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31.03.2010

Gesammelte Stimmen zur Zukunft des Internets

Gestern startete die "O'Reilly Where 2.0 Conference". Laut dem O'Reilly rader sind die "Big Conversations":

  • Local Data
  • Local Search
  • Augmented Reality
  • Location Sharing
  • MobileCloud
  • Game Mechanics
  • Web Vs. Native Apps
Im Beitrag "Keeping a Closer Eye on Employees’ Social Networking Will Give You More Than a Headache" beschäftig sich Elsua.net mit dem Widerspruch von totaler Web- und Social Media-Kontrolle und totaler Freiheit aus Sicht der Wissensarbeiter.
"(...) one cannot stop thinking how much longer will companies keep trying to control & monitor their knowledge workers; or, even worse, when would they realise that a command-and-control attitude in today’s knowledge economy is everything, but *the* ultimate competitive advantage. Rather the opposite!"
Selbstredend, dass engmaschiges Monitoring genauso wenig attraktiv ist, wie zu aufgeweichte Strukturen oder die (erzwungene) Freiheit, Privates und Geschäftliches zu mischen und zu teilen.

Unter "Zukunftsstudie 'Das Web 2020 verändert die Welt'" schreibt Manager Magazin Online:

"Das "C" steht für connect, communicate und change. Das Lebensgefühl und Weltverständnis dieser Generation wird sich durch Telekommunikation, moderne Endgeräte und damit verbundene soziale Trends völlig verändern. Das ist wohlgemerkt keine Science-Fiction, sondern basiert auf der Fortschreibung bereits heute existierender technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen."
Und schliesslich noch "Revolution 2.0: Zukunftsforscher Peter Kruse über den Boom von sozialen Netzwerken" bei Horizont.net mit folgendem Auszug:
"Wir befinden uns mitten in der nächsten Runde der Veränderungen der Gesellschaft durch das Internet. Ich würde mich nicht scheuen sogar von einer Revolution 2.0 zu reden. Schaut man auf die Massen von Menschen, die in den letzten Monaten in die sozialen Netze eingezogen sind, dann haben wir es gewissermaßen mit der ersten großen Völkerwanderung des digitalen Zeitalters zu tun. (...) Zu Anfang haben die meisten Menschen das Internet nur wie Besucher betreten, jetzt sind sie gewissermaßen „mit Haut und Haaren“ eingezogen. Das Internet ist zum eigenständigen Kommunikations- und Kulturraum geworden."

Verfasst von Hans Fischer um 31.03.10 11:28


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