wird mittels Telefon, Instant Messaging oder auf der twitter-Website.

Das eGeschnatter ist eine unbedeutende Modeerscheinung mehr, mögen viele nun denken. Offensichtlich falsch, wenn sich der Web 2.0-Namensgeber Tim O'Reilly der Sache genauso annimmt (u.a. in "Twittering your Home"), wie BusinessWeek online (u.a. in "15 minutes on Twittervision") oder Wired (u.a. in "8 Cool Twitter Tools").

Einen guten Einstieg in Deutsch bietet PR Blogger im Beitrag "10 Twitter-Thesen für die Online-Kommunikation". Die Thesen sind interessant - das von BusinessWeek online erwähnte Twitter-Tool Twittervision übrigens auch. Check it out.

Verfasst von Hans Fischer um 10:46 | TrackBack

10.03.2007

Suche & Community

Yahoo! ergänzt seine Suchmaschine mit Antworten von Yahoo! Clever. Heise online schreibt dazu im Artikel "Yahoo: Suche mit Community-Unterstützung":

Wer Yahoos Suchmaschine benutzt, erhält unterhalb der Treffer, die Yahoos Suchalgorithmus beisteuert, ab sofort auch solche, die aus Yahoos Frage-und-Antwort-Community Clever stammen. Auch Yahoo Clever selbst wurde erweitert: Mitglieder können in Zukunft sich jetzt auch zu Interessensgemeinschaften persönliche Gemeinschaften zusammenschließen, um sich gezielt zu individuellen Themen auszutauschen.
Eine zeitgeistige Entwicklung. Dazu haben wir im Posting "Hype-Gerede 2.0" geschrieben:
Völlig egal, ob die Technologien alt sind, neu erfunden oder demnächst durch andere abgelöst werden - unter dem Begriff Web 2.0 wird vor allem die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung subsumiert. Die Tatsache nämlich, dass eine immense Vernetzung unter den Usern stattfindet und der virtuose Umgang mit den neuen Medien - respektive mit der Medienkompetenz - zur Selbstverständlichkeit wird - vor allem auch in Ausbildung und Beruf.

Verfasst von Hans Fischer um 13:47

06.03.2007

Virtueller Lehrer & Buddy

ICT-basierte Zukunftsvisionen stehen derzeit besonders hoch im Kurs. Diesbezüglich schreibt die Zeit im Artikel "Virtual Teacher" über die Visionen von Steve Wozniak, Erbauer einer der ersten PCs und Mitbegründer von Apple. Ein Auszug:

(...) "Und ich träume weiter: von einem virtuellen Lehrer, der zum lebenslangen Begleiter wird. Zu einem klugen Berater, der mich so gut wie mein bester Freund kennt und mir als Coach, Mentaltrainer und Diskussionspartner zur Seite steht. Bis ins hohe Alter.

In diesem Traum verbirgt sich die Frage nach der Möglichkeit künstlicher Intelligenz: Wie arbeitet das Gehirn eines Menschen, und wie weit können wir es simulieren? Vielleicht eines Tages so gut, dass der Unterschied zwischen einem realen und einem virtuellen Lehrer nicht mehr zu erkennen ist? Neurologie und Psychologie, Didaktik, Menschenkenntnis, emotionales Feedback..." (...)


Apple_I.jpg
(Der von Steve Wozniak entwickelte Apple I; Bildquelle: Wikipedia)

Verfasst von Hans Fischer um 10:41

01.03.2007

Neue Shortcuts für Vista-User

Im Posting "Tasten-Kombinationen zur Mause-Entlastung" haben wir die gängisten Shortcuts vorgestellt. Unter anderem die berühmten ....

scuts.jpg
(Bildquelle: CHIP Online)

Windows Vista bringt nun neue Kürzel. CHIP Online zeigt sie in einer Fotostrecke.

Verfasst von Hans Fischer um 15:24

28.02.2007

«Werbeorakel» auf Web 2.0-Basis

Kleinreport schreibt im Artikel "Ein «Werbeorakel» zur die Zukunft des Marketings":

"Die Münchener Agentur Robert & Horst hat ein neuartiges Werbe- und Kommunikationstool für den Business-to-Business-Bereich entwickelt, das sich «Werbeorakel» nennt und als Kombination aus Wiki, Tag-Cloud und persönlicher Auskunft beschrieben wird."
Wird auf einen der Begriffe der Tag-Cloud geklickt, erscheint ein Eingabefeld für eigene Fragen. Da die Beantwortung die Eingabe von Namen und E-Mail bedingen würde, empfiehlt sich vorerst der Klick auf "WEITERE FRAGEN ZU DIESEM THEMA". Dadurch werden (ohne Registration) standardisierte Fragen und Antworten eingeblendet.

Ein zweifelsohne innovatives Konzept.

Verfasst von Hans Fischer um 14:21

27.02.2007

Und ewig fordert die Compliance

CIO schreibt im Artikel "Per E-Learning zum Compliance-Profi":

Sarbanes-Oxley, nationale Datenschutzrichtlinien und jede Menge unternehmenseigener Regeln - den Firmen wächst Compliance über den Kopf. Um aus der Defensive zu kommen, setzen sie zunehmend auf E-Learning.
Der Einsatz von E-Learning für Ausbildung und Training der Mitarbeitenden ist zweifelsohne effizient und sinnvoll - wenn die E-Learning-Anwendungen motivierend gemacht sind.

Wie in den Fachartikeln "Compliance: Legal überwacht es sich nachhaltiger" und "Finden und automatisierte Compliance-Überwachung" festgehalten, können für die Bewältigung der Compliance-Anforderungen (zusätzlich) auch passende Tools eingesetzt werden. Ein Auszug aus dem erstgenannten Fachartikel:

E-Mail oder Instant Messaging werden in Echtzeit überwacht. Die Alarmierung geschieht unmittelbar. So erhalten Mitarbeiter vor dem definitiven Versenden einer E-Mail eine Warnung, wenn Teile des Inhaltes gegen interne oder externe Verordnungen verstossen würden (oder könnten). Wahlweise könnten solcherlei Inhalte auch an Compliance-Verantwortliche weitergeleitet werden. Automatismen wie diese reduzieren die manuellen Tätigkeiten der Compliance-Abteilungen, sparen entsprechend Geld und erhöhen die Sicherheit.

Verfasst von Hans Fischer um 10:46

20.02.2007

Die weltwichtigsten Innovationen

BusinessWeek online rangiert und beschreibt im Artikel "History's Greatest Innovations" die ultimativen Innovations-Milestones:

Verfasst von Hans Fischer um 17:52

Die besten webbasierten Kalender

Wired News rangiert im Artikel "The Web's Best Calendars" wie folgt:

Verfasst von Hans Fischer um 13:15

Neues von einer Google-Alternative

Wikia Search soll laut Spruchart der Verantwortlichen dereinst die Suchmaschine werden, die alles ändern wird. Im Artikel Wikia Search: "Eine offene Gesellschaft braucht Transparenz" schreibt heise online:

Ziel ist es, den Nutzern mit einer Peer-to-Peer-Suche die Gelegenheit zu geben, Internetseiten nicht nur positiv oder negativ zu bewerten, sondern selbst an der Indexierung des Internets teilzunehmen sowie Bookmarks und Seiten-Favoriten bereitzustellen. Laut Wales geht es zudem darum, mit frei verfügbarer Software eine offene und transparente Suchmaschine zu schaffen.
Die Beta-Version soll noch in diesem Jahr live gehen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:29

15.02.2007

New York Times - User überholen Leser

Ein spannendes Stück Zeitgeschichte: Die Welt schreibt im Artikel "New York Times: Der stille Abschied vom Papier":

"Glaubt Sulzberger [Herausgeber Arthur Sulzberger Jr.], dass die „New York Times“ in fünf Jahren noch in gedruckter Form erscheint? „Ich weiß es wirklich nicht“, antwortet er. „Und wissen Sie was? Es kümmert mich auch nicht.“ Sulzberger konzentriert sich auf den Übergang von Print zu Internet. „Das Internet ist ein wunderbarer Ort, und wir sind dort führend“, sagt er. Die „New York Times“ hat ihre Online-Leserschaft tatsächlich auf 1,5 Millionen pro Tag verdoppelt, daneben stehen 1,1 Millionen Abonnenten der Printausgabe. Sulzberger sagt, die „New York Times“ befinde sich auf einer Reise, die an dem Tag zu Ende gehe, da das Unternehmen entscheide, das Blatt nicht länger zu drucken. Es sei eine lange Reise und es werde auch holprig zugehen, sagt der Mann am Steuer, ein schwarzes Loch aber sehe er nicht."

Verfasst von Hans Fischer um 12:40

09.02.2007

Mobile Internet - umkämpftes Zukunftsgeschäft

Mobile Business ist ein hoch lukrativer Zukunftsmarkt. Spiegel Online schreibt im Artikel "Nokia gegen Google":

Der Kampf um die Hoheit über mobile Inhalte ist voll entbrannt: Vom Internet aus greift Google an, die Netzbetreiber wollen ihre Hausmacht mit einer eigenen Suchmaschine halten, und Handy-Hersteller Nokia geht mit einer eigenen "Mobile Search" ins Rennen.
Bei de.internet.com ist im Artikel "Zukunft des mobilen Internet in Japan und Korea bereits Realität" zu lesen, was uns diesbezüglich erwarten wird.

Verfasst von Hans Fischer um 11:19

08.02.2007

Begleitservice für Surfstunden

Den Umgang mit Avataren kennen viele bereits aus Games oder auch aus Parallelwelten wie SecondLife (s. auch "Virtuelle Welt trifft auch reale Kommunikation"). Spiegel Online schreibt im Artikel "Das Netz menschlich machen" u.a.:

(...) Smalltalk von Pixelmännchen zu Pixelbabe - so könnte die Kommunikation im Cyberspace dank Avatar-Communities bald aussehen. Auf Seiten wie Zweitgeist oder Me.dium können sich Nutzer mit ein paar Klicks einen eigenen Avatar zusammenbasteln, der sie künftig beim Surfen im Netz auf Schritt und Tritt begleitet. Wer als Pixelmensch im Web unterwegs ist, begegnet dann auch anderen Menschen und kann spontan ins Gespräch kommen.

Anders als bei herkömmlichen Communities erfolgt die soziale Interaktion dabei nicht mehr an einem festen Platz im Web, sondern nebenbei beim Browsen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:28

05.02.2007

Neues von "One Laptop per Child"

olpc.jpg
(Bildquelle: OLPC)

Laut heise online wurde das zweite Vorserienmodell des 100-Dollar-Laptops (s. frühere Beiträge zum Thema) präsentiert:

Die Verantwortlichen des Bildungsprojekts "One Laptop per Child" (OLPC) haben ein zweites Vorserienmodell des vorrangig für Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern gedachten Mobil-Computers XO produzieren lassen. Hersteller Quanta habe in der vergangenen Woche mehrere hundert Geräte der Version B2 zusammengebaut, hieß es. Die ersten knapp 900 Exemplare (Version B1) des so genannten 100-Dollar-Notebooks auf Linux-Basis (Fedora) waren Ende November fertiggestellt und für Testzwecke an das MIT sowie Entwicklungspartner in fünf Ländern ausgeliefert worden.

Verfasst von Hans Fischer um 17:49

01.02.2007

"Der Kampf um das Usenet"

Vor einigen Jahren war das Usenet ultimativer Interaktionskick der digitalen Kommunikation. Ein technisch simples, inhaltlich jedoch höchst erspriessliches Universum. Im Artikel "Der Kampf ums Usenet" schreibt Focus Online unter anderem:

Als das Netz Mitte der 90er-Jahre zum Superstar wurde, war es das Usenet, das den Ruf des Internets als Hort der Anarchie, aber auch eines weltweiten Laboratoriums radikaler Demokratie festigte. Was heute “kollaborative Projekte” heißt und zu Unternehmungen wie Wikipedia und vielen Web-2.0-Ideen geführt hat, hat seine Wurzeln im Usenet.
Und zur Gegenwart:
Kostenpflichtige Usenet-Zugangsanbieter wie “Alphaload”, “Firstload” oder “Usenext” bewerben aggressiv ihre Angebote. (...) Das Usenet im herkömmlichen Sinn interessiert die Klientel der neuen Usenet-Provider nicht, viele Kids halten es einfach für eine neue Art von Tauschbörse. Zu den klassischen Text-Arealen des Usenet gibt es freie Zugänge, beispielsweise in Gestalt der Google Groups. Bei den Bezahldiensten müssen – als wäre Meinungsfreiheit eine Frage der Menge – Datenvolumina im höheren Gigabyte-Bereich abonniert werden (zur Orientierung: der ganze Koran umfasst, in komprimierter Form, knapp 400 Kilobyte, also nicht einmal ein halbes Tausendstel Gigabyte). Da Tauschbörsen und ihre Nutzer zunehmend unter Druck geraten, verheißen Geschäftsmodelle ordentlichen Erfolg, die der geplagten Klientel Unterschlupf versprechen und gleich noch mit Nachteilen der P2P-Netze aufzuräumen vorgeben.
Weitere Informationen finden sich u.a. bei usenet-infos.de.

Verfasst von Hans Fischer um 10:52

18.01.2007

Google Earth als Planungsgrundlage für Terroristen

Im Artikel "Terrorists Take Over Google Earth" schreibt InformationWeek über eine der düsteren Facetten des IT-Fortschritts:

Terrorists in Basra, Iraq, have turned Google Earth into a tool for targeting attacks, according to The Daily Telegraph, a U.K. newspaper.

Citing unnamed British Army intelligence sources, the Telegraph said that documents recovered from the homes of insurgents included print-outs of Google Earth images with notations detailing the longitude and latitude of a British military camp.

The article quotes the unidentified intelligence officer as saying, "We believe they use Google Earth to identify the most vulnerable areas such as tents," and notes that one solider has been killed and several wounded in mortar attacks at the camp in question.

Etwas erstaunlich mutet diese Geheimdienstsache schon an. Auf die Frage nach der Aktualität der in Google Earth verwendeten Satellitenbilder antworten die Google-Verantwortlichen auf der FAQ-Seite:
Unsere Bilder wurden von Satelliten und Flugzeugen innerhalb der letzten drei Jahre aufgenommen.

Verfasst von Hans Fischer um 10:48 | Kommentare (1) | TrackBack

17.01.2007

Nachtrag zum iPhone ...

Die Lancierung haben wir beschrieben. NBC Late Night with Conan O'Brien sorgt mit dem "iPhone Commercial" nun für weitestgehende Aufklärung über die Funktionsvielfalt des künftigen Top-Gadgets ;-)


(Quelle: YouTube.com)

Verfasst von Hans Fischer um 17:36 | TrackBack

11.01.2007

Top 10 der Wirtschaftsbegriffe

Im Auftrag von Financial Times Deutschland (s. Artikel "Wikipedia macht Karriere") wurden gut 150 Tageszeitungen, Magazine und Nachrichtenagenturen ausgewertet um die Top 10 der Business-Begriffe zu ermitteln. Die Rangliste für das Gesamtjahr 2006:

  • Blog
  • Turnaround
  • ERP
  • Qualitätsmanagement
  • Risikomanagement
  • CRM
  • Corprate Governance
  • Unternehmenskultur
  • Wikipedia
  • Spam

Und die Rangliste für Dezember 2006:
  • Blog
  • Wikipedia
  • Risikomanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Turnaround
  • Corporate Governance
  • ERP
  • Unternehmenskultur
  • Spam
  • Podcast

Verfasst von Hans Fischer um 10:12 | TrackBack

10.01.2007

Endzeit für das Internet

Im Artikel "End-Time for the Internet" äussert Jonathan Zittrain, Professor für Internet Governance and Regulation an der Oxford Universität, gegenüber dem Wired Magazin dunkle Zukunftsszenarien. Kurz: Wegen immer aggressiverer Malware wie Spyware und Viruse sowie Spam wanderten immer mehr User vom PC zu Applikationen wie BlackBerrys, iPods oder Xboxes ab. Die Migration hin in geschlossene Systeme - und damit in durch Hardware-Produzenten und Betreiber stark regulierte Communities - würde die Innovationskraft des Internets absterben lassen. Kommt dazu, dass laut Zittrain ein einziges apokalyptisches Virus gut und gerne das halbe Internet lahmlegen und die Festplatter der betroffenen User beschädigen könnte.

Eine der Kernaussagen, die dem Themenbereich Web 2.0 zuzuschreiben ist:

The problem is, we’re moving to software-as-service, which can be yanked or transformed at any moment. The ability of your PC to run independent code is an important safety valve.

Verfasst von Hans Fischer um 15:00 | TrackBack

Das Thema: iPhone

Das Web und die Zeitungen sind voll mit der Berichterstattung über Apples Ankündigung von iPhone.

iphone.jpg
(Bildquelle: XONIO)

Google News bietet mehrere Hundert weiterführende Links zum Thema. Die Welt fasst die Eigenschaften des iPhone im Artikel "Das iPhone kommt - und Apple tauft sich um" folgendermassen zusammen:

(...) eine Kombination aus Mobiltelefon und iPod, der über einen Touchscreen bedient wird und mit dem Betriebssystem OS X der Mac-Computer läuft.

Der Artikel stellt das Potenzial des iPhone u.a. durch die vorläufigen Börsenbewegungen nach Ankündigung dar:
An der Börse verloren RIM-Aktien nach der Apple-Ankündigung mehr als sieben Prozent, die von Palm mehr als fünf Prozent. Analysten sagten, Grund sei die Unsicherheit über den Einfluss des iPhones. Dessen Auswirkung auf den Markt werde erst in sechs Monaten deutlich werden.

Spiegel Online kredenzt im Artikel "Fans und Börse bejubeln iPhone - Fachwelt mäkelt" auch kritische Stimmen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:51 | TrackBack

09.01.2007

"Das Download-Jahr 2007"

Was steht an Populär-Downloads an? CHIP Online gibt mit einer Fotostrecke Antwort.

skype4.jpg
(Einer der populären Downloads 07: Skype 4; Bildquelle: CHIP Online)

Verfasst von Hans Fischer um 14:30 | TrackBack

04.01.2007

Next step für 100-Dollar-Laptop

Die Entwicklung des 100-Dollar-Laptops (s. auch frühere Berichte) hat die nächste Stufe erreicht. Laut heise online wurde die Nutzeroberfläche fertiggestellt. Ein Auszug:

Rund um die Arbeitsoberfläche, die hier "Neighborhood" genannt wird, befindet sich ein Rahmen mit anklickbaren Icons. Diese stehen links, oben und rechts für "Personen", "Orte" und "Dinge". Das untere Rahmenstück repräsentiere Elemente wie "Aktivitäten", "Einladungen" und "Benachrichtigungen". Bei der Entwicklung der Nutzeroberfläche haben die Entwickler nach eigenen Angaben bedacht, dass sie auch für Kinder überall auf der Welt in verschiedenen Altersklassen geeignet sein müsse, die nie zuvor mit Computern zu tun hatten. Sie müsse daher intuitiv zu bedienen sein, ohne die Erkundung und den Ausdruck der kindlichen Ideenwelt einzuschränken.

graphic.jpg
(Bildquelle: OLPC - One Laptop per Child)

Verfasst von Hans Fischer um 15:14 | TrackBack

03.01.2007

(Wired & Enterprise 2.0) Prophezeiungen für 2007

Die Wired-Redaktion orakelt im Artikel "Wild Predictions for a Wired 2007" u.a.:

  • Google Stock Hits $1,000 per Share

  • Internet Traffic Doubles ...
    to 5,000 petabits per day by the end of 2007. And 80 percent of it is peer-to-peer file sharing, mostly Skype video and BitTorrent.

  • Spam Doubles
    No-brainer -- but no one cares because we're all using IM, especially at work.

  • Print to Web
    A major newspaper gives up printing on paper to publish exclusively online.

  • No More Dads
    Artificial gametes made from female eggs are sold over the internet, making fathers biologically irrelevant.

  • Raelians Need Not Apply
    A human embryo is cloned for real.

Interessant auch die Prophezeiungen ("Five Predictions for Enterprise 2.0 in 2007") von The FASTforward Blog:
1. Social networking will go vertical. The big general interest sites like MySpace.com and Facebook.com will continue to grow, but at a slower pace. Smaller sites targeted at users with shared interests will boom. Niche-oriented networks aimed at people who are passionate about a particular topic may not attract millions of users but many will become significant and sustainable businesses. Companies to watch: Sermo.com, an online community for doctors, CarSpace, a site for car enthusiasts; Classical Lounge; a site for composers and musicians; Dogster and Catster, (take a guess).

2. Multi-purpose collaboration platforms that deliver applications for blogging, wiki creation, and social networking within a single framework while allowing easy content and permissions management will easily capture the corporate market for social software. Big winner: Blogtronix, the Swiss Army knife of collaboration platforms. Socialtext has made some important alliances and will continue to be a top contender. So will Confluence. Big loser: Six Apart. Blogging platforms are so last week. Next must-have function: Interactive video.

3. The Empire will strike back. IBM and Microsoft will jump on the Enterprise 2.0 bandwagon in a big way but in their usual top-heavy style that aims to please IT by building in a lot of expensive control functions that frustrate end users and ensures that social software experiments are likely to fail in large organizations. They will probably do very well.

4. The Anti-Empire will emerge. A new breed of company–call it the anti-IBM and anti-Microsoft–will emerge that aims to make life for knowledge workers easier and more fun by “consumerizing” the experience of endless toggling between desktop and web apps. Write this down somewhere: Serendipity Technologies.

5. User-generated applications will become the next hot thing. If Web 1.0 was “read only” and Web 2.0 is “read/write,” the next logical growth phase will be “read/write/execute.” User generated applications will emerge that allow users to tie together web services to dynamically create custom functionality without having to know anything about programming or development. Big winner: Teqlo.

Verfasst von Hans Fischer um 10:16 | TrackBack

22.12.2006

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Auch im nächsten Jahr werden wir wieder mit Tatkraft, Kompetenz und Leidenschaft für Sie und ihre Projekte gradestehen. Wir freuen uns.

rolotec_xmas.jpg
(Bildbearbeitung: Catherine Rihs/Rolotec AG)

Verfasst von Hans Fischer um 14:31 | Kommentare (1) | TrackBack

20.12.2006

Yahoo!-User googeln anders

Vergleicht man die Top-Searches 2006 von Google mit denjenigen von Yahoo! erkennt man ein offensichtlich ziemlich unterschiedliches Publikum. Die Google-User stehen mehr auf Web 2.0-Anwendungen und die Yahoo!-Gemeinschaft auf Celebs.

Google-Top-Searches
1. bebo
2. myspace
3. world cup
4. metacafe
5. radioblog
6. wikipedia
7. video
8. rebelde
9. mininova
10. wiki

Yahoo!-Top-Searches
1 Britney Spears
2 WWE
3 Shakira
4 Jessica Simpson
5 Paris Hilton
6 American Idol
7 Beyonce Knowles
8 Chris Brown
9 Pamela Anderson
10 Lindsay Lohan

Wahrscheinlich filtern die Suchmaschinen-Betreiber die Overall-Top-Listen auch einfach unterschiedlich. Niemand zweifelt doch ernsthaft daran, dass in den unzensurierten Top-10 mit Sicherheit auch nicht jugendfreie Suchwörter zu finden wären.

Verfasst von Hans Fischer um 10:09 | TrackBack

18.12.2006

Ökonomisch sinnvolle Online-Zusammenarbeit

Im Beitrag "Warum reisen, wenn es E-Kollaboration gibt?" haben wir im August über die zunehmende Wichtigkeit webbasierter Zusammenarbeit geschrieben. CIO schreibt heute im Artikel "Web Collaboration wird zum Wachstumsmarkt" unter anderem:

Von virtuellen Arbeitsräumen über Wikis und Weblogs bis Database Tools: Online-Zusammenarbeit ist ein Kuchen mit vielen Rosinen. Die Analysten haben ausgerechnet, dass im vorigen Jahr 682 Millionen US-Dollar damit verdient wurden. Ihre Prognose: Bis 2010 legt das Marktvolumen um 300 Prozent zu.
Und täglich grüsst das Web 2.0.

Verfasst von Hans Fischer um 14:19 | TrackBack

17.12.2006

Ihr seid "Person des Jahres"

Der Titel mag etwas eigen klingen, doch laut Time (Person of the Year: You) sind die Internet-User Person des Jahres. Die NZZ schreibt dazu:

«Time» vergibt seit 1927 den Titel an die Person, die nach Ansicht ihrer Redaktion im abgelaufenen Jahr den grössten Einfluss auf die Welt hatte. Die von Internet-Nutzern gebildeten Gemeinschaften hätten einen noch nie da gewesenen Grad der Zusammenarbeit entwickelt, begründete Redaktor Lev Grossman die Wahl.

«Es geht darum, wie die Vielen den Wenigen die Macht wegnehmen, sich gegenseitig kostenlos helfen und wie das nicht nur die Welt verändern wird, sondern auch verändert, wie sich die Welt verändert.»

Informationen zur angesprochenen Dynamik findet sich in der Blog-Kategorie Web 2.0.

Verfasst von Hans Fischer um 17:35 | TrackBack

12.12.2006

Gadgets, die die Welt veränderten

Gadgets erwähnen wir normalerweise im Zusammenhang mit den Dingen, die die Welt nicht braucht. Wired bringt nun "The 10 Gadgets That Changed the World". Es sind dies:


sony.jpg
(Nicht wenige werden sich an diesen Sony erinnern; Bildquelle: Wired Blogs)

Verfasst von Hans Fischer um 16:14 | TrackBack

Virtuelle Welt trifft auf reale Telekommunikation

Im Posting "Reale Millionen mit virtuellen Geschäften" haben wir kürzlich über Second Life und die virtuellen Dependancen von renommierten Unternehmen geschrieben. Spiegel Online schreibt dazu heute im Artikel "Echte SMS vom virtuellen Handy":

Immer mehr Firmen nutzen die Online-Welt "Second Life" als Werbe- und Verkaufsplattform. Telefonservices verbinden jetzt die echte mit der virtuellen Welt: Vom Spiel-Handy kann man sogar SMS zum Pendant in der Realität schicken.
Keine Entwicklung, die sich zu Ignorieren lohnt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:38 | TrackBack

11.12.2006

"Was 2007 in der IT-Welt nicht geschieht"

CIO schreibt im Artikel "Was 2007 im der IT-Welt nicht geschieht" über die (in Englisch) gleich lautende Analyse von ABIresearch.

(...) Sie kommen in einem Positions-Papier zu dem Ergebnis, dass zahlreiche Trends wie RFID überbewertet sind und deren Durchbruch - wenn überhaupt - erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet.
Die Analysten gehen dabei sowohl auf so genannte Trendaussagen im Business-to-Consumer (B-to-C)- wie im Business-to-Business-Bereich (B-to-B) ein. Beispielsweise werden im B-to-C weder der Konsolen-Krieg zwischen Microsoft, Sony und Nintendo noch die Frage, welcher DVD-Standard (HD-DVD oder Blue-Ray) sich durchsetzt, entschieden. Auch Handy-TV steht erst am Anfang der Entwicklung.

Verfasst von Hans Fischer um 10:28 | TrackBack

08.12.2006

"CIO-Hausaufgaben 2007"

Im Artikel "Alle Jahre wieder: Was Gartner CIOs empfiehlt" schreibt COMPUTERWOCHE.de über Details und publiziert als Essenz:

Was CIOs im Jahr 2007 anpacken sollten:
1. Einen Erfolgsplan für den Generationswechsel in der IT-Führung zu erstellen.
2. Die ökologische Leistung der IT überprüfen und zu verbessern.
3. Anreize für Erfinder zu bieten.

Was CIOs im Jahr 2007 verstärken sollten:
4. Die Personalabteilung in ihrer strategischen Rolle zu unterstützen.
5. Mehr Praxisbezug für IT-Führungskräfte herzustellen.
6. Die gesamten Unternehmenskosten im Bereich Technolgie sichtbar zu machen.

Was CIOs im Jahr 2007 abstellen sollten:
7. Einsparungen von IT-Kosten nicht zu re-investieren.
8. Die IT-Governance schematisch zu behandeln.
9. Sich zu sehr mit technischen Details auseinanderzusetzen.

Was CIOs im Jahr 2007 lernen sollten:
10. Erfahrungen mit neuen Trend-Technologien zu sammeln (etwa 3D-Drucker, virtuelle Gemeinschaften).

Die Gartner Top Predicts 2007 lassen sich in Englisch als Podcast herunterladen.

Verfasst von Hans Fischer um 13:41 | TrackBack

05.12.2006

Suchmaschinen-Queen Britney Spears

Nach einigen theoretischen Postings braucht es handfeste Information. Zum Beispiel diese: Laut NZZ ("Britney Spears hat die meisten «Hits»") oder BBC ("Britney still top of Yahoo search") ist Britney Spears Nummer 1 der Such-Hitliste 2006 von Yahoo. Die Liasion mit Paris Hilton (Platz Nummer 5) wird daran ganz bestimmt nichts ändern.

Auf der Liste von Yahoo Deutschland führt bei den weiblichen Promis Paris Hilton und beim anderen Geschlecht Bushido. In der Kategorie Nachrichten dominiert das Suchwort Bundeswehr. Da es keine CH-Hitliste gibt, kann nicht nachvollzogen werden, ob die Schweizer Armee ähnlich populär gewesen wäre.

Verfasst von Hans Fischer um 16:06 | TrackBack

28.11.2006

Reale Millionen mit virtuellen Geschäften

Financial Times Deutschland schreibt im Artikel "Erste Dollar-Millionärin in der virtuellen Welt":

Eine Deutsch-Chinesin ist mit dem Onlinespiel "Second Life" zu echtem Reichtum gelangt. Erstmals hat damit ein Mensch durch rein virtuelle Geschäfte mehr als 1 Mio. $ verdient.
Und weiter:
Angesichts des derzeitigen Rummels um das Internet und der Popularität von Onlinespielen haben sich inzwischen rund 50 Unternehmen eine virtuelle zweite Existenz zugelegt. Nissan baute einen Autohändler und eine Rennbahn auf. Starwood Hotels testet ein neues Hotelkonzept. Sun Microsystems betreibt einen Pavillon, Sony BMG veranstaltet Konzerte und unterhält einen Klub. Die Wells-Fargo-Bank bietet Finanzdienstleistungen, Coca-Cola und Reebok sind präsent, ebenso wie Intel und Microsoft. Neben Werbung für ihr Unternehmen treibt die Konzerne die Sorge um, den Einstieg in ein womöglich zukunftsträchtiges Medium zu verpassen.
Den Aspekt der virtuellen Dependancen von Unternehmen fokussiert der FTD-Artikel "E-Commerce hoch zwei".

Verfasst von Hans Fischer um 09:34 | TrackBack

21.11.2006

"100-Dollar-Laptop geht in Serie"

Der 100-Dollar-Laptop (wir haben darüber berichtet) machte gestern Schlagzeilen, weil er nun angeblich rund 150 Dollar kosten werde. Im Artikel "100-Dollar-Laptop geht in Serie" räumt Die Welt mit Gerüchten und Halbwahrheiten auf. So zum Beispiel:

"Wir nehmen an, dass wir den Preis bis Ende 2008 auf 100 Dollar drücken", sagte Negroponte. Ihm zufolge sinken bis dahin die Einkaufspreise für Speicher deutlich. Ein niedriger Preis entscheidet über den Erfolg, da die Regierungen armer Länder das Geld für die Schüler-Computer auslegen und die Geräte dann kostenlos im Land verteilen sollen.

Verfasst von Hans Fischer um 10:55 | Kommentare (1) | TrackBack

17.11.2006

Wider das gläserne Surfen

Im Artikel "Anonymes Surfen?" stellt Die Zeit den Privacy-Dongle des Bielefelder FoeBuD e.V. vor:

Der Dongle ist ein USB-Stick, mit dessen Hilfe man von jedem Windows-PC aus durch verschlüsselte Verbindungen surfen kann. Es wird damit zumindest äußerst schwer, die eigenen Datenschneise im Netz zu verfolgen.
Angeblich sei der Geschwindigkeitsverlust - im Gegensatz zu früheren Lösungen - gering. Und zur Grundfrage schreibt Die Zeit:
Warum aber sollte man seine Verbindungsdaten verschleiern? Schließlich besuchen die meisten Menschen keine verbotenen Webseiten oder tauschen in krimineller Weise Daten aus. Doch aus den gesammelten Verbindungsdaten lassen sich hervorragende Profile erstellen,für die sich nicht nur unbekannte Datensammler im Netz interessieren, sondern immer mehr auch Institutionen, die EU und nicht zuletzt die Bundesregierung.
Wie gläsern ein Surfer ist, wird relativ schnell klar, wenn zum Beispiel die Site von NetReal.de aufgerufen wird.

Verfasst von Hans Fischer um 10:27 | TrackBack

13.11.2006

Realtime Weltstatistik

Gesehen bei Ehrensenf: Worldometers - sehen Sie in realtime nachgeführten Tabellen unter anderem wie sich die Weltbevölkerung entwickelt, wie viele Fahrräder produziert werden oder wie viele Meilen die Erde im Weltall zurücklegt.

Das Bild unten zeigt eine Momentaufnahme. Im Browser aktualisieren sich die Zahlen auf der Worldometers-Site laufend.

wom.jpg
(Bildquelle: Worldometers)

Verfasst von Hans Fischer um 13:53 | TrackBack

Neue Nr. 2 bei den Supercomputern

Neues von den Top500 der Supercomputer. Heise online schreibt im Artikel "Top500 der Supercomputer: Dual-Core-Opteron nimmt Fahrt auf":

Die Phalanx der IBM-Power-Übermacht ist durchbrochen: Zwischen die beiden führenden IBM-BlueGene-Systeme konnte sich auf der neuen 28. Top500-Supercomputerliste der Opteron-Cluster Red Storm der Sandia National Labs (NNSA) mit 101,4 TeraFlop/s Linpack-Leistung schieben.
Weiterführende Informationen und frühere Listen finden sich bei TOP500 Supercomputing Sites.

Verfasst von Hans Fischer um 09:26 | TrackBack

06.11.2006

Computer der Zukunft

BusinessWeek Online präsentiert eine Dia-Show zum Thema "The Computer of the Future" - und der kommt laut den Verfassern unter anderem im Nussholzgehäuse ...

slide3.jpg
(Bildquelle: BusinessWeek Online)

Verfasst von Hans Fischer um 13:51 | TrackBack

02.11.2006

100 Millionen Sites & Befürchtungen des Erfinders

netsur.jpg
(Bildquelle: Netcraft)

Der November 2006 Web Server Survey von Netcraft zeigt das Erreichen der 100-Millionen-Grenze von Websites (oder zumindest von Hostnamen). Heise online ("Neuer Rekord: 100 Millionen Websites weltweit") hat die Erklärungen von Netcraft auf Deutsch übersetzt und schreibt u.a.:

Netcraft hatte erstmals 1995 mit der Erfassung der Websites begonnen. Damals gab es gerade einmal 18.957 Sites. Im Mai 2004 wurde dann die Schwelle von 50 Millionen erreicht, nur 30 Monaten später die Schwelle von 100 Millionen. Führend sind im Hinblick auf die Zahl der Websites die USA, Deutschland, China, Südkorea und Japan.
Bezüglich Weiterentwicklung des Internets hat Web-Erfinder Tim Berners-Lee laut BBC ("Web inventor fears for the future") grösste Bedenken für die Zukunft geäussert und will ein entsprechendes Forschungs-Projekt starten:
(...)But Sir Tim Berners-Lee told BBC News he fears that, if the way the internet is used is left to develop unchecked, "bad things" could happen.

As a result he wants set up a research project to study the social implications of the web's development.

The changes experienced to date because of the internet are just the start of a more radical transformation of society, he says.

But he is concerned about the way it could end up being used.

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30.10.2006

United Nations diskutieren die Internet-Zukunft

Die Zukunft des Internets ist ein Riesenthema. Kein Zweifel. Ab heute bis am 2. November findet in Athen das Internet Governance Forum statt. BBC schreibt dazu im Artikel "World discusses internet future":

The four key agendas for the conference are security, diversity, openness and access.
Im Roloblog sind zum Thema Internet-Zukunft u.a. folgende Beiträge zu finden:

Verfasst von Hans Fischer um 10:57 | TrackBack

27.10.2006

Testen Sie Ihr Wissen um das Denken

Wissensmanagement mal anders: GEO bietet den Wissenstest: Denken und Kreativität. Wenn Sie nicht wissen, wie viele Milliarden Nervenzellen im Gehirn tätig sind (sein sollten) oder glauben, dass Charles Lindbergh der erste Transatlantikflug gelungen ist, bietet der Test auch Ihnen interessante Aspekte.

Verfasst von Hans Fischer um 15:12 | TrackBack

26.10.2006

Diebe, aufgepasst!

Eine Nebenerscheinung der rasant fortschreitenden Technologisierung: "Handtaschen-Dieb per Handy-Ortung gefasst" (gelesen bei golem.de).

In Berlin konnte ein Handtaschen-Dieb gefasst werden, weil das eingeschaltete Handy, das sich in der Tasche seines Opfers befand, geortet werden konnte. Der Dieb wurde von Zivilpolizisten in Kreuzberg festgenommen.
Eine Frage der Zeit, bis ein Grossteil von Autos, Handies, Luxustaschen und anderen Wertgegenständen gechipt sein wird.

Verfasst von Hans Fischer um 09:18 | TrackBack

25.10.2006

Bau Dir eine Suchmaschine

Nach Rollyo und Yahoo Search Builder bietet seit gestern auch Google mit Custom Search Engine die (kostenlose) Möglichkeit, "eigene" Suchmaschinen zu bauen. Unser Partner G10 Software (Svizzer) hat die neueste Lancierung des Branchenprimus kommentiert.

Verfasst von Hans Fischer um 09:06 | TrackBack

23.10.2006

Nordkorea - schwarzes Loch (auch) im Internet

Wer bildet das grösste schwarze Loch im Internet? "Nordkorea bleibt vollständig vom Internet abgekoppelt" schreibt de.internet.com und gibt damit die Antwort. Ein Auszug:

Im Land wurde allerdings ein separates Netzwerk aufgebaut. Dieses verbindet unter anderem mehrere Universitäten des Landes. Über einige Terminals erhält auch die einfache Bevölkerung Netzzugriff. Eine Verbindung zum Internet wurde bisher aber noch nicht geschaltet. So lassen sich lediglich eingeschränkte Informationsangebote der Hochschulen und von staatlichen Stellen abrufen.

Verfasst von Hans Fischer um 13:54 | TrackBack

20.10.2006

Berufsvorteil: Gamen

Nicht wenige Eltern versuchen die Kids möglichst vom Gamen abzuhalten. Vorsicht, mit dieser Haltung könnten die beruflichen Zukunftschancen reduziert werden. Im Artikel "Der Arbeitsmarkt in der Wissensgesellschaft verlangt die Fähigkeiten von Computerspielern" schreibt heise online über die Erkenntnisse des "Nationalen Gipfels über Lerncomputerspiele" (der USA). Ein Auszug:

Computerspiele würden motivieren und helfen, bessere Fähigkeiten zu entwickeln, sagt FAS-Präsident Henry Kelly: „Sie sind besonders attraktiv für die heutigen jungen ‚digital natives“, die mit digitaler Technik aufgewachsen sind.“ Computerspiele hätten, so der Bericht, viele Eigenschaften, die den Spielern „höhere Lernfähigkeiten“ beibringen, wie sie in der modernen Arbeitswelt gebraucht werden. Genannt werden strategisches Denken, interpretierende Analyse, Problemlösung, Planformulierung und –ausführung oder Anpassung an schnellen Wechsel. Die Computerspielhersteller hätten instinktiv viele der „gemeinsamen Axiome lernender Wissenschaftler“ eingebaut, um den Spielern zu ermöglichen, die für die erfolgreiche Bewältigung des Spiels erforderlichen Fähigkeiten zu erwerben. Zudem ließen sich mit Spielen praktische Fertigkeiten, das Treffen von komplexen Entscheidungen in schwierigen Situationen, der Zugang von Experten zu Problemen oder das Bilden von Teams trainieren.

Verfasst von Hans Fischer um 09:02 | TrackBack

19.10.2006

Internet Explorer 7

Den Vergleich "Firefox 2.0 versus Internet Explorer 7" haben wir vor einiger Zeit schon gebracht. Heute nun wurde der Internet Explorer 7 offiziell lanciert. Spiegel Online schreibt im Artikel "nternet Explorer 7 startet":

Nach monatelangen Tests mit Betaversionen hat Microsoft heute die fertige Ausgabe des Internet Explorers 7 veröffentlicht. Der Browser bietet endlich eine moderne Oberfläche, wie man sie von anderen Browsern schon lange kennt, und soll vor allem sicherer sein.

Google News bietet wie gewohnt ein Sammelsurium (im wahren Sinn des Wortes) an Artikeln zur Lancierung. Bei der Mehrheit handelt es sich um den Abdruck der Agenturmeldung. Onlinekosten.de bringt unter "Internet Explorer 7 im Test" eine etwas weiterführende Sichtweise.

Verfasst von Hans Fischer um 14:02 | Kommentare (1) | TrackBack

17.10.2006

Die angesagtesten US-Sites

"Auf diese Web-Seiten fahren Amerikaner ab" schreibt Die Welt und listet die gemäss einer Umfrage des TIME-Magazin die beliebesten Websites in den Kategorien "Unterhaltung, Kunst, Medien", "Einkaufen, Lifestyle, Hobbys", "Nachrichten", "Kommunikationsdienste", "Zeitfresser", "Reise & Immobilien" und "Web Suche" auf.

Höchste Surftipp- und Horizonterweiterungs-Empfehlungsstufe!

Verfasst von Hans Fischer um 09:00 | TrackBack

13.10.2006

Paraskavedekatriaphobie

Paraskavedekatriaphobie - dieser Zungenbrecher bedeutet laut Wikipedia "krankhafte Angst vor einem Freitag dem 13." Und heute müsste die krankhafte Angst noch krankhafter sein. Laut dem Welt-Artikel "Pech gehabt, heute ist Freitag der 13." haben wir heute einen (theoretischen) Super-Unglückstag:

Die Quersumme des Datums 13.10.2006 - also alle Ziffern zusammengerechnet - ergibt die Unglückszahl 13.
Freitag der 13. mit Quersumme 13, das gab es angeblich zum letzten Mal am 13. Januar 1520.

Und wer kennt den Ursprung der Paraskavedekatriaphobie? Die Welt schreibt dazu:

"So wie wir Muttertag und Halloween aus Amerika importiert haben, wurde auch ,Freitag, der 13." aus den USA eingeführt", sagt der Experte. Ein findiger Journalist hatte im September 1869 die Idee, Kursschwankungen des amerikanischen Goldmarktes mit diesem besonderen Datum in Verbindung zu bringen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:38 | TrackBack

"Die Blogs der Topmanager"

Über bloggende Kader, Wirkungen & Nebenwirkungen haben wir in der Kategorie "Weblogs" geschrieben. Manager Magazin Online beleuchtet im Artikel "Die Blogs der Topmanager" einen wichtigen Aspekt: Die (oder wenigstens der Versuch der) Informationskontrolle.

Richtig ist, dass es sich kein Manager leisten kann, Blogs zu ignorieren, die sich mit dem eigenen Unternehmen beschäftigen. Denn es beginnt eine Ära, in der die Firmen nicht nur die Medien im Blick haben müssen. Die Manager haben keine Kontrolle mehr darüber, wie und was über ihr Unternehmen in tausenden von Foren berichtet wird - oft angereichert durch anonyme Informanten aus dem eigenen Haus.

Verfasst von Hans Fischer um 09:05 | TrackBack

11.10.2006

Kontroverse Stimmen zum Google-Deal

Der Kauf von YouTube durch Google sorgte für viel Wirbel. Anbei zwei unterschiedliche Standpunkte dazu: Ein Interview mit Googles Nordeuropa-Chef Philipp Schindler von Manager Magazin und der Artikel "Google könnte der Godzilla des Web 2.0 werden" von silicon.de.

Ein Statement von Google-Mann Schindler:

Wir glauben, dass die aktuelle Entwicklung des Internets und des digitalen Medienkonsums auf einem soliden Fundament steht. Sehen Sie sich Amazon oder Ebay an – das sind mittlerweile hoch profitable Geschäftsmodelle. Von einer Blase zu sprechen, ist aus meiner Sicht völlig verfehlt. Das Internet wird ein fundamentaler Bestandteil unseres Lebens werden. Dort werden Kaufentscheidungen vorbereitet und abgeschlossen, dort findet künftig Markenbildung statt, dort werden Medien konsumiert. Im Gegensatz zur sogenannten New Economy Ende der 90er Jahre verdienen Firmen im Internet heute gutes Geld.
Und der Kontrapunkt aus dem silicon-Beitrag:
Besonderes Augenmerk verdiente ihm zufolge ein Szenario, in dem der Suchmaschinengigant Google sich mit dem zu einem Retailer ausgewachsenen Internet-Buchhändler Amazon verbindet. Dann könne ein monopolistisches Monstrum - er nannte es Googazon - entstehen, das weltweit die Fäden im Retail-Suchbereich zieht.

Verfasst von Hans Fischer um 17:00 | TrackBack

09.10.2006

Internet-Kauderwelsch & Lexika

Was bedeuten RSS, VoIP oder skypen? Financial Times Deutschland erklärt die wichtigsten Begriffe im Beitrag "Der Internet Code".

Umfangreiche Online-Nachschlagewerke bieten u.a. ITWissen oder computerlexikon.com. Ein Verzeichnis von verschiedenen Online-Lexika ist bei lexikon.ch zu finden.

Verfasst von Hans Fischer um 14:24 | TrackBack

06.10.2006

Internet - Transparenz und Version 3.0

Wenn es um die Zukunft des Internets geht, widersprechen sich Prognosen und Visionen. In einem Punkt herrscht aber grossmehrheitlich Einigkeit: Der Mensch wird öffentlich.

Sein Leben wird zum offenen Buch, in dem man nach Belieben blättern kann.
So steht es im Artikel "Wenn Datenschutz zum Fremdwort wird - Risiken und Chancen des Internets im Jahr 2020" bei ZDFheute.de. Abgesehen von dieser mehrheitlich doch wohl eher abschreckenden Aussicht präsentiert der Text, der auf der Studie "The Future of the Internet II" des PEW Internet and American Life Projekt basiert, durchaus auch erfreuliche Aspekte.

Auf einen spannenden Beitrag ("Mensch - Semantik - Business: Wohin steuert das Web?" hat jüngst der Informatinsdienst Wissenschaft aufmerksam gemacht. Unter dem Motto "Informatik für Menschen" beschäftigte sich die Gesellschaft für Informatik e.V. mit der Zukunft des Web 2.0 und stellte sich die Kernfrage, ob das soziale Web 2.0 mit dem semantischen Web zu einem Web 3.0 verschmelze? In einer digitalen Pressemappe sind die Statements der Referenten zu finden.

Verfasst von Hans Fischer um 10:07 | TrackBack

04.10.2006

Schweiz läuft auch ungeschmiert

Alles ist relativ. So auch eine Spitzenplatzierung. Wenn die Schweiz vor Schweden und Australien an oberster Stelle des diesjährigen Bribe Payers Index von Transparency International steht, bedeutet das eben nicht, dass die Schweiz im Umgang mit Schmiergeld besonders virtuos wäre. Nein, im Gegenteil. Schmiergeld-Meister unter den 30 geprüften Ländern sind laut dem Ranking Indien, China und Russland.

Laut Wikipedia geht der Begriff Schmiergeld auf die Zeit der Postkutschen zurück. Postkutschenfahrer verlangten häufig Schmiergeld von ihren Fahrgästen, damit sie die Achsen schmieren und so ein Quietschen vermeiden konnten.

Verfasst von Hans Fischer um 16:19 | TrackBack

02.10.2006

"Speicher ist nicht alles"

Es muss ja nicht gleich ein vergoldetes Sackmesser mit USB-Stick sein.

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(Bildquelle: BONFORT)

Ins Geld geht ein USB-Stick auch, wenn er "bloss" viel Speicherplatz bietet. In der USB-Stick-Story "Speicher ist nicht alles" schreibt Manager Magazin Online unter anderem:

Erhältlich sind inzwischen sogar USB-Sticks mit 64 Gigabyte Speicherplatz. Der Preis, den zum Beispiel der US-amerikanische Hersteller Buslink für sein Topmodell haben will, ist allerdings auch beträchtlich: Rund 5000 Dollar kostet das Modell, eine 16-Gigabyte-Variante kostet laut Unternehmensangaben knapp 1500 Dollar.

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(BUSlink's 64GB USB 2.0 Flash Drive PRO 2 Series; Bildquelle: engadget)

Verfasst von Hans Fischer um 16:59 | TrackBack

29.09.2006

TV für ET

Die Welt berichtet unter "Arte sendet für außerirdische Intelligenzen" über das erste intergalaktische Fernsehprogramm für Erdlinge und Ausserirdische. Ein Auszug:

Womöglich ist die Sendung am Samstagabend ja tatsächlich die erste Nachricht, die von uns Erdlingen irgendwo im Universum ankommt. Bislang gingen nur Plaketten mit Zeichnungen von Menschen und angeblich universal gültigen mathematischen Formeln auf die Reise. Als Beiladung in den Raumschiffen Pioneer und Voyager, die unser Sonnensystem mit ungewissem Ziel verlassen haben, um in fernen Welten von uns zu künden. Sie könnte Arte mit seiner Lichtgeschwindigkeit locker überholen. Mit 300 000 Kilometer pro Sekunde fliegt der Themenabend am Samstag in Richtung Errai. Gute Reise.
Weitere Informationen bei ARTE.

Verfasst von Hans Fischer um 08:56 | TrackBack

28.09.2006

Firefox 2.0 versus Internet Explorer 7

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(Bildquelle: CHIP Online)

Unter "Das Browser-Shootout" bringt CHIP Online einen Direktvergleich der beiden führenden Browser(-typen). Nicht wenige dürften dabei auf bisher nicht beachtete Funktionen aufmerksam werden.

Verfasst von Hans Fischer um 09:25 | Kommentare (1) | TrackBack

26.09.2006

Luxus Internet & digitale Kluft

Über die Zukunft des Internets, über Visionen und Fakten gibt es viel zu lesen. Spiegel Online bringt unter "WiMax im Dschungel" eine andere Sichtweise und schreibt heute:

Die viel beschworene digitale Kluft zu schließen, haben sich einige Organisationen und Firmen vorgenommen. Intel brachte nun Hospitälern und Schulen einer Amazonas-Insel den Anschluss ans Web.
Die digitale Kluft hat verschiedene Facetten. Im Interview "Regulierungsbehörden sollten zur Internet-Entwicklung beitragen“ von SAP INFO mit Nii Quaynor, Gründer der African Network Operators Group (AfNOG), wird die Kombination von geografischen und gesellschaftlicher Ausprägung klar:
Die Kosten werden im Wesentlichen durch die Bandbreite, den Mangel an technischen Fachkräften und die Ausstattung verursacht. Ein normaler Zugang kann 20 US-Dollar pro Monat kosten. Dem steht ein Durchschnittseinkommen von einem US-Dollar pro Tag gegenüber. Dennoch ist genügend Einkommen verfügbar, das in diesen Markt fließen kann, denn die ersten Internet-Nutzer dieses Kontinents stammen aus hohen Einkommensschichten. Außerdem gehen viele Nutzer über universelle Zugänge, wie Internet-Cafés und öffentliche Internet-Terminals, ins Internet.

Verfasst von Hans Fischer um 13:53 | TrackBack

25.09.2006

Das Internet im Jahre 2020

Das Pew Research Center hat 742 Experten und Interessenvertreter zu ihrer Vorstellumg vom Internet im Jahre 2020 befragt. BBC News schreibt unter "Internet's future in 2020 debated":

More than half of respondents had a positive vision of the net's future but 46% had serious reservations.
Die Essenz der Studie findet sich in nachfolgender Abbildung:

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(Bildquelle: BBC News)

In Deutsch fasst u.a. VERIVOX die Visionen unter "Studie: Internet bringt in Zukunft nicht nur Positives hervor" zusammen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:33 | TrackBack

21.09.2006

Die wichtigsten Wirtschaftsbegriffe

Im August 2006 hält sich "Blog" an der Spitze der am meisten genannten Business-Begriffe in der Wirtschaftspresse. Laut Financial Times Deutschland ("Das Phänomen Wikipedia") ist Wikipedia Aufsteiger des Monats.

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(Bildquelle: Financial Times Deutschland)

Verfasst von Hans Fischer um 09:19 | TrackBack

20.09.2006

Neues vom viralen Marketing

Unter "Unfreiwillige Werbe-Blogger" schreibt Spiegel Online einmal mehr und sehr illustrativ über das Thema virales Marketing. Ein Ausschnitt:

Da zeigen sich die Gefahren des Viralen Marketings: Wer versucht, mit solchen Mitteln die Mundpropaganda beziehungsweise Mailpropaganda für ein Unternehmen oder Produkt anzuregen, muss auch damit rechnen, das die ganze Sache nach hinten losgeht. Und sich dann - bedingt durch die Mechanismen des Internet - dennoch nicht mehr stoppen lässt.

Verfasst von Hans Fischer um 11:09 | TrackBack

Gestutzte Cyber-Flügel

Persoenlich.com schreibt unter "Tamedia: Internetverkehr der Mitarbeiter wird überwacht":

Das Zürcher Medienhaus Tamedia lässt seit August den Internetverkehr seiner Mitarbeiter überwachen. Dies geht aus einer internen Mitteilung hervor, die "persoenlich.com" vorliegt. So wurde im August stichprobenweise kontrolliert, auf welchen Websites die Angestellten surfen. Dabei stellte die Unternehmensleitung klare Verstösse gegen die unternehmensinternen Richtlinien zur Verwendung elektronischer Arbeitsmittel fest.
Was für bekanntlich freiheitsliebende Redaktionen ein herber Schlag sein muss, ist in anderen Branchen längst Standard.

Im Zusammenhang mit automatisierten Compliance-Lösungen haben wir uns jüngst mit dem Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten über das Thema unterhalten. Unter Einhaltung der Richtlinien für die E-Mail- und Internetüberwachung am Arbeitsplatz sind Überwachungslösungen unter gegebenen Umständen durchaus sinnvoll und effizient. Rolotec fokussiert dabei insbesondere auf die Kombination von Wissensmanagement mit automatisierter Compliance. Letzteres sorgt zum Beispiel für stufengerechte Überwachung von E-Mail oder Instant Messaging. Die Alarmierung geschieht unmittelbar. So erhalten Mitarbeiter vor dem definitiven Versenden einer E-Mail eine Warnung, wenn Teile des Inhaltes gegen interne oder externe Verordnungen verstossen würden (oder könnten). Wahlweise könnten solcherlei Inhalte auch an Compliance-Verantwortliche weitergeleitet werden. Solcherlei Automatismen machen insbesondere in der Finanzbranche sehr viel Sinn.

Für den Netzguide IT in Finance 2007 hat Rolotec einen umfassenden Fachartikel zum Thema geschrieben. Der Netzguide wird am 25. Oktober erscheinen. Für persönliche Information stehen wir aber selbstverständlich heute schon zur Verfügung.

Verfasst von Hans Fischer um 11:00 | TrackBack

18.09.2006

Instant Messaging - ein Überblick

Instant Messaging ist ein Riesenthema - privat wie in Unternehmen. Netzwelt.de bietet einen Überlick unter "Instant Messenger: Dienste und Clients der Netzwerke vorgestellt". Der Artikel widmet sich den big4.

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(Bildquelle: netzwelt.de)

Im entsprechenden Wikipedia-Beitrag sind weitere Anbieter aufgeführt. Unter anderem auch Skype. Nicht wenige Skype-User benützen die Instant Messaging-Funktion sehr viel häufiger als die Internet-Telefonie.

Instant Messaging in Unternehmen wird u.a. im Artikel "Wie Instant Messaging die Geschäftskommunikation erleichtert" von ECIN behandelt. Thema ist auch der äusserst wichtige Sicherheitsaspekt.

Verfasst von Hans Fischer um 14:06 | TrackBack

17.09.2006

15 Jahre Linux

Golem.de schreibt unter "15 Jahre Linux" ausführlich (Seiten 1 bis 6 beachten) über den vor exakt 15 Jahren erschienenen Linux Kernel 0.01 und die Folgegeschichte.

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(Der Jubilar; Bildquelle: TU Wien)

Verfasst von Hans Fischer um 15:18 | TrackBack

13.09.2006

Breitbandanschluss für alle

Der Bundesrat hat heute die Inhalte der Grundversorgung angepasst. Die Details finden sich u.a. bei NZZ Online unter "Mehr «Saft» für das ganze Land" oder im Pressecommuniqué "Breitbandanschluss in Grundversorgung" der Bundesverwaltung. Ein Auszug:

Die Anschlüsse, die bereits heute durch die Grundversorgung garantiert sind, werden durch einen neuen Anschlusstyp für den Internetzugang mit einer Mindestübertragungsrate von 600/100 kbit/s ergänzt. Eine Preisobergrenze von 69 Franken (exkl. MWSt) wurde für diesen Dienst festgelegt, zu dem nicht nur die Breitband-Zugangsverbindung, sondern auch ein Sprachkanal, eine Telefonnummer und ein Eintrag im öffentlichen Telefonverzeichnis gehören. Ob die Preisobergrenze angemessen ist, wird 2010 überprüft werden. Auf diese Weise sollen die rasche Entwicklung des Breitbandmarktes und die Möglichkeit eines Preisrückgangs berücksichtigt werden.

Verfasst von Hans Fischer um 13:24 | TrackBack

12.09.2006

Live Search live

Microsofts Live Search hat das Beta-Stadium heute verlassen. Die (deutschprachigen) Medienreaktionen sind von Google News zusammengefasst. Eine Beschreibung der Live Search-Features bietet unter anderem die Netzeitung unter "Windows Live soll Google Konkurrenz machen".

Apropos "Konkurrenz": Search Engine Journal schreibt dazu:

And now to the question everyone asks: “Can it gain market share for Microsoft from Google and Yahoo!?” My answer is, in the short term, probably not. In the medium to long term: maybe. Microsoft is unfortunately tasked with developing an obviouslybetter engine and a better overall user experience in order to get people to change what is now habitual behavior.

This is not to say Live Search isn’t very good. Rather the task at hand is extremely difficult given Google’s (and to a lesser degree Yahoo!’s) entrenchment in the search marketplace.

Falls Sie sich für das Thema Suchmaschinen allgemein oder zum Beispiel für deren Funktionsweise interessieren, geben Sie die entsprechenden Begriffe in das Blogsuchfenster oben rechts ein.

Verfasst von Hans Fischer um 16:38 | TrackBack

11.09.2006

Festplatte feiert 50. Geburtstag

Am 13. September 1956 wurde laut CNET News.com die erste Festplatte (Hard Disk) in Betrieb genommen, respektive deren Inbetriebnahme publiziert. Es handelte sich um das IBM 305 RAMAC (Random Access Method of Accounting and Control) System. Das System wog 1 Tonne und hatte eine Kapazität von 5 MB auf 50 Speicherplatten (s. Bild).

ibm305.jpg
(Bildquelle: CNET News.com)

Die Entwicklung vom tonnenschweren 5 MB-Speicher bis heute ist im Artikel "Half a century of hard drives" beschrieben oder kann in der Gallerie A brief history of hard drives eingesehen werden.

Verfasst von Hans Fischer um 15:30 | TrackBack

08.09.2006

Suchen - Business überholt Sex

"Business ist wichtiger als Sex" titelt Spiegel Online uns schreibt über das veränderte Suchverhalten:

Erotik interessiert nur noch am Rande: Suchmaschinen werden heute vor allem für Anfragen zu Business und E-Commerce genutzt. Dies zeigt jetzt eine Studie australischer Forscher. Für den erstaunlichen Effekt gibt es aber eine einfache Erklärung.
Und diese (offensichtlich doch nicht ganz so einfach) wäre(n):
Für den starken Rückgang des Interesses an Sexthemen hat die Forscherin mehrere Erklärungen: Möglicherweise hätten sich viele Surfer längst Bookmarks zu Erotikseiten angelegt - und bräuchten die Suchmaschinen dafür nicht mehr. Außerdem habe sich die Zusammensetzung der Internet-Nutzer verändert: "Mehr Frauen nutzen Suchmaschinen", sagt Spinks. In den Neunzigern dagegen sei das Internet eine Domäne junger Männer gewesen. Jetzt würden Männer, Kinder, Großeltern und Frauen gleichermaßen Suchmaschinen verwenden.

Darüber hinaus habe es bei den Web-Inhalten Verschiebungen gegeben, sagt Spinks: "In den Neunzigern gab es nur wenige Business-Informationen im Web." Ein ganz anderer Grund könnte aber auch sein, dass Sex-Interessierte womöglich vor allem über die Branchengrößen Google, Yahoo und MSN suchen - und diese fehlen in Spinks' Statistik.

SearchEngineWacht bietet eine Liste mit Links zu What People Search For - Most Popular Keywords.

Verfasst von Hans Fischer um 10:55 | TrackBack

06.09.2006

Zeitreise mit Google

Die neue Google-Dienstleistung News Archive Search ermöglicht Archivzeitreisen. BBC hat den Service unter "Google opens up 200 years of news" beschrieben. In Deutsch bietet u.a. heise online Informationen. Ein Auszug:

Die Fundstellen lassen sich nach Publikationen sortiert anzeigen oder auch an einer Zeitleiste jahrgangsweise gruppieren, um einen historischen Überblick zu einem Thema zu bekommen. Auch lässt sich bestimmen, ob ausschließlich kostenlos zugängliche Artikel ausgegeben werden sollen. Nutzer können zum Beispiel nach Personen oder historischen Ereignissen aus den vergangenen 200 Jahren recherchieren, sagte Google-Sprecher Stefan Keuchel.

Die Quellen, Nachrichten und Magazinbeiträge seien von den Partnern sowohl kostenlos als auch gegen Gebühr bereitgestellt. Für die Archivsuche kooperiert Google unter anderem mit dem Wall Street Journal, dem Time Magazin und der Washington Post. Für den deutschsprachigen Raum habe Google ebenfalls großes Interesse, eine Archivsuche gemeinsam mit Partnern aufzubauen, sagte Keuchel. Konkrete Gespräche gebe es bislang jedoch nicht.

Verfasst von Hans Fischer um 17:24 | TrackBack

05.09.2006

Suchmaschine mit Human Power

Die Suchmaschine ChaCha.com bietet einen besonderen Mehrwert: Menschliche Assistenz bei den Suchaufträgen. Pressetext Schweiz schreibt im Artikel "Menschliche Suchmaschine zum Geldverdienen":

Es gibt vier verschiedene Stufen der menschlichen Sucharbeiter: Lehrling, Profi, Meister und Elite. Über User-Ratings können sich die Guides Reputationen erarbeiten, je nachdem wie ihre Suchen bewertet werden. Zudem wird auf der Webseite ein Index aller bereits erteilten Antworten erstellt, auf den später wieder zurückgegriffen werden kann. Funktionieren soll der soziale Suchdienst ganz einfach über Chat. Ein Internetsurfer stellt eine Frage, der Guide antwortet in einem Chat-Fenster mit einem Link, der die gewünschten Infos beinhaltet.

Der Suchdienst ist gratis und hat bereits zum Start 2'500 beschäftigte Guides. Finanziert wird ChaCha.com über Werbung, die neben den Suchergebnissen erscheint. Die menschliche Suchmaschine bietet eine Alternative zu herkömmlichen Diensten, die ihre Ergebnisse nach Schlagwörtern anzeigen. Über eine derartige soziale Suche sind laut Expertenmeinung jedoch subjektivere und komplexere Fragen bzw. Antworten möglich. Während bei anderen ähnlichen Suchdiensten, wie etwa Yahoo Answers, jede beliebige Zufallsperson die Infos liefert, ist bei ChaCha immer nur ein einzelner Guide für eine Frage zuständig. Dass die Guides für ihre Tätigkeit bezahlt werden, würde sich in der Qualität der Antworten niederschlagen, meint Bostic.

Auch die Koriphäe John Battelle urteilt: "Worth watching".

Verfasst von Hans Fischer um 15:18 | TrackBack