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31.03.2010
Gesammelte Stimmen zur Zukunft des Internets
Gestern startete die "O'Reilly Where 2.0 Conference". Laut dem O'Reilly rader sind die "Big Conversations":
- Local Data
- Local Search
- Augmented Reality
- Location Sharing
- MobileCloud
- Game Mechanics
- Web Vs. Native Apps
"(...) one cannot stop thinking how much longer will companies keep trying to control & monitor their knowledge workers; or, even worse, when would they realise that a command-and-control attitude in today’s knowledge economy is everything, but *the* ultimate competitive advantage. Rather the opposite!"Selbstredend, dass engmaschiges Monitoring genauso wenig attraktiv ist, wie zu aufgeweichte Strukturen oder die (erzwungene) Freiheit, Privates und Geschäftliches zu mischen und zu teilen.
Unter "Zukunftsstudie 'Das Web 2020 verändert die Welt'" schreibt Manager Magazin Online:
"Das "C" steht für connect, communicate und change. Das Lebensgefühl und Weltverständnis dieser Generation wird sich durch Telekommunikation, moderne Endgeräte und damit verbundene soziale Trends völlig verändern. Das ist wohlgemerkt keine Science-Fiction, sondern basiert auf der Fortschreibung bereits heute existierender technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen."Und schliesslich noch "Revolution 2.0: Zukunftsforscher Peter Kruse über den Boom von sozialen Netzwerken" bei Horizont.net mit folgendem Auszug:
"Wir befinden uns mitten in der nächsten Runde der Veränderungen der Gesellschaft durch das Internet. Ich würde mich nicht scheuen sogar von einer Revolution 2.0 zu reden. Schaut man auf die Massen von Menschen, die in den letzten Monaten in die sozialen Netze eingezogen sind, dann haben wir es gewissermaßen mit der ersten großen Völkerwanderung des digitalen Zeitalters zu tun. (...) Zu Anfang haben die meisten Menschen das Internet nur wie Besucher betreten, jetzt sind sie gewissermaßen „mit Haut und Haaren“ eingezogen. Das Internet ist zum eigenständigen Kommunikations- und Kulturraum geworden."
Verfasst von Hans Fischer um 11:28
30.03.2010
Inflationäres Interesse an ETFs
Am 27.10.2005 haben wir im Posting "Rolotec gedruckt" zum ersten Mal über Exchange Traded Funds (ETFs) geschrieben und die Software erwähnt, die wir für Berechnung von indikativen Net Asset Values entwickelt haben. Unser erster Kunde war UBS Exchange Traded Funds.
Damals gab es noch ordentlich viel Erklärungsbedarf zu diesem Anlageinstrument. Mittlerweile sind ETFs zur festen Grösse in der Börsenwelt geworden; das zeigt unter anderem auch die Entwicklung der entsprechenden Newslage oder der Suchanfragen bei Google Trends. Was unsere Software betrifft, rechnen wir mittlerweile ETFs und andere auf Bakets basierende Instrumente in Europa, Asien und den USA (s. auch "The Eye for ETFs").
Financial Times Deutschland schreibt heute im Artikel "Exchange-Traded Funds - Fonds-Spielmacher im Hintergrund" über die Arbeit der Market-Maker und leitet das Thema wie folgt ein:
"ETF-Anteile zu kaufen, ist eigentlich keine große Sache: Zwei, drei Klicks im Online-Depot der Direktbank, und schon sind die Indexfonds dem eigenen Vermögen gutgeschrieben. Hinter den Kulissen aber setzen selbst Privatanleger mit ihrer Transaktion eine gewaltige, gut geölte Finanzmaschinerie in Gang."
Verfasst von Hans Fischer um 15:03
29.03.2010
"Wie Marketing-Budgets effektiv arbeiten"
... titelt Financial Times Deutschland den Beitrag "Marketing-Controlling" seiner "FTD-Serie: Business Wissen". Der Kern, der insbesondere im Kontext von Social Media Marketing auch Gültigkeit hat, lautet:
"Die zentrale Frage, die Marketing-Manager immer wieder bewegt, ist: Haben wir aus der Fülle der möglichen Marketingmaßnahmen die richtigen ausgewählt und haben wir sie richtig umgesetzt? Die Antwort darauf muss das Marketing-Controlling geben."Und dies in folgenden drei Dimensionen:
Besagter Artikel ist facettenreich und bietet eine guten Einstieg ins Thema. Für detaillierte Information empfehlen wir u.a. "Marketingcontrolling – Sicherstellen von Marketingeffektivität und -effizienz" von Sven Reinecke und Simone Janz. Ein Auszug:
- Effektivität: Beitrag des Marketings, um die Unternehmensziele zu erreichen;
- Effizienz: Verhältnis zwischen Wirkung und Aufwand;
- Anpassungsfähigkeit: Reaktionsfähigkeit des Marketings auf Veränderungen bei Kunden, im Markt und bei Wettbewerbern.
"Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Marketingcontrolling weit mehr als das Übertragen klassischer Controllingkonzepte auf das Marketing ist. Aufgrund des leistungswirtschaftlichen Charakters und der übergreifenden Führungsfunktion des Marketing wurde (...) Marketingcontrolling als Sicherstellen der Rationalität der marktorientierten Unternehmensführung definiert. Es bezieht sich somit auf das gesamte Zielsystem, nicht nur auf finanzielle Ergebnisziele. Rationalität wird gewährleistet, wenn der gesamte Marketingführungsprozess effektiv (wirksam) und effizient (wirtschaftlich) abläuft."
Verfasst von Hans Fischer um 09:35
25.03.2010
Ver-7-fachung des iPhone-Marktes
Da wir derzeit verschiedene neue Börsen-Apps fürs iPhone (und natürlich auch für andere Smartphones) entwickeln, ist das Posting "Apple: How The iPhone Target Market Can Expand 7x" von Barron's Tech Trader Daily ins Auge gestochen. Die Hauptaussage steht gleich am Anfang:
"The market for the Apple (AAPL) iPhone has a long, long way to grow."Und wie gross das Wachstumspotenzial noch ist, beantwortet Barron's mit dem im Titel genannten Faktor 7: 2009 habe Apple mit 25 Millionen iPhones einen 39prozentigen Smartphone-Anteil bei seinen Verkaufspartnern in 89 Ländern erreicht. Laut Bernstein-Analyst Toni Sacconaghi könnte theoretisch eine Versiebenfachung realisiert werden, wenn das Partnernetz ausgeweitet und vermehrt iPhones ohne Datenabozwang verkauft würden.
Für die Börsianer hält Sacconaghi den Warnfinger hoch:
“(...) Given its increasingly high market share, we believe that Apple increasingly risks disappointing on investor expectations for iPhone unit sales if it is not able to secure additional incremental distribution and/or introduce lower priced offerings over the next 12 – 18 months.”
Verfasst von Hans Fischer um 11:07
23.03.2010
Die besten IT-Blogs (aus Deutschland)
... listet Computerwoche.de auf und schreibt:
"Dabei haben Blogs in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen - sie sind mehr geworden als reine Online-Tagebücher und Bildbände. Gerade bei schnelllebigen Themen, wie beispielsweise der IT oder der Technik-Markt, stellen Blogs eine sehr gute Informationsquelle dar. So können aktuelle Geschehen direkt aufgeriffen und kommentiert werden."Eine Aussage, die wir bejahen und jüngst im Posting "Corporate Blogs - still alive and kicking" thematisiert hatten. Was die Auswahl der angeblich besten IT-Blogs Deutschlands angeht, wären andere Nennungen - weniger populär, dafür inhaltlich spezialisierter - durchaus auch möglich gewesen. Egal, wer mit Keywords wie "Top Blogs", "Blog Ranking", "Blog Award" etc. sucht, findet eine Unmenge an solchen Listen und in beinahe jeder neue Newsreader-Kandidaten (s. auch "Ein Loblied auf (unverzichtbares) RSS").
Verfasst von Hans Fischer um 08:52
18.03.2010
Corporate Blogs - still alive and kicking
2004 war "Blog" das Wort des Jahres in den USA. Als wir 2005 starteten, galt Corporate Blogging noch als ziemlich avandgardistische Art der Unternehmenskommunikation. Dann wurde der Unternehmensblog zum must have und seit Twitter, Facebook & Co. gelten Weblogs als Web 2.0-Relikte. Im Internet rast die Zeit.
Eine Kollege und ehemaliger Wirtschaftsjournalist hat heute gemeint, dass die Abwanderung von Blogs hin zu Twitter, Facebook und Co. logisch sei, da Bloggen von der Themenwahl bis hin zu schreiberischen und orthographischen Fähigkeiten anspruchsvoller sei. Nun, auch Tweets und Facebook-Inhalte müssen gefallen. Bei Blogs sind inhaltliche und schreiberische Mängel aber in der Tat sehr viel auffällliger.
Unter dem Strich ergänzen sich Corporate Blog und Corporate Twitter aber ganz ausgezeichnet. Twitter sorgt für ein Markenführungsgrundrauschen und hat hervorragende "Headliner"-Qualitäten. Demgegenüber können Themen via Blogs ausführlich behandelt und unternehmerische Kompetenz manifestiert werden. Am Rande bemerkt: Ob Twitter, Blog, Facebook oder was auch immer, ohne eingehende Planung, Analyse und Überwachung bringt der Einsatz von Corporate Social Media überhaupt nichts. Diesbezüglich haben wir 10 konkrete Handlungstipps im Beitrag "Vermeintliche Gretchenfrage: Wann sollen Unternehmen twittern?" veröffentlicht.
Zurück zum Titel. Dass Weblogs noch lange nicht zum vernachlässigbar alten Eisen gehören, hat heute auch Search Engine Journal im Beitrag "Blogging in 2010: What You Need To Know" geschrieben:
"In spite of all the claims that Blogging is dead, the numbers show Blogs are still a great way to get your message out there and to gain exposure and credibility in your industry".In besagtem Posting wird aus "2009 State of the Blogosphere by Technorati" zitiert. Anbei einige der Punkte:
- 77% of Internet users read blogs according to Universal McCann
- 14% are Corporate Bloggers
- 51% of Corporate Bloggers – 58 respondents – report receiving a salary for blogging
- 56% say that their blog has helped their company establish a positioning as a thought leader within the industry
- 58% say that they are better-known in their industry because of their blog
Verfasst von Hans Fischer um 15:12
16.03.2010
Neubau "Capitol" bekommt das Innenleben
In zwei Monaten ziehen die ersten Kolleginnen und Kollegen in den neuen Geschäftssitz der Rolotec, der auf dem Areal des ehemaligen Kino Capitol im Zentrum von Biel gebaut werden konnte (s. frühere Beiträge) . Aktuell werden die Serverräume eingerichtet. Da wir Softwarelösungen nicht nur entwickeln, sondern bei Bedarf auch betreiben, sind diese vorbereitenden Arbeiten von grosser Wichtigkeit. Am Standort Biel (in Zürich gibt es ein weiteres Rechenzentrum) werden auf einer Fläche von 70 Quadratmetern rund 20 Racks zu stehen kommen und eine maximale Leistung von 70 kW zur Verfügung stehen. Parallel zur Rack-Schrauberei werden derzeit die Innenfenster eingesetzt, die letzten Bodenarbeiten ausgeführt und die Lieferung der Möbel vorbereitet.
Verfasst von Hans Fischer um 14:17
"Trading 2.0 – die nächste Generation des Tradens"
Daytrading.de beschreibt im Beitrag "Trading 2.0 – die nächste Generation des Tradens" Aktuelles und Zukünftiges sowie eingesetzte Anwendungen wie RSS, Twitter, Community Scanning, Blogs, Social Daytrading etc. Wer sich bisher noch nichts unter "Finance 2.0" vorstellen konnte, findet in besagtem Beitrag einen praxisbezogenen Ansatz. Ein Auszug:
"Heute tradet man direkt aus dem Chart und lässt Trades automatisch verwalten. Wenn man wichtige Newsletter verfolgen will, kann man dies mittels RSS-Technologie übers Handy oder vom PC aus machen. Alle wichtigen Alarmsignale kommen selbstverständlich übers Handy, so dass einem keine Swing-Trading-Signale entgehen können (...). Der Vorteil des Trading 2.0 liegt darin, schneller an wichtige Informationen zu kommen und Tendenzen auf dem Markt zu erkennen. Durch Social Communities entstehen hier Synergieeffekte. (...) Ein Beispiel bietet das Web-Based-Community-Scanning. Durch das Teamwork seitens ihrer Benutzer können Onlinegruppen gezielt verschiedene Marktveränderungen, Titel und Bewegungen im Auge behalten und sich gegenseitig über bedeutende Veränderungen informieren."=> Bisherige Finance 2.0-Beiträge
Verfasst von Hans Fischer um 10:46
15.03.2010
Die Top-100-Websites auf einen Blick
Auf der Basis von Nielsen-Daten hat BBC News jüngt eine Visualisierung der Top-100-Websites veröffentlicht. Nicht annährend so gut wie "A periodic table of visualization methods", aber zweifelsohne interessant.

(Bildquelle: BBC News)
=> Bisherige Beiträge zum Thema Visualisierung; u.a. im Zusammenhang mit Börseninformationen.
Verfasst von Hans Fischer um 17:03
12.03.2010
"Online-Banking gewinnt zunehmend an Bedeutung"
... titelt der Netzticker, bezieht sich dabei auf die "Bankenstudie 2015" von Accenture und Verband Schweizer Kantonalbanken und schreibt:
"Online- und Direktbanken verschärfen den Verdrängungswettbewerb im Retail Banking: Sinkende Erträge und steigende Kosten würden Online-, Direkt- und Low-Cost-Banken das Feld öffnen und die Banken dazu zwingen, sich wegen Margendrucks, erhöhter Regulierungsdichte und veränderten Kundenbedürfnisse auch in der Zeit nach der Krise neu zu positionieren, so die Bankenstudie 2015."Tipp: Diverse Postings zu Finance 2.0.
Verfasst von Hans Fischer um 12:43
Corporate Twitter: Von Profis, Posern, Kuschlern und Unsozialen
"Macht ein Corporate Twitter Account Sinn?", fragte sich ein Freund und beobachtete in Folge das Micro Blogging-Geschehen während knapp eines Jahres. Er fokusierte dabei auf Corporate Accounts der Sektoren Banken, ICT, Konsumgüter und Medien in gemischten Sprachgruppen. Gestern hat er über die Erkenntnisse seiner Privatinitiative informiert. Als Essenz unterteilt er die beobachteten Accounts, ohne repräsentativen Anspruch natürlich, in vier Hauptgruppen:
- Die Profis: Meistens mit journalistischem Background oder profunden PR-Kenntnissen. Tipp: Einfach weiter so.
- Die Poser: Missbrauchen Corporate Twitter meist für Ego-Trips. Tipp: Besser privat twittern.
- Die Kuschler: Informieren relativ breit und gut, drehen sich bezüglich Interaktion aber auf Schmusekurs in den immergleichen Kreisen. Tipp: Etwas cooler.
- Die Unsozialen: Twittern professionell, halten sich an Unternehmensrichtlinien, kümmeren sich dabei aber kaum um Interaktion. Tipp: Den Begriff "Social Media" reflektieren.
Ps. Die Eingangs gestellte Frage haben wir unter anderem im Beitrag "Vermeintliche Gretchenfrage: Wann sollen Unternehmen twittern?" behandelt.
Verfasst von Hans Fischer um 11:21
11.03.2010
Achtung Abzocke: "Datenmeldung an www.google.ch"
Eben kam ein Fax rein. Es locken der Titel "Datenmeldung an www.google.ch" und die Subzeile "Ohne zusätzliche Kosten für registrierte Unternehmen". Im Kleingedruckten findet man dann die Crux, respektive die happige monatliche Gebühr zu Gunsten des Auftragnehmers Yellow Publishing Ltd. in Manchester.
Nun, die Masche ist alt. Auf die oben beschriebene Aktion hat unter anderem der Tages Anzeiger ("Adressbuchschwindler nutzt Popularität von Google aus") im Januar aufmerksam gemacht. Nach Angaben von Verbraucherzentralen wurde nun eine neue Welle in Deutschland, der Schweiz und in Österreich lanciert. Also, aufgepasst und solcherlei Dokumente immer sorgfältig lesen.
Diese und andere Abzockereien sind bei den einschlägigen Informations- und Verbraucherseiten dokumentiert. Nach Eingabe entsprechender Keywords wie "Adressbuchschwindel" bei Suchmaschinen finden sich die einschlägigen Seiten.
Verfasst von Hans Fischer um 09:03
10.03.2010
Happy Birthday Dotcom-Blasen-Crash
Heute vor 10 Jahren markierte die NASDAQ mit 5,132.52 Punkten die Spitze des Dotcom-Booms und damit auch die Initialzündung für das Platzen der Dotcom-Blase. Einige Meinungen zum denkwürdigen Tag (der durchaus auch Gutes hinterlassen hat):
- Where were you on 10 March 2000?, BBC News
"But even though the end was sobering, the enthusiasm and the optimism remained. Sure, it was more tempered. But riding the dotcom wave is now a badge of honour.
Anyone who lived through those times learned many a life lesson and are valued for having had that experience, not tarnished as failures as they might be in other parts of the world."
- FTD-Serie: 10 Jahre Dotcom-Blase, Financial Times Deutschland
"Der tatsächliche Höhepunkt bleibt dagegen fast unbemerkt: Am 10. März 2000 ist es eher ruhig am Neuen Markt, kein schlechter Handelstag, aber auch kein spektakulärer. Noch einmal geht es um gut 200 Zähler nach oben. Bis auf 8583 Punkte steigt der Nemax All Share, dann fällt der Index bis Börsenschluss wieder ein wenig.(...)
Viele Unternehmer aber sind geblieben. Seriengründer wie Sarik Weber, der nach dem Platzen der Blase am Aufbau des Netzwerks Xing und des Handysoftware-Anbieters Cellity beteiligt war und inzwischen nach Greentech-Geschäftsideen Ausschau hält. Der irrationale Überschwang ist Pragmatismus gewichen. Die Euphorie der Jahrtausendwende möchte Weber dennoch nicht missen. "Damals ist die Basis geschaffen worden für zahlreiche Unternehmensgründungen, auch in den darauf folgenden Jahren", sagt er. "Und viele davon sind heute hoch erfolgreich."
- When Bubble Burst: Companies Won, Investors Lost, The Wall Street Journal
"Most of the consensus favorites among tech stocks turned out to be investing disasters. But in an odd way, the Internet bubble has left all of us better off, as its benefits have percolated throughout the economy and produced huge productivity gains across all sectors. The same cannot be said for all bubbles; many homeowners aren't better off just because the real-estate frenzy put millions of people into homes they couldn't afford."
Verfasst von Hans Fischer um 10:03
09.03.2010
Keine Frage: Grundrecht Internet
ZDNet.de schreibt im Artikel "Studie: 79 Prozent der Erwachsenen sehen Internetzugang als Grundrecht an":
"Vier von fünf Erwachsenen sehen einen Zugang zum Internet als Grundrecht an. Das ist das Ergebnis einer Umfrage (PDF) von BBC World Service unter 27.900 volljährigen Internetnutzern in 26 Ländern. (...) In Finnland und Estland gibt es schon einen gesetzlichen Anspruch auf einen Breitband-Internetanschluss. Auch das Europäische Parlament sprach sich im Mai 2009 dafür aus, dass der Zugang zum Internet, ähnlich wie die Meinungsfreiheit, zu einem Grundrecht in Europa wird."Wer akademische Publikationen durchstöbert, findet eine Riesenvielfalt an thematisierten Internet-Einflüssen - auf das Gesundheitssystem, die Lehre, das Lernen, die politische Meinungsbildung, die Kommunikation, das Freizeitverhalten, die Produktinnovation, das Konsumverhalten, die Sozialarbeit, die Sprachentwicklung, den Detailhandel, das Kulturschaffen, die Ethik und und und und und. Absolut logisch also, dass ein Internet-Zugang, wenn gewünscht, zugänglich sein muss.
Die Internet-Geschichte haben wir im Beitrag "Sturmlauf vom Freak- zum Leitmedium" beschrieben.
Verfasst von Hans Fischer um 11:19
05.03.2010
Wirtschaftskriminalität, Geldwäsche und Terrorfinanzierung
Üble Substantive im Titel. Kein Zweifel. Unser Steckenpferd ist ja bekanntlich die Börseninformation, doch je länger je mehr nimmt auch unsere Software PEP-Check, entwickelt wider ebendiese Titel-Wörter, Fahrt auf. Die neueste Version, die wir gemeinsam mit SIX Telekurs vertreiben, erlaubt den Finanzinstituten eine manuelle oder automatische Prüfung bestehender und interessierter Kunden anhand von eigenen und öffentlichen Listen.
Und wie fing alles an? Zur Geschichte der Geldwäsche schreibt Wikipedia:
"Einer Legende nach geht der Begriff auf den Gangsterboss Al Capone zurück, der das durch illegale Betätigungen erworbene Geld tatsächlich in Waschsalons investierte und somit die wahre Herkunft verschleierte. Als diese Form des auch mit Steuerhinterziehung verbundenen Betruges aufgedeckt wurde, musste Al Capone dafür ins Gefängnis.Weitere Kriminelle gründeten daraufhin Geschäfte, die Münzgeld in größeren Beträgen produzieren konnten, ohne dass der tatsächlich durch das Geschäft generierte Betrag von den Behörden überprüft werden konnte. Zwar musste auf diese Weise für den erzielten Betrag Steuer bezahlt werden, das Geld konnte jedoch auf das Geschäftskonto eingezahlt werden, ohne weiteres Aufsehen zu erregen. Eine beliebte Gewerbeart für Geldwäsche waren vor allem Casinos mit Münzspielautomaten.
Ein anderes - auch in der Gegenwart praktiziertes - Verfahren ist es, mit einem legalen Betrieb (z. B. einem Restaurant) "sauberes" Geld einzunehmen. Dieser Betrieb muss lediglich seine Kosten (z. B. beim Weinhändler) bar bezahlen. Selbst wenn diese Rechnungen die Einnahmen übersteigen, kann die illegale Herkunft des Bargeldes kaum nachgewiesen werden; die Einnahmen dagegen sind "sauber"."
Verfasst von Hans Fischer um 15:53
04.03.2010
Das schleichende Sterben von Social Media-Initiativen
Der Titel ist nicht allgemeingültig. Etablierte Social Media-Anwendungen erfreuen sich respektabler Vitalität und - im Sinne des Namens - regelmässig eingestellter Inhalte durch die User. Abseits der Massen, ob im Internet oder in Intranets, fristen Social Media-Initiativen oftmals aber ein kümmerliches Dasein. Gestartet mit grossem Trara, viel Einsatz, Enthusiasmus und häufig auch unter wohlwollendem User-Beifall werden Projekte lanciert und warten dann meist vergeblich auf das Einsetzen der für Social Media kennzeichnenden Kollaboration. Wenn sich in solchen Fällen nicht Einzelpersonen unermüdlich um die Inhalte zu Gunsten der teilweise durchaus sehr zahlreichen Konsumenten solcher Angebote kümmern, schläft die Sache schnell ein und setzt Patina an.
Mit dem WM 2.0 Wissensmanagement-Wiki erleben wir das sehr direkt. 2006 im Rahmen einer MBA-Ausbildung mit drei Kollegen gestartet, wurde das Wiki mit einem Kraftakt ins Web gehoben, 2008 von einer Nachfolgeklasse weiterbearbeitet und seither inhaltlich kaum mehr weiterbearbeitet. Trotz hohen Zugriffsraten, vielen Verlinkungen und teilweise hervorragenden Inhalten, z.B. zur Symbiose von Wissensmanagement und Web 2.0 zu Wissensmanagement 2.0, wurde die inhaltliche Arbeit nie sozial mitgetragen. Dann veralten Links, steht nachwievor "Web 2.0" statt "Social Media", respektive "Social Networking" und das schleichende Social Media-Sterben setzt ein. C'est la (fin de la) vie.
Verfasst von Hans Fischer um 11:05
03.03.2010
Börseninformation für das Strategie-Magazin
Für das Strategie-Magazin haben wir den Börseninformationsteil für die Darstellung der 10 Musterdepots mit unterschiedlichen Anlagestrategien entwickelt und betreiben die Website.

(Bildquelle: Strategie-Magazin)
Als Verleger und Chefredaktor zeichnet Peter Berger verantwortlich, der unter anderem während mehreren Jahren Chefstratege beim Anlegermagazin stocks war.
Verfasst von Hans Fischer um 14:10
01.03.2010
"Der schwerfällige Weg der Banken in das 2.0-Zeitalter"
... titelt Blicklog und schreibt über die CeBIT-Veranstaltung "Finanzsektor & das Web 2.0":
"Aktuell spricht wieder viel dafür, dass sich die Geschichte wiederholt. Die etablierten Institute ignorieren den Social Media-Prozess zu 99%. Sie übersehen dabei, dass derzeit eine Generation heranwächst und in Entscheidungspositionen drängt, für die Social Media nichts mit Sozialleistungen, sondern mit Einbeziehung, Transparenz und Beteiligung der Kunden zu tun hat (...).Und mit Bloomberg existiert sein vielen Jahren die größte 2.0-Finanzcommunity, die bei geringerer Nutzerzahl mächtiger ist als Google, Twitter, Facebook und Microsoft zusammen. Über diese “Community” werden Informationen in Echtzeit verbreitet, Finanztitel gehandelt und natürlich miteinander kommuniziert. Und längst gibt es hier mobile Service für Blackberry oder IPhone. (...) Das einzig für 2.0 fehlende konstituierende Merkmal ist eigentlich die Offenheit für weitere Teilnehmer."
Weitere Beiträge zur Thematik:
- Publi Panel zu Social Banking
- Kernaussagen zu Social Media im Finanzbereich
- Finance 2.0 (Social Finance) nimmt Fahrt auf
- Megatrends: Finance 2.0 und Finance-KM
- Schweizer Banken tun sich schwer mit Finance 2.0
- Die Jugend lebt im Netz - Finance 2.0 wird Pflicht
- Konkreter Schritt in die (Twitter-)Banken-Zukunft
- Finance 2.0: Eine weitere Bank auf Twitter
- Social Media im Bankeneinsatz
- Banken und Social Media ...
- Finance 2.0 - "Die erste Google-Bank"
- User stehen auf Finanzen - Banken gefordert
- Finance 2.0 – neues Wissen aus alten Dokumenten
- CH-Banken tun sich schwer mit Web 2.0
Verfasst von Hans Fischer um 09:37









