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26.02.2010

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Der Roloblog musste diese Woche leider etwas vernachlässigt werden. Wir entschuldigen uns mit einem Weekend-Spezial-Revival, respektive mit einer Möglichkeit, dem Arbeitsplatz eine wohnlich-wohlige Note zu geben. Die USB-Lampe ist bei JTT Online Shop für 1280 Yen (CHF 15.50) zu kaufen. Soweit die japanischen Schriftzeichen eine Interpretation zulassen, müssen die Möbel wohl separat erstanden (oder selber gebastelt) werden.

usb_bulb.jpg

(Bildquelle: JTT Online Shop)

Verfasst von Hans Fischer um 15:32

23.02.2010

"A periodic table of visualization methods"

Visualisierung, insbesondere von Börseninformationen, ist Teil unserer täglichen Arbeit. Eric Bugnon (@EBugnon) hat auf "A periodic table of visualization methods" aufmerksam geamacht. Eine fantastische Tabelle. Unbedingt aufrufen und mit der Maus über die einzelnen Felder fahren.

visualization_table.jpg

(Bildquelle: Visual-Literacy.org)

Verfasst von Hans Fischer um 11:20

In eigener Sache: Kooperation mit fundinfo.com

Rolotec zeichnet für einen Grossteil der Schweizer Finanzinformationswebsites verantwortlich und betreibt auch Lösungen im Ausland (s. Referenzen). Neu stehen unseren Websitenkunden Inhalte von fundinfo.com zur Verfügung, welche das Informationsangebot im Fondsbereich vertiefen.

Verfasst von Hans Fischer um 10:55

19.02.2010

Sicherheitsfallen 2.0, Einbrecher 2.0, Wurm 2.0, Schwarze Liste 2.0

Jüngst kumulierten sich im Newsreader (s. auch "Ein Loblied auf (unverzichtbares) RSS") Security-Meldungen im Zusammenhang mit Social Media und Social Networking. Anbei eine Auswahl:

  • Goldene Regeln für Web-2.0-Sicherheit, CHIP Online
    "Soziale Netzwerke sind im Geschäftsleben Chance und Gefahr zugleich. Deshalb hat die EU-Sicherheitsbehörde Enisa jetzt einen Leitfaden veröffentlicht, der die schlimmsten Fehler benennt und zeigt, wie man sie vermeidet."

  • Datenschutzaktion: Web-2.0-Dienst für Einbrecher, ORF.at
    "Als harte Warnung an allzu arglose User von Diensten wie Twitter, Google Buzz und Foursquare haben drei besorgte US-Entwickler die Website Pleaserobme.com ("Bitte rauben Sie mich aus") ins Netz gestellt."

  • Sicherheitsfachleute warnen vor gefaehrlichem Spybot.AKB Wurm , Virenschutz.info
    "Sicherheitsexperten warnen derzeit vor einer neuen Internet-Wurm-Variante. Besonders gefährdet, sich den Wurm auf seinen Rechner zu laden, sind zur Zeit Nutzer von Online Tauschbörsen wie Bittorrent oder Internet-Nutzer sich bei sozialen Netzwerken a la facebook anmelden möchten. Der Wurm Spybot.AKB wird als Einladung zu sozialen Netzwerken oder als Nachricht von Google, Amazon und weiteren getarnt."

  • Web-Fallen enttarnt - Die schwarze Liste des Internets, Computerwoche.de
    "Nepper, Schlepper, Bauernfänger - sie lauern nicht nur im echten Leben, sondern auch im Web. Sie haben alle ein gemeinsames Interesse: Geld zu verdienen – an Ihnen. Die Methoden dazu sind höchst unterschiedlich. Die einen versuchen es ihren Opfern direkt aus der Tasche zu ziehen, andere verkaufen ihre Adressdaten weiter. Im Folgenden zeigen wir die dreisten Methoden und geben Tipps zum Schutz."

Verfasst von Hans Fischer um 14:08

18.02.2010

Publi Panel zu Social Banking

Finance 2.0, respektive Social Media in der Finanzbranche, ist nicht nur bei uns ein heisses Thema. "Schweizer Bank" widmet das Publi Panel der Mai-Ausgabe der Thematik und schreibt:

"Hallo, hier ist Ihre Bank! Eine Studie von Steria Mummert Consulting zeigt auf, dass zwei von drei Banken in Deutschland in den kommenden Jahren in die Kundenkommunikation investieren wollen. Der Fokus liegt dabei v.a. auf den sozialen Netzwerken, von wo aus die Kunden unmittelbar Zugriff auf ihr Konto haben und ihre Finanzen managen sollen. Die Finanzinstitute konzentrieren sich dadurch auf ihre Kernkompetenzen Beratung und Vertrieb und holen die Facebook-Generation dort ab, wo sie zuhause ist: im WWW."
Gegen eine nicht ganz unbescheidene Gebühr werden sieben Antworten der teilnehmenden Unternehmen (und ein Inserat) publiziert. Mal sehen, wer sich wie äussern wird.

Auswahl früherer Beiträge zur Thematik:

Verfasst von Hans Fischer um 14:05

17.02.2010

Ein Loblied auf (unverzichtbares) RSS

Ohne RSS (Really Simple Syndication) wäre dieser Blog - und wohl auch viele andere Corporate Blogs - nicht möglich. Dank RSS sucht ein Newsreader "automatisch" nach passenden Postings oder Artikeln und sorgt für verhältnismässig geringen Suchaufwand und teilweise auch für Resultate, die ansonsten kaum gefunden würden. Im Artikel "Flinke Nachrichtentransporter" nimmt Sueddeutsche.de die Thematik auf und schreibt:

"RSS ist das ideale Instrument, um Nachrichten zu empfangen. Doch viele Nutzer halten den Dienst für kompliziert - zu Unrecht."
In der Tat "zu Unrecht". Detaillierte Informationen finden sich in besagtem Artikel oder auch im RSS-Verzeichnis.

RSS dient selbstverständlich nicht bloss zur Nachrichtenaggregation. Unternehmen können unter anderem auch ihre Neuigkeiten via RSS extern publizieren (z.B. als Newsletter-Alternative), neue Dokumente oder Inhalte in Corporate Wikis oder Blogs zielgerichtet pushen, den Wissensaustauch fördern oder das digitale Archiv effizient strukturieren.

Verfasst von Hans Fischer um 14:33

16.02.2010

Twitter mit vielfältigen Olympia-Hintergründen

Selbstverständlich müssen die fachliche Kompetenz der etablierten Redaktionen und entsprechend aufbereitete Olympia-Berichterstattung in höchstem Masse respektiert werden. Ihnen steht aber ein mächtiges Medium zur Seite: Wer Twitter bisher vorab als Blah-Blah-Sammelsurium abgetan hat, sollte versuchsweise mal Namen von Olympioniken oder von Sportarten ins Twitter-Suchfenster eingeben. Auch wenn man kein Norwegisch versteht, sind aktuell zum Beispiel die Aussagen zu Petter Northug unmisserverständlich. Man liest auch, dass sich sein derzeit wohl stärkster Gegner, Dario Cologna, bei Twitter zum Mädchenschwarm entwickelt, Didier Cuche in den nächsten Wettbewerben grenzüberschreitend Gold gegönnt wird oder Meinungen aus der ganzen Welt zum tragischen Rodel-Unfall.

Des Cyberspace' Stimme zu Olympia-Fragmenten mit teilweise erstaunlichen Erkenntnissen und weiterführenden Links, die via gängige Suchmaschinen wohl nie gefunden würden.

Verfasst von Hans Fischer um 13:31

12.02.2010

Wissensmanagement und Social Media

Unter dem Stichwort "Wissensmanagement 2.0" schreiben wir seit längerer Zeit schon über die Belebung von betrieblichem Wissensmanagement durch Social Media- und Social Networking-Anwendungen. Im WM-Wiki findet sich unter "Wissensmangement 2.0" zudem eine eigene Seite zur Thematik, die für nachhaltigen Unternehmenserfolg so wichtig ist.

Bei slideshare hat Martin Lindner nun die Präsentation "Wissensarbeit 2.0" publiziert. Eine tolle Arbeit und für thematisch tangierte User auf jeden Fall einen Blick wert.

Verfasst von Hans Fischer um 14:05

11.02.2010

Leitmedium Internet und seine Leitmedien

NZZ Online Extrablog fragt im Artikel "Die neuen Leitmedien - Facebook, Google oder Apple?". Es folgen Zahlen und Aufzählungen und als Resume dient der Satz: "Leitmedien verlieren an Leuchtkraft, denn die Massen lassen sich immer weniger lenken".

Die Formulierung passt zur Aussage des gestrigen Postings "Medienhäuser brauchen Social Network-Bypass", wonach Ereignisse und News dank sozialer Netzwerke so rasch verbreitet werden, das die infrastrukturellen und prozessualen Möglichkeiten der klassischen Medien überfordert sind. Lenkung wird nahezu ungmöglich und dank des Masseneinflusses werden sich jeweils hippe Anwendungen relativ schnell ablösen - jedenfalls sehr viel schneller, als das früher der Fall war.

Item, die im Satz aufgezählten Beispiele Facebook, Google und Apple passen, wenn "Leitmedien" im Sinne von Jürgen Wilke als Einzelmedien verstanden werden, deren Leaderqualität in Faktoren wie Verbreitungsquantität und -qualität, Bindungspotenzial oder publizistische Leitfähigkeit begründet sind.

Nimmt man "Leitmedium" aber im übergeordneten Sinn, dann ist die Antwort eindeutig: Internet. Das Leitmedium hat das Fernsehen abgelöst, was unter anderem ja auch die im NZZ-Blog zitierten Einzel(leit)medien bestätigen.

Verfasst von Hans Fischer um 14:26

10.02.2010

Medienhäuser brauchen Social Network-Bypass

Am heutigen Google Buzz-Tag - erste Eindrücken via iPhone haben den Pulsschlag noch nicht erhöht- widmen wir uns übergeordneter Veränderung, respektive dem Posting "The Information Divide: The Socialization of News" von Brian Solis.

Der Social Media-Vordenker geht davon aus, dass die rasch wachsende Menge von News und vor allem deren Verbreitungsgeschwindigkeit die Massenmedien-Infrastruktur derzeit schlicht überfordert. Dies, weil aktuelle Ereignisse via Social Graphen (~Repräsentation der jeweiligen Netzwerkkontakte einzelner User) rasend schnell verbreitet werden.

Die laut Solis durch Verwirrung, Furcht und Ignoranz paralisierten klassischen Medienhäuser müssten für die Revitalisierung ihrer Geschäftsfelder weit mehr tun, als auf den Erfolg von iPad, Kindle & Co. zu hoffen. Grund:

"(...) News no longer breaks, it tweets - demonstrating the efficiency, momentum, and influence of the human network. With every new iterative update, social graphs transform into a highly organized information distribution system that resembles an “Amber Alert” network for the social Web – with far greater speed, reach, impact, and resonance."
Da News durch Soziale Netzwerke so schnell distribuiert werden, ist ein Graben zwischen der schieren Vermeldung und der (nachwievor wertvollen und geschätzten) journalistischen Aufbereitung von Ereignissen entstanden:
"The information divide describes the chasm that exists between information as it rapidly spreads through attention dashboards of connected individuals and the primary reporting of news by mainstream media reinforced through the emergence of trending topics within each network. It is distanced by the time required to discern, document, fact check, and publish material information, competing with citizen media whether or not it is completely or only partially based on facts."
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich Medienunternehmen in die Sozialen Netzwerke einklinken müssen, damit sie, seismographenähnlich, (r)echtzeitig die neuesten Trends realisieren. Letztere müssen dann sehr viel schneller als heute journalistisch bearbeitet und publiziert werden. Oder anders: Die klassischen Medien müssen sich veränderten Kommunikationsformen anpassen, die vom (ehemaligen oder potenziellen) Publikum initiiert und gestaltet werden.

Verfasst von Hans Fischer um 15:26

03.02.2010

Kernaussagen zu Social Media im Finanzbereich

Unter "Social Media: Twitter & Co. in der Finanzindustrie" haben wir jüngst Finance 2.0-Beiträge aufgelistet. Bank 2.0 bringt im Posting "Banking 2.0 Lernen mit Social Software - Teil 1" nun interessante Aspekte aus dem Workshop der Uni Zürich und der Fachhochschule Nordwestschweiz zum Thema “Banking 2.0- Lernen mit Social Software“. Die Kernaussagen lauten:

  • Es gibt Pilotanwendungen; Banken nähern sich Social Media aber relativ zögerlich an.

  • Insbesondere im Bereich des Ideenmanagements wurden erfolgreiche Initiativen registriert.

  • Uneinigkeit herrscht ob der Kulturgrundsatzfrage, ob sich Banking und Social Media vertragen oder nicht.

  • Killerkriterien sind oftmals regulatorischer Natur.

  • Der Respekt vor möglichen Reputationsschäden ist relativ gross.
Qualitativ hochstehende Lösungen verursachen nie Reputationsschäden, die gesetzlichen Vorgaben sind weit genug gesteckt und dienen gelegentlich auch einfach als Innovationsbremsen, die Unternehmenskultur passt sich dank neuen Mitarbeitenden automatisch dem Zeitgeist an und das Ideenmanagement könnte sehr effizient auch auf Wissensmanagement ausgedehnt werden.

Es gibt viele Argumente pro und natürlich auch einige contra Social Media im Finanzbereich. Die Essenz bleibt aber unverändert: Webbasierte Kommunikation wird für den nachhaltigen Unternehmenserfolg unabdingbar.

Verfasst von Hans Fischer um 14:47

01.02.2010

iPad - Stimmen zur Web- und Kommunikationszukunft

Aus Marketingsicht ist die iPad-Ankündigung ein (sich wiederholendes Apple-) Phänomen. Abertausende Zeitungs-, E-Zine-, Blog- und Twitterbeiträge später, erscheinen interessante Zusammenzüge verschiedener Meinungen, versehen mit teilweise Visionärem. Anbei eine kleine Auswahl:

  • iPad: Entwickler müssen ihre Apps neu erfinden, heise online
    "Doch wer seine App das erste Mal im enthaltenen Simulator [im iPAD SDK] startet, bemerkt bald, dass er nicht nur einen Bildschirm in völlig ungewohnten Ausmaßen vor sich hat, sondern auch sein bisheriges Bedienkonzept über den Haufen schmeißen muss, um den Anforderungen der "iPad Human Interface Guidelines" an eine "Beautiful App" gerecht zu werden. Es gilt, eine Applikation neu zu erfinden, ihr Bedien-Interface komplett anders zu gestalten, um nicht den Anschluss zu verlieren – und von dem erneuten Goldrausch zu partizipieren, den Apple vorhersagt."

  • Wie Tablets das Zeitunglesen revolutionieren können, Manager Magazin Online
    "Die Presseverlage erhoffen sich von Tablets wie dem iPad ihre Rettung. Doch Gedrucktes einfach digital zu verkaufen, wird nicht reichen: Jetzt braucht es Kreativität. Denn auf den neuen Geräten gibt es plötzlich starke Konkurrenz von Fernsehsendern, Web-Medien und ganz neuen Wettbewerbern."

  • Apples Macht: Die Politik des iPad, FAZ.net
    "Schon während der geradezu buddhistischen Präsentation des neuen iPad füllte sich das Netz mit Protesten darüber, was Apples neuer Computer alles nicht kann. Buchstäblich bei jedem Fingertipp von Steve Jobs hielt eine neue Phalanx von Demonstranten virtuelle Transparente hoch: keine Tastatur, keine Kamera, keine Entwicklungswerkzeuge, keine sinnvollen Anschlussbuchsen, kein Multitasking! Steve Jobs, der Revolutionär des Computerzeitalters, gab seine Regierungserklärung ab, und plötzlich dämmerte es großen Teilen seiner Mitrevolutionäre, dass die Zukunft sie womöglich nicht mehr braucht. Ungefähr einen Tag später wurde klar, dass genau darin die revolutionäre Dynamik des neuen Geräts liegen könnte."

  • Wie Apple und Google um die Herrschaft im Web kämpfen, wiwo.de
    "Das iPad, Apples neues kultiges Zwischending aus iPod und Laptop fürs mobile Internet, beschleunigt die Metamorphose des Webs zur allgegenwärtigen virtuellen Zweitwelt. Jetzt entscheidet sich, wer die Vorherrschaft über das künftige Netz gewinnt und Milliardengeschäfte macht."
Dann gäbe es noch Beiträge wie "Hello iPad, Goodbye PC" von Nicholas Carr und anderen E-Denkern. Die kleine Auswahl reicht aber mit Sicherheit, um die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit der Thematik zu unterstreichen. Kein Spiel, vielmehr neuer Meilenstein.

Verfasst von Hans Fischer um 13:04

Spezialwurst für die Rolotec AG

Starten wir die Woche mal nicht mit Finanzinformation, Corporate Twitter, Wissensmanagement oder Software & Co: Starten wir mit Rolotec-Kolleginnen und -Kollegen (56 sind es ingesamt) beim Treberwurstessen letzten Freitagabend. Treberwurst? Weinbauregion Bielersee schreibt zur regionalen Spezialität der Monate Januar bis März:

"(...) Die Saucisson, die auf dem Brennhafen des Schnapsproduzenten während dem Destillieren von feinstem Marc erwärmt wird, gilt als traditionelle Nachahmung. So sollen früher die Rebbauern, während ihrer Arbeit im winterlichen Rebberg, ihre Pausenwurst ebenso in der Schnapsbrennerei aufgewärmt haben. Mit Kartoffelsalat, Gratin oder ganz einfach mit Brot serviert, ist die würzige Wurst für Kenner zu einem stets aussergewöhnlichen und fröhlichen Gemeinschaftsessen am Bielersee geworden."
.... und für die Rolotec AG zur Tradition.

twurst_2010.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 11:15

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