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03.08.2010
Internet-Zukunft: Apps versus offenes Internet
Zu mehreren Nachfragen hat folgende Passage aus dem Posting "Internet-Zukunft: Keine Frage, wir werden mobiler" geführt:
"In besagtem Artikel wird davon ausgegangen, dass insbesondere Apps Wachstumtreiber sein werden. Nun, es gibt zunehmend Stimmen, welche mittel- und längerfristig eher Browseranwendungen als nachhaltig bezeichnen."FAZ.net bringt im heutigen Artikel "Apps sind ein Übergangsphänomen" die Hintergründe dieses Gedankens und schreibt unter anderem:
"Apps sind das Symbol für den Erfolg des mobilen Internet. Mehr als 10 Milliarden dieser mobilen Anwendungen werden die Nutzer in diesem Jahr auf ihre Smartphones laden. In zwei Jahren könnten es schon 50 Milliarden Apps sein, erwarten Marktforscher. Was für die einen die industrielle Revolution im Mobilfunkmarkt bedeutet, sehen andere als technisch limitiertes Übergangsphänomen. „Apps wird es nur so lange geben, bis die mobilen Browser leistungsfähiger und die Datenverbindungen schneller sind. Apps sind ein Übergangsphänomen", sagt Carsten Frien, Geschäftsführer von Madvertise, einem Marktplatz für mobile Werbung. Fünf bis sechs Jahre gibt er diesen plattform-eigenen, sogenannten nativen Apps noch. Dann werde das offene Internet an ihre Stelle treten."
Verfasst von Hans Fischer um 03.08.10 11:28


