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12.12.2008

Weniger Budget = > mehr Marketing 2.0

Blog-Leser wissen um Spielarten und Beispiele, die 10 wichtigsten Handlungsempfehlungen und andere Aspekte von Marketing 2.0. Die Kombination von Web 2.0 und Marketing nimmt in Zeiten der sinkenden Marketingkommunikations-Budgets massiv an Bedeutung zu.

Virale Kampagnen, externe Kommunikation mit Corporate Blogs oder Wikis, Social Network Marketing, etc. haben den Vorteil, dass die Unternehmen kostengünstig User und Kunden erreichen können. Nachteile: Die Kommunikationskontrolle im Rahmen des klassischen Sender-Empfänger-Kommunikationsmodelles geht verloren und vor allem funktioniert Marketing 2.0 nur, wenn die Massnahmen adäquat und gut sind. Virale Kampagnen sind Rohrkrepierer, wenn sie nicht ansteckend sind oder als manipulativ empfunden werden. Corporate Blogs sind ätzend, wenn die Verfasser keine journalistischen Kenntnisse haben. Interaktion in Social Networks bleibt Wunschgedanke, wenn den Community-Mitgliedern nicht echte Werte geboten werden.

Kurz: Im Marketing 2.0 kann man sich so schnell wie nachhaltig blamieren. Die Entscheidung pro/contra Marketing 2.0 sollte von höchster Stelle (mit-)getragen werden. Ausserdem muss intern Know-how aufgebaut werden. Angesichts des erwähnten Kontrollverlustes über die Information ist eine vollständige Auslagerung der Marketing 2.0-Aktivitäten sicherlich wenig empfehlenswert. Demgebenüber ist klar, dass Marketing 2.0 enormes Potenzial und bei gelungenen Aktivitäten einen höchst attraktiven ROI bietet.

Passender Medienbeitrag von heute:

Verfasst von Hans Fischer um 12.12.08 10:59