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20.01.2009

Virtuelle Ersatzeltern für Soldatenkinder

Klingt ziemlich abstrus, nicht? Heise online liefert die Erklärung im Artikel "Pentagon: Virtueller Ersatz für Vater oder Mutter im Kampfeinsatz":

"(...) Daher überlegt man sich auch, wie man mehr für die Kinder und Partner machen kann, wenn Vater oder Mutter bzw. Partner im Einsatz sind (...) Die Defense Centers of Excellence for Psychological Health and Traumatic Brain Injury glauben, eine Lösung gefunden zu haben. Besonders für die Kleinen könne es gut sein, wenn sie während der Abwesenheit des realen Elternteils zumindest einen virtuellen Ersatz hätten. In einer Ausschreibung (...) wird um Vorschläge für die Entwicklung eines multimedialen Computerprogramms gebeten, das es Kindern erlauben soll, mit dem virtuellen Elternteil zumindest einfache, aber überzeugende Gespräche führen zu können."
Da sässe John-Boy also vor dem Bildschirm und würde von seinem virtuellen Soldatenelternteil ein "Ich Dich auch, Süsser" auf die "Ich liebe Dich"-Aussage zu hören bekommen.

Diese Pentagon-Anfänge klingen zweifelsohne etwas plump. Sie läuten aber eine neue Qualität der Kommunikation ein, die in Science Fiction-Filmen in vielfältiger Art und Weise schon thematisiert wurde.

Verfasst von Hans Fischer um 20.01.09 11:26