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14.11.2008

Das Businessmodell Spam-Mails

Spam nervt. Wir haben das seit 3 Jahren (s. Beitrag "Von Spamalot bis Nigeria") immer mal wieder geschrieben. Nun bringt eine Studie der Universitäten California in Berkeley und San Diego Licht ins Dunkel der Hintergründe. ZDNet schreibt im Artikel "Studie: Eine von 12,5 Millionen Spam-Mails ist erfolgreich":

"(...) Von 12,5 Millionen verschickten Spam-E-Mails führt lediglich eine einzige zum Kauf der auf diese Weise angepriesenen Produkte. Durch die enorme Menge der versendeten Mails können Cyber-Schäflinge aber trotz dieser äußerst schwachen Resonanz ansehnliche Gewinnsummen einfahren.
Und wie bringt man das Biz-Model ins Wanken?
"(...) Als Konsequenz ihrer Studienergebnisse formuliert das US-Wissenschaftlerteam auch einen konkreten Lösungsvorschlag für das Spam-Problem: Man müsse dafür sorgen, dass für die Spammer zusätzliche Kosten entstehen. Dies würde sie aufgrund ihres Geschäftsmodells empfindlich treffen. "Die Gewinnmarge für Spam könnte alles in allem doch niedrig genug liegen, dass Cyber-Kriminelle sehr sensibel darauf reagieren müssen, wenn der für die Durchführung einer Spam-Kampagne notwendige Aufwand steigt."

Verfasst von Hans Fischer um 14.11.08 09:58