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24.11.2010
Wissensgesellschaft ohne Wissensmanagement - geht nicht
Was geschah mit einem Bauern in der Agrargesellschaft, der seine wichtigste Ressource, das Land, nicht richtig bewirtschaftete? Die Antwort liegt auf der Hand. Was aber geschieht mit Unternehmen, die in der Informations-, resp. Wissensgesellschaft Informationen und Wissen nicht ausreichend bewirtschaften? Eigentlich ebenso klar. Mit dem Unterschied aber, dass wir a) tatsächlich im Informationszeitalter leben und b) in der Tat sehr viele Unternehmen und Organisationen Wissensmanagement nicht verstehen, nicht ausreichend berücksichtigen oder schlicht verdrängen. Die Konsequenz liegt auf der Hand: Sie passen sich an oder verschwinden früher oder später von der Bildfläche. Der Roloblog bietet umfrangreiche Informationen und weiterführenden Links zur Thematik.
Anbei zwei aktuelle Beispiele aus dem Web:
- "Zukunftsfähig dank Wissensmanagement", Community Of Knowledge
"Die Entwicklung des intellektuellen Kapitals ist auch für den Mittelstand eine unentbehrliche Zielsetzung geworden. Der Nutzen ist aber nur schwer ermittelbar und tritt oft mit zeitlicher Verzögerung auf. Die H. Brühne Baustoff und Transport GmbH & Co. KG in Dortmund, 1899 gegründet und in der dritten Generation in Familienbesitz, begann sehr früh mit einem Lern- und Wissensmanagement. Heute kann das mittelständische Unternehmen über nachweisbare Erfolge berichten. Ein konsequentes, ganzheitliches Lern- und Wissensmanagement sollte helfen, die Veränderungsprozesse zu bewältigen und die Innovationskraft zu bewahren. Mit der Wissensmanagement-Offensive konnte die Effizienz der Prozess-, Projekt- und Lernarbeit erheblich gesteigert werden und der Umsatz je Mitarbeiter hat sich seither verdoppelt."
- "Tom Stewart on the Wealth of Knowledge", The FASTforward Blog
"Knowledge now defines our work and activities. People need to ask what knowledge they need to do thier job. This is an opportunity for KM. This basic business case has limits. The first is that traditional organizations do not manage knowledge well and knowledge gets distorted in the communication process. Networks can be a solution. There are three kinds: the network of our team, networks from the center of an organization to those on the edge (including customers and partners), and networks to connect those on the edge with each other. Knowledge managers need to get these three networks under control."
Verfasst von Rolotec AG um 24.11.10 15:02


