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29.05.2009

Cyberwar, Wave und Bing

  • The New York Times titelt "Pentagon Plans New Arm to Wage Wars in Cyberspace" und die Medien weltweit ziehen nach. Unter anderem auch Spiegel Online, der im Artikel "Amerika rüstet zum Cyber-Krieg" schreibt:
    "(...) Das Internet ist für die Vereinigten Staaten längst ein potentielles Schlachtfeld. Dabei geht es sowohl um das Einkaufen im Internet mit Kreditkarten als auch um das Ausspähen von geheimen Rüstungsprojekten und den Angriff auf Strom- und sonstige Versorgungsnetze. Computer der Regierung, des Militärs und von kommerziellen Anbietern sind Zielscheibe von Cyber-Attacken, von digitalen Raubzügen und Spionage - wogegen nun verstärkt vorgegangen werden soll."
  • Welt Online verkündet Ungeheuerliches ("Google präsentiert den Nachfolger der E-Mail") und führt aus:
    "(...) Google will die altehrwürdige E-Mail ablösen: Der US-Konzern hat sein Geheimprojekt "Wave" erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. "Wave" ist eine Mischung aus E-Mail, Messenger und Fotoalbum, der die Online-Kommunikation tatsächlich revolutionieren könnte."
  • Microsoft schliesslich will mit "Bing" im Internet-Suchmaschinenmarkt wieder Terrain zurückgewinnen. Manager Magazin Online ("Microsofts neue Suchmaschine") kommt zum Schluss:
    "(...) könnte diese Strategie Microsofts Fußabdruck im Suchmaschinenmarkt tatsächlich vertiefen. Bing ist, ebenso wie Wolfram Alpha, zwar alles andere als ein Google-Killer, könnte aber, wenn es die Versprechen einlöst, eine ernstzunehmende Alternative werden, zumindest wenn es um typische Alltagsfragen geht. Vielleicht wird dann aus dem Bing-Ding so eine Art Wolfram Alpha für Verbraucherfragen."

Verfasst von Hans Fischer um 15:02

28.05.2009

"Semantische Suche ist kein Wundermittel"

... schreibt Die Zeit und verdeutlicht:"

(...) Doch einen Google-Killer, wie der britische Mathematiker Stephen Wolfram seine Plattform Wolfram-Alpha im Internet angepriesen hat, wird sicherlich kein Programmierer so schnell aus dem Boden stampfen. Doch wer mit Entwicklern über semantische Suchmaschinen spricht, stellt rasch fest, dass dieses Ziel auch niemand verfolgt. Vielmehr geht es allen darum, große, komplexe Datenmengen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens zu strukturieren (...)."
Neben Hinweisen auf Suchmaschinen mit semantischen Ansätzen finden sich im Artikel Konzept-Erläuterungen und weitere interessante Aspekte wie zum Beispiel die Hoffnungsträger "Soziale Suchmaschinen" (deren erstes Paradepferd Wiki Search nach kurzer Zeit wieder vom Netz genommen wurde).

Dass semantische Suche kein Allerheilsmittel ist und vor allem erst am Anfang der Entwicklung steht, haben wir in verschiedenen Beiträgen geschrieben. Anbei einige Beispiele:

Verfasst von Hans Fischer um 09:06

26.05.2009

Social Media-Marketing-Mythen

Gestern haben wir "Social Media kompakt erklärt" (resp. erklären lassen). Heute nun geht es um Marketing-Mythen, die sich um Social Media und Social Networking ranken. BusinessWeek nennt im Artikel "Beware Social Media Marketing Myths" folgende Mythen:

  1. Social media sites are free: Gute gemachte Angebote brauchen Know-how und generieren teure Arbeitszeit.

  2. Social media sites are a great place to find new customers: Die meisten User der grossen Social Networks passen nicht ins Zielsegment und fokussieren ehedem auf private Interessen. Deutlich erfolgversprechender sind Engagements zu Gunsten spezialisierter Angebote und Communities.

  3. You need to be on all the big sites: Ein klarer Fokus bringt sehr viel mehr als breit gewalzter Aktionismus.

  4. Social networking sites are for marketing: Der Autor ist überzeugt, dass nicht Marketingbelange relevant sind, sondern Services, die dank der direkten Kommunikationswege schnell und glaubwürdig geleistet werden könnten (was dann natürlich doch wiederum Marketing-Relevanz generiert).

  5. Social networking is the future: Mitunter ein wichtiger, aber doch bloss ein Teil der Zukunft.

Weitere Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 10:24

25.05.2009

Social Media kompakt erklärt

Obwohl es von Artikeln, Studien und Postings (z.B. "Roloblog-Beiträge") zur Thematik "Social Media" und "Social Networks" nur so wimmelt, ist es gelegentlich sehr angenehm, gut verständliche Grundlagenartikel zu lesen. So sucht zum Beispiel Meedia nach Definitionen von Social Media, findet viele Ansätze und eine Essenz:

"Social Media bezeichnet interaktive Kommunikationsprozesse zwischen Individuen, die über verschiedene Plattformen des Internets ermöglicht werden."

Verfasst von Hans Fischer um 16:06

20.05.2009

Wissensmanagement: Ja klar, aber

Zur Abwechslung mal wieder Wissensmanagement-Basics. Basics nicht im Sinne von Wissensmanagement-Grundlagen oder der Gleichung Wissensmanagement x Web 2.0 = Wissensmanagement 2.0. Nein, Basics im Sinne der unternehmerischen Pflicht, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen (s. auch "Und plötzlich ist das Wissen im Unternehmen weg"), respektive den Gründen, dass dies eben nicht oder zumindest nicht lange gemacht wird. CIO schreibt im Beitrag "Wenn Wissen nicht weitergegeben wird":

"Mitarbeiter geben ihr Wissen zu spät oder gar nicht weiter. Außerdem scheitert Wissensmanagement an schlechter Kommunikation und Wissensgenerierung. Und das, obwohl der Stellenwert von Wissensmanagement ist in Unternehmen sehr hoch ist."
Ein durchaus interessanter Artikel.

Weiterführende Informationen finden sich im WM 2.0 Wissensmanagement-Wiki und in der entsprechenden Blog-Kategorie.

Verfasst von Hans Fischer um 14:36

Download-Tipps für Stiere, Jungfrauen und Löwen

... hä (Titel)?. Nun, Chip Online offenbart unter "Die Zukunft steht in den Downloads" in der Tat entsprechende Download-Tipps und schreibt:

"(...) Horoskop gleich Hokuspokus? Weit gefehlt - Eine sichere und glückliche Zukunft können wir Ihnen zwar nicht versprechen, aber ein Download-Tipp für jedes Sternzeichen kann hilfreich sein."

Verfasst von Hans Fischer um 10:03

18.05.2009

Digital Natives, unsere Kinder und neue Realitäten

Unter anderem im Posting "Buchbesprechung: Digital Natives und Immigrants" haben wir auf die Generationen der "Digitial Natives" und die Annäherung von realer und virtueller Welt angetönt. Manager Magazin Online bringt unter "Die Revolution der Web-Eingeborenen" einen facettenreichen Einblick in die Welt, in welcher der Graben zwischen der Generation Web allen andern immer grösser wird. Die Essenz:

"(...) Menschen, die mit den digitalen Möglichkeiten aufgewachsen sind, lernen, arbeiten, schreiben und interagieren anders als noch die Generationen zuvor. Sie treffen und verlieben sich sogar online - im Netz kommunizieren sie mit Menschen, denen sie real vielleicht nie begegnen würden. Gegenüber den Generationen vor ihnen unterscheiden sich die digitalen Revolutionäre durch die vier folgenden Eigenheiten: 1. Die Digital Natives sind Netzbewohner, 2. Die Digital Natives sind Freigeister, 3. Die Digital Natives leben gleichzeitig, 4. Die Digital Natives sind medial."
Erklärungen und weitere Details finden sich in besagtem Artikel.

Verfasst von Hans Fischer um 09:41

Die gute alte Welt 1.0

Start in die Kurzwoche mit Geek and Poke (empfehlenswert):

20_cartoon.jpg

(Bildquelle: Geek and Poke)

Verfasst von Hans Fischer um 09:10

15.05.2009

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Ich war versucht, das mit Diamanten und Gold veredelte iPhone "Model Kings Button" für € 1,79 Millionen zu erwähnen oder zumindest das Schnäppchen "Limited Diamond deluxe Edition" für € 27'000, dann wurde mir eine kopflastigere Idee zugetragen: Das aktuelle Weekend-Spezial nun also mit dem Remote Wrangler. Einfach den putzigen Kopfschmuck aufgesetzt und nie mehr muss nach Fernbiedenungen oder Handies gesucht werden ... allenfalls bietet Remote Wrangler natürlich auch Platz für Diamanten-Gold-iPhones.

remote_wrangler.jpg

(Bildquelle: engadget)

Verfasst von Hans Fischer um 15:18

IT-Visionäre und -Pioniere

Nach "Zehn legendäre IT-Visionäre" bringt CIO mit "Pioniere in der IT" Teil 2 der äussert interessanten, an bedeutenden Persönlichkeiten aufgemachten, Zeitreise von der Vergangenheit bis in die Zukunft.

Tipp: Schmöckern!

Verfasst von Hans Fischer um 10:54

13.05.2009

Twitter-Splitter

Auch wenn man persönlich auf die 140-Zeichen-Kommunikation problemlos verzichten kann und darf, kommt man nicht umhin festzustellen, dass Twitter derzeit einen unheimlichen Lauf hat (s. auch frühere Beiträge zum Thema). Anbei einige Twitter-News-Splitter:

  • The New York Real Times, Nicolas Carr's Blog
    "(...) Twitterification continues. Not only are other social networking sites, such as Facebook, scrambling to pour their members' energy into the realtime stream, but more traditional publishers are also adopting the Twitter model to firehose their content. Build your arks, my friends: The stream is going mainstream.

    Yesterday, it was the New York Times that took the realtime plunge with the launch of Times Wire, a jittery twittery service that the paper describes as "a continuously updated stream of the latest stories and blog posts."


  • Die Heilige Schrift im Twitter-Format, golem.de
    "(...) Die Geschichten der Heiligen Schrift sollen im Rahmen der evangelischen Twitter-Mission jeweils in nur 140 Zeichen zusammengefasst werden. Für die Aktion haben Theologen die Bibel in rund 3.000 Abschnitte aufgeteilt. Diese werden während des Kirchentags unter twitter.com/evangelisch_de getwittert. "

  • Pixelpark twittert für Lufthansa, Internet World Business
    "(...) Das deutsche Luftverkehrsunternehmen Lufthansa kommuniziert ab sofort über einen eigenen Twitteraccount mit seinen Kunden. (...) Lufthansa will zunächst einmal das Potential von Twitter austesten. Zunächst will der Konzern darüber aktuelle Angebote, reiserelevante Informationen und aktuelle News verbreiten."

  • What Twitter Needs to do for Personal Knowledge Management, FASTforward Blog
    "(...) Another part is the ability to use Twitter as a personal knowledge management system. I do this with my blog so I naturally started doing this with Twitter. I tweet or retweet links to things I want to go back to. Since it is Twitter, a social tool, I am also sharing them but in many cases that is secondary. Twitter does the social part fairly well. But the archive part is very primitive. It reminds me of del.icio.us. Once I got a few hundred links it became clumsy and I stopped using it."

  • Die Angst der Unternehmer vor Twitter, FAZ.net
    "(...) Wo Menschen sich unterhalten, wittern auch Unternehmen ihre Chance. Zum Beispiel Dell. Der amerikanische Computerbauer nutzt Twitter als Vertriebskanal und versorgt seine knapp 480.000 Follower mit speziellen Angeboten, die schon zu Umsätzen in Millionenhöhe geführt haben. Die amerikanische Kabelgesellschaft Comcast setzt Twitter für den Kundendienst ein, reagiert auf Beschwerden und kommuniziert mit Kunden. In Amerika hat sich Twitter in kurzer Zeit als Kommunikationskanal für Unternehmen etabliert."

Verfasst von Hans Fischer um 10:50

12.05.2009

Wenn Suchmaschinen wirklich finden (werden)

Beim Recherchieren für ein Enterprise Search-Konzept stiess ich bei SmartBlog On Social Media auf folgende, interessante Passage:

"Greg Papadopoulos, CTO of Sun Microsystems, said that now we’re impressed when Google searches a sea of information for us in mere seconds but we should be dissatisfied with this mode of search. In the future, he and Robinson said, search will be done for us. Every electronic device we buy will connect to a network and our search results will be based on things like our location to our preferences and past behaviors. Search engines will know what we mean, not just the definitions of the words we use to describe it."
Eine durchaus attraktive Vision. Eine andere ist im etwas älteren Fachartikel "Wenn die Wissensgesellschaft zum Cyborg mutiert" festgehalten und lautet:
"(...) dass künftig ein Grossteil der Gebrauchsgegenstände permanent Informationen von der Umwelt ablesen, speichern, miteinander austauschen und mit den Menschen zusammenarbeiten würden. Diese Form der Vernetzung ist unter dem Begriff "Pervasive Computing" bekannt. Seine Zukunftsbetrachtung geht noch einen Schritt weiter: "Das Netzwerk als Ganzes ist eine weltumspannende Wissensmanagement-Maschine."

Verfasst von Hans Fischer um 16:05

11.05.2009

E-Books, Kindle & Co. - um was geht es eigentlich?

Es gibt Stichwörter, die vielen von uns immer wieder begegnen, unter denen man sich etwas vorstellen kann und doch irgendwie inhaltslos bleiben. Der Bereich "E-Books" gehört dazu. Bücher lesen auf elektronischen Lesegeräten, darauf kommen wohl alle. Aber wie lange wird daran schon rumgetüfelt? Warum sägt Buchhändler Amazon erfolgreich am eigenen Ast? Wie mischen iPods mit? Und warum hegen Zeitungsverlage Hoffnung? FAZ.net bringt mit "Lesen wird digital" einer dieser eher seltenen Grundlagenartikel, der diese Fragen beantwortet, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mischt und die Worthülse eines Trendthemas mit Inhalten füllt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:38

08.05.2009

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem USB Head Refresher bei RareMonoShop für $32. Einfach an den PC anschliessen, aufladen und dann bei Bedarf vom spinnenartigen Ding den Kopf massieren lassen. Was will man mehr?!

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(Bildquelle: RareMonoShop)

=> Ältere Weekend-Spezial-Beiträge.

Verfasst von Hans Fischer um 13:27

"10 Dinge, die ich an Technik hasse"

CIO-Redaktor Thomas Wailgum nennt seine "10 Dinge, die ich an Technik hasse auf". Es sind dies:

  • Menschen, die ständig mit ihrem Smartphone telefonieren.
  • Cloud Computing
  • Die Stunde die ich brauche, um meinen PC zu starten.
  • Schwachsinnige Produktenamen
  • Twitter
  • Pressemitteilungen von High-Tech Anbietern
  • Apple
  • Microsoft-Bashing
  • Die Laptop-Massen bei Starbucks
  • Die Pandemie von IT-Möchtegern-Experten und Aufschneidern
Die Liste und die Erlärungen dazu in besagtem CIO-Artikel haben zweifelsohne Unterhaltungswert. Gleichzeitig tauchen zumindest leise Zweifel auf, ob dieser IT-Fachredaktor den richtigen Beruf gewählt hat.

Verfasst von Hans Fischer um 08:51

06.05.2009

Impressionen von der «Capitol»-Grundsteinlegung

Einige Eindrücke von der heutigen Grundsteinlegung auf der «Capitol»-Baustelle, respektive am Ort des künftigen Rolotec-Geschäftssitzes:

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(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: Rolotec)

Verfasst von Hans Fischer um 14:31

«Capitol»-Grundsteinlegung

Aktuell findet die feierliche Grundsteinlegung des Neubaus «Capitol» - dem künftigen Geschäftssitz der Rolotec AG - statt. Die Feier kann via Webcam "verfolgt" werden. Anbei ein Schnappschuss:

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(Bildquelle: «Capitol»-Webcam)

Verfasst von Hans Fischer um 11:16

Finance 2.0 - "Die erste Google-Bank"

Im Beitrag "User stehen auf Finanzen - Banker gefordert" finden sich viele weiterführende Links zur Kooperation von traditionellem Bankgeschäft und neuen Kommunikationsmöglichkeiten. Manager Magazin Online bringt im Artikel "Die erste Google-Bank" nun einerseits einen Überblick über die wichtigsten Finance 2.0-Lösungen und andererseits Visionäres, da besagter Artikel auf dem Buch "Was würde Google tun?" von Jeff Jarvis basiert. Jarvis schreibt:

"(...) Banken könnten sicher etwas davon lernen. Warum sollte man nicht direkte Marktplätze einrichten, wo ich mir mein Portfolio selbst zusammenstellen kann, aus kleinen Geschäftsdarlehen, Hypotheken und Krediten an Studenten? Warum sollte man nicht die Infrastruktur einer Bank nutzen, wie Virgin Money und PayPal es praktizieren, um uns unsere finanziellen Transaktionen zu erleichtern? (...)

Auch für Finanzmärkte bietet das Internet neue Chancen. Online stehen uns neue Informationsquellen und Analysemöglichkeiten zur Verfügung, und zwar andere als die der Analysten, die im Auftrag von Kreditinstituten tätig sind. Investoren selbst können sich über Wissen, Daten, Strategien, Erfolge und Fehlschläge austauschen. Der CAPS-Service von Fool sammelt die Erkenntnisse von Investoren, um jedem Mitglied der Community behilflich zu sein. Ich habe in Covestor investiert, dort geben Börsenanleger Einblick in die nachweisliche Entwicklung ihres Handels, so dass andere an ihrer Seite investieren können. Jeder Investor kann selbst zu einem Anlagefonds werden. So kann ein erfolgreicher Investor obendrein davon profitieren, dass er richtig gelegen hat."

Der Artikel bietet viele weitere Aspekte und ist sehr zu empfehlen - das Buch selbstverständlich auch.

Verfasst von Hans Fischer um 09:31

05.05.2009

Schule der Zukunft ist virtuell und interaktiv

Auf Futurezone von ORF werden im Artikel "Soziale Netzwerke als Schule der Zukunft" Thesen zur Verschmelzung neuer Kommunikations- und Interaktionsformen mit dem Schulwesen beschrieben. Ein Auszug:

"(...) Die 14-Jährigen gestalten mit ihren Lehrern beispielsweise in Kleingruppen virtuelle Rundgänge über den Wiener Ring und lernen dabei etwas über die Geschichte der Stadt. Sie sehen die Gebäude wie Parlament und Rathaus via Google Earth und fügen die recherchierten Information daneben in einem Blog-Eintrag ein."
Ausserdem können dank Netzwerklösungen à la Facebook & Co. Themen von Schülern aus verschiedensten Klassen gleichzeitig und gemeinsam bearbeitet werden.

Dass Solcherlei spannender ist als viele der bisherigen E-Learning-Lösungen, liegt auf der Hand. Genauso wie die Tatsache, dass die Entwicklung der virtuellen Lernumgebungen noch am Anfang steht.

Verfasst von Hans Fischer um 10:07

01.05.2009

Buchbesprechung: Digital Natives und Immigrants

Im Artikel "Wie Wikis der Wirtschaft nutzen" rezensiert Die Zeit die Bücher "Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen" und "Die Kunst, loszulassen", greift dabe interessante Aspekte auf und macht auf die Kluft zwischen Digital Natives und Digital Immigrants aufmerksam (s. auch Beitrag "Mitarbeiter-Loyalität dank Web 2.0-Toleranz").

Kleiner Exkurs zu Digital Natives und Digital Immigrants

Am Finance Forum 08 nannte Prof. Dr. Ewald Wessling die Generation der „Digital Natives“, also mit Internet und anderen Medien seit Kindheit an vertraute Konsumenten, als grosse Herausforderung für die Unternehmen und insbesondere für deren Marketing. Während die „Digital Immigrants“ früher im Schnitt 1,6 verschiedene Medien genutzt hätten, gelte für die Digital Natives (resp. die Web Generation) ein Schnitt von 5,4 parallel genutzter Medien.

Ein nicht „im Internetzeitalter Geborener“ könne trotz allergrösster IT- oder Gadget-Affinität nie zum Digital Native werden. Umso schwieriger gestalte sich die Aufgabe für Entscheidungsträger heutiger Marketingstrategien.

Leitmedium für Digital Natives – und damit für aktuelle und kommenden Kundengenerationen – ist laut Wessling das Internet. Nachfolgende Grafik zeigt das veränderte Medienverhalten:

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(Bildquelle: Wessling, Ewald (2008): Präs. Revolution 2.0, Seite 11)

Als Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Web 2.0-Anwendungen, respektive Interaktion und Mitarbeit der Digital Natives, nannte er:

  • Einfach – interaktiv – selbsterklärend (EIS)
  • Permanente Verfügbarkeit
  • Personalisierung
  • Authentische Kommunikation
  • Schnelle Kommunikationswege (zum Beispiel wird Instant Messaging der E-Mail vorgezogen)
  • Glaubwürde Marken
  • Gleichberechtigte Anerkennung aller User/Konsumenten/Prosumenten
  • Respekt

Verfasst von Hans Fischer um 09:58