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28.09.2009
Finance 2.0: Eine weitere Bank auf Twitter
Am Freitag hat der Tweet "Artikel über #Finance 2.0 für den nächsten Netzguide abgeschickt. Kurzfazit: Social Media sind für Banken unumgänglich aber nicht dringlich." zu einer interessanten Diskussion mit @danielebneter, Dozent für Wirtschaftsinformatik an der FHNW, geführt. Er hakte bezüglich Dringlichkeit nach. Es gibt keine eindeutige Antwort. Ausser, dass grundsätzlich alle Finanzinstitute Social Media und insbesondere Twitter zumindest beobachten müssten. Denn wer nicht auf dem Laufenden ist, verliert wertvolle Zeit für entsprechende Massnahmen, falls das eigene Unternehmen ins Twitter-Fadenkreuz geraten sollte. Und das kann schnell passieren.
Die aktive Teilnahme in Social Networks oder bei Twitter hängt von vielen Faktoren wie der Unternehmens- und Marketingstrategie oder den Personal-Ressourcen ab. Eine gut etablierte Privatbank hat sicherlich sehr viel weniger Handlungsdruck als eine Bank, die insbesondere jüngere Kunden akquirieren will. Letztere können kaum mehr ohne entsprechende Social Media-Anwendungen begeistert werden - Tendenz massiv steigend.
Einen Überblick über Social Media-aktive Banken gibt u.a. Visible Banking. Ein aktuelles Beispiel einer twitternden Bank liefert heute die Computerwoche mit dem Artikel "SEB bei Twitter - Die Bank mit dem Vogel". Eine ganze Reihe an weiterführenden Texten und Links zum Thema Finance 2.0 findet sich im Roloblog-Archiv.
Verfasst von Hans Fischer um 28.09.09 13:59


