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06.01.2010
Wie kam die Plastikfigur in den Königskuchen?
Die angestammten Themen dieses Blogs in Ehren, heute widmen wir uns aus gegebenem Anlass einer spezifischen Backware. Genau, dem Dreikönigskuchen. Anlass ist das christliche Fest Epiphanias, das unter anderem bei Wikipedia beschreiben ist und im Kern als Tag der Taufe Christi und Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gilt.
So weit so gut. Doch was hat es mit dem Kuchen auf sich und wie kam es, dass eine Plastikfigur für Eintages-Könige sorgt? Livenet.ch schreibt dazu:
"In der Schweiz wurde das Dreikönigsfest in den Zünften nachweislich schon seit 1311 gefeiert. Es wurde dabei eine Bohne im Dreikönigskuchen versteckt und wer sie fand, war dann König für einen Tag. Andere Quellen zeigen, das dieser Brauch in ähnlicher Form auch in England üblich war. Im Mittelalter ging dieser Brauch dann mehr und mehr verloren.(...) Der Brauch wurde erst vor etwa einem halben Jahrhundert wiederbelebt, als Max Währen aufgrund seiner Recherchen nach dem Krieg auf diese alte Tradition stiess und von der Fachschule für Bäcker schliesslich einen modernen Königskuchen entwerfen liess. Die Bäcker nahmen den alten Brauch dann aber erst 1952 wieder auf."
Verfasst von Hans Fischer um 06.01.10 09:21


