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31.10.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute, aus gegebenem Halloween-Anlass, mit dem Mops im Darth Vader-Kostüm (gesehen bei 20 Minuten).

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(Bildquelle: BoreMe)

Wer noch mehr "Pets in costume" sehen will, findet die bei BoreMe.

Verfasst von Hans Fischer um 13:35

... apropos Finanzkrise

In ihrer Top Five-Reihe bringt FTD "Die besten Finanzkrisen-Witze". Der kürzeste:

"Was ist Optimismus? Ein Banker, der am Sonntag noch fünf Hemden bügelt."

Verfasst von Hans Fischer um 13:17

Finanzkrisen-Ausblick

Die Zeit schreibt im Artikel "Die nächsten Fallen":

"Das Geldwesen ist noch lange nicht gerettet. Eine Übersicht über die größten Gefahren, die Banken, Anlegern und der Weltwirtschaft jetzt drohen."
Da heute Halloween ist, sollte man sich dem Grauen stellen ;-) Laut Zeit handelt es sich vorab um folgende Themenbereiche:

  1. Viele Hedgefonds stehen vor dem Aus
  2. Etlichen Ländern droht ein Währungskollaps
  3. Spekulanten bringen das Weltwährungssystem durcheinander
  4. Bald könnten auch Kreditversicherungen platzen
  5. Amerikas Verbraucher stecken in der Schuldenfalle

Verfasst von Hans Fischer um 09:55

29.10.2008

"50 Jahre Computerspiele"

"Am Anfang war ein grüner Punkt", schreibt Manager Magazin Online und verweist das erste Computerspiel, das der Physiker William Higinbotham 1958 konstruiert hatte und folgendermassen funktionierte:

"(...) Die beiden Spieler (gegen den Computer konnte man nicht spielen) standen vor einem Oszilloskop (eigentlich ein Messgerät, das den Verlauf von Spannungen anzeigt), halten jeweils einen Steuerkasten in Schokotafelgröße in der Hand. Der eine Knopf darauf schlägt den Tennisball auf dem Schirm ab, der anderen bestimmt per Drehung den Abschlagswinkel.
Auf dem Schirm zieht der Tennisball seine Bahnen (er hat tatsächlich einen Schweif), ein Netz ist noch zu sehen - die Schläger aber nicht. Es gibt keinen Punktestand - wenn ein Spieler den Ball nicht erwischt, kullert der hinten aus dem Feld und taucht dann sofort wieder beim Gegner für einen neuen Aufschlag auf (...)."
Der Urvater der Video- und Computerspiele liess seine Erfindung "Tennis for Two" nicht patentieren.

Verfasst von Hans Fischer um 09:28

28.10.2008

Ankunft im massgeschneiderten Hafen

Nach vielen Jahren auf hoher See und nautischen Bildern in Werbung und Internet hat die Rolotec AG einen Kurswechsel vorgenommen und im massgeschneiderten Hafen angelegt. In Zusammenarbeit mit HESSKISS Werbeagentur AG haben wir eine neue Bildwelt geschaffen, die auf den Parallelen von Massschneiderei und individuellen Softwarelösungen basiert.

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(Foto: S + K Werbefotografie / Copyright: Rolotec AG)

Auf unserer Website sind bereits Bildausschnitte zu finden. Besucherinnen und Besuchern des Finance Forum, 4. und 5. November, Kongresshaus Zürich, werden wir an unserem Stand 5.14 gerne unsere neu gestalteten Unterlagen zeigen. Doch, ob Schiffstaue oder Nadelstiche: Im Zentrum unseres Wirkens stehen selbstverständlich unverrückt unsere nachhaltige Werte generierenden, an individuellen Bedürfnissen angepassten Softwarelösungen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:56

27.10.2008

Cloud Computing, Web 2.0, Suche der Zukunft & Co.

Auch dieses Wochenende blieben wieder einige interessante Artikel im News-Reader hängen (s. auch Empfehlungsseite). Anbei eine kleine Auswahl:

  • Web 2.0 fürs Business, InfoWeekOnline
    "(...) Die augenfälligsten Beispiele stammen aus dem Marketing: Die «Kunden-Community» ist in einigen Branchen längst ein wichtiges Instrument zur Kundenbindung und zur Steigerung der Attraktivität der Marke. Intern eingesetzt, können Web-2.0-Methoden nicht nur die Identifikation mit dem Unternehmen verstärken, sondern auch als Stimmungsbarometer dienen und Abläufe verbessern helfen. Im Support kommt schon länger ein Urahn des Web 2.0 zum Tragen: Diskussionsforen bieten Hilfeleistung bei Problemen und stärken quasi nebenbei die Identifikation mit dem Produkt."

  • Social Media Versus Knowledge Management: Generational War?, FASTforward Blog
    "(...) Along came Web 2.0 and social media which provided new technologies for the grassroots to simply not wait for some project manager to start a harvesting session which is then converted into retrievable assets from some application requiring significant custom coding. Instead, the notion of Wikis, blogs, microblogs, chats, forums and so on is to use the right tool for the purpose as the purpose arises. Some call it fun. We’ve thought of the new social media as the next generation Knowledge Management."

  • Die Suchmaschinen der Zukunft verstehen uns, Die Welt
    "(...) Die Zukunft der Suche geht daher weg von reinen Linklisten, die den Nutzer mit der Identifikation des für ihn besten Ergebnisses alleine lassen. Künftig wird es Suchergebnisse geben, die abhängig vom angefragten Inhalt Bilder, Videos, Nachrichten, Kaufempfehlungen oder Testergebnisse anzeigen."

  • A Reminder of What Web 2.0 Is, John Battelle's Searchblog
    "(...) ... value is migrating to a new kind of layer, which we now call Web 2.0, which consists of applications driven not just by software but by network-effects databases driven by explicit or implicit user contribution."

  • Web 2.0 and Cloud Computing, O'Reilly Radar
    "(...) So here's the real trick: cloud computing is real. Everything is moving into the cloud, in whole or in part. The utility layer of cloud computing will be just that, a utility, without outsized profits.

    But the cloud platform, like the software platform before it, has new rules for competitive advantage. And chief among those advantages are those that we've identified as "Web 2.0", the design of systems that harness network effects to get better the more people use them."

Verfasst von Hans Fischer um 09:41

24.10.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit einem Finanzkrisen-Spezial. Klar, die Börsenindizes in den Keller rauschen zu sehen, macht wenig Frohsinn. Falls aber solche Unterteller (£ 6.99) ...

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... Objekt der Begierde werden, ist es höchste Zeit, für etwas Ablenkung am auf dem Arbeitsplatz zu sorgen. Zum Beispiel mit dem USB Putter Returner (£ 9.99).

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(Bilderquelle: Gadgetshop)

Verfasst von Hans Fischer um 15:22

Unternehmensherausforderung 2.0

E-Business Community schreibt unter "Experte: Unternehmen müssen mit Web 2.0 umzugehen lernen" über eine Expertenrunde in Wien. Die Essenz:

"(...) Der Mythos der "Net Generation" und der aktuelle Hype um das Thema sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit der Einführung von Web 2.0 im Unternehmen massive Herausforderungen auf die Betriebe zukommen, erklärte Josef Herget, Leiter des Zentrums für Wissens- und Informationsmanagement an der Donau-Universität Krems."
Thematisiert wurden Gründe und Lösungen für Produktivitätsverluste durch ständige Ablenkung, die notwendigen Organisationsanpassungen in Unternehmen, der Einfluss der verändertern Kommunikationsgewohnheiten auf die Kundenbeziehung und Sicherheitsaspekte.

Verfasst von Hans Fischer um 14:06

23.10.2008

Web 2.0-Genuss braucht Security 2.0-Schutz

Im Interview mit wiwo.de ("Web 2.0 braucht Security 2.0 – auch im Bewusstsein des Nutzers") macht Symantec-Zentraleuropachef Andreas Zeitler auf die veränderte Bedrohungslage im Zuge der Web 2.0-Entwicklung aufmerksam:

"(...) Datenschutz muss eine ganzheitliche Strategie sein. Cyberkriminalität wird nicht durch ein paar verrückte Hacker organisiert, sondern durch professionelle kriminelle Organisationen. Die wissen genau, wie wir uns verhalten, wenn wir uns im Internet bewegen – und nutzen das aus. Letztendlich ist es dabei egal, ob der Datendieb über die Putzkolonne ins Unternehmen eindringt und Daten auf den USB-Stick zieht oder ob er über das Internet angreift."
Deswegen aber Web 2.0-Anwendungen wie Social Networks zu meiden, sei falsch. Es sei eine grosse Stärke der Technologie, dass Informationen und Dateien im Web mit anderen geteilt werden könnten. Damit Solcherlei nicht von Hackern ausgenutzt werde, brauche es "Aufklärung und einen ganzheitlichen Ansatz aus persönlicher Sensibilität und Softwareschutz".

Verfasst von Hans Fischer um 13:27

22.10.2008

Tim O'Reilly prophezeit viele Web 2.0-Pleiten

... wobei "prophezeit" ein zu starkes Wort ist. Dass die Finanzkrise als Katalysator bei der Web 2.0 Unternehmensstrukturbereinigung wirkt, liegt auf der Hand. Tim O'Reilly erklärt gegenüber FAZ.NET:

"(...) Am Beginn einer jeden Revolution gibt es immer viele Start-Ups, bevor die Konsolidierung einsetzt. Die wirtschaftliche Krise wird diese Entwicklung nur beschleunigen. Die Krise wird auch einiges Gutes bewirken. Zum Beispiel werden wir weniger soziale Netzwerke haben. Außerdem wird die Krise dazu führen, dass sich die Menschen auf neue Probleme konzentrieren, weil es keine Finanzierung mehr für irgendeine me-too-Firma gibt. Wir müssen uns darauf konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Welche Geschäftsmodelle lösen echte Probleme und verdienen Geld?"
Und zu technologischen Entwicklung meint er:
"(...) Die größte Herausforderung ist das Web 2.0 auf dem Mobiltelefon. Google hat das schon sehr gut verstanden. Daher haben sie Android entwickelt. Sie wissen: Ihr Geschäftsmodell ist in Frage gestellt, denn das Mobiltelefon ist die nächste große Plattform."

Verfasst von Hans Fischer um 14:01

21.10.2008

Semantic Web als Dienstleistungs-Katalysator

Forbes erklärt im Artikel "Leveraging The Semantic Web", dass die "normale" Suchtechnologie mit den immer umfangreicher angebotenen Internet-Services nicht mehr klar kommt. Diese werden nur gefunden, wenn die Dienstleistungen in Prosa beschrieben und damit als Wörter für die Suchmaschinenroboter indexierbar sind. Was den Service per se ausmacht, könnten die Suchmaschinen nicht erkennen, weil sie deren Bedeutung nicht erfassen können. Der Autor des Artikels sieht hier einen wichtigen Anwendungsbereich des künftigen Semantischen Webs.

"(...) There are three main use cases for semantic service discovery. First, there is you and me wanting to do something. If a service could help us, how would we know? Second, there is the developer seeking to build an application using services. How can the right services be found? Third, there is the idea that an intelligent program could automatically assemble a new service or application based on a machine-readable semantic description. Is this even possible?"
Eine Sammlung an weiterführenden Links zum Thema findet sich u.a. im Beitrag "Semantisches Web - wenn's so einfach wäre".

Verfasst von Hans Fischer um 13:52

20.10.2008

Monatlich 10 Milliarden Wikipedia-Aufrufe

Wenn man Web 2.0 erklären und nicht lange über Sozialisierung, Interaktion und Technologie philosophieren will, dann drängt sich Wikipedia als erhellendes Beispiel ganz besonders auf. Die von heise online publizierten Zugriffszahlen unterstützen die Wahl dieses Web 2.0-Exempels: Im September wurden über 10 Milliarden Seiten der gemeinschaftlich aufgebauten und gepflegten Online-Enzyklopädie aufgerufen. Damit gehört Wikipedia zu den Top-Sites weltweit.

Wer sich für Statistiken interessiert, findet u.a. bei Internet World Stats eine gute Quelle. Inhaltlich anders aber auch einen Besuch wert ist Worldometers.

Verfasst von Hans Fischer um 14:05

17.10.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit "extra3 - Bankenkrise, das neue Brettspiel".

(Quelle: YouTube)

Und wem das nicht reicht, dem empfehlen wir noch die neueste Musizier-Software für Handies aus Japan. Hä? Gucken!

Verfasst von Hans Fischer um 14:47

Literatur 2.0

Web 2.0 für einmal aus anderer Warte bei Deutsche Welle:

Wer die gewohnte Finance 2.0-Thematik vermisst, klicke auf den den Sammellink und sei versichert, das demnächst ein neuer Fachartikel zum Thema erscheinen wird.

Verfasst von Hans Fischer um 11:05

13.10.2008

Kurzblogpause bis Freitag, 17. Oktober

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Verfasst von Hans Fischer um 17:03

Neues zur Internet-Zukunft und Marketing 2.0

Beim Durchstöbern des Wochenend-Newsfeeds sind einige interessante Beiträge aufgefallen (s. auch Empfehlungsseite). Anbei eine kleine Auswahl:

  • Seeking the next net generation, BBC News
    "(...) With an increasing number of businesses embracing Web 2.0 technologies, Ian Hardy met a webmaster hoping to turn his website idea into a revenue stream."

  • The End of Web 2.0, Beginning of Web Infinity, monkey_bites
    "(...) As our economy sours, more and more nervous technologists are writing off Web 2.0 as dead. We believe web 2.0 (whatever it really means) isn’t on the decline, the economy is. The web is evolving. In fact, there’s no sign it will ever stop."

  • Digitales Marketing ist gefragter denn je, Ecin
    "(...) Jedes vierte Unternehmen in Deutschland will in den nächsten 12 Monaten eine Marketing-Agentur mit größerer Expertise in digitalen Medien engagieren oder hat dies im letzten Jahr bereits getan. Soziale Medien und interaktive Kanäle gewinnen zunehmend an Relevanz gegenüber traditionellen Interaktionen. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Report der Unternehmensberatung Sapient."

  • SALES 2.0: SOCIAL MEDIA FOR KNOWLEDGE MANAGEMENT AND SALES COLLABORATION, TMCnet.com
    "(...) As the proliferation of social computing has forever changed the way customers gain information and feedback concerning a particular company's products or services, sales representatives are challenged to sell to a prospect base that potentially knows as much, ifnot more, about the competitive landscape than the reps themselves.

Verfasst von Hans Fischer um 13:31

10.10.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem "USB Tachometer" für € 22,90 zu kaufen bei Tech Galerie.

"(...) Sie sind der schnellste Tipper der Abteilung? Dann beweisen Sie es! Mit dem USB Tachometer zeigen Sie allen, wer der wahre Tastatur-Champion ist. Wie der Tachometer in einem rassigen Rennwagen gibt das USB Tachometer an, in welcher Geschwindigkeit Sie vorankommen.

Je schneller Sie tippen, desto weiter wandert die Nadel nach rechts. Gleichzeitig werden Ihre täglich geschriebenen Wörter gezählt und auf dem LCD-Display des USB Tachometer wiedergegeben. Eben genau so, wie der Kilometerstand Ihres Autos."

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(Bildquelle: Tech Galerie)

Verfasst von Hans Fischer um 11:20

09.10.2008

Studie zu Finance 2.0

Ende Monat wird im neuen Netzgudie IT in Finance 2009 ein Fachartikel von uns zu den Auswirkungen von Web 2.0, respektive des veränderten User- und Konsumentenverhaltens, auf die Finanzbranche erscheinen.

Die Wartezeit kann thematisch passend verkürzt werden ;-) ibi research macht auf die Studie "Web 2.0 bei Finanzdienstleistern" aufmerksam. Ziele der Studie waren die Evaluation der Bedeutung der neuen Web Anwendungen und Technologien für die Branche der Finanzdienstleister, die Identifikation der relevante Herausforderungen und die Ableitung der möglichen Zukunftstrends.

ibi research hält unter"ausgewählte Ergebnisse" fest:

  • Institute schrecken vor "user content" generierenden Web 2.0 Anwendungen an der Kundenschnittstelle zurück. Lediglich 5 % der befragten Institute setzen beispielsweise Weblogs bzw. Communities ein.

  • Zwischen den Potenzialeinschätzungen der Experten und dem tatsächlichen Einsatz von Web 2.0 Diensten in der Internetpräsenz der Institute besteht eine große Diskrepanz.

  • Banken und Sparkassen investieren eher in die Usability der Webseite, als in die Stimme der Kunden mittles "user content" generierenden Web 2.0 Anwendungen.

  • 41 % der teilnehmenden Institute planen 2008 Investitionen in unternehmensinterne Wikis bzw. 43 % in die Erweiterung ihrer internen Weblog-Plattform.

  • Lediglich 17 % der Befragten Experten rechnen Peer-to-Peer Kreditplattformen eine realistische Marktchance zu.

Verfasst von Hans Fischer um 11:26

08.10.2008

Youmemo.net - unsterblich im Internet

Im Zusammenhang mit Social Media-Anwendungen wie Social Networks, Blogs, Wikis oder Social Bookmarking werden immer wieder potenzielle Datenschutzprobleme erwähnt. Einen völlig anderen Blickwinkel wird im Artikel "Unsterblich im Internet - YouMemo.net startet als Beta Version und bietet mit dem "ewigen Eintrag" Unsterblichkeit auf eine neue und besondere Art" (u.a. bei Yahoo! Nachrichten) geboten:

"(...) "Ewiges Leben ist ein uralter Menschheitstraum und kann bis heute Religions- und Glaubensabhängig nur unzureichend erfüllt werden. Dem menschlichen Grundbedürfnis nach Ewigkeit und dem Erhalt seiner Persönlichkeit kann nun auf der Internetseite http://de.youmemo.net nachgegangen werden", erklärt Edward Robinson, Sprecher der Geschäftsleitung von Youmemo.net. Die zeitlose Plattform bietet die Möglichkeit, einen persönlichen, ewigen Eintrag anzulegen, welcher für Jahrhunderte im Internet gespeichert wird."
Unter "500 Jahre Speicherung" schreiben die Site-Betreiber:
"(...) Ab Anfang 2009 können Sie verschiedene Speicherpakete für ihren Eintrag und Ihre Werke buchen:

Ab dem Speicherpaket 50 Jahre wird ein Teil des Betrages, welchen Sie für die Speicherung auf YouMemo.net bezahlen in fest verzinslichen Wertpapieren bei großen, renommierten, international tätigen tripple A Banken zu den jeweils besten Konditionen angelegt. Diese Beträge werden in kleinen Tranchen angelegt so dass die Einlagensicherung der jeweiligen Staaten zusätzlich zum Tragen kommt. Ein weiterer Teil des Kapitals wird an den internationalen Aktienmärkten in konservativen Wertpapieren angelegt.

Wichtig: Die Zinsen und Gewinne aus diesem Kapital, genauso wie ein Teil der Werbeeinnahmen wird wie in den Statuten der Gesellschaft festgeschrieben als Absicherung des Gesellschaftszwecks „der nachhaltigen und immerwährenden Speicherung der Einträge“ verwendet."

Angesichts der aktuellen Börsensituation scheint der ganze Service der Finanzierungsmodus zumindest etwas fraglich.

Verfasst von Hans Fischer um 13:15

07.10.2008

Smartes Online-Marketing

Konkrete "Marketing 2.0-Beispiele" haben wir vor einiger Zeit aufgelistet. Einen spannenden Ansatz liefert nun Branchen-Guru John Battelle. In der LinkedIn-Rubrik Answers" stellt er die Frage "What's the smartest marketing you've ever seen online?" und erhält eine Menge Antworten mit teilweise hervorragenden Beispielen.

Wer grundsätzliche Zweifel gegenüber Online-Marketing und -Werbung hegt, sollte folgende Passage aus "Neuer Rekordwert für Online-Werbung" von Internet World Business lesen:

"(...) Der weltweite Markt für Online-Werbung erreicht einen neuen Rekordwert. Nach aktuellen Daten des internationalen Marktforschungsinstituts EITO wächst der globale Umsatz mit Werbebannern, gesponserten Links und anderen Online-Werbeformaten im laufenden Jahr voraussichtlich um 23 Prozent auf 31,7 Milliarden Euro. "Der Online-Werbemarkt bleibt trotz der abflauenden Weltkonjunktur auf Wachstumskurs", sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. Überdurchschnittlich legen die Online-Werbeausgaben in Europa und weiten Teilen Asiens zu. In der Europäischen Union beträgt das Plus 31 Prozent. 9,1 Milliarden Euro werden in den Ländern der Europäischen Union im Jahr 2008 voraussichtlich für Online-Werbung ausgegeben. "Die Internetwirtschaft in Europa entwickelt sich sehr dynamisch und schließt mit großen Schritten zum Vorreiter USA auf", sagte Scheer."

Verfasst von Hans Fischer um 08:58

06.10.2008

Finanzkrise und Social Network-Korrelation

Aus Börsensicht geht ein Tag mit enormen Tagesverlusten zu Ende. Die NZZ beschreibt das Kursmassaker im Artikel "Dow Jones reisst Europas Börsen tiefer in den Keller". Einen interessanten Link zwischen Talfahrt, Arbeitsmarkt und Web 2.0-Anwendungen macht Wiwo unter "Banker suchen online dringend Freunde":

"(...) Seitdem in den Finanzzentren immer mehr Jobs kippen, entdecken die Banker dieser Welt eine lange ignorierte Spezies: ihren Nächsten. Soziale Netzwerke im Internet erleben einen Ansturm aus der Finanzindustrie. Viele Banker suchen jetzt Kontakte, die sie durch die Krise tragen. Der Erfolg ist fraglich."
Ob "fraglich" oder nicht: Chancen bieten die virtuellen Aktivitäten allemal.

Verfasst von Hans Fischer um 17:32

03.10.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Die Fondue-Zeit rückt näher - oder ist schon da. Für lumpige $29.99 kann das Fondue künftig via "Desktop USB Fondue Set" genossen werden. En guete!

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(Bildquelle: ThinkGeek)

Verfasst von Hans Fischer um 15:29

"Web 3.0: Not Yet"

... titelt Forbes und Sramana Mitra, die Frau mit der Web 3.0-Formel Web 3.0 = (4C + P + VS), hält im Artikel fest, dass es wohl noch fünf bis sieben Jahre dauern werde, bis das Web 3.0-Stadium erreicht werden könne. Insbesondere beim "P" der Formel, der Personalisierung" hake es derzeit am meisten. Interessant sind auch die Ausführungen zum "VS", der vertikalen Suche und den vielen Initiativen diesbezüglich.

Verfasst von Hans Fischer um 14:29

Die einflussreichsten Internet-Köpfe

Internet World Business hat unter "Die 25 einflussreichsten Köpfe der Internet-Wirtschaft" die jährliche Business Week-Umfrage "The 25 Most Influential People on the Web" als Diashow in Deutsch aufbereitet.

Verfasst von Hans Fischer um 13:54

02.10.2008

Web 2.0 trendiger als Wissensmanagement

... zumindest wenn man die beiden Begriffe "Web 2.0" und "Knowledge Management" bei Google Trends eingibt:

km_web20.png

(Bildquelle: Google Trends)

Welches Potenzial die Managementdisziplin Wissensmanagement hat, warum Web 2.0 mehr als ein publizistischer Begriff ist und wie das Fusionsprodukt Wissensmanagement 2.0 neue Wege ermöglicht, beschreibt u.a. das WM 2.0 Wissensmanagement Wiki.

Verfasst von Hans Fischer um 17:11

01.10.2008

Enterprise 2.0 verlangt adäquate Mitarbeitende

BITKOM stellt zwei interessante Studien kostenlos zum Download zur Verfügung:

"Enterprise 2.0 - Empirische Analyse: Weltweit werden Überlegungen angestellt, wie die Web-2.0-Technologien, die im privaten Bereich eine phänomenale Ausbreitung gefunden haben, auch im geschäftlichen Umfeld nutzbringend einzusetzen sind. Dafür hat sich der Begriff Enterprise 2.0 durchgesetzt. Mit der vorliegenden Studie will der BITKOM Entscheidungsträgern fundierte Informationen zu Stand und Perspektiven von Enterprise 2.0 in deutschen Unternehmen und Organisationen zur Verfügung stellen. Die empirische Analyse ergänzt und konkretisiert das BITKOM-Positionspapier „Enterprise 2.0 – auf der Suche nach dem CEO 2.0: Neue Unternehmensphilosophie gewinnt Konturen".

Enterprise 2.0 – auf der Suche nach dem CEO 2.0. Der Wandel zum Enterprise 2.0 ist die konsequente Antwort auf aktuelle Herausforderungen globaler und dynamischer Märkte. Enterprise 2.0 setzt auf die Talente von Menschen und unterstützt deren intelligente Vernetzung. So können Unternehmen schneller, flexibler und besser reagieren, Innovationszyklen verkürzen und sich im Kampf um Talente besser positionieren."

Verfasst von Hans Fischer um 09:53

Bankpleiten-Übersicht

Welche Banken gibt es in Folge der Finanzkrise nicht mehr, welche wurden verkauft oder verstaatlicht? Die Zeit verschafft unter "Pleite oder verstaatlicht" einen Überblick (zuerst kommen einige deutsche Banken, dann wird's international).

Verfasst von Hans Fischer um 09:17