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01.02.2010

iPad - Stimmen zur Web- und Kommunikationszukunft

Aus Marketingsicht ist die iPad-Ankündigung ein (sich wiederholendes Apple-) Phänomen. Abertausende Zeitungs-, E-Zine-, Blog- und Twitterbeiträge später, erscheinen interessante Zusammenzüge verschiedener Meinungen, versehen mit teilweise Visionärem. Anbei eine kleine Auswahl:

  • iPad: Entwickler müssen ihre Apps neu erfinden, heise online
    "Doch wer seine App das erste Mal im enthaltenen Simulator [im iPAD SDK] startet, bemerkt bald, dass er nicht nur einen Bildschirm in völlig ungewohnten Ausmaßen vor sich hat, sondern auch sein bisheriges Bedienkonzept über den Haufen schmeißen muss, um den Anforderungen der "iPad Human Interface Guidelines" an eine "Beautiful App" gerecht zu werden. Es gilt, eine Applikation neu zu erfinden, ihr Bedien-Interface komplett anders zu gestalten, um nicht den Anschluss zu verlieren – und von dem erneuten Goldrausch zu partizipieren, den Apple vorhersagt."

  • Wie Tablets das Zeitunglesen revolutionieren können, Manager Magazin Online
    "Die Presseverlage erhoffen sich von Tablets wie dem iPad ihre Rettung. Doch Gedrucktes einfach digital zu verkaufen, wird nicht reichen: Jetzt braucht es Kreativität. Denn auf den neuen Geräten gibt es plötzlich starke Konkurrenz von Fernsehsendern, Web-Medien und ganz neuen Wettbewerbern."

  • Apples Macht: Die Politik des iPad, FAZ.net
    "Schon während der geradezu buddhistischen Präsentation des neuen iPad füllte sich das Netz mit Protesten darüber, was Apples neuer Computer alles nicht kann. Buchstäblich bei jedem Fingertipp von Steve Jobs hielt eine neue Phalanx von Demonstranten virtuelle Transparente hoch: keine Tastatur, keine Kamera, keine Entwicklungswerkzeuge, keine sinnvollen Anschlussbuchsen, kein Multitasking! Steve Jobs, der Revolutionär des Computerzeitalters, gab seine Regierungserklärung ab, und plötzlich dämmerte es großen Teilen seiner Mitrevolutionäre, dass die Zukunft sie womöglich nicht mehr braucht. Ungefähr einen Tag später wurde klar, dass genau darin die revolutionäre Dynamik des neuen Geräts liegen könnte."

  • Wie Apple und Google um die Herrschaft im Web kämpfen, wiwo.de
    "Das iPad, Apples neues kultiges Zwischending aus iPod und Laptop fürs mobile Internet, beschleunigt die Metamorphose des Webs zur allgegenwärtigen virtuellen Zweitwelt. Jetzt entscheidet sich, wer die Vorherrschaft über das künftige Netz gewinnt und Milliardengeschäfte macht."
Dann gäbe es noch Beiträge wie "Hello iPad, Goodbye PC" von Nicholas Carr und anderen E-Denkern. Die kleine Auswahl reicht aber mit Sicherheit, um die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit der Thematik zu unterstreichen. Kein Spiel, vielmehr neuer Meilenstein.

Verfasst von Hans Fischer um 01.02.10 13:04


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