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23.04.2010

Lesetipp: "Wie das Internet Machtverhältnisse verändert"

Social Networks und Social Media sind in aller Munde, laufen auf allen Kanälen und sind Teil des gesellschaftlichen Lebens geworden. Gestern haben wir (mal wieder) über den Einfluss auf die Finanzwelt geschrieben, einige Tage vorher über Wissensmanagement-Auswirkungen. Einen übergeordnet interessanten Aspekt beleuchtet heute Welt Online im Artikel "Wie das Internet Machtverhältnisse verändert":

"Nach dem auf Faszination basierenden "Zugangsboom" der späten 90er-Jahre (...) und dem Nutzungsboom der späten 00er-Jahre mit der rasanten Verbreitung der Sozialen Netzwerke folgt jetzt eine Welle, in der sich Internetnutzer machtvoll zu Bewegungen zusammenschließen. Sie hätten die politische Agenda gesetzt, und zwar ohne einen Rückgriff auf etablierte Strukturen und die etablierten Massenmedien, sagte Kruse."
Besagter "Kruse" ist Peter Kruse, Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie an der Universität Bremen. In besagtem Artikel gibt er abschliessend zu bedenken:
"'Die Social Software des Web 2.0 ist ein Angriff auf die etablierten Regeln der Macht und erzwingt ein grundlegendes Umdenken', sagt der Professor. Er rät Politikern oder Managern: Raus aus Expertengremien. Rein in die Netze. 'Das soziale Web ist eine Lawine, die bereits zu Tal donnert', ist seine Mahnung."

Verfasst von Hans Fischer um 23.04.10 10:34


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