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13.11.2009

"Führen im Zeitalter des Informationsüberflusses"

... titelt IBM-Mann Dr. Peter Schütt seinen aktuellen Beitrag in der jüngsten Ausgabe von wissensmanagement - Das Fachmagazin für Führungskräfte. Ein höchst interessanter (online nicht verfügbarer) Artikel. Die Grundlage:

"(...) Früher war die Welt einfach: Hatte man den entsprechenden Selektionsprozess im Unternehmen bestanden und wurde zur Führungskraft ernannt, dann verschaffte einem das Unternehmen auch den Status, der mit der im hierarchischen Führungssystem notwendigen Autorität verbunden wurde. Status bedeutete unter anderem (...) ein vom Unternehmen permanent gefütterter Wissensvorsprung, ganz nach dem Motto: Wissen ist Macht".
Und die Konsequenz im Zeitalter der digitalen Kommunikation:
"(...) merkten die Unternehmen, dass Mitarbeiter (...) nur gute Entscheidungen fällen können, wenn sie die prinzipiell zur Verfügung stehende Information bekommen und das notwendige Wissen haben, um die Dinge eigenständig zu interpretieren."
Die daraus resultierende Konsequenz und Frage:
"(...) Im Unternehmen 2.0 tauschen Mitarbeiter Informationen ohne den Filter des Managements miteinander aus, was Prozesse verschlankt, qualitativ verbessert und letztlich sogar Kosten spart. Und wo bleiben die Führungskräfte und ihr Wissensvorsprung?"
Letztere werden laut dem Autor zu herausragend kommunizierenden und netzwerkenden Coaches, die unter anderem übergeordnete Entscheidungen treffen, Rahmenbedingungen abstecken, Zusammenhänge im Auge behalten sowie strategische und personelle Ziele festlegen. Wichtiger Aspekt sei zudem die Fähigkeit der Moderation von Communities.

Wie gesagt, toller Artikel. Das Einzelheft kann hier bestellt werden.

Verfasst von Hans Fischer um 13.11.09 16:01


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