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10.07.2009

Blogpause bis am 27. Juli

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Verfasst von Hans Fischer um 17:14

"Apps" erobern die mobile Welt

Wir haben selber "Apps" programmiert (Börseninformationen für BlackBerry und iPhone; s. "Augen auf! Mobiles Internet ist unausweichlich") und wissen um die Wichtigkeit dieser Zusatzprogramme von Smartphones. Für Smartphone-Zaungäste beschreibt die Zeit unter "Die Extras machen iPhone und Co. attraktiv" in gewohnt solider und unaufgeregter Manier die "Apps"-Welt.

Verfasst von Hans Fischer um 09:35

08.07.2009

Prognose: Interaktives Marketing legt stetig zu

The Forrester Blog zeigt im Beitrag "Interactive Marketing Nears $55 Billion; Advertising Overall Declines" eine interessante Grafik mit den prognostizierten Ausgaben für interaktives Marketing bis 2014. Von aktuell gut $ 25 Milliarden wird eine Steigerung auf rund $ 56 Milliarden erwartet - und das bei gleichzeitig sinkenden Werbegesamtausgaben. Die Schätzungen teilen sich für das Jahr 2014 wie folgt auf:

  • Mobile Marketing: 2,3%
  • Social Media: 5,7%
  • E-Mail Marketing: 3,8%
  • Display-Werbung: 30,7%
  • Suchmaschinenmarketing: 57,5%

Verfasst von Hans Fischer um 14:05

Ab 7-jährig sind die meisten regelmässig online

Was für Deutschland gilt, ist sicherlich auch für die Schweiz relevant: In der neuesten Studie zur Mediennutzung kommt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zum Schluss, dass 71 Prozent der 7- bis 10-Jährigen regelmässig online sind, wenn zu Hause ein Zugang vorhanden ist. Bei den 11- bis 14-Jährigen sind es 93 Prozent und bei den 15- bis 17-Jährigen 99 Prozent.

Da Internetanwendungen zur festen Grösse im Leben von Kindern und Jugendlichen geworden sind (s. auch "Digital Natives, unsere Kinder und neue Realitäten"), ist laut BITKOM mehr Aufklärung notwendig; und das nicht nur bei den jungen Usern. Die Mehrzahl der Eltern seien über Internet und Sicherheitsaspekte ungenügend informiert:

"(...) “Die Entwicklung der neuen Medien ist atemberaubend. Für die meisten Kinder und Jugendlichen gehört das Internet heute ganz selbstverständlich zum Alltag, sie chatten mit Freunden, surfen, bloggen, spielen und recherchieren für ihre Hausaufgaben. Aber es gibt auch neue Gefahren. Deswegen ist es eine gemeinsame Aufgabe der Wirtschaft, der Communitys und uns als Gesellschaft, immer wieder neue Antworten zu finden, damit die Risiken nicht die großen Chancen des Internets überlagern. Es muss unser gemeinsames Anliegen sein, dass der Jugendschutz nicht im Cyberspace abgehängt wird“, sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen."

Verfasst von Hans Fischer um 10:09

07.07.2009

10'000 Tassen Kaffee in 6 Monaten

Heute war mal wieder Revision unserer (wirklich) guten, alten Rex-Royal S300 angesagt: 10'000 Tassen Kaffee produzierte sie während der letzten sechs Monate. Bei mittlerweile 50 Angestellten (wir suchen übrigens noch weitere Kaffeetrinkerinnen und -trinker) entspricht das bei geschätzten 110 Arbeitstagen einem Schnitt von 1,8 Tassen täglich. Selbst unter Anrechnung der Teeliebhaber im Kollegium frönen wir dem Kaffee in offensichtlich moderatem Rahmen: Im Jahr 2007 betrug der durchschnittliche Kaffeetassenverbrauch in der Schweiz nämlich 2,9 Tassen am Tag.

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(Bildquelle: Wikimedia Commons)

Verfasst von Hans Fischer um 13:41

06.07.2009

Best & worst indices year-to-date

Apropos good/bad: Eine Spezialität von Rolotec ist bekanntlich die Aggregation und Visualisierung von Finanzinformationen (s. u.a. "Die Börsenwelt im Wandel"). Im Zuge dieser Arbeiten haben wir die wichtigsten Länderindizes aufbereitet. Die beste Performance year-to-date hatten (Klick ins Bild für Grossansicht):

ytd_good_2009-07-06_10.jpg

Weniger erfolgreich waren:

ytd_bad_2009-07-06_10.jpg
(Klick ins Bild für Grossansicht)

Verfasst von Hans Fischer um 16:09

Gute Aktien, böse Aktien - Zwischenstand

Anbei ein erster Zwischenstand zu unserem Aufruf "Ihre Tipps: Gute Aktien, böse Aktien" von letzter Woche. Für den "Good Index" wurden bisher mehrfach genannt:

  • Precious Woods
  • Timberland
  • Google
  • Solarworld
  • Vestas Wind Systems
  • Lindt & Spruengli
Dazu kommen eine Anzahl Einzelnennungen und einige offensichtlich nicht ernst gemeinte Tipps. Die Umfrage dauert an: Bitte nennen Sie uns Ihre bevorzugten Aktien in einem Good Index? Die 15 meistgenannten Titel kommen in die Startformation und werden in einem zweiten Schritt einem "Bad Index" gegenübergestellt.

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(Bildquelle: weird things)

Verfasst von Hans Fischer um 15:44

03.07.2009

Wall Street-Tweets und Semantic Search

"Heute schon getwittert?" fragt Jens Korte in seiner FTD-Kolumne und gibt einige Müsterchen des neuen Börseninformationskommunikationskanals Twitter zum Besten:

"(...) Wenn etwa zippydpinhead - so sehen typische Benutzernamen bei Twitter aus - schreibt: "Ich liebe Katrinka, weil sie einen Pontiac fährt." Sollen Investoren für sich daraus ableiten, GM-Aktien zu kaufen. Und was ist mit PaigeInnes09: "Perfekter Start in den Tag. Aber Marlboro Lights kann ich nicht ausstehen." Also doch lieber die Philip-Morris-Aktie so schnell wie möglich abstoßen?"
Jetzt mal im Ernst: Hier hätte die viel beschworene (und noch nirgends präzise und im grösseren Stil funktionierende) semantische Suche (Beiträge zur Thematik) nun mal wirklich ein paradiesisches Einsatzfeld. Wer die richtigen Essenzen aus den Finanz-Tweets herauskristallisieren kann, darf für seine Anlagetaktik in der Tat auf die Weisheit der Masse vertrauen - auf wenn Einzelbeiträge teilweise voll daneben liegen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:53

02.07.2009

Augen auf! Mobiles Internet ist unausweichlich

Viele Leser werden ihre iPhones, Blackberries & Co. selber rege nützen oder beim digital nativ-Nachwuchs zu Hause Anschauungsunterricht geniessen. Nicht wenige Entscheider verkennen aber nachwievor, mit welcher Dynamik und Nachhaltigkeit der mobile Web-Zugriff voranschreitet (s. bisherige Beiträge zum Thema).

Im Bereich der Entwicklung von Finanzinformationslösungen kam Rolotec früh schon in Kontakt mit mobilen Anwendungen: 1998 entwickelten wir eine erste WAP-Lösung, dann folgten Services auf SMS-Basis, die ersten Anwendungen für mobile Browser und am 8. September 2005 bloggten wir über unsere "Börsenkurse für Blackberry"-Lösung. Seither kamen viele Updates und selbstverständlich auch iPhone-Anwendungen dazu. Die Zugriffszahlen und Anforderungen nehmen laufend zu. Die Entwicklung geht entsprechend weiter - in hohem Tempo und unausweichlich. Deshalb auch der Imperativ im Titel; er sei verziehen.

Verfasst von Hans Fischer um 15:30

01.07.2009

Enterprise Search mit Finanzbranchen-Fokus

Über die Studie "Enterprise Search - Katalysator für den internen Informations- und Wissensfluss" haben wir im Posting "Schweiz ist ein Enterprise Search-Entwicklungsland" aufmerksam gemacht. Rolotec war als Co-Sponsor und als Lieferant für finanzbranchenspezifische Beiträge beteiligt. Es stellte sich z.B. heraus, dass der Bedarf nach effizienten Suchlösungen in der Finanzbranche besonders gross ist, und dass Studienteilnehmer aus der Finanzbrache offensichtlich mehr Erfahrung mit Suchmaschinen haben als Teilnehmer aus anderen Branchen:

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(Klick ins Bild für Grossansicht)

Lösungen über alle Quellen hinweg sind insbesondere aufgrund regulatorischer Anforderungen untervertreten: Ein gemeinsamer Index über alle Daten und Informationen einer Bank zu erstellen, ist heikel. Vielfältige Vorschriften sind zu beachten und Chinese Walls zwischen Abteilungen, Länderorganisationen und Hierarchiestufen dürfen nicht aufgeweicht werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund finden sich in vielen Finanzunternehmen unterschiedliche Lösungen im Einsatz, die für sich ansprechende Resultate liefern, nicht aber zentral optimiert werden können.

Diese Aussage gilt natürlich nicht generell. Einheitliche Lösungsansätze mit tadellos funktionierender Berechtigungsregelung und vielen Zusatzfunktionen sind teilweise im Einsatz und werden sich weiter etablieren. Da diese Komplettlösungen den unterschiedlichen Bedürfnissen angepasst werden müssen, empfiehlt sich der schrittweise Aufbau von spezifischen Nutzungsszenarien auf Basis einer gemeinsamen Suchtechnologie.

Solcherlei spezifische Nutzungsszenarien können zum Beispiel sein:

  • Marktanalysen durch die Aggregation von internen und externen Quellen mit Alarmierung bei spezifischen Ereignissen
  • "360 Grad"-Kundensicht über verschieden Systeme
  • Erschliessung verschiedener Know-how-Quellen für den Kundensupport
  • Management Cockpit zum Überwachen und Steuern der Kunden-Kommunikation
  • Compliance mittels Mustererkennungsfunktionalität
Auf Anfrage informieren wir gerne pesönlich über die Enterprise Search-Studie im Allgemeinen und die Finanzbranchenaspekte im Speziellen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:01