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30.04.2009

SIX Group mit erfolgreichem Startjahr

Rolotec-Mehrheitsaktionärin SIX Group AG, Anfang 2008 aus dem Zusammenschluss von SWX Group, Telekurs Group und SIS Group hervorgegangen, ist laut der heutigen Medienmitteilung auf Kurs und konnte das erste Geschäftsjahr mit einem Konzerngewinn von CHF 306,1 Mio. abschliessen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:52

29.04.2009

Internet-Trends

Nach dem finanzspezifischen Beitrag vom Morgen nun allgemeine Internettrends. NZZ Online nennt diese im Artikel "Der Spass erobert das Netz". Die Überschriften lauten:

  • Kommunikation im Vordergund
  • Konzentration auf wenige Webseiten
  • "Web 2.0" nur eine Randerscheinung
  • Immer höhere Beträge
  • Zweifel an Sicherheit beim Bezahlen
  • Handy mit künftiger Schlüsselrolle

Eine ganze Reihe Beiträge zur "Internet-Zukunft" finden sich hier.

Verfasst von Hans Fischer um 13:14

User stehen auf Finanzen - Banken gefordert

Die deutsche Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) hat jüngst den Branchenbericht Finanzen publiziert. Der Bericht (PDF, 684 KB) mit Angaben zu Kundenpotenzialen Nutzerstrukturen und Online-Nutzen, bietet auch für Schweizer Leser interessante Aspekte. Die Essenz lautet:

"(...) interessieren sich rund ein Viertel (24,9 Prozent) der Internetnutzer für Finanzprodukte und über ein Viertel (25,8 Prozent) der Internetnutzer haben schon einmal Finanz-Produktinformationen online gesucht. Daneben haben 8,1 Prozent solche Artikel bereits im Internet gekauft.

Charakteristisch für die finanzaffinen „Online-Nutzergruppen“ ist ein stark überdurchschnittlicher Männeranteil, mit durchschnittlich 67,1 Prozent der Nutzer, sowie eine mit durchschnittlich 46,7 Prozent ebenfalls überdurchschnittliche Präsenz in der Altersgruppe der 30 bis 49-Jährigen. Hinzu kommt ein mit 32,1 Prozent signifikanter Anteil an „Gutverdienern“ mit einem Haushaltsnetto-Einkommen von über 3.000 Euro. Angesichts dieser online vertretenen Kundenpotentiale kann die Finanzbranche mit Online-Werbung eine ideale Ansprache der solventen und hochwertigen Zielgruppen mit einer hohen Affinität für ihre Produkte erreichen.

Hinzu kommt die immer selbstverständlichere Nutzung des Internets als Informations- und Transaktionsmedium. Diese Eigenschaften machen es auch für die Finanzbranche zu einem attraktiven Medium für den Zielgruppendialog, da sich neben gezielten Produktinformationen hier auch wirkungsvolle Impulse für spätere Investitionen oder Anlageplanungen setzen lassen."

Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 10:06

27.04.2009

Weil's so schön visuell ist, ...

... noch schnell das Weltbörsengeschehen am Wochenanfang:

world_270409.jpg

Die Live-Applikation hat noch Mouseover-Effekte, Klick-Möglichkeiten und vieles mehr. Auf Wunsch demonstrieren wir's gerne.

Verfasst von Hans Fischer um 17:11

24.04.2009

Die Börsenwelt im Wandel

Von uns entwickelte Visualisierungsmöglichkeiten von Börsen- und Finanzinformationen finden Sie in der Kategorie "Börseninformation" beschrieben.

Anbei ein recht eindrücklicher Vergleich: Oben die Darstellung der wichtigsten Welt-Indices von heute Nachmittag, unten die Börsenwelt letzten Montag. Wie immer gilt: Rot = negativ, Grün = positiv.

world_indices.jpg

world_indices_200409.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 16:08

Web 2.0: Vom Affenhorden-Kritiker zum Twitterer

Über den Web 2.0-Kritiker Andrew Keen haben wir im Sommer 2006 im Beitrag "Web 2.0: Diktatur der Idioten" zum ersten Mal geschrieben. Wenn man sein Buch "The Cult of the Amateur: How Today's Internet Is Killing Our Culture" gelesen hat und nun das heute erschienene Interview mit Spiegel Online ("Bei Twitter entsteht eine neue Elite") zu Rate zieht, erkennt man einen beinahe schon radikal geläuterten Menschen, der in der Web-Sozialisierung nicht mehr nur eine Spielwiese für "Affen", sondern auch die Grundlage für eine "neue Elite" sieht:

"(...) In meinem ersten Buch konzentrierte ich mich auf das unendliche Geltungsbedürfnis der Internetnutzer. Jetzt geht es um die neuen Facts of Life. Viele Leute wollen nicht bei Web 2.0 mitmachen, weil es sie nervt. Aber sie haben keine andere Wahl. Idealismus wird durch Selbstmarketing ersetzt. Künstler, Journalisten, Musiker und Autoren der alten Schule haben keine Chance mehr. Wer überleben will, muss permanent an seinem Internet-Image feilen, seine eigene Ich-Tag aufbauen. Das Microblogging Twitter ist ein gutes Beispiel dafür. Hier ist eine neue Elite im Begriff zu entstehen. Die Hierarchie zwischen Talent und Publikum beginnt das Amateurhafte wieder zu verdrängen."

Verfasst von Hans Fischer um 09:05

21.04.2009

Web 2.0, Networks & Co.: Was geht eigentlich ab?

Die Berichterstattung über soziale Netzwerke (s. frühere Blog-Postings), interaktives Marketing (s. u.a. E-Marketing wird salonfähig) und Co. hat eine hohe Pace angeschlagen. Der FAZ-Artikel "Google und Web 2.0 treiben klassische Portale in die Enge" bietet viel mehr, als der Titel vermuten lassen könnte: Einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen nämlich und damit die Chance, sich mal wieder in aller Unaufgeregtheit den Zukunftsanforderungen zu widmen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:56

20.04.2009

SMI-Handelsumsätze visualisiert

Visualisierungen von Börseninformationen verschaffen Vorteile - für Profis genauso, wie für Privatanleger. Rolotec entwickelt u.a. diesen Bereich für seine Kunden laufend weiter. Neu können die Handelsumsätze von Indizes grafisch dargestellt werden. Anbei das Beispiel für den SMI (in "Echt" wird die Visualisierung laufend aktualisiert):

smihandelsumsatz.jpg

Die Grösse der Bubbles zeigt den absoluten Tagesumsatz. Grün steht für einen gemessen an der Historie und den anderen SMI-Titeln relativ hohen und Rot für einen entsprechend unterdurchschnittlichem Handelsumsatz. Desweitern können die Tagesperformance (Y-Achse) und die 52-Wochenperformance (X-Achse) abgelesen werden.

Verfasst von Hans Fischer um 14:54

Einige Net-Häppchen, ...

... die während des Osterurlaubs im Newsreader hängengeblieben sind.

  • Bloggen mit gemischten Gefühlen, ECIN
    "(...) Über fünfzig Prozent der bereits bloggenden Unternehmer sehen im Bloggen vor allem eine Chance, die Interaktion mit ihren Kunden zu intensivieren. Weitere 23 Prozent der aktiv bloggenden Firmen möchten sich auf diese Weise an branchenrelevanten Debatten und Themen beteiligen. Nur 14 Prozent werten Blogs als Chance, das Firmenprofil zu stärken; elf Prozent nutzen Bloggen einfach als Mittel für die Suchmaschinenoptimierung. Nach Angaben der Studienmacher wissen zwar viele Unternehmen um die Potenziale von Blogs, könnten mit diesem Medium aber nicht umgehen, da sie den Vorteil der Transparenz fürchten."

  • Social Media Marketing: Mehr Umsatz in der Online – Community?, Business-on.de
    "(...) Millionen begeistertet Internetnutzer verbringen Unmengen von Zeit auf unzähligen Blogs und Foren, bilden Communities, posten Texte, Bilder und Videos. Die Kommunikationswege scheinen grenzenlos. Ein Grund warum sich Unternehmen mit Hilfe des Social Media Marketing an der Web 2.0-Vielfalt beteiligen wollen. Doch wo viele Wege, da auch viele Irrwege und Sackgassen. Noch will die Verkaufsansprache auf Social Networks nicht so recht gelingen."

  • Profit 2.0: Das neue Web wird gewinnbringend!, Computerwelt
    "(...) Die Anzahl jener, die Web 2.0 als reines Schlagwort ohne Substanz sehen, wird täglich geringer. Das „neue“ Web - eine Kombination aus geändertem Userverhalten und gereiften Technologien - ist längst Realität. Auch den Unternehmen ist mittlerweile klar, dass der Einsatz von Web-2.0-Elementen nicht per se zu besser funktionierenden oder neuen Geschäftsmodellen führt. Sie erkennen, dass aktuell der Erfolg im Web auf einer neuen Haltung aller Beteiligten basiert. Bei den Konsumenten sind massive Veränderungen im Informations- und Kaufverhalten bereits voll im Gange."

  • Banking 2.0: Finanzgeschäfte im Dialog, Horizont.net
    "(...) Während klassische Finanzinstitute mit Imagekampagnen den Ruf aufpolieren, sehen Anbieter wie Fidor oder Smava den Vertrauensverlust weiter Teile der Branche als Chance, um mit den Prinzipien des Web 2.0 beim Kunden zu punkten. Mit Banking 2.0 gewinnen Mitbestimmungs- und Mitverdien-Elemente an Fahrt."

  • Understanding the role of Enterprise 2.0 and moving towards a Social Business, FASTforward Blog
    "(...) In the last few years the concept of social software in the enterprise has matured significantly, but we are still grasping for a real understanding of its role, and what to call it. I believe that understanding the separation of social software and social strategies can bring us closer to seeing the complete picture."

Verfasst von Hans Fischer um 09:52

09.04.2009

Frohe Ostern & Blogpause

Rolotec AG wünscht allen Kunden, Partnern, Usern, Bekannten und Freunden wunderschöne Ostertage! Wir verlängern diese ein wenig und bloggen wieder ab dem 20. April.

pause_ei_color_rolotec_s.jpg

Wussten Sie eigentlich, was es mit den Ostereiern und -hasen auf sich hat? Bei ref.ch ist folgende Erklärung zu finden:

"Im 12. Jahrhundert wurden erstmals nachweislich Eier geweiht. Eier gelten seit jeher als Fruchtbarkeitssymbol; im Mittelalter waren sie als Zahlungsmittel bedeutend. Neben Eiern wurden bald auch Schinken, Milchprodukte und Brot zur Weihe gebracht. Man wollte die lange Fastenzeit mit dem Verzehr der geweihten Speisen würdig beenden. Im 13. Jahrhundert werden erstmals bemalte Ostereier erwähnt. Nach den Fastenvorschriften war der Verzehr von Eiern in der Karwoche untersagt; die Hennen legten trotzdem, die Eier wurden gelagert; am Ostermorgen war dann der Eierkonsum besonders hoch. Man beschloss, diese gesammelten "Karwochen-Eier" zu bemalen und weihen zu lassen, damit sie sich von gewöhnlichen "Jahres-Eiern" unterscheiden. Die kunstvolle Bemalung der Eier war vor allem in Osteuropa verbreitet.

Evangelische Familien entwickelten im 17. Jahrhundert den Osterhasen als Eierlieferanten. Er sollte die Eier bemalen, verstecken und legen. Damit wollten die Protestanten sich von den Katholiken distanzieren, deren Fastenbräuche und Eierweihe sie ablehnten. Der Osterhase ist Symbol für Ostern und neues Leben wegen seiner Fruchtbarkeit - besonders im Frühling - und weil er mit offenen Augen schläft. Auch der Hahn brachte in manchen Gegenden die Eier, in der Schweiz der Kuckuck, in Westfalen der Fuchs, in Thüringen der Storch. Erst im 19. Jahrhundert konnte sich der Osterhase überall durchsetzen."

Verfasst von Hans Fischer um 13:41

08.04.2009

Demo Börseninformations-Visualisierung

Die Beiträge "Indices-Visualisierung als World Map" und "Finance 2.0 – neues Wissen aus alten Dokumenten" mit den Visualisierung der Weltbörsenindizes und der Newslage aufgrund von Quantität und Sentiment (Positiv-/Negativstimmung) haben einige Gespräche initiiert.

Wir haben die Entwicklung weiterer Demoversionen vorgezogen und sind gerne bereit, die Möglichkeiten vor Ort zu präsentieren. Just tell.

Bubble chart 1.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 15:22

07.04.2009

"Das Internet ist das wichtigste Medium der Schweizer"

... titelt der Netzticker und zitiert die Studie "Media Use Index 2009" der Y&R-Gruppe. Die Studienverfasser schreiben in der Pressemitteilung:

"(...) Das Internet ist das wichtigste Medium der Schweizer. Die wichtigsten Medienmarken sind Facebook bei den Jungen und Schweizer Fernsehen bei den Älteren. TV und Internet sind führend in Unterhaltung, Tageszeitungen und das Web bei News."
Ein wichtiger Chart (weitere gibt es bei Futurecom):

mediauseindex.jpg

(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: Futurecom)

Siehe auch "Internet, das gefährdete Leitmedium".

Verfasst von Hans Fischer um 13:22

Gold - Geschichten von Tod, Glück und Siegesglanz

Vor gut einem Jahr haben wir unter "1000 Dollar: Ein goldiger Moment" den Goldpreis jenseits der 1000-Dollar-Marke und die auf Gold spezialisierte Finanzinformationswebsite Kitco erwähnt.

Nun, von den 1000 Dollar sind wir heute ein ordentliches Stück entfernt. Dafür nähern wir uns dank dem NZZ Folio 04/09 der Thematik Gold als Ganzes an. Die Entdeckungsreise reicht von Vrenelis Verführungskünsten über "Raffgier, Rausch, Ruin", Chinas Goldgruben bis hin zu indischen Hochzeitsgewohnheiten oder Faberschen Prophezeiungen.

Gold_Lorbeerkranz.jpg

(Bildquelle: Wikimedia Commons)

Verfasst von Hans Fischer um 10:36

06.04.2009

Die Crux mit den Passwörtern

Netzwerkzugänge, berufliche und private Mail-Accounts, Social Media-Anwendungen, Handies, Online-Banking, Kreditkarten und weiss Gott noch was alles brauchen Passwörter - und sind entsprechend risikobehaftet, wenn schwache Passwörter verwendet werden oder Passwörter-Notizen im Geldbeutel liegen. Wer ansprechend komplizierte Passwörter im Kopf jongliert und sich damit äusserst sicher gebahrt, wird spätestens nach einer längerer Urlaubsabwesenheit ins Schwitzen kommen - Urlaub macht bekanntlich den Kopf frei.

Der Tages Anzeiger veröffentlicht heute "Die besten Tipps für sichere Passwörter". Die Oberbegriffe lauten:

Tipp 1: Kein Schlüssel für alles
Tipp 2: Passwörter nicht speichern
Tipp 3: Die Zeichenkombination machts
Tipp 4: Abgekürzter Satz
Tipp 5: Adressbuch-Methode
Tipp 6: Jahreszahlen und Daten
Tipp 7: Zufallsprinzip
Tipp 8: Codestar-Tool: Alles auf eine Karte setzen
Suchmaschinen liefern unzählige weitere Tipps, Tools und Artikel zum Thema. Gegenüber Sueddeutsche.de bringt der auf IT-Sicherheit spezialisierte Psychologe Werner Degenhardt im Artikel "Immer Ärger mit Mausi" das Hauptproblem auf den Punkt:
"(...), dass die Sicherheit zudem immer hinter Faktoren wie Zeitmangel oder Bequemlichkeit zurücktritt."

Verfasst von Hans Fischer um 15:03

03.04.2009

Wissensbilanzen - Status Quo und Perspektiven

Im WM 2.0 Wissensmanagement-Wiki beschreiben wir "Wissensbilanzierung" als "Instrument zur gezielten Darstellung und Entwicklung des intellektuellen Kapitals einer Organisation. Sie zeigt die Zusammenhänge zwischen den organisationalen Zielen, den Geschäftsprozessen, dem intellektuellen Kapital und dem Geschäftserfolg einer Organisation auf und beschreibt diese Elemente mittels Indikatoren." Auch im Posting "Wissen ist Macht - Bilanzierung erhält diese" finden sich Erklärungen und weiterführende Links zu diesem für nachhaltigen Unternehmenserfolg so wichtigen Thema.

Einen hervorragenden Überblick über aktuellen Stand, internationale Entwicklungen und Zukunftsperspektiven bietet Prof. DI Günter Koch, The New Club of Paris, im Artikel "Wissensbilanzierung - Quo Vadis?" bei Bildungs Spiegel. Für die nächsten zwei Jahre erwartet der Autor schwergewichtig folgende Änderungen:

  1. Wissensbilanzen werden zertifizierbar und damit vergleichbar.
  2. Die immateriellen Werte von Unternehmen, Abteilungen, Stellen, Personen und Qualifikationen werden sich weitgehend vollständig in Euro berechnen lassen und Eingang in die Finanzberichtserstattung finden. Ein Treiber dazu wird das Gesetz zur Bilanzrechtserneuerung in Deutschland sein.
  3. Es werden standardisierte Prozesse zur Ermittlung von Unternehmenswert(anteile)n eingeführt, die dazu dienen, das Unternehmen performant und zugleich gesetzeskonform zu steuern und dazu alle notwendigen Dokumentationen und Bewertungen zu liefern.
  4. Personalinformationen werden qualitativ angereichert, um möglichst gut und fair den „echten" Wert eines MitarbeiterInnen-Leistungsbeitrags (Beitrag zur „Humankapitalsteigerung") zu ermitteln.
  5. Die gängigen Transformationen zwischen Human-, Beziehungs- und Strukturkapital werden modellierbar und lassen sich quantitativ bestimmen.
  6. Datenbasen und Software a) zum Managen aller Informationen und b) um die zugrundeliegenden Modelle zu verwalten werden im Zuge von „Business Intelligence"- Erweiterungen verfügbar.

Verfasst von Hans Fischer um 14:12

02.04.2009

Swiss Online Marketing? Bescheiden.

Update vom 6.4.2009: spring Messe Management GmbH & Co. KG hat folgenden Fotolink mit Impressionen der Veranstaltung zukommen lassen: http://www.fotostudiowien.com/swiss-online-marketing-2009/.
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"E-Marketing wird salonfähig" haben wir jüngst geschrieben und den Beitrag mit weiterführenden Links versehen. Angesichts der Bedeutung des Internets und den immensen E-Marketingmöglichkeiten liess "Swiss Online Marketing - die Schweizer Fachmesse für Digital Marketing", einiges erwarten. Doch, (ziemlich) weit gefehlt: Dieses Bild ist - aus subjektiver Warte fotografiert - repräsentativ für die Messe:

som1.jpg

Und dieses steht für nicht wenige der Referate:

som3.jpg

Doch es ging auch anders: Beim Microblogging-Thema "Twitter & Co." von Daniel Ebneter, Dozent für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Nordwestschweiz, waren sämtliche Stühle besetzt und noch mal so viele Interessierte hörten sich das Referat stehend an.

som2.jpg

Kurz: Erfolgreich waren Referate (und Aussteller), die nicht alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen versuchten, sondern echte Innovationen mitberücksichtigten und dem Publikum neues Wissen vermittelten.

Verfasst von Hans Fischer um 14:32

01.04.2009

Visualisierung der 4 grössten Bärenmärkte

Tipp eines Lesers: Im Beitrag "Bear Turns to Bull?" visualisiert dshort.com die 4 ausgeprägesten Bärenmärkte der jüngeren Vergangenheit. Grau zeigt den grossen Crash von 1929, rot die Ölkrise 1973, grün das Platzen der Dotcom-Blase und blau die aktuelle Krise. Mit Klick auf das Bild erhalten Sie die Grossansicht der Krisenverläufe mit Verlust- und Zeitanzeigen auf den Achsen.

4bears.gif

(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: dhsort.com)

Verfasst von Hans Fischer um 09:08

1. Aprilscherz und die Finanzkrise(n)

Die Welt schreibt im Artikel "Ist die Finanzkrise nur ein Aprilscherz?" über den möglichen Ursprung der 1. Aprilscherz-Tradition:

"(...) Als besonders plausibel gilt unter Volkskundlern die Theorie, dass der erste April auf das Pech von Spekulanten im Jahr 1530 zurückgeht. Damals wollte der protestantische Fürst Kaiser Karl V. während einer Finanzkrise das Münzwesen neu regeln. Zahlreiche Spekulanten investierten daraufhin ihr Erspartes in dieses Unterfangen, in der Hoffnung, durch die Neuregelung des Zahlungswesens am so genannten Münztag große Gewinne zu erzielen. Als dieser dann aber gar nicht wie vorgesehen am erste April stattfand, verloren sie ihr Geld und wurden zudem noch als „angeführte Narren“ ausgelacht."

Verfasst von Hans Fischer um 08:21