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06.01.2011
Von Wissensmanagement 3.0 und Co.
Die Charakteristika von Wissensmanagement 1.0 bis 3.0 war im Roloblog zu finden, bisher aber nicht der sehr interessante Artikel "Wissensmanagement 3.0" von Bernhard von Guretzky, auf den Community Of Knowledge unter "Wissensmanagement-Artikel: Best of 2010" aufmerksam macht. Ein Auszug:
"Der Umgang mit Komplexität und Transparenz im Unternehmen ist gefragt und zwar nicht zum Selbstzweck, sondern um Kreativität und Flexibilität zu verbessern. Es geht um den Abschied von der Planbarkeit der Zukunft. Denn Unternehmen überleben im Wettbewerb nur als lernende, sich schnell adaptierende Organisationen, deren Mitarbeiter auf komplexe Prozesse vor Ort besser und schneller reagieren als das ein zentrales Controlling der Hierarchie zulässt. Daher ist eine dezentralisierte, selbstregulierende Autonomie vor Ort notwendig, die lediglich durch Vorgaben und Überprüfungen von Parametern kontrolliert wird. In diesem Bereich sehe ich ein Wissensmanagement 3.0 angesiedelt:
- Wissensmanagement 1.0: Verborgenes – implizites – Wissen explizieren.
- Wissensmanagement 2.0: "Lass uns reden!"
- Wissensmanagement 3.0: "Dereguliere, integriere und stärke die Selbstorganisation in komplexen Situationen."
Im Wissensmanagement-Wiki finden sich alle relevanten Begriffe erklärt.
Eine Auswahl früherer Beiträge zum Thema:
- Social Wissensmanagement-Wiki 2.0-Evergreen
- Von der User-Oberflächlichkeit 2.0 zum Wissens-Cyborg
- Einstiegsmöglichkeiten ins Semantische Web
- Wissensmanagement 1.0 bis 3.0
- Murks versus Leichtigkeit - Wissensmanagement heute
- Guck, der Unterschied von Informations- und Wissensmanagement
- Schwerpunkt Denken und Wissen
- Ohne Wissensmanagement? Just forget it.
- "Semantische Suche ist kein Wundermittel"
- Auf dem Weg zur allwissenden Supersuchmaschine
- Finance 2.0 – neues Wissen aus alten Dokumenten
Verfasst von Rolotec AG um 06.01.11 10:12


