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17.02.2009

Mobiles Internet mit Vorwärtsdrang

Dass die Zukunft des Internets stark mobil geprägt sein wird, bezweifeln die wenigsten. Wer ein Smartphone (und eine Datenpauschale) besitzt, wird auf die mobilen Internetzugriffe kaum mehr verzichten wollen. Im Bereich der Börseninformation haben wir bereits im September 2005 über eine BlackBerry-Lösung informiert, die wir entwickelt haben. Die iPhone-Variante wurde selbstverständlich nachgereicht.

Im Artikel "Das Plakat im Hosensack" schreibt die NZZ am Sonntag:

"(...) In der Schweiz sind bereits rund eine Million Smartphones, also Handys mit einfachem Internetzugang, auf dem Markt. Auch sie ermöglichen zum Teil eine Standort-Lokalisierung. Doch das Google-Betriebssystem Android, mit dem das G1 ausgerüstet ist, geht einen Schritt weiter: Kaum ist es eingeschaltet, ist der Benutzer online – und, wenn er die Funktion «Mein Standort» aktiviert, vom Grossrechner in Kalifornien lokalisierbar. Genau dieser Faktor dürfte den Fluss der Werbegelder künftig noch vehementer aufs mobile Internet lenken. Denn während die bisher marktdominierenden Konkurrenten Symbian (Nokia), Apple, Microsoft und Blackberry auch das eine oder andere über ihre Kunden wissen mögen, kennt Google seine Nutzer (für viele beängstigend) gut. Und künftig dürfte der Konzern zusätzlich auch wissen, wo sich diese aufhalten."
Das ermöglicht zielgenaue Werbung in Echtzeit und in passendem geografischem Kontext. Dass dies klassische "Streubomben"-Werbung und deren Trägermedien in arge Nöte bringen wird, liegt auf der Hand. Auf der anderen Seite stehen Datenschutz- und Transparenzfragen - die derzeit mehrheitlich verdrängt werden.

Verfasst von Hans Fischer um 17.02.09 09:26