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19.02.2009
The New York Times setzt konsequent auf Web 2.0
Eine Ergänzung der Postings "Web 2.0: Tunnelblick der Finanzmedien" und "Der K(r)ampf der Medien": FAZ.net schreibt im Netzökonom-Blog unter "New York Times und die Revolution im Internet":
"Verleger müssen wie Google denken", rät Journalismus-Professor Jeff Jarvis den Printhäusern und meint damit die konsequente Vernetzung der Inhalte im Web 2.0 statt Isolation. Die New York Times geht diesen Weg so gradlinig wie bisher kein großes Printhaus (vielleicht mit Ausnahme des britischen Guardian). Die Zeitung stellt einen großen Teil ihrer Inhalte, zum Beispiel alle 2,8 Millionen Artikel, die seit 1981 geschrieben wurden, über eine Programmierschnittstelle (API) zur Verfügung. Alle Internetseiten können sich darüber mit der New York Times verbinden, deren Inhalte kostenlos in ihre eigenen Seiten einbauen und sie mit anderen Inhalten zu sogenannten Mashups verknüpfen - genauso wie es Google mit seinen Landkarten oder Videos macht. Die New York Times wird also zu einem Anbieter von Daten, die von Maschinen und nicht nur von Menschen gelesen werden können."
Verfasst von Hans Fischer um 19.02.09 09:53


