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30.06.2009

Ihre Tipps: Gute Aktien, böse Aktien

Wir visualisieren Indizes oder berechnen sie (neben anderen Werten wie indikative Net Asset Values von ETFs). Die Kalkulationssoftware setzen wir nun ein, um einen sogenannten "Good Index" zu berechnen und die Werte laufend zu publizieren. In einem zweiten Schritt kommt dann ein "Bad Index" dazu, damit Vergleiche zwischen gefühlt ethischen und weniger ethischen Aktienindizes beobachtet werden können.

Die Titelauswahl überlassen wir den Blog-Leserinnen und -Lesern. Bitte teilen Sie uns mit, welche börsenkotierten Unternehmen (weltweit) Ihrer Meinung nach besonders nachhaltig und ethisch agieren. Die 15 meist genannten Titel bilden dann den Anfangsindex. Der Aufruf für die "bad" Aktien folgt dann später.

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(Bildquelle: weird things)

Verfasst von Hans Fischer um 15:15

29.06.2009

Verzeichnis kostenloser Web-Software

Im "Themen-Special: Kostenlose Software für Onliner" bietet heise Online eine Vielzahl nützlicher und interessanter Applikationen. Hier der Gesamtüberblick.

Verfasst von Hans Fischer um 13:21

Twitter wird zum Muss für Unternehmen

Twitter beobachten wir schon eine Weile (s. frühere Beiträge) und haben die Nachhaltigkeit bezüglich Kommunikationsverhalten und das Potenzial für den Unternehmenseinsatz durchaus erkannt. Solcherlei wird im Artikel "Firmen-«Gezwitscher» - Chance oder Katastrophe?" bei InformationWeek aufbereitet. Der Schlussabsatz lautet

:"(...) So manches Unternehmen mag es deshalb vorziehen, auf das riskante «Gezwitscher» vorerst ganz zu verzichten. Das aber ist nach Ansicht der Experten keine Option: «Twitter ist extrem schnell extrem groß geworden. Es geht nicht mehr darum, ob oder ob nicht. Sondern darum, wie man es effizient und sinnvoll macht.» Skeptiker verweisen gern darauf, dass es noch gar nicht lange her sei, dass die Online-Welt «Second Life» auf ähnliche Weise als «Muss für Unternehmen» gepriesen wurde. Viele Firmen steckten Unsummen in die Plattform - die dann nie so bedeutsam wurde wie angekündigt. «Twitter ist eine ganz andere Nummer. Ich würde es als Revolution bezeichnen», betont Schwarz."
Apropos Twitter: Unter "200 Twitter Mashups" ist bei ProgrammableWeb.com u.a. TweeSpeed zu finden. Eine Spielerei, welche die Twitteraktivität in Anzahl Tweets je Minute anzeigt.

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(Bildquelle: TweeSpeed)

Verfasst von Hans Fischer um 10:30

26.06.2009

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem Cigarette Lighter (aus Japan); gesehen bei fool's joy.

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(Bildquelle: fool's joy)

... und wenn wir schon beim Thema Rauchen sind, noch die PREMIER – Disposable Electronic Cigar von Gamucci.

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(Bildquelle: Techcurse)

Eine elektronische Zigarre - Winston Churchill, Virginia Woolf, Sigmund Freud, Alfred Hitchcock & Co. würden sich im Grab umdrehen ...

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(Bildquelle: TopBrandCigars.com)

Ps. Dieser Beitrag ist selbstverständlich kein offizielles Statement für oder gegen Tabakgenuss.

Verfasst von Hans Fischer um 15:16

24.06.2009

Auf ein Wort zur Internet-Zukunft

Zukunft des Internets - ein Riesenthema (s. auch ausgesuchte Beiträge am Schluss des Postings). Klar, dass diese Thematik so viel Aufmerksamkeit geniesst: Internet verändert ja schliesslich, endlich und unverkennbar die Gesellschaft in mannigfacher Weise. Doch lassen wir Experten orakeln. Internetworld.de schreibt im Artikel "Die Zukunft ist schon unter uns" über eine Session am Münchner Internet World Kongress unter anderem:

"(...) Die Internetuser verändern sich - im Jahr 2025 entscheiden Menschen, die ein Leben ohne das Internet nicht mehr kennen. (...)

Der Kunde sei heute König, denn das Web 2.0 gebe ihm die Macht dazu. Eine Marke werde darüber definiert, was die Menschen über sie im Netz sagen. "Social Networks werden Dreh- und Angelpunkt der Gesellschaft sein. Sie werden auch nicht mehr ins Netz gehen, denn Sie haben das Netz immer dabei."

Die virtuelle Welt ersetze dabei die Realität nicht, sondern erweitere sie, so Skibicki. "Ihr Leben wird komplett transparent sein - privat wie beruflich. Das ist unabwendbar, stellen Sie sich darauf ein." (...)

Die Zukunft sei jedoch das Internet der Dinge, bei dem Gegenstände automatisiert Statusmeldungen an Personen verschicken. So könnten zum Beispiel intelligente Regale melden, wenn sie voll sind."

Apropos Internet der Dinge, bzw. RFID: heise online schreibt dazu heute im Artikel "EU will beim 'Internet der Dinge' eine führende Rolle spielen":
"(...) Die "Internetrevolution" trete in eine neue Etappe, durch Hochgeschwindigkeitsverbindungen werde das Netz immer leistungsfähiger, erläutert die EU-Kommission. Maschinen, Fahrzeuge, Geräte, Sensoren und viele andere Dinge würden interaktiv verbunden. "Die Aussichten für diese neue Entwicklung sind so grenzenlos wie die Zahl der Gegenstände unseres Alltagslebens", sagte dazu die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding."
Frühere Beiträge:

Verfasst von Hans Fischer um 14:12

23.06.2009

Jobangebote der Rolotec AG

Aktuell suchen wir:

Wir freuen uns auf qualifizierte Bewerbungen.

Verfasst von Hans Fischer um 15:29

"Schweiz ist ein Enterprise Search-Entwicklungsland"

Im Posting "Was bringen unternehmensinterne Suchmaschinen" haben wir auf die Studie "Enterprise Search - Katalysator für den internen Informations- und Wissensfluss" aufmerksam gemacht. Heute nun wurden die Studienergebnisse vorgestellt (s. "Einladung zum Enterprise Search-Frühstück").

Als Co-Sponsor informiert Rolotec Interessierte gerne persönlich über die wichtigsten Erkenntnisse. Einige ausgesuchte Inhalte werden wir auch im Blog präsentieren. Anbei schon mal die Pressemitteilung zur heutigen Studienpräsentation:

"Wer Daten und Informationen nicht effizient bewirtschaftet, steuert ins unternehmerische Niemandsland. Im Informationszeitalter ist der professionelle Umgang mit diesen Ressourcen notwendig – und damit auch der Einsatz von unternehmensspezifisch angepassten Suchlösungen. Eine Schweizer Studie hat sich dem Thema „Enterprise Search“ angenommen und liefert Antworten auf hochaktuelle Fragen.

Effizienter und effektiver Umgang mit Daten, Informationen und Wissen ist im Informationszeitalter eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Und Basis aller entsprechenden Handlungen und Prozesse ist der optimierte Zugriff. Was nützen die besten Daten und Informationen, wenn niemand davon weiss oder sie nicht gefunden werden? Für den Internetgebrauch ist völlig klar, dass besagter Zugriff möglichst einfach und effizient sein muss: Für jedes Suchvorhaben und jede persönliche Präferenz stehen denn auch passende, sich stetig weiterentwickelnde Suchmaschinen zur Verfügung.

Man könnte nun annehmen, dass das im Unternehmenseinsatz ebenso der Fall sein müsste. Dem ist nicht so. Die von sieber&partners durchgeführte und den Spezialisten Eurospider, Namics und Rolotec unterstützte Studie „Enterprise Search – Katalysator für den internen Informations- und Wissensfluss“ kommt unter anderem zum Schluss, dass mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen nicht wissen, wie viel Zeit ihre Mitarbeitenden mit Suchen verbringen – mit entsprechender Kostenfolge. Und wenn denn Suchlösungen vorhanden sind, hat mehr als die Hälfte der Verantwortlichen keine Ahnung, ob und wie intensiv diese genutzt werden. Kurz: Die Schweiz ist ein Enterprise Search-Entwicklungsland.

Besagte Studie widmet sich vielen Facetten rund um den Themenkreis Suchen im Unternehmen. Neben der Beschreibung der empirischen Studienergebnisse und daraus resultierender Handlungsempfehlungen finden Interessierte auch Hintergrundtexte, Know-how-Vermittlung, Praxisbeispiele und Meinungen von versierten Experten aus Praxis und Forschung."

Verfasst von Hans Fischer um 09:44

22.06.2009

Banken und Social Media ...

... keine Traumpaarung zwar, aber eine mit viel Potenzial, wie unter dem Begriff "Finance 2.0" gelegentlich schon dokumentiert war. Anbei der neueste Hinweis von internetworldbusiness.de im Artikel "Banken ignorieren Social-Media-Trend":

"(...) Anette Rehm, Geschäftsführerin vom Geld-Magazin, fordert deshalb von den Banken ein verstärktes Engagement in den Social-Media-Angeboten: "Banken, die in den öffentlichen Dialog mit den Kunden treten, und am besten noch den Kunden in die Produkt- und Konditionsgestaltung einbeziehen, werden in den nächsten zehn bis 15 Jahren eine wichtige Rolle in der Kreditinstitutswelt spielen. Alle anderen werden verlieren."

Verfasst von Hans Fischer um 15:35

Internet-Freiheit als zentraler Entwicklungsparameter

Computerwoche bringt ein sehr interessantes Interview mit Franz-Josef Radermacher mit folgender Kernaussage:

"Für Franz-Josef Radermacher, Informatiker, weltweit geachteter Globalisierungsexperte und Mitglied des Club of Rome, entscheidet sich jetzt, ob es eine "Welt in Balance", einen Rückfall ins Mittelalter oder gar einen Kollaps geben wird. Das Internet könnte eine entscheidende Rolle spielen - wenn es nicht kontrolliert würde."

Verfasst von Hans Fischer um 11:25

19.06.2009

Was ist der Hexensabbat an den Börsen?

Bestimmt ist Ihnen der Begriff "Hexensabbat" heute im Zusammenhang mit Börsenmeldungen begegnet. Dieser n-tv-Beitrag erklärt den Begriff und die Vorgehensweisen der Akteure:

(Quelle: YouTube)

Verfasst von Hans Fischer um 11:16

18.06.2009

Laptop im Bett - Lustkiller mit Sicherheitsrisiko

Nach dem praxisbezogenen Beitrag "Power Point - Und das Hirn geht auf Standby" wird's ausnahmsweise noch etwas praktischer: CIO titelt "Laptop, der Bett-Flop" und schreibt:

"(...) Bei einer wachsenden Anzahl von Arbeitnehmern in Großbritannien macht der Datenschutzspezialist Credant Technologies jedenfalls sinkenden Widerstand gegen den Laptop im Schlafzimmer aus: Bereits jeder Vierte nimmt einer Befragung zufolge den portablen Computer mit ins (Ehe-)Bett. Fast zwei Drittel der Bettarbeiter verbringen gleich zwischen zwei und sechs Stunden pro Woche mit eher den außerehelichen Pflichten zugeordneten Tätigkeiten."
Und falls man's doch nicht lassen kann, gibt CIO "5 Tipps zum Arbeiten im Bett". Es sind dies:
  1. Wenn Sie mit unternehmenskritischen Daten arbeiten, fragen Sie in Ihrer IT-Abteilung nach, wie Sie diese Daten optimal vor fremdem Zugriff schützen können.

  2. Verwenden Sie zum Verschlüsseln von Dokumenten und drahtlosen Netzwerken immer starke Passwörter, die aus einer Kombination von Buchstaben, Zahlen und Symbolen bestehen. Machen Sie es potentiellen Datendieben nicht so leicht.

  3. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass all’ Ihre Verbindungen nach draußen und ins Firmennetzwerk sicherheitsrelevant sind. Seien Sie im Umgang mit solchen Verbindungen niemals leichtsinnig.

  4. Lassen Sie niemals zu, dass ohne Ihre Einwilligung jemand über Bluetooth oder WiFi Zugriff auf Ihr mobiles Endgerät hat. Das gilt für Laptops ebenso wie für entsprechend ausgerüstete Mobiltelefone oder Handhelds.

  5. Nutzen Sie Ihr Schlafzimmer wieder mehr für Dinge, für die Sie es ursprünglich eingerichtet haben. Und sollten Sie wirklich einmal nicht richtig müde sein, sollten Sie an den Laptop zuletzt denken.

Verfasst von Hans Fischer um 09:36

17.06.2009

Web 2.0 als Krisenbewältigungs-Katalysator?

Welches Potenzial sogenannte "Web 2.0-Anwendungen" wie Wikis, Blogs, Social Networks und Co. für grosse, mittlere und kleine Unternehmen im Allgemeinen und im Bereich Wissensmanagement im Speziellen haben, ist hier in der entsprechenden Blog-Kategorie und auch im WM 2.0 Wissensmanagement Wiki mannigfaltig festgehalten und dokumentiert.

Wer die Hintergründe und Möglichkeiten gerne kompakt, in einem gut strukturierten Artikel präsentiert haben möchte, findet Solcherlei u.a. bei All About Security im Beitrag "Web 2.0: Großes Potenzial für mittelständische Unternehmen".

Ausgangslage:

"Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Rezession in Europa sind die Unternehmen massiv gefordert, sich nach neuen Wegen zur Produktivitätssteigerung umzusehen. Den Schlüssel für erhebliche Kostensenkungen könnten Web-2.0-Lösungen liefern."
Hürden:
"Trotz der offensichtlichen Vorteile zögern manche Unternehmen, sich voll auf die Web-2.0-Tools einzulassen. Die Popularität des firmeninternen Intranets sowie Sicherheitsbedenken und die Sorge um das Bekanntwerden vertraulicher Informationen sind nur einige Hürden, mit denen der europäische Web-2.0-Markt zu kämpfen hat."
Kulturelles:
"In Europa herrscht das verbreitete Missverständnis, dass sich echte Leistung daran messen lässt, wie viel Kilo Papier jemand produziert und einem Kunden aushändigt“, erklärt Petruczynik. „Diese Einstellung behindert den Einsatz von Web-2.0-Lösungen, weil hier mehr Endprodukte in Form von Wikis oder Blogs geliefert werden."
Tipps:
"(...) empfehlen wir, klare und einfache Leitlinien zu implementieren sowie zu beschreiben, wie man soziale Medien richtig nutzt. So lassen sich Sicherheitsrisiken und die Weitergabe vertraulicher Informationen vermeiden und eine Unternehmenskultur schaffen, die Offenheit und Zusammenarbeit fördert. Außerdem sollten die Mitarbeiter darin geschult werden, wie sie die Web-2.0-Tools so nutzen können, dass sie noch produktiver und effizienter werden(...).“

Verfasst von Hans Fischer um 15:55

Power Point - und das Hirn geht auf Standby

Der Spiegel Online-Artikel "Beamer an, Hirn aus" beschreibt, was wohl sehr viele kennen:

"(...) Kaum wird das Licht gedimmt, kaum wirft der Beamer das Bild der ersten Folie an die Wand, kaum hat der Referent angehoben, uns die Mühe abzunehmen, die Folie selbst lesen zu müssen, da legt sich eine Art wuscheliger, muffeliger aber warmer Flokati-Teppich um unsere grauen Zellen. Er isoliert das Hirn vom Rest des Körpers, der Aufmerksamkeit simulierend, in Wahrheit in eine Art Winterschlaf-Stasis, ein temporäres Wachkoma verfällt. Der Hirnstamm nimmt gerade noch so eben seine Aufgaben wahr, für Atmung, Herzschlag und Stoffwechsel zu sorgen. Ansonsten: tabula rasa."
Richtig eingesetzt, kann Power Point aber selbstverständlich sehr passend und hilfreich sein. Laut Spiegel Online wird diese Präsentationsform aber vor allem aus folgenden Gründen so häufig eingesetzt:
"(...) Denn natürlich liegt der Verdacht nahe, dass Powerpoint nicht zuletzt dafür eingesetzt wird, simple Sachverhalte chic aufzublasen. Zur multimedialen Präsentation kommt es im akademischen wie im Arbeitsleben allzu oft, weil das halt erwartet wird: Beamer und Präse wirkt besser als kompetenter Redner mit Tafel und Kreide. Die "gekonnte" Präsentation wird so zum beeindruckenden Federschmuck des in den Krieg ziehenden Corporate-Indianers - sie sorgt dafür, dass er besser aussieht, als er ist."
Am besten, man testet bei Gelegenheit (mal wieder) die Wirkung von freier Rede, allenfalls ergänzt durch Papierunterlagen und Flip Chart-Skizzen. Eine hellwache Sache.

Verfasst von Hans Fischer um 14:39

16.06.2009

Geschichte von Social Networking/Media

Unter dem Begriff "Social" finden sich alleine im Roloblog unzählige Beiträge und Links zu den Themen Social Networking, respektive Social Media. Die Begriffe sind zwar eher neu und mit "Web 2.0" assoziiert, die Prinzipien sind es aber nicht. iMedia Connection visualisiert im Artikel "Why Twitter will soon become obsolete" (an sich schon ein höchst spannendes Thema) die Geschichte von Social Networking und schreibt:

"(...) but the whole concept of the internet was based on social networking from the start -- going all the way back to bulletin boards, email, and forums right up to today's blogs, social networking sites, and, yes, Twitter. As far back as 1978, bulletin board systems were essentially doing the same thing that modern networks are doing. The big difference now is that the usability and usefulness of the newer networks are infinitely better."
Genau, handlicher sind die Anwendungen geworden, sozial war das Internet aber immer schon. Zumindest wollte das WWW-Erfinder (WWW ist eine Internet-Anwendung und nicht ein Synonym) Tim Berners-Lee so. Er erklärt, dass er das Web immer mehr für eine soziale, denn eine technische Erfindung gehalten habe. Er habe das Web für einen sozialen Zweck entwickelt, damit die Zusammenarbeit verbessert werde und nicht als technisches Spielzeug.

socialnetworks_history.gif
(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: iMedia Connection)

Verfasst von Hans Fischer um 09:51

12.06.2009

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

In Erwartung von progonstizierten 30 Grad Celsius, heute mit dem "Thanko Cooler USB keyboard" für 6'650 yen (ca. CHF 73).

fan_keyboard.jpg
(Bildquelle: Fareastgizmos.com)

=> Bisherige Weekend-Spezials

Verfasst von Hans Fischer um 15:57

11.06.2009

Das 1-millionste Englische Wort

Laut BBC ("'Millionth English word' declared ") gebührt dem Term "Web 2.0" diese Ehre:

"(...) A US web monitoring firm has declared the millionth English word to be Web 2.0, a term for the latest generation of web products and services."
Logisch, gibt es Zweifel. By the way: Für eine anspruchslose Verständigung im Alltag sind laut einem älteren Beitrag von Werner Voigt 400 bis 800 Wörter nötig.

Verfasst von Hans Fischer um 14:06

Roloblog im HTR-Fokus über neue Web-Realitäten

Die Fachzeitung htr hotelrevue von hotelleriesuisse hat in der neuesten Ausgabe einen facettenreichen und spannenden Fokus über Internet-Entwicklungen und Auswirkungen auf Hotellerie und Gastgewerbe, die auch für andere Branchen gelten, geschrieben. Im Beitrag "Was heisst eigentlich ..." wird der Roloblog repräsentiert. Mit bestem Dank und ebensolchen Grüssen nach Bern ;-)

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(Bildquelle: htr hotelrevue)

Weitere Themen sind:

Verfasst von Hans Fischer um 10:31

10.06.2009

Die Welt nach dem reinigenden Krisen-Gewitter

Spiegel Online zitiert im Artikel "Wie sich die Welt durch die Finanzkrise wandelt" eine Studie des Zukunftsinstituts von Matthias Horx. Neben der Aussage, wonach die Krise historisch keinesfalls aussgerwöhnlich, sondern vielmehr ein reinigendes Gewitter im Sinne eines Entwicklungskatalysators sei, werden acht Themenkreise des Wandels nach Horx aufgeführt:

  1. Vom Mitarbeiter zum Selbstunternehmer
  2. Globalisierung 4.0
  3. Kreativität durch Widersprüche
  4. Ikea zieht in die Stadt
  5. Geiz ist geil ist vorbei
  6. Regionale Wirtschaftskreisläufe vor dem Comeback
  7. Female Values: Frauen auf dem Vormarsch
  8. Technischer Fortschritt

Verfasst von Hans Fischer um 11:20

09.06.2009

Twitter ist bloss Hype, ist es sicher nicht

Ja was nun? "10 Prozent der Twitter-Nutzer zwitschern 90 Prozent der Inhalte", titelt heise online heute und zitiert eine Studie der Harvard Business School (s. "New Twitter Research: Men Follow Men and Nobody Tweets"):

"(...) Sie haben herausgefunden, dass 10 Prozent der Twitterer 90 Prozent der Inhalte erzeugen. Über die Hälfte der Twitter-Nutzer "zwitschert" statistisch gesehen weniger als einmal in 74 Tagen."
Auch BBC ("Twitter hype punctured by study") relativiert die Bedeutung von Twitter und schreibt:
"(...) Micro-blogging service Twitter remains the preserve of a few, despite the hype surrounding it, according to research."
Eine völlig andere Perspektive nahm Umair Haque in seinem Harvard Business Publishing-Blog ("Twitter's Ten Rules For Radical Innovators") vor wenigen Tagen ein:
"(...) Is the hype justified? Yup: Twitter isn't just changing how we communicate — it is changing how we innovate.
Twitter is one of the world's most radical management innovators. It's revolutionary because it brings 21st Century DNA roaring raucously to life: it is a living expression of the new principles of organization and management we've been discussing."
Und zum Abschluss noch die Frage "Is the social web party over?" von The Financial Services Club Blog mit der Antwort:
"(...) Twitter, Facebook, MySpace and more could come and go as quickly as a politician’s seat in government, but their model of communication is here to stay. After all, these tools are just replacing Instant Messaging, Friendster and Friends Reunited with easier ways of socialising. In another few years, they may have been replaced again."

Verfasst von Hans Fischer um 14:28

Zum 75. Geburtstag* von Donald Duck ...

... eine kleine, IT-affine Videoaufmerksamkeit:

(Quelle: YouTube)

*Am 9. Juni 1934 erschien der erste Film ("Die kluge kleine Henne") mit Donald Duck.

Verfasst von Hans Fischer um 10:44

08.06.2009

Einladung zum Enterprise Search-Frühstück

Rolotec hat die Studie "Enterprise Search - Katalysator für den internen Informations- und Wissensfluss", durchgeführt von Dr. Pascal Sieber & Partners AG, als Sponsor begleitet. Die Resultate würden wir Ihnen anlässlich eines Informations-Frühstücks am 23. Juni ab 8 Uhr im Hotel Schweizerhof in Zürich (vis-à-vis Hauptbahnhof) sehr gerne persönlich vorstellen. Das Programm:

  • 8 Uhr: Eintreffen der Gäste, Frühstück
  • 8.35 Uhr: Referat von Dr. Pascal Sieber
  • 9.15 Uhr: Diskussion im Plenum
  • 9.30 Uhr: Einzelgespräche/Ausklang
  • ca. 10 Uhr: Ende der Veranstaltung
Der Anlass bietet Gelegenheit, mit uns und den anderen anwesenden Fachleuten über allgemeine oder spezifische Enterprise-Search-Fragen (s. auch frühere Beiträge) zu diskutieren.

Sehr gerne laden wir Sie an das Informations-Frühstück nach Zürich ein. Bitte bestätigen Sie ihre Teilnahme mit einer Rückmeldung per E-Mail oder Telefon (032 344 86 00).

Verfasst von Hans Fischer um 09:46

05.06.2009

Kantonalbanken-Sites mit Analyse-Informationen

Für die von der Swisscom im Yourmoney-Verbund betreuten Appenzeller, Freiburger, Graubündner, Luzerner, St. Galler und Zuger Kantonalbanken hat Rolotec die Analysedaten von The Screener in das Online-Finanzinformationsangebot integriert. Registrierte User finden am rechten Rand der Kurslisten nun visualisierte Kurzinformationen zu Chancen und Risiken der analysierten Titel (Klick ins Bild für Grossansicht):

kbscreener.jpg

Auf Stufe Titeldetail sind die Analyseinformationen entsprechend umfangreicher:

kbscreener2.jpg

Auf Wunsch können sämtliche, vorhandene Informationen aufgerufen werden (auf dem Bild nur teilweise abgebildet):

kbscreener3.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 09:31

04.06.2009

Google versus Bing im Paralleltest

Die Berichterstattung über Microsofts neue Suchmaschine Bing war gelinde gesagt üppig und mehrheitlich angereichert mit Microsoft Bashing-Nebengeräuschen. Wenn man mit Blackdog aber einige parallele Suchen - möglichst mit Keywort-Verknüpfungen - absetzt, kann Bing durchaus auch punkten. Mit Klick auf das Bild wird das Resultat der Suchanfrage mit "Visualisierung" und "Börseninformation" ersichtlich. Google bringt 387'000 Treffer mit entsprechend viel Unschärfe. Bing zeigt 50 Treffer an und verknüpft die beiden Suchbegriffe konsequent.

googlebing.jpg

(Bildquelle: Blackdog)

Manager Magazin Online hat "Gebingt, getestet, gestaunt" und kommt zum Fazit:

"(...) Bing ist anders als sein Vorgänger Live Search eine brauchbare Suchmaschine, die in der Spitzengruppe qualitativ mithalten kann. (...) Die Suchmaschine punktet, ist bei manchen Suchanfragen sogar klar besser als Google, sie stellt aber auch keine revolutionär bessere Suchtechnik zur Verfügung - die Unterschiede sind graduell. Interessant ist aber die aktuelle Häufung von Innovationsschüben in der Suchtechnik: Bing reiht sich ein in eine regelrechte Phalanx neuer oder erstarkter Google-Gegner, die den Platzhirsch durchaus unter Druck setzen könnten."

Verfasst von Hans Fischer um 14:11

02.06.2009

Wenn schon Bing, dann auch Clusty

Am Freitag haben wir die neue Internet-Suchmaschine Bing von Microsoft im Posting "Cyberware, Wave und Bing" erwähnt. Nun kann die Beta-Version getestet werden (die deutschsprachige Version verfügt noch nicht über alle Features).

Und wenn schon getestet wird: Unbedingt die Suchmaschine Clusty auch ausprobieren. Nach Eingabe der Suchbegriffe werden die Resultate am linken Bildschirmrand thematisch eingegrenzt. Was für führende Enterprise Search-Lösungen gut ist, eben dieser Cluster-/Entitäten-Ansatz, kann im Internet nur hilfreich sein.

Verfasst von Hans Fischer um 11:16