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31.08.2010
Dow Jones schlägt The Good & The Bad Index
Der neueste Stand der von unseren Leserinnen und Lesern bestückten Indizes: The Bad (aka The Not So Good) Index hat sich jüngst dem Dow Jones Industrial Average beugen müssen. The Good Index mit besonders ökologischen und nachhaltigen Constituents liegt derzeit ziemlich angeschlagen in den Seilen, respektive in den unteren Bereichen des Vergleichcharts:

Verfasst von Rolotec AG um 17:36
30.08.2010
Rolotec AG feiert 25jähriges Bestehen
Am Freitagabend feierten wir im Zentrum Paul Klee, Bern, unser 25jähriges Bestehen. Ein würdiges Fest mit wunderbaren Gästen - und eine Steilvorlage für die nächsten 25 Jahre erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Anbei einige Impressionen:


(Bilder: Anita Vozza Fotografie)
Verfasst von Rolotec AG um 09:57
27.08.2010
"Das Internet im Jahr 2025"
... titelt der Tages Anzeiger und verwies in seinem Artikel auf den Report "The Evolving Internet" von Cisco und Monitor Group. Anbei die Kernaussagen aus dem Report, respektive der Cisco-Pressemitteilung:
Five premises: The report outlines five powerful trends already underway that provide a common foundation for any scenarios on the Internet's future. These trends relate to the global composition and governance of the Internet, generational differences, interface technology, and pricing models for connectivity:=> Weitere Postings zum Thema InternetzukunftThree axes of uncertainty: Many other drivers of change are highly uncertain yet important influences on the Internet's future. These uncertainties can be organized along three axes:
- Most growth in the Internet-related market will occur outside of today's high income, or "advanced," economies.
- Global governance of the Internet will remain substantially unchanged.
- "Digital natives" will relate to the Internet in markedly different ways than earlier generations.
- The QWERTY keyboard will not be the primary interface with the Internet.
- Consumers will pay for Internet connectivity in a much wider range of ways - with flat pricing a rarity.
The four scenarios: The interplay of these uncertainties can result in a large number of plausible scenarios for the Internet's path through 2025. The report focuses on four scenarios that portray challenging and distinctive alternative stories about how the world might unfold:
- Will broadband network build-out be extensive as a result of the combined effect of private and public investment, or more limited?
- Will technological progress be characterized more by breakthroughs or mostly represent incremental advances
- Will user behavior (including the appetite for ever-richer Internet applications) lead to demand growth being unbridled or more constrained?
Two sets of implications: Finally, the report proposes two frameworks that explore the business strategy and policy implications of each scenario.
- FLUID FRONTIERS: A world in which the Internet becomes pervasive and centrifugal. Technology continues to make connectivity and devices more and more affordable (in spite of limited investment in network build-out) while global entrepreneurship - and fierce competition - ensure that the wide range of needs and demands from across the world are met quickly and from equally diverse setups and locations.
- INSECURE GROWTH: A world in which users - individuals and business alike - are inhibited from intensive reliance on the Internet. Relentless cyber attacks driven by wide-ranging motivations defy the preventive capabilities of governments and international bodies. Secure alternatives emerge, but they are expensive.
- SHORT OF THE PROMISE: A frugal world in which prolonged economic stagnation in many countries takes its toll on the spread of the Internet. Technology offers no compensating breakthroughs, and protectionist policy responses to economic weakness make matters worse - both in economic terms and with regard to network technology adoption.
- BURSTING AT THE SEAMS: A world in which the Internet becomes a victim of its own success. Demand for IP-based services is boundless, but capacity constraints and occasional bottlenecks create a gap between the expectations and reality of Internet use. Meanwhile, international technology standards don't come to pass, in part because of a global backlash against decades of U.S. technology dominance.
- What business models will best establish a sustainable, profitable position around the Internet of the future?
- What are the policy challenges that need to be addressed, nationally and internationally?
Verfasst von Rolotec AG um 09:10
24.08.2010
Gartner: Thesen zur Arbeit von morgen
CIO.de zählt unter "Gartner: Was sich ändern wird - 10 Thesen zur Arbeit von morgen" folgende Punkte auf:
- Das Verschwinden der Routine
- Arbeiter bilden Schwärme
- Labile Verbindungen
- Mit dem Kollektiv umgehen
- Sketch-Ups statt Pläne
- Spontaneität ist gefragt
- Simulieren und Experimentieren
- Die neue Raster-Fahndung
- Alle sind mit allen und allem verbunden
- Die Suche nach dem Arbeitsplatz
Verfasst von Rolotec AG um 10:41
"SIX Group mit mehr Ertrag"
... titelt der Tages Anzeiger und schreibt über das Halbjahresergebnis unseres Mutterkonzerns SIX Group:
"Die SIX Group hat im ersten Halbjahr 2010 ihren Betriebsertrag um 7 Prozent auf 649 Millionen Franken ausweiten können. Der Konzerngewinn verminderte sich um 13,3 Prozent auf 107,9 Millionen Franken. (...)Anbei die offizielle Pressemitteilung.Für die zweite Jahreshälfte geht die SIX Group trotz gestiegener wirtschaftlicher Risiken von einer weiterhin moderaten Konjunkturerholung aus. Sowohl auf die Börsentransaktionen wie auch auf das Geschäft mit den Bankkarten werde sich dies positiv auswirken, so die SIX in ihrer Mitteilung. Der starke Franken und der Preisdruck würden den Betriebsertrag aber beeinträchtigen."
Verfasst von Rolotec AG um 09:51
20.08.2010
Social Analytics wider den Informationsüberfluss
Die aktuelle Ausgabe von "wissensmanagement - Das Magazin für Führungskräfte" bringt einen sehr interessanten Artikel von IBM-Mann Peter Schütt. In "Social Analytics - das zukünftige Gehirn des Unternehmens?" schreibt er:
"Die richtige Information schnell zu finden, ist heute immer noch eine große und teure Herausforderung, weil dabei täglich viel Arbeitszeit verloren geht. War es früher eher das Problem, überhaupt Informationen zu finden, so ist es heute nicht selten umgekehrt: Zu viele Informationen verdecken den Blick auf das Wesentliche, was das Finden auch wieder schwierig macht. Bei IBM hat man jahrelang an diesem Thema geforscht und nun einen Durchbruch erzielt. Dazu werden die Vernetzungsstrukturen der bereits genutzten Informationen als Filter verwendet – etwas, das wir in unserem Gehirn auch ganz selbstverständlich machen. In aktiver Richtung ist es damit möglich, automatisch qualifizierte Empfehlungen in Bezug auf andere Experten, Websites und Dokumente auszusprechen und in passiver Richtung den Informationsüberfluss durch entsprechende Filterung auf das für die Person im momentanen Kontext ihres Handelns mit hoher Wahrscheinlichkeit Sinnvolle zu begrenzen.""Social Analytics" ist das zu Grunde liegende Verfahren. Peter Schütt geht von unternehmensinternen Sozialen Netzwerken aus, die sich durch Interaktionen auszeichnen und dadurch themenbezogene Verbindungsgeflechte (s. auch "Ontologie") und Häufigkeitsmuster herausbilden.
Die IBM-Forschung widmet sich diesbezüglich auch dem Einsatz für die Filterung von Nachrichtenströmen - eine wahrhaft schöne Vision, wenn RSS-Feeds, Tweets, Facebook-Messages, Webpages, Blogs und Co. automatisch nach den eigenen Präferenzen, respektive Vernetzungsmustern, (vor-)filtriert werden könnten.
Verfasst von Rolotec AG um 14:07
19.08.2010
Hype Cycle Reports Emerging Technologies 2010/09
Die Hype Cylce Zyklen von Gartner haben wir gelegentlich schon erwähnt. Die neueste Ausgabe der charakteristischen Darstellung widmet sich den Emerging Technologies 2010.

(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: Netzpiloten)
Nachfolgend die Version 2009 (s. Posting "Der steinige Weg neuer Technologien - Report 09").

(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: Computerwoche)
Interessant ist ein Vergleich der Zyklen. Er bietet einige ruppige Postionsveränderungen und -verdrängungen.
Verfasst von Rolotec AG um 15:28
17.08.2010
Rolotec entwickelt "VZ Finanzportal"
Für das VermögensZentrum VZ haben wir das VZ Finanzportal entwickelt und gelaunched. Die Site basiert auf Finanzdaten von SIX Telekurs und beinhaltet u.a. eine Visualisierung der wichtigsten Börsen-Indizes weltweit (s. auch "Visualisierung: Der Börsentag auf einen Blick") als Map.

Verfasst von Rolotec AG um 13:13
16.08.2010
Onlinestudie, Corporate Blog-Tipps, Social Image, Finance 2.0
Einige RSS-Wochenend-Splitter:
- Wie ARD und ZDF ihre Onlinestudie interpretieren, web business 2.0
"Drei Viertel sind täglich online. Das entspricht in etwa der Reichweite des Fernsehens. Wobei berücksichtigt werden sollte, wie die jeweilige Nutzung abläuft: Berieselung durch das TV oder aktives Verhalten im Internet? Aber die Experten haben herausgefunden das die tägliche Nutzung des Internets nicht zu Lasten des Fernsehs geht – wen hätte das gewundert – wo die Zeit für den Internetkonsum herkommt, beantwortet leider niemand."
- Schriftsteller – So funktioniert ein gutes Corporate Blog, Karrierebibel.de
"Auch die üblichen Wirtschaftsfaktoren Zeit und Geld sind beim Aufbau eines Blogs zu beachten. Zwar sind Blogs günstig in Aufbau und Unterhalt, die nötige Aktualität und der eigene Qualitätsanspruch verlangen jedoch einen gewissen Zeitaufwand von den Betreibern. Logischerweise wird dafür Arbeitszeit beansprucht. Corporate Blogs sind daher wie alle Anschaffungen als Investition zu sehen, die sich für das Unternehmen (in welcher Form auch immer) lohnen müssen. "
- Perfektes Image über soziale Netzwerke, ECIN.de
"Persönliche Kundenansprache ist heutzutage gefragt und die erreicht man am besten über soziale Netzwerke, Blogs, Foren, etc. Offenbar sind die Hoffnungen der Händler und Dienstleister in die neuen Marketing-Techniken nicht unberechtigt, denn wie eine Studie vom ECC-Handel zeigt, können eShops ihre Gesamtbewertung durch Aktivitäten in sozialen Medien nachweislich anheben. Bei der Studie gaben 46 Prozent der befragten Nutzer an, dass soziale Netzwerke einen positiven Einfluss auf das Image einer Marke hätten."
- Web 2.0 für Banken: Ungenutzte Potentiale und New Business Solutions, Blick Log
"Neben einer schon fast zur Pflicht gehörenden angepassten Kommunikationsstrategie, könnten einzelne Leistungen «2.0-fähig» gemacht werden. Dazu sind bisherige Produkte darauf zu überprüfen, ob und welche Funktionen modifiziert oder gar durch 2.0-Komponenten ersetzt bzw. ergänzt werden können. Bereits jetzt existieren Lösungsansätze, die klassische Intermediationsfunktionen von Finanzhäusern ausschalten. (...)
Konkrete Ansatzpunkte bietet gerade die Vermögensverwaltung. Immer weniger Anleger sind hier bereit, ihr Geld einer «Black Box» anzuvertrauen. Investoren wollen verstärkt wissen, wie und wo konkret ihre Gelder zu welchen Preisen und Kosten investiert werden. Technisch ist die erhöhte Transparenz z.B. durch einen “Drill Down” auf Einzelpositionen und –transaktionen möglich und wird im institutionellen Umfeld schon lange praktiziert. (...) Fast schon revolutionär für die Finanzbranche muten Ansätze an, einen offenen Dialog etwa über Internetforen zwischen (potentiellen) Anlegern und Fondsmanagement zu implementieren."
Verfasst von Rolotec AG um 10:41
12.08.2010
"Web 2.0 wird Hierarchien aushebeln"
... titelt CIO.de und bezieht sich im Artikel auf die Ende Juli von Deutsche Bank Research publizierte Studie "Wie Unternehmen das Web 2.0 für sich nutzen". CIO.de fokussiert u.a. auf das SLATES-Konzept von Harvard Business School-Professor Andrew McAfee. Demnach sollten Enterprise 2.0-Projekte folgenden Grundsätzen folgen:
Was den Titel betrifft, schreibt CIO.de:
- Search: einfache Recherche von Inhalten über die Suchfunktion,
- Links: Verweis auf zusätzliche, relevante Inhalte, wobei die von den Nutzern als besonders wertvoll eingeschätzten Seiten am häufigsten verlinkt werden,
- Authoring: einfaches Veröffentlichen oder Editieren von Inhalten,
- Tags: Vergabe von Schlagworten durch die Nutzer, wodurch sich eine nutzergesteuerte Kategorisierung und Priorisierung von verwendeten Seiten entwickelt, eine sogenannte Folksonomy,
- Extensions: Extrapolation von beobachtetem Verhalten im Netz, um Empfehlungen für zukünftiges Verhalten auszusprechen und
- Signals: durch Abo-Funktionen werden Nutzer auf neue Inhalte aufmerksam gemacht (z.B. durch RSS-Feeds).
"DB Research gibt zu Bedenken, dass Web 2.0 die Firmenkultur verändert. (...) "Web 2.0-Instrumente reduzieren grundsätzlich die Fähigkeit des Managements, Kontrolle auszuüben", so Stobbe. (...)Die Analystin beschreibt andererseits die Vorteile von Web 2.0. Insbesondere Wissens-Management und Kommunikation profitieren von Blogs und Wikis, denn die produzierten Inhalte sind offen zugänglich und permanent sichtbar. (...) Informationen werden verdichtet und firmenweit sichtbar gemacht."
Verfasst von Rolotec AG um 17:15
11.08.2010
Chance: Jobs @Rolotec
Wir suchen:
- IT-Talente für Praktika, Diplomarbeit oder Festanstellung (w/m)
- ProjektleiterIn (InformatikerIn FH/ETH)
- Software Engineer ETH/FH (C++)
- Software Engineer ETH/FH (.NET)
Verfasst von Rolotec AG um 10:33
09.08.2010
Visualisierung: "So geht's der Weltwirtschaft"
Apropos Visualisierung (s. "Visualisierung der Brände in Russland"). Financial Times Deutschland hat die interaktive Infografik "So geht's der Weltwirtschaft" mit sehr interessanten Parametern publiziert. WICHTIG: Auf der linken Kartenseite können die Kriterien verändert werden; unten den Zeitverlauf. Auf dem Ausschnitt unten sieht man die logarithmische Darstellung der prozentualen BIP-Anteile.

(Bildquelle: Financial Times Deutschland)
Verfasst von Rolotec AG um 10:21
06.08.2010
Visualisierung der Brände in Russland
Über die Aussagekraft und die Wichtigkeit von Visualisierungen haben wir gelegentlich schon gepostet (s. u.a. "A periodic table of visualization methods"). Zero Hedge macht im Beitrag "From Russia With Fire Extinguishers: Interactive Visualization Of A Country On Fire" auf einen sehr interessante Visualisierung des University of Maryland Fire Information for Resource Management Services aufmerksam. Sie zeigt, direkt in Google Earth eingebunden, die interaktive Karte der derzeit in Russland wütendenden Brände. Die Auswirkungen auf die Weizenpreise (s. "Verheerende Feuer in Russland - Weizenpreise klettern", n-tv.de) wurde mittlerweile in den Medien thematisiert. Die räumliche Dimension dürfte aber viele überraschen.

(Bildquelle: Google Earth/FIRMS)
Verfasst von Rolotec AG um 15:16
03.08.2010
Internet-Zukunft: Apps versus offenes Internet
Zu mehreren Nachfragen hat folgende Passage aus dem Posting "Internet-Zukunft: Keine Frage, wir werden mobiler" geführt:
"In besagtem Artikel wird davon ausgegangen, dass insbesondere Apps Wachstumtreiber sein werden. Nun, es gibt zunehmend Stimmen, welche mittel- und längerfristig eher Browseranwendungen als nachhaltig bezeichnen."FAZ.net bringt im heutigen Artikel "Apps sind ein Übergangsphänomen" die Hintergründe dieses Gedankens und schreibt unter anderem:
"Apps sind das Symbol für den Erfolg des mobilen Internet. Mehr als 10 Milliarden dieser mobilen Anwendungen werden die Nutzer in diesem Jahr auf ihre Smartphones laden. In zwei Jahren könnten es schon 50 Milliarden Apps sein, erwarten Marktforscher. Was für die einen die industrielle Revolution im Mobilfunkmarkt bedeutet, sehen andere als technisch limitiertes Übergangsphänomen. „Apps wird es nur so lange geben, bis die mobilen Browser leistungsfähiger und die Datenverbindungen schneller sind. Apps sind ein Übergangsphänomen", sagt Carsten Frien, Geschäftsführer von Madvertise, einem Marktplatz für mobile Werbung. Fünf bis sechs Jahre gibt er diesen plattform-eigenen, sogenannten nativen Apps noch. Dann werde das offene Internet an ihre Stelle treten."
Verfasst von Rolotec AG um 11:28


