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17.02.2011

Social-Media-Marketing-Erfolg

Financial Times Deutschland führt "Fünf Punkte für den Erfolg von Social Media Marketing" auf. Diesbezüglich erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich aus durch:

  1. Sie hatten eine Strategie
  2. Sie hatten C-Level Unterstützung
  3. Sie beachteten die Organisationsstruktur
  4. Sie etablierten einen Prozess
  5. Sie übten zuvor
Die Details finden sich in besagtem FTD-Artikel.

Gerne erwähnen wir bei dieser Gelegenheit wieder mal unsere 10 Handlungstipps für den Einsatz von Social Media in Unternehmen:

Potenzialanalyse: Den Einsatz von Social Media-Tools gilt es eingehend auf ihre Kompatibilität mit der Unternehmensstrategie und den daraus abgeleiteten Zielen (Marketingstrategie) zu analysieren. Insbesondere hat die Segmentierung der relevanten Zielgruppen unter Berücksichtigung der Dimension «Onlineaffinität» zu erfolgen.

Zieldefinition: Social Media-Anwendungen sind mittlerweile so bekannt, dass Trial and Error als Vorgehensweise nicht (mehr) zu empfehlen ist. Es ist unumgänglich, konkrete Ziele für den Einsatz zu setzen, darauf die Weiterentwicklung und -planung zu basieren und die Ziele nach Inbetriebnahme der Lösungen auch zu kontrollieren.

Toolevaluation: Je nach Strategie, Zielsetzung und vor allem auch Unternehmenskultur sind individuell passende Tools zu evaluieren.

Risikobewusstsein: Auch im Internet gelten Gesetze und es existiert kriminelle Energie. Generell unterschätzt werden auch immaterialgüterrechtliche Belange. Es ist ein absolutes Muss, dass sich Unternehmen weitreichende Sicherheitsgedanken machen und diese in Form von verbindlichen Richtlinien festhalten.

Personalschulung: Es gibt nichts Langweiligeres, als schlecht geschriebene Corporate Blogs, Twitter, Wikis oder andere Anwendungen. Ein Unternehmen kann sich äusserst schnell einen Imageschaden einhandeln, wenn die Inhalte nicht von entsprechend befähigten Mitarbeitenden verfasst werden.

Pilotanwendungen: Die zielkonformen Anwendungen müssen ausgiebig getestet werden. Idealerweise wird ein Teilnehmerkreis gewählt, der die künftigen Ziel- und Anwendergruppen gut repräsentiert. Bei Tests wird in der Regel viel Optimierungspotenzial gefunden, was unter anderem auch die gefühlte Toleranz gegenüber den neuen Anwendungen signifikant erhöhen kann. Die Mitarbeitermotivation, entscheidend für den Erfolg des Social Media-Einsatzes, steigt damit entscheidend.

Lösungsetappierung: Nach den Testläufen kristallisieren sich Bereiche heraus, deren Implementierung sich aus Sicht von Machbarkeit, Potenzial und Interessenlage aufdrängen. Die Implementierung einer möglichst umfassenden, endgültigen Lösung ergibt wenig Sinn. Schrittweises Implementieren, daraus lernen und weiterentwickeln, ist die Grundlage der Erfolgsgeschichte.

Mitarbeitereinbezug: Die tangierten Mitarbeitenden müssen zwingend eingehend instruiert und geschult werden. Weiter ist stetige, kommunikative Begleitung unumgänglich, um Interesse, Akzeptanz und Interaktion erzeugen zu können. Wie bereits erwähnt, ist die Mitarbeitermotivation entscheidend für den nachhaltigen Erfolg.

Zielgruppenkommunikation: Kommunikation und Interaktion mit den Zielgruppen (intern, extern oder gemischt) sind absolut zentral. Ohne entsprechendes Engagement der zuständigen Manager und Mitarbeitenden kann sich kein Erfolg einstellen. Wenn User-Anregungen oder -Fragen nicht prompt, authentisch, transparent und kompetent bearbeitet werden, verpufft der Effekt.

Zielüberprüfung: Nichts ist für die Ewigkeit, und im Internet wäre die Ewigkeit sowieso endlich und kurz. In diesem Kontext ist klar, dass auch webbasierte Lösungen eine relativ kurze Halbwertszeit besitzen. Die Wettbewerbs- und Internetentwicklung muss laufend im Auge behalten und analysiert werden. Die Zielsysteme sind entsprechend zu adjustieren und die Massnahmen anzupassen. Wer die Kapazität oder Ressourcen für diesen laufenden Prozess nicht hat, sollte sich mit Social Media nicht die Finger (oder das Kapital) verbrennen.

Verfasst von Rolotec AG um 14:44

16.02.2011

"A New Culture of Collaboration in the Enterprise"

Eine sehr interessante Infographic von Socialcast über den enormen Einfluss - die Verfasser sprechen von "Revolution" - des Web auf Kollaboration (s.a. frühere Beiträge zum Thema) und Kommunikation auf die Arbeitswelt.

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(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: Socialcast)

Verfasst von Rolotec AG um 08:07

15.02.2011

Nigeria Connection & Hosni Mubarak

Vorschussbetrug, früher vor allem unter Nigeria Connection (s. "Nigeria-Betrug funktioniert nach wie vor") bekannt, wird immer zeitgemässer. Anbei ein Beispiel, das heute Morgen in der Mail-Box gelandet ist:

"Hallo, ich bin der offizielle Anwalt von Präsident Hosni Mubarak von
Ägypten,bitte ich suche Ihre Hilfe, um mir zu helfen 2.5 Millionen Dollar zu sichern, die in Belgien eingefroren wurden.Reagieren Sie auf diese E-Mail:(...), wenn Sie in der Lage sind, diese Transaktion zu verwalten. Sie werden fuer diesen Service bezahlt."
"Sie werden für diesen Serivce teuer bezahlen", wäre korrekt formuliert.

Verfasst von Rolotec AG um 08:14

14.02.2011

IT-Trends, IT-Börsenfieber, E-Valentinstag, (Corporate) Social-Media-Strategien

Einige Wochenend-Newsreader-Fundstücke:

  • IT-Trends: Die Tops und Flops 2011, Computerwoche
    (...) Schon im Jahr zuvor das Thema Nummer 1, wurde die Virtualisierung auch diesmal wieder am häufigsten genannt. Dabei verlagert sich der Schwerpunkt mittlerweile von den Servern zu den Desktops. Es geht darum, die Arbeitsplatzrechner zentral administrierbar zu machen, um Personalressourcen und Lizenzkosten zu sparen sowie die Auslastung der Hardware zu verbessern.

  • IT-Branche mit Börsenfieber, heise online
    (...) Das Börsenfieber in der Tech-Branche steigt. Zum Wochenende kündigte der Chip-Spezialist Freescale eine bis zu 1,15 Milliarden Dollar schwere Aktienplatzierung an. Auch der Internet-Musikanbieter Pandora will an die Börse . Die Startup-Firma, die vor einigen Jahren noch ums Überleben kämpfte, will mit etwa 100 Millionen Dollar allerdings deutlich weniger einnehmen.

  • Unsere Tipps zum Valentinstag - Flirten per Mail und Liebe im Büro, Computerwoche
    Ein Blumengruß zum Valentinstag ist Ihnen zu abgedroschen? Dann versuchen Sie es doch mit einer ausgefallenen Mail. Ein Flirt- und Liebesratgeber für alle Verliebten im Büro.

  • Wie Bayer Healthcare mit Social Media umgeht, CIO.de
    (...) Wer glaubt, dass Mitarbeiter nicht bei Facebook sind, nur weil Facebook in der Firma geblockt ist, der irrt. Sie gehen einfach über ihre privaten mobilen Geräte auch auf der Arbeit zu Facebook. Damit begann CIO Matthias Moritz von Bayer Healthcare seinem Vortrag "Social Media: Nicht auf Rezept und ohne Beipackzettel?". Er sprach darüber, was man mit Websites wie Facebook und Social Media insgesamt machen kann – und was man besser unterlassen sollte.

  • The Inc. 500 Continues to Embrace Social Media in Increasing Numbers, Portals and KM
    (...) Within the Inc. 500 the majority (56%) feel social media is important for their success online. They also look at what others are saying about them through social media. Seventy percent report they actively monitor, up slightly from 68% last year, 60% in 2008 and 50% in 2007. In addition to using social media to communicate to their markets, there is a rise in use for communication with partners, vendors, and suppliers. Blog use in this category rose form 18% in 2009 to 22% in 2010. Facebook is used by 31% of respondents and Twitter is used by 27%.

Verfasst von Rolotec AG um 09:37

07.02.2011

10 Thesen zur Social-Media-Zukunft

Sehr interessant: Der deutsche Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.hat zehn Thesen zur Zukunft von Social Media publiziert:

  • Social Media wird in Unternehmensorganisationen integriert
    Die Frage nach der richtigen Organisationsform für den Bereich Social Media wird ein größeres Thema. „Hobby-Lösungen“ mit Praktikanten haben ausgedient. Die Phase eines Hypes oder Trends ist vorbei, Social Media wird zum Alltag und will disziplinübergreifend organsiert werden. Der Bereich der Unternehmenskommunikation wird hierbei über alle Abteilungen hinweg eine zentrale Rolle spielen.

  • Employer Branding 2.0
    Employer Branding in Social Media wird zum essentiellen Bestandteil für Unternehmen bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern. Statische Personalbereiche auf Homepages und reine Anzeigenportale waren gestern. Nicht nur Kunden werden anspruchsvoller, auch Bewerber setzen auf User Generated Content in ihrem Entscheidungsprozess und informieren sich über die Unternehmen anhand ihrer eigenen Präsenz und ihrer Bewertung sowie der Aktivitäten ihrer Mitarbeiter in Social Media.

  • Die Produktentwicklung wird sozialisiert
    Die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen wird auf breitere Beine gestellt. Eine extrem breite Wissensbasis als Input zur Produktentwicklung und extrem schnelles Feedback intern wie extern führt zunehmend zu "Adaptive Engineering". Bald könnte die Zeit langwieriger Mafos (Befragungen, Beobachtungen etc.) vor der Einführung/Entwicklung neuer Produkte vorbei sein.

  • CRM wird nicht mehr sein, was es war
    Letztes Jahr lief das Beziehungsmanagement noch weitgehend unsozial ab. In 2011 werden wir eine zunehmende Verschmelzung verschiedener CRM-Bereiche mit Social Media-Komponenten erleben. Leadmanagement, Kundenservice und Kundenbindung sind die ersten CRM-Felder, wo Social Media eine zunehmende Rolle spielen wird. CRM-Systemanbieter werden dafür sorgen, Daten und Prozesse aus Social Media systematisch nutzbar zu machen.

  • Unternehmen aus der zweiten Reihe springen auf
    Bisher haben große Brands die Entwicklung von Social Media Marketing getrieben. Spezielle Social Media-Budgets sind gesamten Werbebudgets gefolgt. 2011 werden auch die „small“ bis „medium“ Spender auf den Zug aufspringen. Mittelstand, Industrie, B2B, Verbände, NGOs – für sie gilt es aus den Fehlern der Großen zu lernen und einzuschätzen, wo Social Media ihnen wirklich nützt. Der Mehrwert von Social Media wird dabei oft in anderen Unternehmensbereichen gesehen und weniger direkt im werblichen Bereich.

  • Social Media ist mehr als Facebook
    Letztes Jahr war geprägt durch den großen, blauen Riesen. Großteile der Budgets in Deutschland sind in Facebook Apps und Media geflossen – der Return of Invest war bisher ungewiss. Die Nutzer werden neue, dynamische Plattformen und Applikationen für sich entdecken, um themen- und kontextspezifische Beziehungen zu führen. Marken werden die gute alte Homepage sozialisieren, um der Community auch im eigenen Garten etwas zu bieten. Spitze Themenplattformen wie Blogs und Foren werden den „Longtail“ wieder ins Gespräch bringen.

  • „Social Intelligence“ wird zum Erfolgsfaktor
    Social Media Monitoring war bereits in 2010 ein großes Thema. 2011 wird es darum gehen, die Tools weiter zu optimieren. Aber viel wichtiger wird die Frage sein, wie und wofür das Wissen eingesetzt werden kann. Von einer adaptiven Aussteuerung der Kommunikation über die Produktentwicklung bis zur Kundensegmentierung – die Daten aus dem Social Web bieten unzählige Möglichkeiten.

  • Die ROI Diskussion geht weiter
    Die Messbarkeit der Maßnahmen wird auch in 2011 weiter ein Thema sein. Was ist Erfolg und wie messe ich ihn? In den letzten Jahren ging es für Marken darum, dabei zu sein. In Zukunft wird es darum gehen, was Marken für Ergebnisse erzielen. Social Media wird ein typischer Aspekt des Kommunikationsalltags werden.

  • Neue Berufsbilder entstehen
    Die Nutzung von Social Media erfordert von den Mitarbeitern der Marken neue Fähigkeiten. Gelerntes Marketingwissen ist nur noch in Teilen anwendbar. Mit Social Media wollen neue Tools und Infrastrukturen bedient werden, zudem muss ein neuer Kommunikationsstil geprägt werden. Community Manager sind die neuen „Arbeiter“ und gleichzeitig die neuen Erfolgsfaktoren der Kommunikation. Marken dürfen es nicht verpassen, diese Positionen gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation und anderen Fachbereichen der Unternehmensorganisationen intern aufzubauen.

  • Das Ende der Kampagne, wie wir sie kannten
    Die für Marken und Agenturen gelernte Kampagnenarbeit ist ein Auslaufmodell. Ideen müssen mehr können, als Aufmerksamkeit zu generieren - Engagement ist gefragt. Media wird nicht mehr gekauft, sondern verdient. Der Launch ist nicht das Ende der Arbeit, sondern der Anfang.

Verfasst von Rolotec AG um 16:21

03.02.2011

Rolotec ordnet die Tätigkeitsbereiche neu

Da unsere Kunden und Partner im Laufe der Zeit immer internationaler geworden sind, bieten wir unsere Website neu in Deutsch und in Englisch an. Desweitern haben wir unsere Dienstleistungen neu strukturiert und beschrieben:

Verfasst von Rolotec AG um 13:30

01.02.2011

Visualisierung: Globale Inflation(sgefahr)

Da Rolotec Börseninformationen aggregiert und visualisiert, sind wir immer auf der Suche nach beeindruckenden Visualisierungen. Eines dieser Exemplare hat The Wall Street Journal unter "Feeling the Heat: Global Inflation" publiziert. Zweifelsfrei eine sehr gute Visualisierung, denn mehr Worte braucht es (vorerst mal) nicht:

Inflation heatmapt_wsj.jpg

(Bildquelle. The Wall Street Journal)

Verfasst von Rolotec AG um 09:39

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