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12.03.2010
Corporate Twitter: Von Profis, Posern, Kuschlern und Unsozialen
"Macht ein Corporate Twitter Account Sinn?", fragte sich ein Freund und beobachtete in Folge das Micro Blogging-Geschehen während knapp eines Jahres. Er fokusierte dabei auf Corporate Accounts der Sektoren Banken, ICT, Konsumgüter und Medien in gemischten Sprachgruppen. Gestern hat er über die Erkenntnisse seiner Privatinitiative informiert. Als Essenz unterteilt er die beobachteten Accounts, ohne repräsentativen Anspruch natürlich, in vier Hauptgruppen:
- Die Profis: Meistens mit journalistischem Background oder profunden PR-Kenntnissen. Tipp: Einfach weiter so.
- Die Poser: Missbrauchen Corporate Twitter meist für Ego-Trips. Tipp: Besser privat twittern.
- Die Kuschler: Informieren relativ breit und gut, drehen sich bezüglich Interaktion aber auf Schmusekurs in den immergleichen Kreisen. Tipp: Etwas cooler.
- Die Unsozialen: Twittern professionell, halten sich an Unternehmensrichtlinien, kümmeren sich dabei aber kaum um Interaktion. Tipp: Den Begriff "Social Media" reflektieren.
Ps. Die Eingangs gestellte Frage haben wir unter anderem im Beitrag "Vermeintliche Gretchenfrage: Wann sollen Unternehmen twittern?" behandelt.
Verfasst von Hans Fischer um 12.03.10 11:21


