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09.11.2009
Intranet wird dreidimensional - und vital
Im Fachartikel "Finance 2.0 - unumgänglich und doch nicht dringlich" ist festgehalten, dass "Generationen an potenziellen Nutzern von virtuellen Bankwelten heranwachsen". Und:
"Wird ein heute Jugendlicher finanziell selbstständig und will ein reales Konto eröffnen, wird er die ihm vertraute, virtuelle Welt dem Gang in eine reale Bankfiliale vorziehen. Die virtuelle, dreidimensionale Bank der Zukunft wird Begegnungszonen für Kunden und Interessierte genauso bieten wie Diskussionsebenen mit Bankangestellten."Meldungen wie "Betatest von Second Life für Firmen gestartet" (ZDNet.de), die am Wochenende die Runde machten, deuten in ebendiese Richtung. Ok, die virtuelle Welt dient in diesem Kontext noch nicht als Begegnungszone für bestehende und potenzielle Kunden mit Mitarbeitenden. Der erste Schritt ist vielmehr die Wandlung des Intranets vom gepimpten White Board zur virtuellen Unternehmenswelt. MIt Second Life Enterprise steht demnächst ein sehr gutes Übungsfeld zur Verfügung: Second Life für's Intranet, virtueller Meetingraum für corporate Avatare hinter der Firefall. Linden Lab schreibt zur Beta-Version:
"Unternehmen und Regierungsbehörden können Second Life jetzt direkt in ihre IT-Infrastruktur einbinden und auf diese Weise die Ressourcen, die sie in den Bau ihrer virtuellen Präsenz investiert haben, optimal nutzen. Unternehmen und Organisationen wie IBM, Northrop Grumman, Intel, New Media Consortium, Case Western Reserve, das Naval Undersea Warfare Center und zahlreiche weitere Militär- und Nachrichtendienstbehörden, verwenden gegenwärtig Second Life Enterprise Beta, um Besprechungen und Veranstaltungen abzuhalten und Trainingsumgebungen zu simulieren."
Verfasst von Hans Fischer um 09.11.09 10:20

