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07.01.2009

Atomkrieg, Massentötungswaffen, Cyberspace

... in diese Reihenfolge bringt Shawn Henry, FBI-Verantwortlicher für Cyber-Sicherheit, die grössten Gefahren für die USA. Im Artikel "FBI sieht ernsthafte Bedrohungen aus dem Cyberspace" schreibt heise online:

"(...) Auf der International Conference on Cyber Security (ICCS), die derzeit in New York stattfindet, ordnete er die Bedrohung an dritter Stelle hinter einem Atomkrieg und Massentötungswaffen ein. Terroristen seien dabei, ein "virtuelles 9/11" zu planen, erläuterte Henry laut US-Medienberichten während der Konferenz."
Henry's Meinung teilen nicht alle: Spiegel Online hat im Artikel "Wecke keine schlafenden Hunde" Stephen Cummings, Chef der britischen Behörde zum Schutz kritischer Infrastrukturen, mit den Worten "Cyberterrorismus ist ein Mythos" zitiert. Die Erklärung:
"(...) Cummings bestreitet dabei gar nicht, dass es zahlreiche aggressiv und destruktiv gemeinte politische Attacken im Web gibt. Er sieht aber die qualitativen Unterschiede zu dem, was Terroristen in der physischen Welt verbrechen."
Der Artikel verheimlicht aber keinesfalls das Potenzial künftiger Gefahren.

Verfasst von Hans Fischer um 07.01.09 14:50