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23.10.2008

Web 2.0-Genuss braucht Security 2.0-Schutz

Im Interview mit wiwo.de ("Web 2.0 braucht Security 2.0 – auch im Bewusstsein des Nutzers") macht Symantec-Zentraleuropachef Andreas Zeitler auf die veränderte Bedrohungslage im Zuge der Web 2.0-Entwicklung aufmerksam:

"(...) Datenschutz muss eine ganzheitliche Strategie sein. Cyberkriminalität wird nicht durch ein paar verrückte Hacker organisiert, sondern durch professionelle kriminelle Organisationen. Die wissen genau, wie wir uns verhalten, wenn wir uns im Internet bewegen – und nutzen das aus. Letztendlich ist es dabei egal, ob der Datendieb über die Putzkolonne ins Unternehmen eindringt und Daten auf den USB-Stick zieht oder ob er über das Internet angreift."
Deswegen aber Web 2.0-Anwendungen wie Social Networks zu meiden, sei falsch. Es sei eine grosse Stärke der Technologie, dass Informationen und Dateien im Web mit anderen geteilt werden könnten. Damit Solcherlei nicht von Hackern ausgenutzt werde, brauche es "Aufklärung und einen ganzheitlichen Ansatz aus persönlicher Sensibilität und Softwareschutz".

Verfasst von Hans Fischer um 23.10.08 13:27