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08.01.2009

Krise: Web-Giganten und One Laptop per Child

Auf seiner Website schreibt das ZDF im Artikel "Krise setzt auch Internet-Giganten zu":

"(...) In der IT-Branche stehen die Zeichen auf Krise: Branchenvertreter revidieren ihre Prognosen nach unten. Auch Internetkonzerne wie Google, Amazon und eBay trifft die Wirtschaftskrise. Besonders zittern müssen Web 2.0-Portale - vielen droht das Aus."
Letzteres liegt auf der Hand: Unter der Web 2.0-Flagge brach eine richtiggehende Start-up-Hysterie aus. Wie damals beim Platzen der Dotcom-Blase wird unter Verursachung schmerzlicher Kollatoralschäden der Markt nun bereinigt. Am Ende werden sich die marktgerechten Bereiche und Anwendungen gestärkt präsentieren.

Apropos Kollatoralschäden: Die Krise verschont auch karitative Anliegen nicht. Heise online schreibt im Artikel "Projekt One Laptop per Child entlässt die Hälfte der Mitarbeiter":

"(...) Die Nonprofit-Organisation entlässt 50 Prozent ihrer Belegschaft. Den verbleibenden 32 Mitarbeitern wird das Gehalt gekürzt, teilt der OLPC-Initiator Nicholas Negroponte mit. Das Projekt, das alle armen Kinder auf der Welt mit kostengünstigen Notebooks versorgen will, gehe wie andere Nonprofit-Organisationen auch durch schwierige Zeiten und müsse wegen unzureichender finanzieller Mittel gestutzt werden."

Verfasst von Hans Fischer um 08.01.09 10:25