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28.06.2010
"80 Prozent der Führungskräfte nutzen soziale Medien"
... titelt FAZ.net und basiert den Artikel auf einer "Online-Umfrage der Deutschen Telekom, der defacto.x und der Selbst-GmbH unter 477 Führungskräften in Deutschland". 80 Prozent? Autor und "Netzökonom" Holger Schmidt relativiert:
"Allerdings ist die Mehrheit der Befragten eher passiv im sozialen Web unterwegs. Die große Mehrheit nutzt das Geschäftsnetzwerk Xing, um sich mit Kollegen zu vernetzen oder sich zumindest die Kontakte der Kollegen anzuschauen. Aber immerhin jeder dritte Befragte kommuniziert aktiv in den sozialen Medien und etwa jede vierte Führungskraft veröffentlicht Nachrichten oder stellt sein Wissen in Projekten - zum Beispiel in Wikis - zur Verfügung, hat die Umfrage ergeben."Ein früheres Posting "Müssen oberste Chefs wirklich twittern?" schloss damals mit einer Feststellung, die durch die aktuellen Umfrageergebnisse keinesfalls obsolet geworden ist:
"Guten CEOs traue ich persönlich aber durchaus zu, Strategiekonformität, Opportunitäten und Nachhaltigkeit von Twitter & Co. aus theoretischer Warte beurteilen zu können. Was natürlich nicht heissen soll, dass C-Level-Verantwortliche nicht Bloggen, Twittern oder sonstwie Social Networken sollen, wenn sie mögen.Viel wichtiger als twitternde Chefs sind meines Erachtens Vorgesetzte, die offen sind für den Einsatz von Social Media und befähigten Mitarbeitenden genügend Spielraum für die Umsetzung lassen."
Verfasst von Hans Fischer um 28.06.10 15:01


