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16.01.2009

Hudson - und plötzlich machte Twitter(n) Sinn

Nicht zu Unrecht fragen sich viele, warum den meistens so unglaublich belanglosen, maximal 140 Zeichen langen Twitter-Inhalten überhaupt Beachtung geschenkt wird. Nun, Mikro-Blogging im unternehmensinternen oder -externen Einsatz hat fallweise natürlich absolut seine Berechtigung. Grösstmehrheitlich ist das Ganze aber Privatgezwitscher ohne Anspruch auf öffentliches Interesse.

Mit der Airbus-Notlandung auf dem Hudson River hat Twitter nun aber eine neue Dimension betreten. Spiegel Online schreibt im Artikel "Da ist ein Flugzeug im Hudson River. Verrückt.":

"(...) Es war eine Sternstunde für Twitter, den seltsamen Kurznachrichtendienst: Viel schneller als über die professionellen Medien verbreiten sich dort erste Informationen und Fotos über die Notlandung eines Airbus auf dem Hudson River. Schlägt nun die Stunde des Bürgerjournalismus?"
In besagtem Artikel wird detailliert auf die "Feuertaufe als echtes Nachrichtenmedium" eingegangen. Letzteres bezieht sich vor allem auf die Geschwindigkeit der Nachrichtendistribution nach der Notwasserung, denn inhaltlich wurden schon einige Krisen- und Unglückssituation über Twitter kommuniziert.

Verfasst von Hans Fischer um 16.01.09 16:07