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18.02.2009
Web 2.0: Tunnelblick der Finanzmedien
Über den "K(r)ampf der Medien" mit dem neuen Internet-Verständnis und den entsprechend angepassten Verhaltensweisen haben wir geschrieben. Über Negativberichterstattung klassischer Medien à la "Finanzkrise - jetzt geht's Web 2.0 an den Kragen" könnte beinahe täglich berichtet werden. Ein aktuelles Beispiel: "Web 2.0 im freien Fall" von Handelsblatt.com.
Im freien Fall sind die Bewertungen von Web 2.0-Unternehmen wie Facebook oder Twitter ja in der Tat, da muss der Redaktion durchaus zugestimmt werden. Versteht man "Web 2.0" aber als Komplex aus sozialen Nutzungsmustern und modernen Online-Technologien, dann ist Web 2.0 keinesfalls im freien Fall - vielmehr nehmen Akzeptanz und Nutzerzahlen laufend zu.
Attraktive Bewertungen von Jungunternehmen und Erfüllung von Venture Kapitalisten-Träumen fördern mitunter den Fortschritt, sind aber nicht Grundlage dafür (das hat schon Web 1.0 gezeigt). Also: "Bewertungen von Web 2.0-Unternehmen im freien Fall", müsste der Titel wenn schon lauten.
Verfasst von Hans Fischer um 18.02.09 11:11


