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22.10.2008

Tim O'Reilly prophezeit viele Web 2.0-Pleiten

... wobei "prophezeit" ein zu starkes Wort ist. Dass die Finanzkrise als Katalysator bei der Web 2.0 Unternehmensstrukturbereinigung wirkt, liegt auf der Hand. Tim O'Reilly erklärt gegenüber FAZ.NET:

"(...) Am Beginn einer jeden Revolution gibt es immer viele Start-Ups, bevor die Konsolidierung einsetzt. Die wirtschaftliche Krise wird diese Entwicklung nur beschleunigen. Die Krise wird auch einiges Gutes bewirken. Zum Beispiel werden wir weniger soziale Netzwerke haben. Außerdem wird die Krise dazu führen, dass sich die Menschen auf neue Probleme konzentrieren, weil es keine Finanzierung mehr für irgendeine me-too-Firma gibt. Wir müssen uns darauf konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Welche Geschäftsmodelle lösen echte Probleme und verdienen Geld?"
Und zu technologischen Entwicklung meint er:
"(...) Die größte Herausforderung ist das Web 2.0 auf dem Mobiltelefon. Google hat das schon sehr gut verstanden. Daher haben sie Android entwickelt. Sie wissen: Ihr Geschäftsmodell ist in Frage gestellt, denn das Mobiltelefon ist die nächste große Plattform."

Verfasst von Hans Fischer um 22.10.08 14:01