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23.09.2011
Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht
Unsere Spezial-Rubrik heute mit einem Computerspiel, bei dem es darum geht, während Stunden in einer virtuellen Schlange zu stehen. What else? Nothing else.

(Bildquelle: pippinbarr-blog)
Den Hintergrund für Inspiration und Spiel erklärt areagames.de wie folgt:
"'The Artist is present' war eine Performance im Museum of Modern Art, bei der sich die serbische Künstlerin Marina Abramović schweigend an einen Tisch setzte und sich die Leute anstellten, um neben ihr Platz auf dem einzigen freien Stuhl zu nehmen. So unspannend das klingt, viele Besucher des MoMa haben sich tatsächlich dafür stundenlang angestellt, nur um Teil dieser stillen Show zu sein.Der Däne Pippin Barr hat das nun als Computerspiel sehr detailgetreu adaptiert. Zu Beginn von "The Artist is present" kauft sich der "Spieler" eine 25$ teure Eintrittskarte für das virtuelle MoMA und stellt sich dann brav in die Warteschlange und wartet dann wirklich ein paar Stunden bis er das "unspektakuläre" Ziel erreicht hat. Versucht man sich vorzudrängeln und die Aufseher erwischen einen, schicken sie einen ans Ende der Schlange. Tritt man aus der Reihe heraus, rücken die anderen wartenden NPCs nach und schließen die Lücke sofort. Und man darf von neuem warten. Cheats gibt es nicht. Ebenfalls sehr realitätsgetreu: "The Artist is present" hat (Spiel-)Öffnungszeiten, ganz wie das echte Museum. Gewartet werden kann von Mittwoch bis Montag von 16:30 bis 23:30 Uhr deutscher Zeit. Optisch erwartet einen feinster 80er Jahre Pixeloptik."
Verfasst von Rolotec AG um 23.09.11 10:39


