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04.02.2009
Krisenwinnler Social Networks?
Das Social Network LinkedIn startet eine deutschsprachige Plattform und konkurrenziert damit in erster Linien XING. Details des Rollouts finden sich heute in unzähligen Medien (s. Google News). Manager Magazin Online spekuliert im Beitrag "Neuanfang im 'nuklearen Winter'" über Chancen in Krisenzeiten:
"Alle Angelegenheiten und Probleme, mit denen wir uns derzeit auf der ganzen Welt konfrontiert sehen, sind globaler Natur - also müssen auch die Lösungen global sein", wirbt Eyres. Er ist sich sicher: "LinkedIn wird die aktuelle Krise überstehen." Und nicht nur das: "Wir werden für viele Unternehmen Überlebensmechanismus sein."Einen völlig anderen Ansatz wählt die Welt im Artikel "Online-Netzwerke pfeifen auf das einfache Volk". Beschrieben werden die Vorteile der Fokussierung auf Kader und Akademiker. In der Ausgrenzung von Handwerkern und einfachen Angestellten wird aber auch ein grosses Risiko gesehen:
"Am Ende komme es vor allem darauf an, wer die meisten Mitglieder habe, egal aus welcher Berufsgruppe. Die Business-Plattformen konkurrieren dabei immer mehr mit Massen-Portalen wie Facebook: Dort wird es künftig wohl neue Funktionen für Firmen geben."Apropos Social Networks: Die Presse schreibt unter "Realitätsflucht: Arbeitslose stürmen Blogs und Web-Netzwerke":
"Die zunehmende Arbeitslosigkeit treibt immer mehr Menschen ins Internet. Während vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise die Zahl der Arbeitslosen steigt, nimmt gleichzeitig auch die Nutzung von Web-2.0-Angeboten zu. Jobsuchende, die unfreiwillig über deutlich mehr Freizeit verfügen, stürmen Blogs, soziale Netzwerke und Online-Games, um sich Ablenkung zu verschaffen. Wie das Wall Street Journal berichtet, spielen Online-Angebote für Arbeitslose eine wichtige soziale Rolle."
Verfasst von Hans Fischer um 04.02.09 13:22


