06.07.2009

Best & worst indices year-to-date

Apropos good/bad: Eine Spezialität von Rolotec ist bekanntlich die Aggregation und Visualisierung von Finanzinformationen (s. u.a. "Die Börsenwelt im Wandel"). Im Zuge dieser Arbeiten haben wir die wichtigsten Länderindizes aufbereitet. Die beste Performance year-to-date hatten (Klick ins Bild für Grossansicht):

ytd_good_2009-07-06_10.jpg

Weniger erfolgreich waren:

ytd_bad_2009-07-06_10.jpg
(Klick ins Bild für Grossansicht)

Verfasst von Hans Fischer um 16:09

Gute Aktien, böse Aktien - Zwischenstand

Anbei ein erster Zwischenstand zu unserem Aufruf "Ihre Tipps: Gute Aktien, böse Aktien" von letzter Woche. Für den "Good Index" wurden bisher mehrfach genannt:

  • Precious Woods
  • Timberland
  • Google
  • Solarworld
  • Vestas Wind Systems
  • Lindt & Spruengli
Dazu kommen eine Anzahl Einzelnennungen und einige offensichtlich nicht ernst gemeinte Tipps. Die Umfrage dauert an: Bitte nennen Sie uns Ihre bevorzugten Aktien in einem Good Index? Die 15 meistgenannten Titel kommen in die Startformation und werden in einem zweiten Schritt einem "Bad Index" gegenübergestellt.

angel_devil.jpg

(Bildquelle: weird things)

Verfasst von Hans Fischer um 15:44

03.07.2009

Wall Street-Tweets und Semantic Search

"Heute schon getwittert?" fragt Jens Korte in seiner FTD-Kolumne und gibt einige Müsterchen des neuen Börseninformationskommunikationskanals Twitter zum Besten:

"(...) Wenn etwa zippydpinhead - so sehen typische Benutzernamen bei Twitter aus - schreibt: "Ich liebe Katrinka, weil sie einen Pontiac fährt." Sollen Investoren für sich daraus ableiten, GM-Aktien zu kaufen. Und was ist mit PaigeInnes09: "Perfekter Start in den Tag. Aber Marlboro Lights kann ich nicht ausstehen." Also doch lieber die Philip-Morris-Aktie so schnell wie möglich abstoßen?"
Jetzt mal im Ernst: Hier hätte die viel beschworene (und noch nirgends präzise und im grösseren Stil funktionierende) semantische Suche (Beiträge zur Thematik) nun mal wirklich ein paradiesisches Einsatzfeld. Wer die richtigen Essenzen aus den Finanz-Tweets herauskristallisieren kann, darf für seine Anlagetaktik in der Tat auf die Weisheit der Masse vertrauen - auf wenn Einzelbeiträge teilweise voll daneben liegen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:53

30.06.2009

Ihre Tipps: Gute Aktien, böse Aktien

Wir visualisieren Indizes oder berechnen sie (neben anderen Werten wie indikative Net Asset Values von ETFs). Die Kalkulationssoftware setzen wir nun ein, um einen sogenannten "Good Index" zu berechnen und die Werte laufend zu publizieren. In einem zweiten Schritt kommt dann ein "Bad Index" dazu, damit Vergleiche zwischen gefühlt ethischen und weniger ethischen Aktienindizes beobachtet werden können.

Die Titelauswahl überlassen wir den Blog-Leserinnen und -Lesern. Bitte teilen Sie uns mit, welche börsenkotierten Unternehmen (weltweit) Ihrer Meinung nach besonders nachhaltig und ethisch agieren. Die 15 meist genannten Titel bilden dann den Anfangsindex. Der Aufruf für die "bad" Aktien folgt dann später.

angel_devil.jpg

(Bildquelle: weird things)

Verfasst von Hans Fischer um 15:15

19.06.2009

Was ist der Hexensabbat an den Börsen?

Bestimmt ist Ihnen der Begriff "Hexensabbat" heute im Zusammenhang mit Börsenmeldungen begegnet. Dieser n-tv-Beitrag erklärt den Begriff und die Vorgehensweisen der Akteure:

(Quelle: YouTube)

Verfasst von Hans Fischer um 11:16

05.06.2009

Kantonalbanken-Sites mit Analyse-Informationen

Für die von der Swisscom im Yourmoney-Verbund betreuten Appenzeller, Freiburger, Graubündner, Luzerner, St. Galler und Zuger Kantonalbanken hat Rolotec die Analysedaten von The Screener in das Online-Finanzinformationsangebot integriert. Registrierte User finden am rechten Rand der Kurslisten nun visualisierte Kurzinformationen zu Chancen und Risiken der analysierten Titel (Klick ins Bild für Grossansicht):

kbscreener.jpg

Auf Stufe Titeldetail sind die Analyseinformationen entsprechend umfangreicher:

kbscreener2.jpg

Auf Wunsch können sämtliche, vorhandene Informationen aufgerufen werden (auf dem Bild nur teilweise abgebildet):

kbscreener3.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 09:31

06.05.2009

Finance 2.0 - "Die erste Google-Bank"

Im Beitrag "User stehen auf Finanzen - Banker gefordert" finden sich viele weiterführende Links zur Kooperation von traditionellem Bankgeschäft und neuen Kommunikationsmöglichkeiten. Manager Magazin Online bringt im Artikel "Die erste Google-Bank" nun einerseits einen Überblick über die wichtigsten Finance 2.0-Lösungen und andererseits Visionäres, da besagter Artikel auf dem Buch "Was würde Google tun?" von Jeff Jarvis basiert. Jarvis schreibt:

"(...) Banken könnten sicher etwas davon lernen. Warum sollte man nicht direkte Marktplätze einrichten, wo ich mir mein Portfolio selbst zusammenstellen kann, aus kleinen Geschäftsdarlehen, Hypotheken und Krediten an Studenten? Warum sollte man nicht die Infrastruktur einer Bank nutzen, wie Virgin Money und PayPal es praktizieren, um uns unsere finanziellen Transaktionen zu erleichtern? (...)

Auch für Finanzmärkte bietet das Internet neue Chancen. Online stehen uns neue Informationsquellen und Analysemöglichkeiten zur Verfügung, und zwar andere als die der Analysten, die im Auftrag von Kreditinstituten tätig sind. Investoren selbst können sich über Wissen, Daten, Strategien, Erfolge und Fehlschläge austauschen. Der CAPS-Service von Fool sammelt die Erkenntnisse von Investoren, um jedem Mitglied der Community behilflich zu sein. Ich habe in Covestor investiert, dort geben Börsenanleger Einblick in die nachweisliche Entwicklung ihres Handels, so dass andere an ihrer Seite investieren können. Jeder Investor kann selbst zu einem Anlagefonds werden. So kann ein erfolgreicher Investor obendrein davon profitieren, dass er richtig gelegen hat."

Der Artikel bietet viele weitere Aspekte und ist sehr zu empfehlen - das Buch selbstverständlich auch.

Verfasst von Hans Fischer um 09:31

29.04.2009

User stehen auf Finanzen - Banken gefordert

Die deutsche Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) hat jüngst den Branchenbericht Finanzen publiziert. Der Bericht (PDF, 684 KB) mit Angaben zu Kundenpotenzialen Nutzerstrukturen und Online-Nutzen, bietet auch für Schweizer Leser interessante Aspekte. Die Essenz lautet:

"(...) interessieren sich rund ein Viertel (24,9 Prozent) der Internetnutzer für Finanzprodukte und über ein Viertel (25,8 Prozent) der Internetnutzer haben schon einmal Finanz-Produktinformationen online gesucht. Daneben haben 8,1 Prozent solche Artikel bereits im Internet gekauft.

Charakteristisch für die finanzaffinen „Online-Nutzergruppen“ ist ein stark überdurchschnittlicher Männeranteil, mit durchschnittlich 67,1 Prozent der Nutzer, sowie eine mit durchschnittlich 46,7 Prozent ebenfalls überdurchschnittliche Präsenz in der Altersgruppe der 30 bis 49-Jährigen. Hinzu kommt ein mit 32,1 Prozent signifikanter Anteil an „Gutverdienern“ mit einem Haushaltsnetto-Einkommen von über 3.000 Euro. Angesichts dieser online vertretenen Kundenpotentiale kann die Finanzbranche mit Online-Werbung eine ideale Ansprache der solventen und hochwertigen Zielgruppen mit einer hohen Affinität für ihre Produkte erreichen.

Hinzu kommt die immer selbstverständlichere Nutzung des Internets als Informations- und Transaktionsmedium. Diese Eigenschaften machen es auch für die Finanzbranche zu einem attraktiven Medium für den Zielgruppendialog, da sich neben gezielten Produktinformationen hier auch wirkungsvolle Impulse für spätere Investitionen oder Anlageplanungen setzen lassen."

Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 10:06

27.04.2009

Weil's so schön visuell ist, ...

... noch schnell das Weltbörsengeschehen am Wochenanfang:

world_270409.jpg

Die Live-Applikation hat noch Mouseover-Effekte, Klick-Möglichkeiten und vieles mehr. Auf Wunsch demonstrieren wir's gerne.

Verfasst von Hans Fischer um 17:11

24.04.2009

Die Börsenwelt im Wandel

Von uns entwickelte Visualisierungsmöglichkeiten von Börsen- und Finanzinformationen finden Sie in der Kategorie "Börseninformation" beschrieben.

Anbei ein recht eindrücklicher Vergleich: Oben die Darstellung der wichtigsten Welt-Indices von heute Nachmittag, unten die Börsenwelt letzten Montag. Wie immer gilt: Rot = negativ, Grün = positiv.

world_indices.jpg

world_indices_200409.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 16:08

20.04.2009

SMI-Handelsumsätze visualisiert

Visualisierungen von Börseninformationen verschaffen Vorteile - für Profis genauso, wie für Privatanleger. Rolotec entwickelt u.a. diesen Bereich für seine Kunden laufend weiter. Neu können die Handelsumsätze von Indizes grafisch dargestellt werden. Anbei das Beispiel für den SMI (in "Echt" wird die Visualisierung laufend aktualisiert):

smihandelsumsatz.jpg

Die Grösse der Bubbles zeigt den absoluten Tagesumsatz. Grün steht für einen gemessen an der Historie und den anderen SMI-Titeln relativ hohen und Rot für einen entsprechend unterdurchschnittlichem Handelsumsatz. Desweitern können die Tagesperformance (Y-Achse) und die 52-Wochenperformance (X-Achse) abgelesen werden.

Verfasst von Hans Fischer um 14:54

08.04.2009

Demo Börseninformations-Visualisierung

Die Beiträge "Indices-Visualisierung als World Map" und "Finance 2.0 – neues Wissen aus alten Dokumenten" mit den Visualisierung der Weltbörsenindizes und der Newslage aufgrund von Quantität und Sentiment (Positiv-/Negativstimmung) haben einige Gespräche initiiert.

Wir haben die Entwicklung weiterer Demoversionen vorgezogen und sind gerne bereit, die Möglichkeiten vor Ort zu präsentieren. Just tell.

Bubble chart 1.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 15:22

07.04.2009

Gold - Geschichten von Tod, Glück und Siegesglanz

Vor gut einem Jahr haben wir unter "1000 Dollar: Ein goldiger Moment" den Goldpreis jenseits der 1000-Dollar-Marke und die auf Gold spezialisierte Finanzinformationswebsite Kitco erwähnt.

Nun, von den 1000 Dollar sind wir heute ein ordentliches Stück entfernt. Dafür nähern wir uns dank dem NZZ Folio 04/09 der Thematik Gold als Ganzes an. Die Entdeckungsreise reicht von Vrenelis Verführungskünsten über "Raffgier, Rausch, Ruin", Chinas Goldgruben bis hin zu indischen Hochzeitsgewohnheiten oder Faberschen Prophezeiungen.

Gold_Lorbeerkranz.jpg

(Bildquelle: Wikimedia Commons)

Verfasst von Hans Fischer um 10:36

01.04.2009

Visualisierung der 4 grössten Bärenmärkte

Tipp eines Lesers: Im Beitrag "Bear Turns to Bull?" visualisiert dshort.com die 4 ausgeprägesten Bärenmärkte der jüngeren Vergangenheit. Grau zeigt den grossen Crash von 1929, rot die Ölkrise 1973, grün das Platzen der Dotcom-Blase und blau die aktuelle Krise. Mit Klick auf das Bild erhalten Sie die Grossansicht der Krisenverläufe mit Verlust- und Zeitanzeigen auf den Achsen.

4bears.gif

(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: dhsort.com)

Verfasst von Hans Fischer um 09:08

30.03.2009

Finanzinformationslösung für 300'000 User

Heute wurde die neu gestaltete Online-Börseninformationslösung für rund 300'000 User der Banken der italienischen Intesa Sanpaolo-Gruppe in Betrieb genommen. Während der letzten Monate haben durchschnittlich 3 bis 5 Rolotec-Entwicklungsingenieure in Biel und vor Ort in Turin gearbeitet. Zusammen mit ihren italienischen Kollegen wurden zudem Schnittstellen zu allen relevanten System der Intesa Sanpaolo-Banken optimiert.

intesasanpaolo.jpg

Dank dieser voll integrierten Lösung könnten Kunden nun zum Beispiel direkt aus den auf SIX Telekurs basierenden Börseninformationen heraus ihre Bankingaccounts öffnen oder Trades abwickeln. Die neue Lösung trägt den Namenszusatz "Web Due Zero" - dies insbesondere wegen der Verwendung von Technologien wie Ajax, die Aktualisierung von Teilbereichen (z.B. Börsenlisten) ohne Laden des jeweiligen Gesamtinhaltes erlaubt.

Verfasst von Hans Fischer um 14:44

20.03.2009

Indices-Visualisierung als World Map

Wie wichtig und hilfreich Visualisierungen sind, haben wir unter anderem im Beitrag "Finance 2.0 - neues Wissen aus alten Dokumenten" beschrieben und mit einer Visualisierung ergänzt, welche die Newsqualität und -quantität der SMI-Titel als Bubbles darstellt.

Anbei eine weitere Visualisierungsmöglichkeit, die wir entwickeln. Es handelt sich um eine Darstellung der wichtigsten Börsenindices mit verschiedenen Abstufungen von rot (negativer Indexstand) bis grün (positiver Indexstand).

world_indices_map.jpg

Die Original-Map lässt sich mit der Maus zoomen und mittels Mouseover werden unterlegte Informationen angezeigt. Selbstverständlich könnten weitere Indices dazugenommen oder die Indices mit Zusatzangaben wie Marktkapitalisierung, News-Sentiment, etc. ergänzt werden.

Verfasst von Hans Fischer um 15:45

18.03.2009

Heiss begehrte ETFs

Die Welt titelt heute "Indexfonds sind die Verkaufsrenner in der Krise" und schreibt:

"(...) Die Indexprodukte sind quasi die einzigen Investmentfonds, die sich derzeit in der Krise überhaupt noch verkaufen. Das gilt besonders für Aktienportfolios. Während die hiesigen Investoren seit Januar 2008 rund 15 Milliarden Euro aus den klassischen aktiv gemanagten Produkten abzogen, verzeichneten die passiven Aktien-ETF Zuflüsse in etwa gleicher Höhe."
Als Gefahr nennen die Redaktoren die Emission von immer komplizierteren ETFs, deren Zusammensetzung kaum mehr verstanden werden könne:
"Doch damit geht der Grundgedanke des Produktes verloren, und die ETF könnten schnell ganz irdisch daherkommen."
Wie angesagt ETFs derzeit sind, zeigen auch die Spekulationen um den Verkauf der Barclays-Tochter iShares. Handelsblatt.com schreibt dazu unter "Barclays verkauft ETF-Sparte iShares":
"(...) Die britische Großbank Barclays will die Sparte für börsengehandelte Indexfonds (ETFs) abstoßen, um ihre Unabhängigkeit zu erhalten. Barclays ist weltweit sowohl größter Vermögensverwalter als auch in diesem stark wachsenden Teilsegment mit einem Kapital von 271 Mrd. Dollar Ende Februar die Nummer eins."
Rolotec beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Exchange Traded Funds und berechnete zu Pionierzeiten schon die indikativen Net Asset Values für die ETFs der UBS (s. Fachartikel "ETF-Berechnung made in Switzerland für die USA").

Verfasst von Hans Fischer um 11:07

12.03.2009

The Eye for ETFs

Exchange Traded Funds are very attractive owing to their basic stock-like flexibility. But without the ability to compute their indicative net asset value, they could not live up to their name. We have designed a tool that is even deployed in the USA.

In the investment business, Exchange Traded Funds hold a special position, because like any regular stock, they are continually being traded. Keeping track of an ETF value is critical, hence the importance of our tool. Every 15 seconds, it kicks in to compute the indicative net value (iNAV) of ETFs. A whole host of individuals need the iNAV: the market makers use it to ascertain the right bid and asked prices; the stock market in question needs it anyway; institutional investors use it to pursue possibilities for arbitrage and, to come full circle, the private investors can use it to assess the quality of the market maker’s values.

We have been the supplier of computational software ever since ETFs have been traded in Switzerland. Originally developed for UBS Exchange Traded Funds, the system is now deployed in the USA. At the present time, no fewer than 33 ETFs traded on the NYSE Amex (ex Amex) are calculated using the application. NYSE Amex computes domestic funds itself. The tool could only be partially deployed for ETFs with international shares. Thanks to the complete, international ETF computation service offered by Rolotec and SIX Telekurs in the USA, market participants now have a new option for calculating the indicative intraday value of their international funds.

The Rolotec tool and the SIX Telekurs data feed allow emitters to quickly activate new ETFs. The application of the tool is not limited to ETFs, however. The calculation mechanism also works with entirely customizable indices, which benefits fund managers and investment bankers. So we actually are calculating 17 indices for Russell Investments USA. Theoretically, indices can also be computed using values that are not listed on the stock exchange. This type of flexibility also means that medium-sized or smaller asset management firms would be able to perform portfolio calculations with limit alarms at affordable conditions.

Verfasst von Hans Fischer um 14:26

10.03.2009

Finance 2.0 – neues Wissen aus alten Dokumenten

Für das Fachmagazin "Professional Computing" haben wir den Artikel "Finance 2.0 – neues Wissen aus alten Dokumenten" verfasst:

User-Interaktion und zeitgemässe Web-Angebote ermöglichen neue Wege des Dokumenten- und Wissensmanagements: Inhalte werden nach individuellen Bedürfnissen aggregriert und visualisiert. Die Finanzbranche gehört zu den Wegbereitern.

Dokumentenmanagement ist etabliert. Enterprise Search ebenso. Über Wissensmanagement wird immer mal wieder lamentiert, die grundsätzliche Wichtigkeit und der potenzielle Nutzen stehen aber ausser Frage. Vereinfacht gesagt, geht es darum, dass Informationen zur passenden Zeit, am passenden Ort, in passender Form den Mitarbeitenden zur Verfügung stehen und somit als Grundlage für Wissensprozesse dienen.

Web-2.0-Anwendungen fördern die Prozesse. Inhalte für Corporate Wikis, Weblogs oder Social Networks zu produzieren, fällt vielen Mitarbeitenden leicht. Werden so generierte Informationen mit Dokumenten sowie Daten aus weiteren Quellen angereichert, entsteht nachhaltiger Mehrwert für Anwender und Unternehmen. Auf diesem Prinzip fusst unser Lösungsansatz: Wir aggregieren strukturierte und unstrukturierte Daten mithilfe intelligenter Suchtechnologien und visualisieren deren Abhängigkeiten und Zusammenhänge.

Automatische Kontextanzeige

Gestartet haben wir mit Suchmaschinenlösungen, zum Beispiel für die Eidgenössische Steuerverwaltung oder SRG/TSR. Letztere betreibt mit PACTE Multimedia ein sogenanntes «Search Driven Portal». Um die spezifischen Bedürfnisse von Kunden aus der Finanzbranche erfüllen zu können, haben wir Suchtechnologien, Dokumentenmanagement und Börseninformationssoftware kombiniert. Die daraus resultierenden Möglichkeiten sind vielfältig. Ein Beispiel: Während des Verfassens eines Textes erkennt die Suchmaschine die Bedeutung der bisher geschriebenen Worte und liefert inhaltlich passende Zusatzinformationen. Dies in Form von Dokumenten oder Hinweise auf passende Expertise im Unternehmen. Die in strukturierten und unstrukturierten Daten kodierte Unternehmensinformation wird dadurch optimal genutzt.

Spannende Möglichkeiten eröffnen sich auch im Bereich der Kundenbeziehungen: So können aufgrund von User-Präferenzen auf Internetseiten Inhalte individuell passend aggregiert und visualisiert werden. Klickt ein User einer Bankenwebsite zum Beispiel häufig auf Nachrichten des Bereiches Pharma und hat er in seinem Portfolio ein entsprechendes Schwergewicht gebildet, werden ihm die wichtigsten Nachrichten und Community-Meinungen zu diesen Sektoren angezeigt, ohne dass er spezifische Suchwörter eingeben muss. Dank Mustererkennung könnte auch mitgeteilt werden, welche Aktien-User mit ähnlichen Profilen handeln oder welche Branchen, Währungen oder Einzeltitel im Vergleich zur Community oder zur taktischen Asset Allocation der Bank untergewichtet sind. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

User-Bindung & Visualisierung

Vielfach reichen aber bereits relativ einfache Visualisierungen, um wertvolle Dienstleistungen zu bieten und User damit an die Sites zu binden. Das abgebildete Beispiel zeigt die Darstellung der SMI-Titel in Abhängigkeit von Tagesvolumen (Grösse der Blasen) und Sentiment (rot = negativ, grün = positiv) der Nachrichten.

Bubble chart 1.jpg

Die beschriebenen Mechanismen sind selbstverständlich auch für andere Branchen anwendbar. Für alle bleibt die Erkenntnis, dass solcherlei Vorhaben nur erfolgreich sind, wenn sie von oberster Stelle getragen und in Projektetappen realisiert werden.

Verfasst von Hans Fischer um 10:28

06.03.2009

Börsen-Regeln und Anleger-Psyche

Als Softwareunternahmen, das Finanzinformationssysteme entwickelt, scannen wir das Web selbstverständlich auch auf Börsennachrichten. In den deutschsprachigen Medien sind heute unter anderem zwei interessante Artikel aufgefallen. NZZ Online zitiert unter "Alte Börsenweisheiten ausser Kraft gesetzt" UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff mit:

"(...) So schnell wird sich die Lage in der Wirtschaft und an den Finanzmärkten nicht verbessern: Wie der UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff im Impulse-Interview gegenüber NZZ Online ausführt, muss man sich darauf einstellen, dass man sich erst am Anfang einer grossen globalen Rezession befinde und dass noch monatelang schlechte Nachrichten kommen dürften. (...)

Man könne berechnen, wie gross die Übertreibungen gewesen seien, und deshalb auch abschätzen, wie gross der Korrekturbedarf ausfallen dürfte. Lediglich für die zeitliche Dimension der Korrektur griffen die ökonomischen Instrumente nicht."

Die Welt schreibt unter "Börsen-Psychologen warnen vor erneutem Crash":
"(...) Die Eine-Million-Euro-Frage lautet nun: Wie tief können die Märkte noch fallen? Vor allem vielen Investoren, die 2008 noch vor der Abgeltungsteuer teuer eingestiegen sind, brennt diese Frage unter den Nägeln. An der Antwort scheiden sich die Geister: Während etwa Crash-Prophet Roland Leuschel dem Dax erst bei 2000 Punkten eine Wende zutraut, trommeln andere Marktbeobachter bereits auf dem aktuellen Niveau zum Einstieg.
Da es eine Krise wie die jetzige noch nie gegeben hat, helfen Fundamentaldaten wie Bewertungen kaum weiter. Aufschlussreicher ist da schon ein Blick in die Psyche der Anleger. Und der ist alles andere als ermutigend."

Verfasst von Hans Fischer um 17:32

13.02.2009

Börsen-Communities

Über Opportunitäten und Notwendigkeiten von Finance 2.0 informieren wir regelmässig. Boerse.ARD.de beschreibt im Artikel "Die neue Macht der Börsen-Communitys" die derzeit so angesagte Social Network-Thematik und hält fest:

"(...) Youtube, Flickr oder Facebook haben es vorgemacht. Nun wollen auch die Anleger-Portale und Online-Broker das Web 2.0 erobern. Sie wollen Anlegern eine Plattform geben, um sich auszutauschen und um voneinander zu lernen. Denn Tipps von Experten glaubt man inzwischen kaum noch."
Der ARD-Artikel ist zwar umfassend und informativ, die Schlussfolgerung bezüglich der Experten stimmt so wohl aber nicht. Erfahrungsgemäss diskutieren User untereinander und lassen die so evaluierten Tipps dann noch von einem Berufsmann checken - doppelt genäht, hält besser. Nur auf die Usermeinungen alleine verlassen sich die wenigsten. Die Phase der Interaktion während des Entscheidungsprozesses (gilt auch für andere Wirtschaftsbereiche) ist aber in der Tat sehr wichtig geworden und muss von den Unternehmen mit geeigneten Lösungen und Inhalten unterstützt werden.

Verfasst von Hans Fischer um 11:24

02.02.2009

Vertonte Finanzkrisen-Börsenkurs-Charts

Heise online schreibt dazu im Beitrag "So klingt die Finanzkrise: Musik aus Aktienkursen":

"Der Komponist Johannes Kreidler (...) hat sich mal wieder etwas Neues ausgedacht. Mittels der vor kurzem veröffentlichten Software Songsmith von Microsoft erzeugte er aus den Charts diverser Aktien das Musikstück Charts Music, indem er die Kurswerte als Tonhöhen interpretierte. Damit nicht alle Melodien nur düster abwärts gehen, mischte er noch einige nach oben weisende Kurven darunter, etwa die Zahl der toten US-Soldaten im Irak-Krieg."


(Quelle: Youtube)

Verfasst von Hans Fischer um 09:45

12.01.2009

Finance 2.0-Update

Derzeit muss man schon etwas genauer hinsehen, um die Finance 2.0-Aktivitäten von (fast allen) Banken zu beobachten. Ein spannendes, öffentliches Beispiel ist der "The Well Fargo - Wachovia Blog", der die Integration von Wachovia (es entsteht die 4. grösste Bank in den USA) begleitet.

Viele weitere Aspekte des unverrückbar wichtigen (wenn derzeit auch weniger leicht kapitalisierten) Themas Finance 2.0 finden sich im Fachartikel "Finance 2.0 - User machen Druck oder springen ab" und in den nachfolgend aufgelisteten Links zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 16:14

06.01.2009

1'200'000'000 Börsenkursabfragen

1,2 Milliarden Mal wurden im vergangenen Jahr Börsenkurse über von Rolotec entwickelte und betriebene Software abgefragt. Dieser Wert entspricht einer Verachtfachung innerhalb von fünf Jahren. Mitentscheidend für den Rekordwert war sicherlich auch das erhöhte Informationsbedürfnis im Kontext der Finanzkrise.

Die Zahl 1'200'000'000 und die nachhaltigen Kundenbeziehungen sind uns Motivation, Lösungen und Dienstleistungen laufend weiterzuentwickeln. Aktuell ergänzen wir zum Beispiel die klassischen Börseninformationsinhalte mit neuen Visualisierungs- und Aggregationsformen. So können SMI-Titel unter anderem auf der Basis von News-Quantität und -Stimmung dargestellt werden:

bubbles_smi.jpg

(Bild: Teilbereich SMI im Tagesverlauf)

Verfasst von Hans Fischer um 14:32

19.12.2008

Von Don Quixote, ETFs und neuen Wahrheiten

Rolotec ist seit vielen Jahren im ETF-Bereich engagiert und hat eine Spezialsoftware für die Berechnung der indikativen Net Asset Values von ETFs und anderen Basket basierten Produkten geschrieben (s. Beiträge zum Thema).

Alexia Coronini von Cronberg hat für SIX Telekurs die Kolloboration von Rolotec und SIX Telekurs aufgenommen und in den nachfolgend publizierten Artikel einfliessen lassen.

Why It's Alright To Put All Of Your Eggs Into One Basket

"If it please your worship…" said Sancho, ".... It is the part of a wise man to keep himself today for tomorrow, and not to venture all his eggs in one basket.” (Don Quixote, Miguel de Cervantes)

From a young age I often heard the phrase “Do not put all of your eggs into one basket”. I accepted these cautionary words without much thought; after all, it is not rocket science to understand that it is a very reasonable message and one which can potentially help avoid a lot of disappointment. Why run the risk of losing everything, when one can simply hedge ones bets, and to distribute ones proverbial eggs into a number of baskets, instead of just one single one? In any case, I have been relying on this useful rule of thumb for some time; I was, that is, until I discovered the delights of ETFs.

A bird’s-eye view

ETFs are baskets of shares which are available to investors to buy. Instead of tracking the share prices on individual companies, an ETF enables the investor to track the performance of a selection of companies which make up that particular ETF. The first ETF, the SPDR ETF simply tracks the performance of the top companies in the US which are listed in the S&P 500 index. In 1992, the American Stock Exchange requested the use of the first stand-alone, index based ETF from the SEC (Securities and Exchange Commission. The SEC granted permission for this new financial product, and the first ETF, the SPDR which is benchmarked to the Standard and Poor’s 500 Index, was launched. Since then, over 1000 ETFs have been created, varying from those following the NASDAQ-100, to ones that consist of shares in alternative energy companies. In the first quarter of 2008, 1280 ETFs were globally available , 100 of which were launched in Europe in 2007 alone .

The scramble for ETFs

In this current period of economic instability, nobody can afford failed investments. I was fascinated to learn that despite these turbulent times, investors continue to pour money into ETFs. The ETF market in Europe has increased by 13% this year to $145.17 billion, and is expected to exceed $200 billion in the coming year . SIX Swiss Exchange has also highlighted the popularity of ETFs, showing that the trading of ETFs reached a peak of over €5 million in October. This figure was up an impressive 95% on the previous month, and up over 180% compared with October 2007.

The egg-ception to the rule

The advantages of putting your eggs into this type of basket are immediately apparent. You get broad exposure from one single product, and instead of having to become an expert in one particular field, and having to search the market for one or two particular stocks, with ETFs you can gain the benefits from a range of shares. Some ETFs are sector-specific, focussing on agriculture, technology, telecommunications or precious metals. For example, the LSE’s AGAP ETF gives its investors exposure to soybeans, cotton, sugar and other commodities. You can also choose to invest in shares from a particular country or group of countries. The iShares FTSE BRIC 50 is made up of shares exclusively from Brazil, Russia, India and China. By putting your eggs into, say, the BRIC 50 basket, you would in fact be hedging your bets, despite having pinned all your hopes on one basket. Because, if, say, the shares from Brazil are not performing as well as expected, you are still left with the shares from the remaining three countries, which might well bolster your returns.

Another big attraction of ETFs is that they trade like shares, and so can be bought and sold in real-time, however often you want. This offers the investor the flexibility which mutual funds, (which have a similar but less extensive ability to group families of stocks together), lack. This is particularly attractive for those speculative investors, who want to take a bet on short-term market movements. ETFs incur only very low administration costs, especially compared to mutual funds. The average mutual fund fee is about 1.4%, whilst average ETF fees are around 0.32%. To take the SPDR ETF as an example once more, the amount deducted from your investment to manage the fund, the so-called “expense ratio”, is just 0,1% plus the usual broker fees. This is a significant saving compared to an actively managed S&P fund, for which you could be paying up to twenty times that amount. ETFs are also popular amongst tax-conscious investors, particularly those with large accounts, because ETFs allow investors to receive in-kind redemptions. The investor can exchange them for the shares the ETF is tracking, and thereby minimising taxable gains, as the investor can defer most taxes until the investment is sold.

How to count your chickens

SIX Telekurs is aware of the trends in the ETF markets, and for some time now has been offering its indicative NAV calculator to its clients. Developed in partnership with Rolotec AG, the indicative NAV calculator helps you calculate the net asset value of your chosen basket at fifteen-minute intervals. With this tool you have access to SIX Telekurs’ entire market data offering on which the real-time calculations of the indicative intraday valuation of all international ETFs are based. So not only should you put all of your eggs into one basket, with the help of SIX Telekurs you can also count your chickens before they hatch.

Verfasst von Hans Fischer um 14:09

15.12.2008

"The Worst Investments of 2008"

Die Saison der Jahresrückblicke im Internet ist eingeläutet. Anbei ein spezifischer Jahresrückblick in 27 Bildern von BusinessWeek, der wohl für die meisten von uns etwas dabei haben dürfte.

Verfasst von Hans Fischer um 11:14

06.11.2008

Finance Forum-Rückblende

Die neue Standkonzeption verschaffte den Ausstellern etwas mehr Luft, konnte den "gefühlten" Besucherschwund gegenüber des Vorjahres aber nicht wettmachen. Nichtsdestotrotz erwies sich das Finance Forum einmal mehr als fantastischer Ort für Kundengespräche und Networking.

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Dr. Urs Rüegsegger, CEO SIX Group AG, referierte am Forum und informierte sich in der Ausstellung über neueste Trends. Hier an unserem Stand:

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(v.l.n.r.: Marks Häni (Verkaufsingenieur Rolotec), Adrian Hutzli (Leiter Sales Rolotec), Dr. Urs Rüegsegger (CEO SIX Group AG), Hans Fischer (Leiter Marketing Rolotec)).

Konkret ging es im Gespräch mit unserem obersten Chef (SIX Group AG hält eine Mehrheitsbeteiligung an der Rolotec AG) um die Kombination von Börseninformation und Wissensmangement - mit dem Resultat von userfreundlich aggregierter und visualisierter Information (beschrieben u.a. im Fachartikel "Börseninformation intelligent verknüpfen") oder schematisch dargestellt mit folgenden Screenshots:

finance_wm_1.jpg
(Grösse der Bubbles = Anzahl News zu SMI-Unternehmen (während bestimmbaren Zeitperioden), Farbe der Bubbles = Sentiment (grün = positiv, rot = negativ))

finance_wm_2.jpg
(Visualisierung der News in einer 3-dimensionalen Tagcloud)

Aber selbstverständlich bietet das Finance Forum immer auch gesellschaftliche Highlights, die durchaus auch mal mit dem Genuss einer schönen Zigarre enden können.

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(Bilder: Clemens Lee, Product Manager Rolotec)

Verfasst von Hans Fischer um 10:28

03.11.2008

Finance 2.0-Fachartikel

Für den heute publizierten Netzguide IT in Finance 2009 haben wir den Fachartikel "Finance 2.0 - User machen Druck oder springen ab" und den damit zusammenhängenden Use-Case "Börseninformation intelligent verknüpfen" geschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 10:30

31.10.2008

Finanzkrisen-Ausblick

Die Zeit schreibt im Artikel "Die nächsten Fallen":

"Das Geldwesen ist noch lange nicht gerettet. Eine Übersicht über die größten Gefahren, die Banken, Anlegern und der Weltwirtschaft jetzt drohen."
Da heute Halloween ist, sollte man sich dem Grauen stellen ;-) Laut Zeit handelt es sich vorab um folgende Themenbereiche:

  1. Viele Hedgefonds stehen vor dem Aus
  2. Etlichen Ländern droht ein Währungskollaps
  3. Spekulanten bringen das Weltwährungssystem durcheinander
  4. Bald könnten auch Kreditversicherungen platzen
  5. Amerikas Verbraucher stecken in der Schuldenfalle

Verfasst von Hans Fischer um 09:55

22.09.2008

Kuchengrafik 2.0

Börseninformationsangebote werden laufend erweitert. Im Bereich der Darstellung von Kuchengrafiken haben wir nun die ultimative Visualisierung gefunden:

pie_chart.gif
(Gesehen und Bildquelle: Clemens Blog)

Verfasst von Hans Fischer um 10:41

04.08.2008

Hedgefonds-Innenblick

Im Artikel "Die Global Zocker" gestattet Die Zeit einen Innenblick in die Welt der Hedgefonds, porträtiert den hoch erfolgreichen Hedgefonds-Manager John Paulson, verknüpft seine Geschichte mit der Immobilienkrise und zeigt einige Licht- und Schattenseiten dieser unbekannten Welt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:36

21.07.2008

Börsentief und EZB-/FED-Unterschiede

Zwei interessante Artikel zur Börsensituation:"Keine Panik an den Börsen" von ZEIT Online und "Was Fed und EZB unterscheidet" von Financial Times Deutschland.

Verfasst von Hans Fischer um 13:36

03.07.2008

Börsenkrimi und Räuberpistole

Nicht, weil an der Wall Street offiziell der Bärenmarkt ausgerufen wurde - der Dow Jones Industrial Average rutschte mehr als 20 Prozent unter das Börsenhoch von Oktober 2007. Nein, der Börsenkrimi ist real. Financial Times schreibt im Artikel "Flüchtiger Fondsmanager stellt sich" über die filmreife Flucht des ehemaligen Hedge Fond-Managers Samuel Israel:

"(...) Als Israel seine Haftstrafe im Juni antreten sollte, flüchtete er jedoch und täuschte Selbstmord vor: Eine Polizeistreife fand an der Bear Mountain Bridge nördlich von New York einen auf Israel zugelassenen Wagen. Auf der Motorhaube stand "suicide is painless" - "Selbstmord ist schmerzlos". Von der Bear Mountain Bridge hatten sich in den vergangenen Jahren mindestens vier Menschen in den Tod gestürzt.

Polizei und FBI glaubten jedoch nicht an einen Selbstmord und suchten intensiv nach dem Mann, den sie in einem Steckbrief als "bewaffnet und gefährlich" bezeichneten."

Verfasst von Hans Fischer um 11:17

01.07.2008

Neue UBS-ETFs kotiert

Seit heute werden der UBS-ETF MSCI EMU und der UBS-ETF MSCI World an der SWX gehandelt. Die indikativen Net Asset Values berechnet Rolotec (s. "ETF-Berechnung by Rolotec").

Zum MSCI World-Index (s. auch MSCI Barra) schreibt die UBS:

"(...) MSCI World ist ein weltweit etablierter Aktienindex, der seit 31. Dezember 1969 von Morgan Stanley Capital International (MSCI) berechnet wird. Er berücksichtigt die Aktienmärkte der 23 wichtigsten Industrieländer – gewichtet nach ihrer Börsenkapitalisierung und dient global anlegenden Aktienfonds als Vergleichsindex. US-Titel machen im MSCI World rund 50% aus, die europäischen Länder haben zusammen einen Anteil von rund 34%. Darin enthalten sind Titel der Länder Australien, Belgien, Canada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Hong Kong, Irland, Italien, Japan, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Portugal, Singapore, Spanien, Schweden, Schweiz, Grossbritanien, Oesterreich und den Vereinigten Staaten."

Verfasst von Hans Fischer um 15:09

30.06.2008

Börsenperspektive im historischen Kontext

Die Zeit zieht in ihrem Börs-o-Meter ("Düstere Aussichten") einen Vergleich der aktuellen Börsensituation mit Geschehnissen der letzten 113 Jahre und kommt für das zweite Semester 2008 zum hypothetischen Schluss:

"(...) Da noch keine Anzeichen für ein Ende der Krise sichtbar sind, sondern die Wahrscheinlichkeit für eine Rezession und eine Verschärfung der Bankenkrise sogar heruntergespielt wird, sind die Aussichten eher düster. Zwar kann es auch in einem Bärenmarkt vorübergehende Rallyes geben. Doch die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Aufschwung sind noch nicht gegeben. Dieser Sommer wird noch turbulent werden. Die ersten Anzeichen dafür sind schon da."
Wie auch immer: Entscheidend für richtiges Agieren sind optimale Informationen. Ein Gebiet, in dem die Rolotec seit vielen Jahren Dienstleistungen erbringt - ob Displaylösungen für Profis, Online-Börseninformationsapplikationen für Banken und finanzaffine Medien oder mobile Lösungen (bald auch fürs iPhone).

Verfasst von Hans Fischer um 13:22

27.06.2008

Börsenfilm für Einsteiger mit Frauke Ludowig

Die Börse Frankfurt hat "Aktien und Co. - Ein Börsenfilm für Einsteiger" produziert und bietet diesen zum kostenlosen Konsum an.

Die Verantwortlichen schreiben dazu:

"(...) Sind Sie neu an der Börse? Dann bietet Ihnen dieser Film wertvolles Know-how für Ihre zukünftige Kapitalanlage und will Ihnen den Einstieg erleichtern.

Dorothea und Daniel sind ein junges Paar und haben sich vorgenommen, Geld an der Börse zu investieren. (...) Schritt für Schritt lernen Dorothea und Daniel, was es bei Wertpapieren und beim Handel zu beachten gilt.

Die TV-Moderatorin Frauke Ludowig führt durch den Film und macht immer wieder Abstecher auf das Parkett der Börse Frankfurt, wo sie mit Experten und Händlern spricht."

Unten sehen sie Kapitel 5 "Fonds und ETFs":


(Videoquelle: Youtube)

Verfasst von Hans Fischer um 14:04

22.05.2008

Exchange Traded Product Day 08 im Dolder Grand

Über "Die Dynamik des ETF-Marktes" haben wir jüngst berichtet. Am gestrigen Exchange Traded Product Day 08 im grandios umgebauten Dolder Grand wurde die bisherigen, beeindruckenden Umsatzsteigerungen und ebensolchen Zukunftsaussichten für ETFs und strukturierte Produkte von den Fachleuten bestätigt.

Als Trends im ETF-Markt wurden unter anderem genannt:

  • Ausdehnung des ETF-Angebots in Rohstoffe, Emerging Markets und alternative Anlagen (ermöglicht u.a. ETF basierte Core-Satellite-Strategien)
  • Exchange Trades Structured Funds nehmen an Fahrt auf und kombinieren die Vorteile von strukturierten Produkten und ETFs
  • Portfolio-Diversifikation mit signifikanten Kostenvorteilen dank fixed income ETFs (u.a. Stempelsteuer-Einsparung)
Dazu kamen - je nach Gusto der Teilnehmenden - hoch spezialisierte Fachreferate. So oder so: Der Aufmarsch von rund 380 Besucherinnen und Besuchern hat gezeigt, dass sich ETFs innert weniger Jahre zu wichtigen Instrumenten entwickelt haben.

Wie im Blog festgehalten, hat sich Rolotec vor Jahren schon zum Wachstumsmarkt bekannt: Für UBS ETF haben wir eine Software zur realtime Berechnung der indikativen Net Asset Values von ETFs entwickelt. Die Applikation ist mittlerweile auch in den USA und in Asien im Einsatz.

ETF-Emittenten und auch Market Makern geben wir auf Anfrage gerne Auskunft über die Einsatz- und Anpassungsmöglichkeiten der flexiblen Berechnungslösung.

Verfasst von Hans Fischer um 15:09

14.05.2008

Die Dynamik des ETF-Marktes

Seit den Pioniertagen ist Rolotec im ETF-Bereich tätig. Initiiert wurde dieser Tätigkeitsbereich durch die Entwicklung eines Kalkulators für die laufende Berechnung des indikativen Nettoinventarwertes für die ETFs der UBS (s. auch frühere Beiträge).

Anlässlich der Umstellung der Benchmark-Indices einiger ETFs auf MSCI Barra, informierten die SWX und UBS ETF über den stark wachsenden Markt mit diesen börsengehandelten Fonds.

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(Bildquelle: SWX/UBS ETF)

Der ETF-Umsatz an der SWX/SWX Europe steigert sich massiv. 2007 wurden insgesamt über CHF 28 Milliarden umgesetzt. Im April 2008 resultierte bereits wieder ein Plus von über 50 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresmonat.

Als Markttrends nennt die UBS:

  • Entwicklung und Wachstum von Anlageprodukten/-programmen, die ETFs zur Steuerung des Beta einsetzen (stärkere Trennung zwischen Alpha und Beta)

  • Als Bestandteile von Core-Satellite-Strategien werden passive Instrumente/ETFs zunehmend als Basisbausteine im Produktvertrieb an institutionelle Kunden verwendet

  • Immer mehr institutionelle und private Anleger betrachten ETFs als nützliche Instrumente («Popularitätsbonus bei den Medien»)

  • Aufgrund regulatorischer Änderungen (OGAW III) investieren Anlagefonds mehr Geld in ETFs als in der Vergangenheit

  • Neben den rein passiven Indizes entstehen neue Indexformen (Fundamentalindizes, halbaktive Indizes usw.)

  • Morgan Stanley prognostiziert einen Anstieg des im Rahmen von ETFs verwalteten Vermögens auf über 2 Billionen USD im Jahr 2011.

Verfasst von Hans Fischer um 15:26

29.04.2008

Neues zu Finance 2.0

Die Presse.com schreibt im Artikel "Web 2.0 steht erst am Beginn" über die Web 2.0 Expo vergangene Woche in San Francisco unter anderem über den Finance 2.0-Bereich. Erwähnt sind Wesabe (kollektives Wissen für bessere individuelle Anlageentscheide) und Prosper.com (Kreditvermittlungsplattform von und für User).

Communities können für Banken eine gewisse Rolle spielen, vor allem bei der Kundengewinnung und -akquisition. Der öffentlich-transparente Gemeinschaftsgeist kollidiert aber auch mit regulatorischen und strategischen Rahmenbedingungen. Web 2.0-Anwendungen entfalten ihre positive Wirkung denn vor allem im internen Bereich als Wissensmanagement- und Kommunikations-Katalysatoren.

Weitere Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 14:35

15.04.2008

"Ein Sexualhormon steuert die Börse"

... schreibt die Welt und vermittelt für einmal einen anderen Blick auf die Börsenwelt, die wir vor allem als Finanzsoftware-Hersteller kennen. Die ach so menschliche Betrachtungsweise kommt zum Schluss:

"(...) Männliche Broker werden von ihrem Testosteron-Spiegel getrieben: Britische Forscher haben jetzt herausgefunden, dass ein hoher Wert des männlichen Sexualhormons für steigende Gewinne sorgt. Doch bei zuviel Testosteron werden aus den Gewinnern große Verlierer – und ein anderes Hormon übernimmt die Kontrolle."
Damit das Testosteron nicht überbordet, entwickeln wir seit vielen Jahren u.a. Software für Profi-Display-Produkte oder Online-Börsenkurzanzeigen für Banken und Medienhäuser.

Ps. Es ist uns selbstvertändlich klar, dass auch Börsenmaklerinnen sehr erfolgreich sind; nur waren sie nicht Thema der Studie der Universität Cambridge.

Verfasst von Hans Fischer um 10:37 | Kommentare (2)

07.04.2008

Financial Blogs

BusinessWeek beschreibt im Artikel "Financial Blogs: The Best of the Bunch" die vielfältige, englischsprachige Finanzblogger-Szene und nennt konkrete Tipps im jeweils inhaltlichen Kontext.

Im deutschsprachigen Raum ist das Angebot weniger üppig. Viele Finanz-, Aktien- oder Anlegerblogs publizieren während einigen Wochen oder Monaten und verschwinden dann wieder. Ausdauernd waren bisher unter anderem die Schweizer Blogs Finanzblog und Philipp Vontobel Investment Blog sowie die deutschen Pendants Aktien-Blog, Börsennotizbuch oder Börsenweblog.

Verfasst von Hans Fischer um 10:20 | Kommentare (1)

20.03.2008

By the way noch schnell: Don't panic!

... wegen der Börse, schreibt Die Zeit so ausführlich wie erhellend in "Nur keine Panik". Wie auch immer: Ostertage geniessen!

Weiterführende Oster-Informationen: pfeil.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 10:59

14.03.2008

Bond Calculator für Telekurs Financial

Für Telekurs Financial hat Rolotec den Bond Calculator (Factsheet als PDF, 414 KB) programmiert. Ein Ausszug:

"(...) Der Bond Calculator von Telekurs iD bietet bei jeder beliebigen Anleihe eine Fülle von Zusatzinformationen auf einer übersichtlich gegliederten Ansicht. Andererseits ermöglicht der Bond Calculator von Telekurs iD dem Experten mit bestimmten Simulationen festzustellen, wie eine Anleihe auf wichtige Marktfaktoren reagieren könnte."

Verfasst von Hans Fischer um 09:20

13.03.2008

1000 Dollar: Ein goldiger Moment ...

... je nach Anlagestrategie. "Goldpreis knackt 1000-Dollar-Marke", schreibt Spiegel Online. Wer sich für laufende Notierungen, Analysen und News zum Thema interessiert, findet bei Kitco ein Eldorado.

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(Bildquelle: Wikipedia Commons)

Verfasst von Hans Fischer um 16:18

08.02.2008

Absturzuntersuchungsbehörde für Finanzmärkte

Der Branchendienst heise online zitiert im Artikel "Absturzdetektive für Finanzmärkte gefordert" eine Idee des MIT-Börsenforschers Andrew Lo:

"(...) Der Forscher plädiert (...) für die Einführung einer neuen Stelle in den USA, die ähnlich der Luftverkehrssicherheitsbehörde NTSB nach einem Absturz der Märkte ermitteln könnte, was die wahre Ursache war."
Ausschlaggebend für die Forderung ist die Anfälligkeit der Finanzmärkte gegenüber globalen Kettenreaktionen, die u.a. durch Vorfälle wie jüngst bei der Société Générale ausgelöst werden (können).

Verfasst von Hans Fischer um 14:26 | Kommentare (2)

04.02.2008

Finance Channel für 20minuten.ch

20minuten.ch hat heute den Finance Channel lanciert. Rolotec hat die Seite aufbereitet und betreibt den Börseninformationsbereich.

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(Bildquelle: 20minuten.ch)

Verfasst von Hans Fischer um 16:17

22.01.2008

Was ist eigentlich eine Rezession?

Das Wort geistert in allen Zeitungen, Radios, TV-Stationen und im Web herum: Rezession. Eben hat Financial Times Deutschland im Artikel "FED springt Märkten bei" geschrieben:

"(...) Unerwartet deutlich hat die US-Notenbank auf die heftigen Verluste an den Aktienmärkten und die Angst vor einer Rezession in den USA reagiert. Die Fed nahm den Leitzins gleich um ganze 75 Basispunkte auf 3,5 Prozent zurück. Die Aktienmärkte drehten ins Plus."
0,75 Basispunkte sind wuchtig. Eine Rezession ist es auch. Doch entgegen der landläufigen Meinung, dass Rezession Synonym für schlecht laufende Wirtschaft ist, bedeutet ein während mindestens zwei aufeinander folgenden Quartalen stagnierendes oder leicht negatives Wirtschaftswachstum. Von den zwei Quartalen sind wir noch ein Stück weit entfernt. Stimmen zu möglichen Börsenszenarien hat u.a. FTD im Artikel "Kein Grund für einen langen Börsenblues" gesammelt.

Wer die Begriffe Rezession, Inflation, Stagflation & Co. mal wieder nachlesen will, findet z.B. im Wikipedia-Artikel "Wirtschaftskrise" den passenden Kontext.

Verfasst von Hans Fischer um 15:32

10.01.2008

Rolotec berechnet ETF in Asien

Rolotecs Affinität zu Exchange Traded Funds ist bekannt war jüngst wieder Thema ("Scharf auf ETFs"). Seit heute berechnen wir nun auch indikative Nettoinventarwerte von ETFs ins Asien. Den Anfang macht der streetTRACKS® Straits Times Index Fund.

Verfasst von Hans Fischer um 09:59

08.01.2008

Scharf auf ETFs

FTD schreibt im Artikel "Profianleger entdecken den Index":

"(...) Momentan stecken 27 Prozent der institutionellen Investoren Gelder in börsennotierten Indexfonds (Exchange-Traded Funds, ETFs). Bis 2010 soll der Anteil auf 42 Prozent steigen."
Rolotec ist seit vielen Jahren mit ETF-Kalkulatoren mit an Bord und berechnet u.a. die indikativen Nettoinventarwerte für die UBS Exchange Traded Funds und die Produkte von US-Anbietern (s. Fachartikel "ETF-Berechnung made in Switzerland für die USA").

Verfasst von Hans Fischer um 13:51

20.12.2007

Handelskalender der wichtigsten Börsen

Wer nicht weiss, wo an welchen Feiertagen gehandelt wird, findet die Antworten im Handelskalender 2007, respektive Version 2008 der SWX.

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(Bildquelle: Schweizer Börse SWX)

Verfasst von Hans Fischer um 11:00

03.12.2007

Die Geschichte der Börse

Da entwickeln wir Börseninformationssysteme oder schreiben über den Einfluss von Web 2.0 auf Finanzunternehmen oder Finanzportale und vergessen oftmals den Ursprung des Ganzen. Initiiert durch den Stellenantritt neuer Rolotec-Angestellten mit entsprechendem Informationsbedarf, einige Gedanken dazu:

In "Geschichte der Aktie" schreibt die ARD:

"(...) Schon im alten Rom wurden die Erträge der Zölle, Bergwerke und Salinen für einige Jahre an Finanzgesellschaften verpachtet. Diese Gesellschaften hatten viele Mitglieder, jedoch lösten sich diese Arten von "Beteiligungsmodellen" wieder auf, nachdem die Pacht ausgelaufen war und waren somit nicht mit einer Aktiengesellschaft heutigen Typs zu vergleichen."
Über den Börsenursprung selber schreibt Floran Langer in "Die Börse einfach erklärt":
"(...) Das erste Börsentreffen, das in den Geschichtsbüchern festgehalten wurde, fand, im 15. Jahrhundert, im belgischen Brügge statt. Dort fand auf dem Marktplatz „ter buerse“ ein regelmäßiges Treffen von italienischen Händlern und Kaufmännern statt die, die Absicht hatten ihr Geld zu vermehren. Der Platz, und somit auch die heutige Börse, erlangte seinen Namen dadurch, dass ein Kaufmann mit dem Namen „van der Buerse“ direkt am Platz wohnte."
Und zum nächsten Entwicklungsschritt steht geschrieben:
"(...) Die erste mit Heute vergleichbare Börse entstand 1460 in Antwerpen. Es war „[...] nicht nur ein Treffpunkt für eine kleine Gruppe von Händlern [...]“ wie in Brügge, sondern es handelten viele Kaufmänner unterschiedlicher Nationen miteinander. Hauptsächlich wurden auf ihr Gewürze verkauft, doch einige Zeit später verlor sie einen großen Teil ihrer Bedeutung an die neu entstandene Amsterdamer Börse."
Der Amsterdamer Börse hat die Welt auch den ersten Börsencrash zu verdanken. Planet Wissen schreibt zum Tulpenzwiebel-Crash:
"(...) Bereits im 17. Jahrhundert erschütterte ein Crash die Welt des Handels: In den Niederlanden brach 1637 der Markt für Tulpenzwiebeln zusammen. Tausende hatten ihr Vermögen in Tulpenzwiebeln investiert, nachdem die Preise für die damals seltenen, asiatischen Importpflanzen in astronomische Höhen geschnellt waren. Vom Grafen bis zum Knecht spekulierten die Menschen mit den Knollen. Preise und Wert der Zwiebeln standen bald in keinem reellen Verhältnis mehr zueinander. 1636 war eine Zwiebel beispielsweise einen "neuen Wagen, samt Geschirr und zweier grauer Pferde" wert. Für seltene Exemplare wurden nach heutiger Rechnung bis zu 50.000 Euro gezahlt. Immer mehr Spekulanten waren in der Hoffnung auf schnelle Gewinne auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Doch dann stiegen die ersten wieder aus, um sich ihre Gewinne zu sichern. Eine Verkaufspanik entstand, die Spekulationsblase platzte wie ein Luftballon. Die "Tulipomanie" der Niederländer war schlagartig beendet."

Verfasst von Hans Fischer um 10:35 | Kommentare (3)

14.11.2007

Finanzportale unter inhaltlichem Druck

Heute schrieben wir über neue Inhalte für Profi-Displayprodukte. Pressetext Schweiz vermeldet nun, dass auch die öffentlich zugänglichen Finanzportale inhaltlich zulegen. Im Artikel "Finanznachrichten: No-Name-Portale sahnen ab" ist u.a. festgehalten:

"(...) Um sich stärker von der Konkurrenz abzusetzen, nehmen Finanzportale wie MSN Money, Yahoo Finance oder AOL Money and Finance zunehmend Inhalte von Nischenanbietern ins Visier. Beispielhaft für die wilde Jagd nach frischen Inhalten ist das Finanznachrichten-Portal Minyanville mit seinen animierten Bulle- und Bär-Figuren Hoofy und Boo."
Eine andere wichtige Entwicklung wurde im Beitrag "Die Finanzbranche entdeckt das Web 2.0" beschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 16:35

Integrierte Analysten-Schätzungen

Rolotec hat bekanntlich die Display-Lösung Telekurs iD entwickelt. Telekurs Financial kommuniziert heute die Erweiterung des Datenangebotes durch die Kooperation mit Infinancials:

"(...) Um im Finanzdisplay dieses erweiterte Informationsangebot zur Verfügung stellen zu können, wurde das Infinancials Produkt „Corporatefocus“ in das Telekurs Produkt „Telekurs iD java“ integriert. Unter anderem werden folgende Informationen und Kennzahlen angezeigt: ausgewählte Kurs-Snapshots und History-Chart am Hauptmarkt, Zwischenjahres-Ergebnisse, Extrapolationen ins nächste Jahr, Beta-Faktoren, Kapitalstruktur und -veränderungen, Unternehmenswert, Marktkapitalisierung, Profita-bilität, Liquidität, Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern bzw. vor Zinsen, Steuern und Abschreibun-gen (EV/EBIT, EV/EBITDA), konsolidierte Gewinnschätzungen renommierter Analysten, etc."
Insbesondere auch die Konsensusschätzungen dürften viele Anwenderinnen und Anwender erfreuen. Wer nicht in den Genuss des Profi-Systems Telekurs iD kommt, findet Konsensusschätzungen u.a. auch auf den Sites von Yahoo! Finance (Bsp. Analysten-Schätzungen zu Google) oder MarketWatch (Bsp. Analysten-Schätzungen zu Yahoo!).

Verfasst von Hans Fischer um 11:31

09.11.2007

Window Dressing & ETFs

Spiegel Online schreibt im Artikel "Das Versteckspiel der Geldprofis" über Window Dressing:

"(...) Für viele Anlagestrategen bedeutet es nichts weniger als die Absicherung ihres Jobs, wenn sie kurz vor dem Bilanzstichtag Mitte Dezember noch einige Titel mit überdurchschnittlicher Performance aufnehmen und die Nieten noch rasch über Bord werfen."
Da sich Window Dressing u.a. auch auf die Transaktionskosten auswirkt, schreibt Spiegel Online weiter:
"(...) Anleger, die sich auf das berüchtigte Portfolio-Versteckspiel gar nicht erst einlassen wollen, sollten eher Indexfonds - zum Beispiel in der Form von Exchange Traded Funds (ETFs) - kaufen. Diese bilden stur den jeweiligen Index ab, sind deutlich günstiger zu haben und schlagen in der Performance obendrein noch die meisten aktiv gemanagten Fonds."
Kaufempfehlungen geben wir keine ab. Falls aber ETF Indexfonds gewählt werden, besteht eine passabel grosse Chance, dass diese durch Rolotec-Software berechnet werden. Yeah.

Verfasst von Hans Fischer um 17:10

31.10.2007

ETF-Berechnung by Rolotec

Für den Netzguide IT in Finance 2008 haben wir den Artikel "ETF-Berechnung made in Switzerland für die USA" (PDF, 112 KB) geschrieben. Ein Auszug (für einmal sei etwas Eigenlob erlaubt):

"(...) Was die Rolotec AG ursprünglich für die UBS entwickelt hat, ist nun auch in den USA im Einsatz. Bis dato 20 an der American Stock Exchange («Amex») gehandelte ETFs, die auf globalen Märkten und Emerging-Markets-Indizes referenzieren, werden von der Rolotec-Applikation berechnet. Üblicherweise importiert die Schweiz ja Software aus den USA. Im Fall der iNAV-Berechnung lief es umgekehrt, weil das Kombinationsangebot von Rolotec und Telekurs Financial (TKF) konkurrenzlos schlagkräftig war und überzeugte."

Verfasst von Hans Fischer um 14:28

Sinnvolles Social Networking für Finanzunternehmen

Finanzunternehmen und Web 2.0 ist ein Riesenthema. Warum? Weil die Finanzindustrie von Interaktionen lebt und sich der Web-Sozialisierung schlicht nicht entziehen kann (s. auch Fachartikel "Drei virtuelle Thesen zum Bankkunden von morgen"). Ecin schreibt im Beitrag "Social Networking: Die Welle kommt" über den konkreten Nutzen im Fall von Charles Schwab:

"(...) Zum Beispiel Charles Schwabs Money and More Community in der Kategorie „Listening“. Ganz genau zugehört hat der Broker in dieser privaten Online-Community, die aus etwa 350 zwischen 25 und 40 Jahre alten Teilnehmern bestand - und noch keine Schwab-Klienten waren. Und dann mit den gewonnenen Einsichten Änderungen durchgeführt: Das Konto-Minimum gesenkt, einen so genannten „High Yield Investor Checking Account“ eingerichtet und eine spezielle Landingpage für diese Altersgruppe, die „Gen X“, eingerichtet. Im Ergebnis hat Schwab nach eigenen Angaben so 32 Prozent mehr Neukunden gewonnen, als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum."

Verfasst von Hans Fischer um 13:08

25.10.2007

Drei Thesen zum Bankkunden von morgen

Im jüngst publizierten Netzguide IT in Finance sind u.a. "Drei virtuelle Thesen zum Bankkunden von morgen" (PDF, 177 KB) vertreten:

Die Bankkunden von Morgen tummeln sich heute in virtuellen Spielwelten und interagieren über Länder- und Sprachgrenzen hinweg. Diese Entwicklung wird von den Finanzunternehmen adaptiert werden müssen. Wie, zeigen drei Thesen zur anspruchsvollen Zukunft.

Von Hans Fischer

Der Begriff „Web 2.0“ soll erst gar nicht strapaziert werden. Es ist lediglich festzustellen, dass die Internet-User sich an zunehmende Interaktionsmöglichkeiten und handliche Anwendungen gewöhnen, und dass sich durch die Sozialisierung des Internets auch das Konsumverhalten ändert. Da täuscht keine noch so sorgfältig gestaltete Unternehmens-Website drüber hinweg: Die User vertrauen der Meinung von anderen Usern mehr als unkommentierten Aussagen der Unternehmen. Oder anders: Wenn den Usern die Möglichkeit der Teilnahme geboten wird, ist man für die nahe Zukunft gerüstet. Wohin die weitere Zukunft – fokussiert auf den Finanzbereich – führen könnte, wird in den nachfolgenden drei Thesen aufgezeigt.

1. Die persönliche Börsennews-Show

Das höchste der Börseninformationswebseiten-Gefühle derzeit ist die Aggregation von Börsennews und -kursen mit Videos zu Börsenthemen, Podcasts und mehr oder weniger handlichen Diskussions- und Kommentarfunktionen für die Leserinnen und Leser. Aber: Nicht einmal die führenden Websites in den USA sind intuitiv schnell nachvollziehbar. Es braucht einige Übung im Umgang mit den personalisierbaren Tools und dem Finden der Inhalte. Kurz: Die aktuell führenden Sites sind reich beladen, werden nur fragmentarisch genutzt und schöpfen das User-Potenzial nicht aus.

Im Zuge der semantischen Entwicklungen treten Suchmaschinen auf den Plan, die im Hintergrund nicht bloss nach Übereinstimmungen von Suchwörtern mit indexierten Webseiten-Inhalten fahnden, sondern gleichzeitig die Bedeutung der gestellten Suchanfragen analysieren. Dies mit dem Ziel, dass im Kontext passende, multimediale Inhalte aus dem Internet angezeigt werden, auch wenn die erwähnten Suchbegriffe darin nicht vorkommen. Dazu wird ein wenig künstliche Intelligenz beigemischt, indem durch die permanente Analyse der Suchanfragen und die Reaktion auf die Suchtreffer (Lesezeit, Klick von weiteren Links, etc.) das Interessenprofil der einzelnen User immer klarer wird. Entsprechend werden die Suchresultate immer besser auf die Persönlichkeiten abgestimmt. In letzter Konsequenz sammeln Suchroboter selbständig passende Inhalte, gewichten sie nach Aktualität und Bedeutung, stellen sie zu einer Newsshow zusammen und lassen sie von virtuellen Moderatoren, die nach eigenem Gusto gestaltet werden können, zur individuell gewünschten Tageszeit vortragen. Aus den heutigen Börseninformationsseiten werden Zugangsportale zur Steuerung persönlicher Börsennews-Shows.

2. Rundum-Wohlfühlpaket für virtuell Geübte

Second Life“ ist bei vielen Webverantwortlichen ein Reizwort. Einerseits testen Unternehmen wie Deutsche Bank (Q110), IBM, Daimler Chrysler oder Axel Springer die Möglichkeiten eingehend aus, andererseits schaden sexuelle oder rassistische Pöbeleien innerhalb der dreidimensionalen, virtuellen Welt der Reputation. Es kann durchaus sein, dass „Second Life“ wieder von den Bildschirmen verschwinden wird. Es steht aber kaum zur Debatte, dass neue virtuelle Parallelwelten entstehen werden. Die kommenden Bankkunden bewegen sich nämlich so gerne wie engagiert in den Spielwelten. Sie investieren viel Geduld und manchmal auch Geld in die Gestaltung ihrer Spielfiguren, die sogenannten Avatare. Die Identifikation mit ihnen ist so gross, dass die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt perforiert werden. Es braucht nicht viel Phantasie, die Folge dieser Entwicklung zu abstrahieren. Wird ein heute Jugendlicher in einigen Jahren finanziell selbständig und will ein reales Konto eröffnen, wird er die ihm vertraute Welt mit Interaktionsmöglichkeiten dem realen Gang in eine Bankfiliale vorziehen. Wer diesen Gedanken beim Lesen sofort negiert, sollte nicht vergessen, dass die virtuelle, dreidimensionale Bank der Zukunft Begegnungszonen für Kunden und Interessierte, Diskussionsebenen mit Bankangestellten und Besuchsmöglichkeiten von Trading-Räumen oder Hypothekenabteilungen beinhalten wird. Ein Rundum-Wohlfühlpaket für virtuell Geübte. Kommt dazu, dass die Speicherung der Daten und Interessen eine Komplett-Betreuung ermöglicht. Die grössten Anforderungen sind im regulatorischen Bereich anzusiedeln. Dass die Generation an potenziellen Nutzern solch virtueller Bankwelten heranwächst, steht ausser Zweifel.

3. Die semantische Research-Automation

Es ist bekannt, dass einige Finanzunternehmen die aktuelle Entwicklung forsch adaptieren. So setzt zum Beispiel die deutsche Bank Dresdner Kleinwort seit einiger Zeit – und mit Erfolg – schon Wikis und Weblogs ein. Andere Unternehmen können dem „Web 2.0-Hype“ nichts abgewinnen. Nun, das wird sich ändern. Insbesondere der Research-Bereich wird schnell profitieren. Im Zusammenhang mit den vorgängig erwähnten, semantischen Suchtechnologien werden sich Arbeitsabläufe stark anpassen.

Der Blick in die nahe Zukunft: Schreibt ein Analyst einen Report über eine Branche oder ein Unternehmen, erkennt die semantische Suchmaschine im Hintergrund die Bedeutung der Aktivität und liefert laufend zum Kontext passende Informationen. Dabei handelt es sich um Dokumente aus dem eigenen Unternehmen, um Kolleginnen und Kollegen mit passender Expertise und Informationen aus dem Internet. Eine Reizüberflutung wird nicht stattfinden, da die Anwender die virtuellen Helfer tunen können. Mittels einfachen Klickbewegungen werden angezeigte Treffer markiert, von unnötig bis sehr wertvoll. Das System merkt sich die Parametrisierung und wendet die Erkenntnisse in Zukunft an. Die Kollaboration von Mensch und Maschine erreicht hocheffiziente Sphären. Indirekt profitiert das Finanzunternehmen, da die Informationen und die draus resultierenden Aktionen der Angestellten kodifiziert und für die nachkommenden Angestellten verfügbar bleiben. Der in der Bankenwelt berühmte Braindrain reduziert sich massiv.

Zusatztext:
Semantische Suche

Internet-Erfinder Tim Berners-Lee forscht am künftigen Semantic Web. Auch die führenden Enterprise Search-Anbieter sind am Ball. John M. Lervik, CEO der norwegischen Fast Search & Transfer, hält auf Anfrage fest: "Enterprise search is not a commodity. It is mission-critical." Entsprechend wichtig ist Weiterentwicklung intelligenter Suchtechnologien. Derzeit funktionieren die meisten Suchmaschinen „relativ simpel“. Wird nach einem Stichwort gesucht und ist dieses von den Suchmaschinenrobotern indexiert worden, erscheint das entsprechende Dokument als Treffer; auch wenn das Stichwort bloss als Randbemerkung erwähnt ist. Laut Lervik ist das semantische Bestreben, dass die inhaltlichen Konzepte, die Bedeutung, von Suchanfragen und Web-Inhalten formal verstanden werden. Der erwünschte Effekt lässt sich vereinfacht wie folgt ausdrücken: Eine „normale“ Suchmaschine interpretiert eine vierstellige Zahl unabhängig vom Kontext als vierstellige Zahl. Künftig würde die Suchmaschine unterscheiden, ob die vierstellige Zahl zum Beispiel im Kontext mit einer Adresse, einem Geburtsjahr oder einer Artikelnummer gesucht wurde. Entsprechend exakt würde die Resultatausgabe ausfallen.

Verfasst von Hans Fischer um 15:46 | Kommentare (2)

22.10.2007

Aktientipp-Spam mit Elvis-Melodie

Über Börsen-Spam haben wir geschrieben. Die Zeit macht im Artikel "Der tönende Spam" nun auf die nächste Entwicklungsstufe aufmerksam und schreibt unter anderem:

"(...) Seit Kurzem werden E-Mail-Server weltweit mit solcher Werbung für Aktien überschwemmt. Die Aktion ist offenbar sorgfältig geplant. So wurden gleich mehrere verschiedene MP3-Dateien angefertigt, die mal als Song von Elvis Presley, mal als Lied von Carrie Underwood getarnt werden."

Verfasst von Hans Fischer um 15:48

19.10.2007

Heute vor 20 Jahren crashte die Börse

Heute vor 20 Jahren war Montag. Er ging als Schwarzer Montag in die Finanzgeschichte ein. Beim ersten Börsencrash nach dem Zweiten Weltkrieg verlor der Dow Jones Industrial innert Tagesfrist 22,6%.

Black_Monday_Dow_Jones.png
(Bildquelle: Wikipedia - Schwarzer Montag)

Wussten Sie, welches der erste offizielle Börsencrash in der Geschichte war? Laut Wikipedia fand dieser vor 370 Jahren statt:

"(...) Am 7. Februar 1637 kommt es zum ersten überlieferten Zusammenbruch einer Börse: Nachdem viele holländische Anleger anlässlich der großen Tulpenmanie in Erwartung weiterer Preissteigerungen zu extrem hohen Preisen Tulpenzwiebeln (bzw. entsprechende Optionsscheine) gekauft haben. Bei der jährlichen Versteigerung in Alkmaar bleiben schließlich die Käufer aus und die Preise fallen um 95 Prozent."

Verfasst von Hans Fischer um 15:25 | Kommentare (1)

17.10.2007

Banken in der virtuellen Welt

"die bank - Zeitschrift für Bankpolitik und Praxis" schreibt im Thema des Monats ("Second Life: Banken in der virtuellen Welt"):

"(...) Immer mehr Unternehmen eröffnen virtuelle Unternehmens-Filialen in Second Life, um dort für sich und ihre Produkte zu werben - auch Finanzdienstleister. Rund ein Dutzend Institute sind derzeit im "Zweiten Leben" mit Bankschaltern und virtuellen Repräsentanzen vertreten. Kunden können von der virtuellen Welt aus ihre realen Finanz-Portfolios managen."
Der Artikel erläutert Grundlegendes und Erfahrungen der Finanzunternehmen in der virtuellen Parallelwelt.

Bisherige Beiträge zum Thema Finanzunternehmen 2.0:

Verfasst von Hans Fischer um 10:31 | Kommentare (1)

16.10.2007

Mehr User wollen Mobile Banking

Internet World Business schreibt im Artikel "Studie: Studie: Mehr User wollen Mobile Banking":

"(...) Demzufolge seien 61 Prozent der europäischen Befragten an entsprechenden Dienstleistungen ihrer Bank interessiert; im asiatisch-pazifischen Raum und in Amerika liegt das Interesse bei 40 beziehungsweise 37 Prozent."
Die Studie stellt aber auch fest, dass Mobile Banking noch in den Kinderschuhen stecke.

Verfasst von Hans Fischer um 17:16 | Kommentare (2)

21.09.2007

"Die Finanzbranche entdeckt das Web 2.0"

... schreibt YEALD - die interaktive Finanzzeitung und verweist im Artikel auf drei Finanzwebsites mit Web 2.0-Charakter. Es sind dies:

Weitere Roloblog-Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 10:04

29.08.2007

Dossier zur Finanzkrise

Die neueste Finanzkrise (hier die Vorgänger) ist omnipräsent. Wer nicht beruflich involviert ist, fragt sich über die Hintergründe, den aktuellen Stand und die möglichen Auswirkungen. wiwo.de hat ein Finanzkrisen-Spezial mit Artikeln, Blogs und Videos aufgeschaltet. Darin finden sich u.a. Artikel wie "Was die Lawine noch alles mitreisst" oder "Finanzkrise bereitet Volkswirten wenig Sorgen".

Verfasst von Hans Fischer um 09:30

22.08.2007

Rolotec realisiert die neue SWX-Börsentafel

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(Bildquelle: SWX Swiss Exchange)

Die SWX Swiss Exchange informiert heute in einer Medienmitteilung über die neue - über 5 Meter lange - elektronische Börsentafel am Sitz in Zürich:

"Die SWX Swiss Exchange hat Mitte August 2007 eine neue elektronische Börsentafel in Betrieb genommen. Diese präsentiert sich in aufgefrischtem Layout und verfügt über neue Funktionen.

Die elektronische Börsentafel im SWX-Gebäude an der Selnaustrasse in Zürich zeigt standardmässig die Werte von SPI, SMI und SLI beziehungsweise von Indizes verschiedener Börsen auf der ganzen Welt an. Zusätzliche Finanzinformationen wie News, Charts etc. sind ebenfalls ersichtlich und werden neu vom führenden Schweizer Finanzinformationsanbieter Telekurs Financial geliefert.

Da die elektronische Börsentafel von den Medien häufig als Bildsujet verwendet wird, stehen auf www.swx.com (unter «Informationen») aktuelle Fotos zum Download zur Verfügung.

Die Bieler Rolotec AG, eine Gesellschaft der Telekurs Group, zeichnete als Generalunternehmerin verantwortlich und war unter anderem auch zuständig für die Software-Programmierung und die Projektleitung. Lieferantin der elektronischen Börsentafel ist die Firma Kilchenmann AG, Kehrsatz.

Die SWX dankt allen Beteiligten für die erfolgreiche Installation."

Einige technische Angaben zur neuen Börsentafel: Das Prunkstück ist 5,12 mal 2,88 Meter gross, 1589 Kilogramm schwer, bietet eine Darstellungsqualität von 4,4 Milliarden Farben und besteht unter anderem aus 373'248 Leuchtdioden (LED).

Verfasst von Hans Fischer um 13:52

21.08.2007

Social Networking mit privaten Börsendaten?

be24.at schreibt über "Sharewise – neue web 2.0 Finanzcommunity":

"(...) Hier können sie nachträglich überprüfen, welche „Kollegen“ mit Ihren Investment-Prognosen für deutsche Aktien richtig gelegen sind. Haben sich also die Kaufempfehlungen gerechnet oder waren diese ein Flop?"
Da nimmt Web 2.0, respektive der Social Networking-Gedanke, neue Dimensionen an.

Die renommierte BusinessWeek hat dazu im Artikel "Social Networking Hits Investing" geschrieben:

"(...) Incorporating social media, or social networking, features such as message boards, blogs, live chat rooms, and podcasts works to the mutual advantage of both brokerages and their customers (...). Customers want guarantees that they're getting credible information from trustworthy sources, and brokerages realize their business will suffer if they can't ensure the legitimacy of the information and users on their Web sites."
Ein hartes Stück Arbeit, wenn Identität und Seriosität von Usern und deren Aussagen gewährleistet werden müssen. Fakt sei aber auch, dass networkende Trader höhere Umsätze und die kollektive Intelligenz durchaus auch Volltreffer generieren würde.

Schweizer Nachahmer werden nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Verfasst von Hans Fischer um 16:46 | Kommentare (1)

17.08.2007

Die schwersten Finanzkrisen

"Die schwersten Finanzkrisen der vergangenen 20 Jahre", titelt Financial Times Deutschland und führt auf:

Die aktuelle Krise wird (noch nicht) in der historischen Liste platziert.

Verfasst von Hans Fischer um 13:52

MiFID versumpft ohne Data Cleansing

CIO schreibt im Artikel "Finanzdienstleister: Ohne Data Cleansing ist MiFID nicht zu stemmen":

"(...) Es wird ein heißer Herbst: Im Oktober und November treten das Regulation National Market System (Reg NMS) und die Markets in Financial Instruments Directive (MiFID) in Kraft. Für Finanzdienstleister heißt das: Noch mehr Daten, noch mehr Genauigkeit und Transparenz bei deren Verarbeitung. Die Analysten von Datamonitor raten daher dringend zu Data-Cleansing-Lösungen und Algorithmic Trading-Modellen."
Rolotec hat Erfahrung mit Finanzdaten und mit dem Einsatz von Data Cleansing-Lösungen (Eliminierung von Duplikaten, Inkonsistenzen, alten Daten, etc.). Auf Anfrage informieren wir gerne über die Möglichkeiten.

Verfasst von Hans Fischer um 10:15

15.08.2007

Aus "Quotematch" wird "Scoach"

SWX Group und die Deutsche Börse haben ihr Joint Venture für strukturierte Produkte "Scoach" getauft. Bisher firmierte die Plattform unter "Quotematch". Financial Times Deutschländ mäkelt im Artikel "Scoach": Börsenhandel zwischen Pfadfindern und Beratern" über die Namensgebung:

"(...) "Ich höre da zunächst ein Mittelding zwischen Scout und Coach heraus, verbinde das mit einer Pfandfinder-Funktion: ein Coach für Scouts", sagt Bernd Samland, Geschäftsführer der auf Namensfindung spezialisierten Firma Endmark. (...) "Für mich klingt das entweder wie ein Start-up-Unternehmen der New Economy oder ein Internet-Tool", sagt Samland."
Nun, das klingt etwas spitzfindig. Ein ganz klein wenig unglücklich scheint aber die Slang Bedeutung von "Scoach" zu sein.

Verfasst von Hans Fischer um 14:24

06.07.2007

Kostenlose Quelle des Finanzwissens

Das berühmteste Wiki, die Online Enzyklopädie Wikipedia, kennen die meisten. Da viele unserer Leserinnen und Leser mit der Finanzwelt assoziiert sind, dürfte sie vielleicht das vom Institut für schweizerisches Bankwesen der Uni Zürich betriebene FinanceWiki interessieren. Eine Riesenfülle an Artikeln, Erklärungen und weiterführenden Links steht kostenlos zur Verfügung.

Wie geschrieben, hat Rolotec ebenfalls an einem Spezial-Wiki mitgearbeitet - dem Wissensmanagement Wiki.

Verfasst von Hans Fischer um 09:59

27.04.2007

Rolotec unterstützt ETF-Berechnung in den USA

Rolotec baut die Kompetenz im Bereich Berechnung der indikativen Net Asset Values (s. Fachartikel "Bestandesaufnahme im Viertelminutentakt") von Exchange Traded Funds weiter aus. Telekurs Financial schreibt diesbezüglich heute in einer Pressemitteilung:

Basierend auf der Software des Schweizer Softwareunternehmens Rolotec AG (im Mehrheitsbesitz der Telekurs Holding) zeichnet Telekurs Financial neu für die Intraday-Berechnung der indikativen Nettoinventarwerte („iNAV“) in den USA verantwortlich. Konkret handelt es sich um neun an der American Stock Exchange („Amex”) gehandelte ETFs, die auf globalen Märkten und Emerging Markets-Indizes referenzieren. Für diese vor kurzem aufgelegten Fonds berechnet Telekurs Financial laufend die indikativen NAVs und übermittelt diese an die relevanten Börsen.

Telekurs Financial wurde von einem führenden US-Emittenten von ETFs auf Grund der Flexibilität, Tiefe und Breite des Market Data Feed („MDF“) ausgewählt. Hauptvorteil der Lösung: Die bewährte Berechnungsmethode von Telekurs Financial kombiniert mit der breiten Abdeckung und der schnellen Datenlieferung ermöglicht eine rasche und stetige Publikation von Fonds-Preisen und Bewertungen.

Die tangierten Exchange Trades Funds engagieren sich in zahlreichen Emerging Markets und etablierten Märkten weltweit und umfassen u.a. die Schlüsselregionen:

- Asien/Pazifik
- Europa
- Lateinamerika
- Naher und Mittlerer Osten
- Afrika

In den USA bietet die American Stock Exchange den Emittenten die Berechnung für inländische Fonds an. Für die Berechnung internationaler Fondsanteile hingegen war die Lösung aufgrund der inhaltlichen Beschränkungen oder technologischer Probleme begrenzt. „Mit dem vollständigen, internationalen ETF-Berechnungsservice, den Telekurs in den USA anbietet, verfügen die Marktteilnehmer nun über eine neue Alternative für die indikative Intraday-Wertberechnung ihrer internationalen Fonds”, erläutert Scott Ebner, Senior Vice President von ETF Marketplace an der American Stock Exchange. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Telekurs, einem etablierten internationalen Anbieter, der seine Dienstleistungen im so interessanten wie schnell wachsenden US-amerikanischen ETF-Markt erweitert.“

Telekurs verfügt über die idealen Voraussetzungen, um die Bedürfnisse des US-Marktes nach einem internationalen ETF-Berechnungsservice abzudecken. „Durch unsere einzigartige Kombination aus umfassenden internationalen Inhalt in Echtzeit und der Technologie für die Fondsberechnung zählen wir zu den wenigen Unternehmen weltweit, die diesen Service anbieten können. Da wir bereits iNAV-Berechnungen für die weltweit wichtigsten Börsen mit ETFs anbieten, können wir neue Fonds sehr schnell und erfolgreich auf den Markt bringen", kommentiert Eugen Niesper, CEO von Telekurs Financial. „Wir freuen uns sehr, unseren bewährten Geschäftsbereich der ETF-Berechnung durch den US-Service zu erweitern.“

Jörg Buser, CEO von Rolotec, fügt hinzu: „Seit mehr als fünf Jahren unterstützen wir die ETFs der UBS und liefern derzeit alle 15 Sekunden Berechnungen des indikativen Nettoinventarwerts an die US-amerikanischen und europäischen Börsen, an denen die meisten der heute emittierten ETFs gehandelt werden. Auf diesem Markt ist derzeit ein aufregendes Wachstum zu verzeichnen. Wir freuen uns, durch die Bereitstellung umfassender Berechnungs- und Verwaltungsdienstleistungen für die Kunden sowie durch die vollständige Unterstützung der betreffenden Börsen daran teilhaben zu können.“

Verfasst von Hans Fischer um 09:36

11.04.2007

Jahresverdienst: 2 Milliarden Dollar

Die Diskussionen um die Gehälter und Incentivierung der in der Schweiz ansässigen CEOs relativieren sich, wenn die Einkommen der Top-Börsenhändler ins Spiel gebracht werden. Laut Welt-Artikel "Weltbester Händler verdient zwei Milliarden Dollar" sind "normale" Manager nämlich arme Schlucker. Alles ist relativ, wissen wir ja. Ein Auszug:

"(...) Der bestverdienende Börsenhändler der Welt heißt John Arnold: Der US-Amerikaner kam 2006 auf ein Jahreseinkommen von zwei Milliarden Dollar - weil sein Konkurrent einen gewaltigen Verlust erlitt."

Verfasst von Hans Fischer um 16:49

14.03.2007

Das Börsenspiel der Schweizer Universitäten

Rolotec ist Co-Sponsor der diesjährigen "Portfolio Management Simulation PMS". Das Börsenspiel startet am 26. März und endet am 18. Mai 2007. Während dieser Zeit gilt es die Rolle eines Vermögensverwalters zu spielen und ein virtuelles Startkapital von CHF 1'000'000.- möglichst zu vermehren.

Zu den Preisen schreibt der organisierende Verein BSU - Das Börsenspiel der Schweizer Universitäten:

Während der PMS 2007 sind Preise im Gesamtwert von über CHF 50'000.- zu gewinnen wie beispielsweise Praktika bei PwC und Rolotec, Bankkonti mit CHF 1'000.- Startguthaben, Sprachreisen und viele mehr. Jeder Teilnehmer erhält während der Spieldauer zwei Zeitschriften nach Wahl (Agefi, Market.ch, Finanz und Wirtschaft, Bilanz).
Also dann, viel Spass, erfolgreiche Trades, Glück und vielleicht bis bald auf ein Praktikum in Biel.

Verfasst von Hans Fischer um 10:41 | Kommentare (1)

21.12.2006

Börsen-Spam

Wer kennt sie nicht, die unaufgefordert zugestellten E-Mails mit den heissen Aktien-Tipps. Financial Times Deutschland schreibt im Artikel "Das Geschäft mit dem Börsen-Spam":

Börsen-Spam funktioniert - zu diesem Schluss kommt eine wissenschaftliche Studie von Laura Frieder und Jonathan Zittrain, die 75.000 einschlägige Emails unter die Lupe nahmen. Im Durchschnitt verloren Anleger, die eine Aktie am Höhepunkt der Spam-Mails kauften und zwei Tage danach verkauften, 5,5 Prozent ihres Investments. Im Gegensatz dazu verdiente der Spammer durchschnittlich 5,79 Prozent.
Und:
Er schätzt, dass es sich für den Spammer bereits lohnt, wenn weniger als 0,01 Prozent der Empfänger reagieren.

Verfasst von Hans Fischer um 14:11 | TrackBack

19.12.2006

Börsen-Prognosen auf Jahresend-Basis

Gegen Ende Jahres werden unzählige Börsen-Prognosen veröffentlicht. Ziemlich speziell ist der Beitrag "Besser, als zu raten" von Die Zeit. Keine konkreten Tipps, vielmehr der Fokus auf den Jahresschluss und die damit zusammenhängenden Neujahrs-Szenarien. Das Fazit:

(...) Prognosen sind zwar mit Fehlern behaftet. Doch zumindest kann man sich Ende Dezember darüber freuen, dass die Kursverläufe im letzten Monat des Jahres erstaunlich gute Indikationen für den Januar sind. Ende Dezember heißt es also nachsehen, wie sich die Börse entwickelt hat. Zumindest in zwei von drei Fällen erhält man eine Indikation für die zu erwartende Marktbewegung - und das ist immerhin besser, als zu raten.
Die konkreten Szenarien werden im Zeit-Artikel beschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 17:34 | TrackBack

01.12.2006

Rendite: Computer versus Hedgefonds-Manager

Es lebe das Handwerk, kein Zweifel. Der Welt-Artikel "Computer stechen Finanzexperten aus" ist aber zumindest sehr interessant und könnte - in welcher Form und Ausprägung auch immer - durchaus etwas Zukunftsträchtiges an sich haben. Der Kern:

Investoren, die aus ihren Hedgefonds-Investments mehr Rendite herausholen wollen, sollten den Fondsmanager feuern und stattdessen auf billige "Replikanten" setzen. Das ist das Ergebnis der jüngsten Forschungsarbeit von Harry Kat, Professor für Risikomanagement an der Cass Business School. Kats nicht ganz uneigennütziger Rat lautet: Mit Hilfe eines von ihm entwickelten Computerprogramms können sich Großinvestoren, die mindestens 20 Mio. Euro übrig haben, ab sofort ihren eigenen "synthetischen" Hedgefonds basteln. Weil dabei die exorbitanten Kosten für die Fondsmanager wegfallen, dürfen sich Investoren über Durchschnittsrenditen von zehn Prozent freuen, verspricht Kat.

Verfasst von Hans Fischer um 09:00 | TrackBack

30.10.2006

UBS erweitert ETF-Angebot

Die UBS hat heute die Produktepalette der Exchange Traded Funds erweitert. Neu ist der USB-ETF DJ Japan Titans 100 an der SWX kotiert.

Anbei die Valorennummer (1272995), der ISIN-Code (LU0136240974), die WKN (DE000794361) und das Bloomberg-Symbol (FDJ100).
Rolotec ist für die Berechnung des indikativen Net Asset Value (s. Fachartikel "Bestandesaufnahme im Viertelminutentakt") und für das Back-Office zuständig.

Verfasst von Hans Fischer um 14:00 | TrackBack

25.10.2006

Alex versus Euwax

Mit dem Gemeinschaftsunternehmen Alex nehmen die SWX und die Deutsche Börse AG den Kampf auf gegen die Euwax. Wem das zu viele Abkürzungen waren, liest am besten den Artikel "Neuer Derivate-Markt startet Anfang 2007" aus der heutigen NZZ oder die einleitende Erklärung auf der Alex-Site:

Alex vereint den größten mit dem ältesten Markt für strukturierte Produkte in Europa. Durch diesen Zusammenschluss entsteht die größte und auch die erfahrenste Börse für strukturierte Produkte in Europa. Die Muttergesellschaften SWX Group und Deutsche Börse AG haben in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie gemeinsam Erfolgsgeschichte schreiben können (weltgrößte Terminbörse Eurex, europäische Indexbenchmark STOXX). Sie stehen für technologische, funktionale und regulatorische Kompetenz, für Innovationsfähigkeit, für Flexibilität sowie für hohe Qualität und Solidität.

Verfasst von Hans Fischer um 08:52 | TrackBack

05.10.2006

Auch SMI auf Allzeithoch

Was dem Dow Jones Industrial Average Index am 3. Oktober gelungen ist ("Dow Jones bricht Allzeit-Rekord"), schaffte der SMI heute morgen. SF Tagesschau schreibt unter "Schweizer Börse auf Allzeithoch":

Der Schweizer Standardwerteindex SMI hat zum Handelsbeginn bei 8504,81 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht.
Händler verwiesen auf die guten Vorgaben der Wallstreet und aus Fernost in Zusammenhang mit weiter gesunkenen Zinsängsten in den USA. Zudem seien viele Anleger in Aktien unterinvestiert und insbesondere Hedge Funds müssten leer verkaufte Positionen zurückdecken.

Verfasst von Hans Fischer um 10:28 | TrackBack

04.10.2006

Dow Jones bricht Allzeit-Rekord

Als langjähriger Anbieter von Börseninformationssystemen müssen wir den gestrigen Intraday-Rekordstand des Dow Jones (Industrial Average) bei 11'754,50 Punkten einfach erwähnen.

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(Bildquelle: Telekurs iD)

Financial Times Deutschland schreibt unter "Dow Jones bricht Rekord" zu den Zukunftsaussichten u.a.:

Die Rally auf den US-Märkten zeigt jetzt, dass die Investoren die Gefahren als beherrschbar einschätzen. "Eine sanfte Landung scheint wahrscheinlich", sagte David Wyss, Chefvolkswirt bei Standard & Poor's. Die Wirtschaft werde 2007 wohl nicht so schnell wachsen wie in diesem Jahr, sagte Dean Maki, US-Chefvolkswirt von Barclays Capital. Doch er rechne lediglich mit einer vorübergehenden und leichten Schwächephase der Konjunktur.
Weitere Artikel zum Rekord: Dow Jones closes at record high (BBC News), "Success, with an asterisk" (MarketWatch) oder eine Kollektion von deutschsprachigen Artikeln bei Google News.

Verfasst von Hans Fischer um 10:18 | TrackBack

25.08.2006

Neuer Telekurs iD Release

Heute wurde der Telekurs iD java Release 2006-1 live geschaltet, den Rolotec für Telekurs Financial Information Ltd. entwickelt hat. Die wichtigsten Änderungen finden Sie im Newsletter (PDF, 656 KB) beschrieben und illustriert.

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Verfasst von Hans Fischer um 13:56 | TrackBack

09.08.2006

"Profianleger kaufen mehr ETFs"

So titelt Financial Times Deutschland ein interessantes Dossier zum Thema Exchange Traded Funds. Rolotec ist im Bereich der ETF ebenfalls tätig. Wir haben das Berechnungstool für den indikativen NAV für die UBS Exchange Traded Funds entwickelt.

Was das Tool kann und wie es allenfalls in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden könnte, erfahren Sie im Fachartikel "Bestandesaufnahme im Viertelminutentakt".

Verfasst von Hans Fischer um 09:26 | TrackBack

10.07.2006

Spitzen-Tool für unabhängige Vermögensverwalter

Telekurs Financial macht auf seinem Blog unter "Telekurs iD for Independent Asset Managers" auf ein neues Dienstleistungs-Bundle der durch Rolotec entwickelten High-End-Applikation für Finanzprofis aufmerksam. Interessierte finden in dieser Broschüre weiterführende Informationen.

Verfasst von Hans Fischer um 10:20 | TrackBack

03.07.2006

Telekurs Financial Kundennews

Telekurs Financial hat die neueste Ausgabe des dreisprachigen Kundenmagazines realtime lanciert. Realtime können Sie kostenlos herunterladen (PDF, 1 MB).

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Verfasst von Hans Fischer um 13:40 | TrackBack

16.06.2006

Behavioral Finance - oder wie man sich (nicht) selber täuscht

Sie werfen neun Mal eine Münze und immer erscheint Kopf. Wie wahrscheinlich ist, dass der nächste Wurf Zahl anzeigt? Bei den allermeisten Menschen schwirren jetzt Wahrscheinlichkeitszahlen durch die Köpfe. Die richtige Antwort lautet 50 Prozent. Egal ob Sie das erste Mal eine Münze werfen oder schon 99 Mal in Serie. Die Wahrscheinlichkeit Kopf oder Zahl zu erhalten, ist und bleibt 1:1.

Vom Monte-Carlo-Effekt und anderen ähnlichen Aspekten lassen sich auch Börsianer immer wieder zu Aktionen verleiten, die keinen Ehrenplatz in der Performance-Historie erhalten - und vor allem widerspricht solcherlei Gebaren den modernen Finanzmarktkonzepten, die davon ausgehen, dass sich die Kapitalmarktteillnehmer jederzeit rational verhalten. Mit der Anwendung der Psychologie auf das Finanzverhalten [Shefrin, Hersh: Börsenerfolg mit Behavioral Finance. Stuttgart 2000, Seite 3] beschäftigt sich "Behavioral Finance".

In nächster Zeit beschreiben wir im Blog verschiedene Aspekte von Behavioral Finance. Zudem können wir unseren Finanzinformations-Kunden demnächst ein Informations-Tool zur Verfügung stellen, das auf Erkentnissen von Behavioral Finance basiert.

Passend zum Thema der Artikel "Die sieben Todsünden bei Anlageentscheidungen" aus der FAZ.

Verfasst von Hans Fischer um 16:35 | TrackBack

06.06.2006

Telekurs iD Mobile in UK

Telekurs iD Mobile, von Rolotec im Auftrag von Telekurs Financial entwickelt, macht laut dem TKF-Weblog Karriere in Grossbritannien.

Verfasst von Hans Fischer um 09:30 | TrackBack

11.05.2006

trade-net.ch mit Screener-Analysen

Im Auftrag der Berner Kantonalbank BEKB haben wir die Rating- und Analyse-Informationen von theScreener.com in die Site von trade-net.ch integriert. Die Gesamtratings in Form von Sternen finden Sie direkt in den Kurslisten. Auf Einzelunternehmen und -aktien bezogene Detailanalysen erhalten registrierte User kostenlos.

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(Ausschnitt aus der SMI-Kursliste von trade-net.ch mit den Gesamt-Ratings von theScreener.com)

Verfasst von Hans Fischer um 13:36 | TrackBack

25.04.2006

Service-Information: Marktdaten-Änderungen

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ein Auszug:

Einführung der Markttiefe Swiss Stock Exchange (BC 4, 349, 351, 252, 504)
Swiss Stock Exchange führt voraussichtlich am 22. Mai 2006 die Markttiefe ( 2. bis 10. best Bid- und Ask-Kurse) ein.

Börseninformations-Kunden, welche sich für die Integration dieser Daten in das Angebot ihrer Sites interessieren, beraten wir sehr gerne. Bitte melden Sie sich.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 16:29 | TrackBack

07.04.2006

Goldene Zeiten

"Gold price passes $600 an ounce", schreibt BBC. Wer nicht in den Genuss von professionellen Börseninformationssystemen wie Telekurs iD kommt, steht in Sachen Goldpreis-Entwicklung, -Prognosen und -Analysen aber nicht allzu arg im Abseits. Die Site Kitco bietet fokussierte Information.

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(Goldpreis Jahreschart: Quelle: Kitco)

Verfasst von Hans Fischer um 08:56 | TrackBack

29.03.2006

Kundenmagazin von Telekurs Financial

Im Weblog von Telekurs Financial wird auf die die neueste Ausgabe des dreisprachigen Kundenmagazins realtime aufmerksam gemacht. Die digitale Version kann auch hier heruntergeladen werden (PDF, 1.25 MB).

Verfasst von Hans Fischer um 15:52 | TrackBack

21.03.2006

Google mit eigener Börsen-Site

Sites mit Finanz- und Börseninformationen gehören zu den best besuchten im Web. Das wissen unsere Kunden aus der Finanzbranche, für die wir seit vielen Jahren entsprechende Börseninformations-Lösungen entwickeln und betreiben. Während Finanzdienstleister in aller Welt vorab lokal begrenzte Märkte bedienen, hegen unter anderem die Suchmaschinenbetreiber Yahoo! mit Yahoo! Finance und Microsoft mit MSN Money globale Ansprüche. Nun ist Google mit Google Finance (noch als Beta-Version) ins Giganten-Rennen eingestiegen.

Im Suchfenster am oberen Seitenrand der Startpage können Börsenkürzel oder Firmennamen eingegeben werden, und es erscheinen entsprechende Übersichtsseiten mit aggregierter Information. Attraktiv ist der Dienst insbesondere für den US-Markt und für Informationen über die grösseren europäischen und asiatischen Titel (Basis-Information gibt es aber auch zu kleinkapitalisierten Werten). Forbes hat unter "Google Rolls Out Finance Site" über die Lancierung geschrieben. Ein Auszug:

Unlike other financial Web sites, Google will not produce any of its own information, instead relying on providers like Reuters, Hoovers and Morningstar to produce their data and charts. Google will also use its own Web crawling software to integrate data, such as news, photos, blog posts and corporate Web sites.

FAZ.NET erwähnt im Artikel "Google steigt ins Finanzgeschäft ein", dass die Site dank Ajax schnellere Übertragungszeiten erlaube.

Verfasst von Hans Fischer um 09:05 | TrackBack

14.03.2006

Service-Information: Marktdaten-Änderungen

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf folgende Änderungen aufmerksam, die ab sofort gültig sind:

Änderungen / Ergänzung Namensbezeichnung von Börsen / Contributoren / Nachrichten

Name bisher: BC 65 / NYS / New York Stock Exchange (NYSE)
Name neu: BC 65 / NYX / NYSE Group Inc. (NYSE)

Name bisher: BC 68 / BON / New York Stock Exchange, Bonds
Name neu: BC 68 / NYD / NYSE Group Inc. (NYSE Bonds)

Name bisher: BC 69 / PAC / Pacific Stock Exchange Arch. SE
Name neu: BC 69 / NAR / NYSE Group Inc. (NYSE Arca)

Verfasst von Hans Fischer um 10:29 | TrackBack

06.03.2006

BlackBerry: Freie Fahrt voraus

Die Einigung der BlackBerry-Herstellerin RIM im Patentstreit mit NTP sorgte für eine Nachrichtenflut, für Missstimmung bei Mitbewerber Palm und sicherlich auch für Genugtuung bei den Usern der mobilen Börseninformations-Applikation Telekurs iD mobile, die vorerst für BlackBerry-Geräte verfügbar ist. Wie im Fachartikel "Gratwanderung: Informations-High/Sicherheits-Low" beschrieben, entwickeln wir die beliebte Applikation für andere Endgeräte. Ein Ausschnitt aus besagtem Artikel des Netzguide IT in Finance 2006:

Die Architektur von Telekurs iD erlaubt es, das Börsengeschehen ähnlich einer Profilösung am Computer-Bildschirm auf dem Mobilgerät anzuzeigen. Dank ausgeklügelter XMLTechnik können etwa die aktuellen Börsenkurse mit den Veränderungswerten laufend angezeigt werden. Das mobile Endgerät wird zum Streaming-Empfänger. Dazu kommen Nachrichten der Newslieferanten Dow Jones Newswires und AWP, Charts, individuelle Listenverwaltung sowie Gesellschaftsdaten wie Aktiensplitts oder Dividendenauszahlungen. «Telekurs iD mobile», das derzeit nur im Package mit der Desktopplösung «Telekurs iD Intelligent Display» angeboten wird, läuft auf dem BlackBerry-Geräte der kanadischen RIM (Research in Motion). Geplant ist zudem die Einführung der Lösung auf andere Endgeräten wie etwa den Treo 650 von Palm.

Verfasst von Hans Fischer um 11:39 | TrackBack

01.03.2006

Rekord-Raiffeisen mit neuem Auftritt

Die Raiffeisen-Gruppe konnte heute einen Rekordabschluss vermelden:

St. Gallen, 1. März 2006. Das Geschäftsjahr 2005 wird als das bisher erfolgreichste Jahr in die 106-jährige Geschichte der Raiffeisen-Gruppe eingehen. Der Gruppengewinn ist auf 608 Mio. Franken (+20,2%) angestiegen. Mit Volumenzunahmen bei Hypotheken (+5,6%) und beim Banksparen (+3,9%) hat Raiffeisen einen weiteren Schritt in Richtung führende Retailbank der Schweiz getan. Beim Rating hat die Agentur Moody’s dem Raiffeisen-Verband das Rating Aa2 vergeben. Zudem enthüllte Raiffeisen das neue Logo.

Mit dem zweiten Teil des Titels der Pressemitteilung - "Raiffeisen mit Rekordabschluss und neuem Auftritt" - haben wir direkt zu tun: Wir haben die Corporate Design-Änderungen des Internetauftritts im Börsenteil implementiert.

Verfasst von Hans Fischer um 11:05 | TrackBack

28.02.2006

Service-Information: Marktdaten-Änderungen

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Ausgesuchte Änderungen:

Neue Börsen
Nippon New Market Hercules, Tokyo, BC 373 / NNM, 130 Aktien, real-time

Neue Contributoren
Barclays Global Investors, London, BC 2625 / BGI, 37 Fonds, Batch

Namensänderungen
Name bisher: BC 829 / MIB / Moscow Interbank Currency Exchange
Name neu: BC 829 / MIB / Moscow Interbank Currency Exchange, Equities converted into USD

Name bisher: BC 575 / BDC / Thai Bond Dealing Centre (ThaiBDC)
Name neu: BC 575 / BMA / Thai Bond Market Association (ThaiBMA)

Verfasst von Hans Fischer um 11:32 | TrackBack

27.02.2006

Hausse für Online-Broker

Im Intranet-Weblog von Telekurs Financial sind die Kennzahlen der grössten Online-Broker der Schweiz aufgeführt:

Die Schweizer Online-Broker freuen sich über wieder anziehende Geschäfte. Die privaten Anleger haben die Verluste der Jahren 2001 und 2002 offenbar weitgehend verdaut. Tiefe Zinsen, Rekordgewinne de Unternehmen und die Aussicht auf hohe Kursgewinne locken die Privaten wieder an die Börse. Swissquote, mit 49'000 Kunden per Ende 2005 Marktführer, hat 2005 10'000 Kunden dazugewonnen und will bis Ende 2006 auf 60'000 Kunden wachsen.

Nächstgrösster Anbieter ist die Berner Kantonalbank (BEKB) mit 16'500 Trade-Net-Kunden, dann folgt Yellowtrade (der Postbank Postfinance) mit rund 14'000 Kunden. Wichtiger für die Ertragslage ist aber vor allem die Anzahl der Transaktionen. Bei Swissquote erteilte jeder Kunde im Schnitt 20 Aufträge mit einem Volumen von je 7'000 bis 9'000 Franken. Bei Tradenet sind es etwa 10 Trades für 10'000 Franken.


Wie Sie der Kundenliste entnehmen können, arbeiten wir mit 2/3 der genannten Dienstleister zusammen.

Verfasst von Hans Fischer um 15:45 | Kommentare (1) | TrackBack

23.01.2006

UBS-ETF FTSE 100 neu auch in GBP

Aufgrund grosser Nachfrage wird der UBS-ETF FTSE 100 ab Morgen, 24. Januar 2006, an der virt-x zusätzlich in Pfund Sterling (GBP) notiert.

Der Erfolg freut uns besonders, durften wir für die UBS doch das Tool für die Berechnung des indikativen NAV der Exchange Traded Funds entwickeln.

Verfasst von Hans Fischer um 13:31 | TrackBack

10.01.2006

Finanzsites united für US-Interessierte

Als Dienstleister für Börseninformationen (u.a.) muss man gelegentlich über den Zaun des wohlfeinen Kundengartens gucken. CNNMoney.com - bisher u.a. wegen der Pre-Market-Trading Informationen beliebter Ausflugsort von börsenaffinen Surfern - hat massiv expandiert. Laut ClickZNews werden nun multimediale Inhalte von CNN, Fortune, Fortune Small Business, Business 2.0 und Money angeboten. Die Beitrage werden von der eigenen Online Redaktion von CNNMoney.com, vom CNN-Team und von den Journalisten der anderen Magazine geliefert.

Verfasst von Hans Fischer um 14:29 | TrackBack

05.01.2006

virt-x und SWX reduzieren Daten-Verzögerung

Zum Dreikönigstag morgen reduziert Rolotec auf Geheiss von virt-x und SWX die Verzögerung der Börsendaten von 30 auf 15 Minuten. Die Änderung betrifft alle Kunden und Anbieter von Online-Börseninformationen (exkl. Realtime-Abonnementen selbstverständlich).

Verfasst von Hans Fischer um 13:16 | TrackBack

24.11.2005

Börseninformation mit Analyse-Funktionen

Rolotec hat das Analyseangebot von theScreener.com S.A. in Telekurs iD Intelligent Display integriert. Das Highlight von theScreener sind automatisiert erstellte Aktienbewertungen in 4 Sprachen. Die Kurzprofile erlauben dem Nutzer Kundenanfragen rasch und fundiert zu beantworten. In Kombination mit den Finanz- und Marktinformationen von Telekurs Financial wird so eine umfassende Kundenberaterplattform geschaffen. Die neu integrierten Analysedaten und Unternehmensreports (s. Beispiel (PDF)) sind ab dem 28. November erhältlich.

Interessierte können sich direkt an Telekurs Financial wenden. Für ergänzende Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

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(Klick für Grossansicht; Analysedetails von theScreener integriert in Telekurs iD)

Verfasst von Hans Fischer um 09:45 | TrackBack

21.10.2005

Die Konturen von «Cash Daily»

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Über die Expansionspläne unseres Partners CASH (Rolotec ist verantwortlich für die technische Weiterentwicklung und den Betrieb von CASH-Online) haben wir geschrieben. Heute veröffentlicht der Klein Report nun erste optische Eindrücke des Projektes und schreibt dazu:

(...) Anderseits liegt dem Klein Report der Dummy des offensichtlich weit gediehenen Vorhabens «Cash Daily» vor, einer Gratis-Abendzeitung «für Geld, Geist und Gewinn», wie sie im Untertitel vorderhand heisst. Das 16 Seiten umfassende Tabloidblatt soll Mitte nächsten Jahres an den Start gehen und die Leserschaft von Montag bis Freitag ab 16 Uhr mit druckfrischen News beglücken. Als Zielgruppe peilt Ringier ein Premium-Segment an, das unter anderem die 1.-Klass-Abteilen der SBB und die Swiss-Business-Class-Flügen in Europa benützt. Zusätzlich zur Abendzeitung sollen in einem Schweizer Fenster auf n-TV täglich um 19 Uhr live 10 bis 12 Minuten «Cash Daily» ausgestrahlt werden. In dieser Wirtschaftssendung sollen die wichtigsten Themen des Tages aufgegriffen und ein Lifestyle-Beitrag gesendet werden sowie ein Studiogast zu Wort kommen. (...)

Verfasst von Hans Fischer um 11:36 | TrackBack

"Wireless Goes Boom"

Die immense Bedeutung der Mobilfunktechnologie ist unbestritten. Wie geschrieben, partizipiert Rolotec u.a. mit der Entwicklung von Telekurs iD mobile für Telekurs Financial Information Ltd.

Unter dem Titel "Wireless Goes Boom" beschreibt BusinessWeek Online die aktuelle Situation, die Hauptakteure und die Zukunftsperspektiven. Ein Textauszug:

The industry's growth is creating seismic shifts in the tech market and beyond. The wireless industry dwarfs other markets. On a global basis, the sector will sell about 750 million handsets this year and 850 million next year, according to Lin*. That's about three times the size and growth of the global PC business. And as wireless phones and networks become more sophisticated, they will increasingly rival desktop and laptop computers. "Wireless devices are becoming a primary means of accessing data," Lin says.

*Telecom analyst Albert Lin of American Technology Research

Verfasst von Hans Fischer um 11:06 | TrackBack

04.10.2005

Abnehmen mit der NZZ

Der Titel klingt zugegebenermassen etwas ungewohnt. Doch der Inhalt stimmt. NZZ Online schreibt dazu:

NZZ Online lanciert mit «eBalance» einen neuen Service zur Gewichtsabnahme. eBalance ist ein interaktives online-Angebot, das dem individuellen Lebensstil angepasst ist. Dahinter steckt keine neue Wunderdiät. Vielmehr geht es um die gesunde Balance zwischen Kalorienaufnahme und Kalorienverbrennung.
Eine "gesunde Balance" pflegt Rolotec mit der NZZ ebenfalls. Nein, nicht im Bereich der Gewichtskontrolle. Vielmehr haben wir gemeinsam mit Telekurs Financial Information Ltd. die Applikation "Quote Publisher" für die NZZ entwickelt. Es handelt sich um ein Content Management System für eine maximal effiziente und automatisierte Publikation des Börsenteils im Printmedium. Die Fakten, interessant sicherlich für alle Printmedien mit gedruckten Börseninformationen, finden Sie hier (PDF).

Verfasst von Hans Fischer um 13:25 | Kommentare (1) | TrackBack

28.09.2005

Raiffeisen mit direkt verlinkter Fondsinformation

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Für die Raiffeisen-Gruppe haben wir die Online-Börseninformationsseiten überarbeitet. Nebst Layout-Anpassungen haben wir vor allem den Fondsbereich neu gestaltet. So sind nun unter anderem die Fondsdaten direkt mit den Detail-Factsheets verlinkt.

Verfasst von Hans Fischer um 17:37 | TrackBack

08.09.2005

Börsenkurse für BlackBerry

bb_blog.jpgNach der erfolgreichen Markteinführung von Telekurs iD zeichnet Rolotec nun auch für das Engineering der mobilen Version der neuen Display-Podukte von Telekurs Financial Information Ltd verantwortlich.

Das neue Finanzinformationssystem ermöglicht einen einfachen Zugriff auf aktuelle Börsenkurse und Titel-Stammdaten von über 2,4 Millionen Finanzinstrumenten weltweit. Das Angebot wird durch Wirtschaftsnachrichten und Marktübersichten ergänzt. Funktionen wie Verwaltung von persönlichen Listen, Titelsuche, Limitenüberwachung oder Chart-Anzeige sind selbstverständlich.

Telekurs iD mobile ist zurzeit auf einer Vielzahl von BlackBerry-Geräten verfügbar. Die Installation ist einfach und erfolgt nach ein paar manuellen Eingaben direkt auf dem BlackBerry-Gerät.

Die Dienstleistung ist vorerst iD-Kunden vorbehalten.

Verfasst von Hans Fischer um 10:09 | TrackBack

02.09.2005

High-End-Applikation für Finanzprofis

Im Auftrag der Telekurs Financial AG hat die Rolotec AG Telekurs iD entwickelt. Es handelt sich um eine Displaylösung für Finanzprofis, die neue Standards setzt und eine entsprechend erfolgreiche Markteinführung erzielen konnte.

Die Grundidee von iD ist die Verbindung der Vorteile von state-of-the-art Technologien und Displaysystemen: Die Stabilität und Geschwindigkeit des Host-Anschlusses, die Flexibilität und die Benutzerfreundlichkeit von Windows sowie die einfache Administration und Wartung einer Weblösung.

Gerne laden wir Sie zu einer Guided Tour ein.

Verfasst von Hans Fischer um 13:20