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28.01.2009
Nervt "Web 2.0" oder doch bloss die Veränderung?
Seit die Finanzkrise wütet, richtet sich immer häufiger Frust gegen den Begriff "Web 2.0". "Nervig", "unnütz", "völlig überbewertet", etc. lautet der Kontext.
Nun, Web 2.0 steht im Kern für ein verändertes User- und Kommunikationsverhalten. Ob dies nun von Social Network-Anwendungen, Blogs, Wikis, Mashups oder was auch immer getragen wird, ist völlig egal. Tools und Anwendungen verändern sich stetig, der veränderte Stellenwert des Internets als Kommunkations- und Interaktionsplattform, als Community-Arrangeur, als Wissensmanagement-Katalysator oder als Grundlage für Konsumentscheide aber bleibt. So gesehen, kann der Begriff "Web 2.0" eigentlich nicht nerven. Ausser, man ärgert sich über die gesellschaftliche Veränderung an sich, was - aus subjektiver Sicht und entsprechend formuliert - natürlich absolut legitim ist.
Selbstverständlich gibt es auch sehr viele positive Artikel zu lesen (denen es gelegentlich ebenfalls an kritischer Distanz mangelt). Anbei eine kleine Sammlung neuerer Artikel beider Couleur:
- Blogs - die Zukunft des Lernens
- Web 2.0 lässt Nutzer kalt
- Web 2.0 - bekannt, aber kaum genutzt
- Web 2.0 im Unternehmen: Die Macht der Mitarbeiter
- Web 2.0 beim Weltwirtschaftsforum in Davos
- Blogger ersetzen Journalisten nicht
Verfasst von Hans Fischer um 28.01.09 13:57


