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25.11.2008

Auf ein Wort zum Web 2.0, 3.0. 4.0-Gebrabel

Computer Zeitung schreibt im Artikel "Trendforscher: Was uns im SmartWeb erwartet":

"(...) Web 3.0 steht vor der Tür und bietet große Chancen für Marken, Medien und Agenturen"
Das mit den Chancen stimmt durchaus. Nur steht Web 3.0 nicht vor der Tür. Die sogenannten Web 3.0-Anwendungen sind derzeit in etwas so semantisch, wie ein Autonavigationssystem intuitiv ist.

Tim Berners-Lee und viele andere kluge Köpfe forschen seit Jahren an der diesbezüglichen Weiterentwicklung des Internets. Den kurz bevorstehenden grossen Durchbruch zum begreifenden, Wissen repräsentierenden und Informationen automatisch in Beziehung setzenden semantischen Internet propagieren diese Forscher aber nicht. Trendforscher haben offensichtlich eine andere Perspektive.

Wie auch immer: In besagtem Artikel ist nicht viel mehr als eine Ansammlung von Schlagwörtern (unter anderem schon "Web 4.0") zu finden. Besser, man konzentriert sich aus Unternehmens-Perspektive derzeit auf Web 2.0; das bietet nämlich ausreichend Potenzial (s. auch Beiträge "10 Web 2.0-Handlungsempfehlungen" und "Online-Marketing, zweite Generation").

Verfasst von Hans Fischer um 25.11.08 10:34