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12.08.2010

"Web 2.0 wird Hierarchien aushebeln"

... titelt CIO.de und bezieht sich im Artikel auf die Ende Juli von Deutsche Bank Research publizierte Studie "Wie Unternehmen das Web 2.0 für sich nutzen". CIO.de fokussiert u.a. auf das SLATES-Konzept von Harvard Business School-Professor Andrew McAfee. Demnach sollten Enterprise 2.0-Projekte folgenden Grundsätzen folgen:

  • Search: einfache Recherche von Inhalten über die Suchfunktion,
  • Links: Verweis auf zusätzliche, relevante Inhalte, wobei die von den Nutzern als besonders wertvoll eingeschätzten Seiten am häufigsten verlinkt werden,
  • Authoring: einfaches Veröffentlichen oder Editieren von Inhalten,
  • Tags: Vergabe von Schlagworten durch die Nutzer, wodurch sich eine nutzergesteuerte Kategorisierung und Priorisierung von verwendeten Seiten entwickelt, eine sogenannte Folksonomy,
  • Extensions: Extrapolation von beobachtetem Verhalten im Netz, um Empfehlungen für zukünftiges Verhalten auszusprechen und
  • Signals: durch Abo-Funktionen werden Nutzer auf neue Inhalte aufmerksam gemacht (z.B. durch RSS-Feeds).
Was den Titel betrifft, schreibt CIO.de:
"DB Research gibt zu Bedenken, dass Web 2.0 die Firmenkultur verändert. (...) "Web 2.0-Instrumente reduzieren grundsätzlich die Fähigkeit des Managements, Kontrolle auszuüben", so Stobbe. (...)

Die Analystin beschreibt andererseits die Vorteile von Web 2.0. Insbesondere Wissens-Management und Kommunikation profitieren von Blogs und Wikis, denn die produzierten Inhalte sind offen zugänglich und permanent sichtbar. (...) Informationen werden verdichtet und firmenweit sichtbar gemacht."

Verfasst von Hans Fischer um 12.08.10 17:15


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