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29.08.2008

Gesucht: Mediamatiker-Lehrling

Ab Sommer 2009 wird Rolotec einen Mediamatiker-Lehrling ausbilden. Wir suchen eine Interessentin oder einen Interessenten mit französischer Muttersprache und guten Deutschkenntnissen. Die Profildetails finden sich in der Job-Ausschreibung.

Verfasst von Hans Fischer um 16:50

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem Gehirnhälftentest von Daily Telegraph:

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(Bildquelle: Daily Telegraph)

Sehen Sie die Tänzerin sich im Uhrzeigersinn drehen, dann ist Ihre rechte Hirnhälfte die aktivere. Dreht sie sich um Gegenuhrzeigersinn, dann die linke. Die Attribute finden sich nachfolgend aus Psychologie-News zitiert:

Die linke Gehirnhälfte ist verantwortlich für Sprache - Lesen - Rechnen Ratio-Logik Regeln-Gesetze Konzentration auf einen Punkt Analyse-Detail Wissenschaft Schritt für Schritt Einzelheiten Zeitempfinden Linearität. Die linke Gehirnhälfte ist also für alles zuständig, was im allgemeinen Verständnis als Denken bezeichnet wird. Sie denkt in Sprache, in Begriffen, sie denkt logisch, analytisch.

Die rechte Gehirnhälfte ist verantwortlich für Körpersprache - Bildersprache Intuition-Gefühl Kreativität-Spontaneität Sprunghaftigkeit Neugier-Spielen-Risiko Synthese-Überblick Kunst-Tanz-Musik Ganzheitlich Zusammenhänge Raumempfinden Die rechte Gehirnhälfte steuert also mehr die Intuition, Kreativität, Symbole und Gefühle. Diese Gehirnhälfte wird durch Metaphern aktiviert, durch die beim Zuhörer eigene, dazupassende Bilder, Symbole, Melodien oder Gerüche entstehen können. Das Rohmaterial der Gedanken, die aufblitzenden Ideen, die Bilder, ja alle Sinneseindrücke werden rechts bearbeitet.

Was das soll*? S. Titel und andere Beispiele aus der Serie.

*Gemeint ist natürlich der Test und nicht die rechten und linken Hirnhälften per se. Wer mehr darüber erfahren will, findet u.a. im Artikel "WAS LEISTET DAS GEHIRN BEIM FREMDSPRACHENLERNEN? NEUE ERKENNTNISSE DER GEHIRNPHYSIOLOGIE ZUM FREMDSPRACHENERWERB" von Lutz Götze einige weiterführende Hinweise. Kritisch mit dem Test setzt sich der Neuropädagogik-Blog im Beitrag "The spinning girl oder was 'Wissenschaftler' aus einer optischen Illusion 'basteln'" auseinander.

Verfasst von Hans Fischer um 15:28

28.08.2008

Marketing 2.0-Beispiele

1. Virales Marketing

Werbeanzeige.de: „Obwohl laut Jupiter Research bereits 24 Prozent der Werbeagenturen virales Marketing eingesetzt haben, gibt es keine Garantie für erfolgreiche Kampagnen. Marketingagenturen wollen jedoch weiterhin am Ball bleiben und versuchen, virale Werbekampagnen in Gang zu setzen. Virales Marketing wird meist zusätzlich zu traditionellen Werbeformen eingesetzt. Auch YouTube sei dabei behilflich. In der Werbebranche sehen 14 Prozent das Videoportal als den wichtigsten Ausgangspunkt für virales Marketing. Weniger Bedeutung wird hingegen MySpace, Yahoo und Open Social zugeschrieben. MSN wird sogar nur von drei Prozent als Nummer Eins für virale Kampagnen genannt.
Bei Facebook werden vor allem Fanseiten zum viralen Marketing genutzt. User können in dem Social Network diesen Seiten beitreten, die unter anderem Filme, Musik oder aber auch Konsumgüter zum Thema haben. So bekommen diese Produkte gratis Werbefläche auf den Profilseiten der Fans. Zudem profitiert die Marke von dem Image ihrer Fans, wenn diese beliebt sind und in ihrem Freundeskreis Vorbildwirkung haben.“

PR Blogger: „Auch wenn Marketing mit Hilfe von Social Tools darauf abzielt, virale Effekte auslösen, entstehen diese nicht von selbst. Stattdessen muss eine Grundaufmerksamkeit geschaffen werden. Dazu eigne sich vor Allem der Einsatz von bezahlten Onlineanzeigen. Erst wenn mit deren Hilfe eine kritische Masse erreicht wurde, verbreitet sich die Kampagne im Anschluss viral von alleine.“

Search Engine Journal: „Viral marketing is a technique that falls into that low risk high reward scenario, but the problem is it can also have a painfully high failure rate. Still many marketers swear by this form of online advertising because one home run campaign can be worth more than a number of failed campaigns combined would cost.
There are a number of key elements marketers need to take into account when they plan a viral marketing campaign including audience, message, distribution, and metrics. Marketers who have a solid grasp on these four key elements will have a better chance of launching a successful viral campaign than those marketers that neglect one or more of these items.“

Wikipedia – Virales Marketing: “Vor allem im Internet kann virale Verbreitung von Marketingbotschaften funktionieren. Ein besonders bekanntes Beispiel ist das kostenlose Werbespiel Moorhuhn, das ein Marketing-Instrument der Firma Johnnie Walker war. Das Spiel konnte auf der Internetseite der Firma kostenlos heruntergeladen werden und wurde zu einem absoluten Hit im Internet. (Es muss allerdings kritisch angemerkt werden, dass das Spiel sich zwar bemerkenswert weit verbreitet hat, ob bzw. in wie weit dies jedoch zu einer positiven Marketingwirkung für die Marke "Johnnie Walker" geführt hat, kann nicht beziffert werden.)
Weitere Beispiele sind der Film Blair Witch Project, der als Log-Budget-Produktion 1999 in die Kinos kam und ein großer Erfolg wurde. Der Erfolg beruhte darauf, dass es den Filmemachern gelang, für sehr viel Mundpropaganda im Internet, per E-Mail und auf Foren, zu sorgen. Ähnliche Methoden wurden auch von J. J. Abrams für sein Film-Projekt Cloverfield angewendet: es wurden viele Hinweise zur Vorgeschichte des Plots im Internet, u.a. im Sozialen Netzwerk MySpace verstreut. So wurde der Film noch vor seinem Start berühmt. Ebenso das Projekt Napster, eine Musik-Tauschbörse, die innerhalb kürzester Zeit 70 Millionen Nutzer vorweisen konnte. In letzter Zeit schafften auch manche Videos auf Video-Plattformen wie YouTube.com einen plötzlichen Aufstieg ins Rampenlicht.“

2. RSS-Feed-Werbung

Heise online: „Suchmaschinen-Betreiber Google hat am vergangenen Freitag den Werbedienst Adsense for Feeds ohne ausdrückliche Ankündigung gestartet. Bereits seit Mai 2008 war der Dienst einer kleinen Gruppe von Adsense-Benutzern zugänglich. Adsense for Feeds baut kontextabhängige Werbung in die RSS-Feeds ein und zeigt diese in RSS-Readern wie dem Google Reader an.
RSS-Autoren können mit Adsense for Feeds die Frequenz und die Platzierung der Werbung festlegen. Außerdem lässt sich bestimmen, ab welcher Länge der RSS-Nachrichten Werbung eingeblendet wird. Für die Auswertung steht den Adsense-Kunden das gleiche Channel-Tool bereit, das auch Werbeeinblendungen auf Webseiten analysiert.“

Internet World Business: „Nur mit aktuellen und wirklich relevanten Produkt- und Marktinformationen können Sie Besucher dauerhaft an Ihren Shop binden. Aber selbstgeschriebene Berichte kosten Zeit – und somit Geld. Hier kann die Einbindung von Fremdinhalten helfen, natürlich unter Beachtung der Urheberrechte. Viele bekannte Informationsquellen erlauben bereits heute die Anzeige der verlinkten Überschriften und bieten einen sogenannten RSS-Feed an.“

Internet World Business: „Wenn Sie einen Blog oder zusätzliche News-Seiten haben, die Sie regelmäßig mit neuen Inhalten füllen, sollten Sie in jedem Newsletter auf die Möglichkeit eines RSS-Feeds hinweisen - entweder mit einem prominenten Banner oder als Hinweis in der Kopf- oder Fußleiste. So bekommen Sie Kontakt zu Kunden, auch wenn Sie gerade keine Newsletter verschicken.“

3. Virtuelle Welten

Crealogix: „INOUK ist die faszinierende virtuelle Welt des Reiseunternehmers Kuoni. Die Namensgebung lässt auch schon einiges erahnen. So ist der Name INOUK die Umkehrschreibweise für KUONI. Hinter dem Konzept verbirgt sich der Anspruch, ein kompetenter Partner in allen Fragen zum Thema "Reiseerlebnisse" nicht mehr nur ausschliesslich in der realen sondern ab sofort auch in der virtuellen Welt gerecht zu werden.
So findet der interessierte Besucher auf der INOUK-Insel einem überdimensionalen "3D-Globe", welcher hilfreiche Reiseinformationen zu diversen Destinationen in Second Life aber auch in der realen Welt preisgibt. Ein frei verfügbares "Travel Book" versorgt seinen Besitzer in stets topaktuell mit den neusten Sehenswürdigkeiten aus dem First wie auch Second Life.
Wer den kurzen Spass für zwischendurch sucht kommt auf der INOUK-Insel ebenfalls nicht zu kurz. Der grosse Community-Bereich hält bereits heute diverse Attraktionen für seine Besucher bereit. So gilt es einen verborgenen Schatz in "The Labyrinth" zu entdecken und beim "Snowball Battle" wird die zu Ende gehende Winterzeit noch etwas verlängert. Dieser Bereich soll auch in Zukunft Platz für Ideen kreativer Zeitgenossen im Universum von Second Life bieten.“

WM 2.0 Wissensmanagement Wiki: „Web 2.0 und virtuelle Welten erfordern auch eine Anpassung seitens der Unternehmen. Nach Angaben des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Gartner entwickelt sich virtuelle Erfahrung in den kommenden zehn Jahren zum größten Einflussfaktor in Bezug auf wirtschaftliches Handeln. So wird bis 2015 mehr Geld für Online- als für Offline-Marketing und -Vertrieb ausgegeben. Für die "Generation V" liefert die virtuelle Umgebung faire, wettbewerbsbedingte Voraussetzungen, wo Alter, Geschlecht, Klasse oder Einkommen eines Individuums weniger wichtig sind als Kompetenz, Motivation und Fleiss. Schließlich prognostiziert Gartner für 2017 mehr als 20 Millionen „Bots“ allein in den USA. Bots sind automatisch handelnde Avatare, die für eine reale Person stehen. Gartner rät Unternehmen, ihrerseits Bots einzusetzen, um Marketing, Kundenservice und Verkauf für diese Käufergruppe angemessen zu gestalten.“
Netzguide IT in Finance 2008: „’Second Life’ ist bei vielen Webverantwortlichen ein Reizwort. Einerseits testen Unternehmen wie die Deutsche Bank (Q110), IBM, Daimler Chrysler oder Axel Springer die Möglichkeiten eingehend aus, andererseits schaden sexuelle oder rassistische Pöbeleien innerhalb der dreidimensionalen, virtuellen Welt der Reputation. Es kann durchaus sein, dass «Second Life» wieder von den Bildschirmen verschwinden wird. Es steht aber kaum zur Debatte, dass neue virtuelle Parallelwelten entstehen werden.
Die kommenden Bankkunden bewegen sich nämlich so gern wie engagiert in den Spielwelten. Sie investieren viel Geduld und manchmal auch Geld in die Gestaltung ihrer Spielfiguren, die so genannten Avatare. Die Identifikation mit ihnen ist so gross, dass die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt perforiert werden.
Es braucht nicht viel Fantasie, die Folgen dieser Entwicklung zu abstrahieren. Wird ein heute Jugendlicher in einigen Jahren finanziell selbstständig und will ein reales Konto eröffnen, wird er die ihm vertraute Welt mit Interaktionsmöglichkeiten dem realen Gang in eine Bankfiliale vorziehen. Wer diesen Gedanken beim Lesen sofort negiert, sollte nicht vergessen, dass die virtuelle, dreidimensionale Bank der Zukunft Begegnungszonen für Kunden und Interessierte, Diskussionsebenen mit Bankangestellten und Besuchsmöglichkeiten von Trading-Räumen oder Hypothekenabteilungen beinhalten wird – ein Rundum-Wohlfühlpaket für virtuell Geübte.“

4. Social Networks / Community Marketing

Handelsblatt.com: „Während einer Bank bei der Beobachtung und Analyse von Blogs und Communities eher eine passive Rolle zukommt, steht beim Chat mit internen Finanzexperten der unmittelbare Kontakt mit dem Kunden im Fokus. Dieser ist nach Ansicht der WG-Data durchaus wünschenswert - und auch die befragten Personen sehen hier ein großes Potenzial.“

BusinessWeek: „Greg Sterling, of Sterling Market Intelligence, considers social network sites primarily for meeting people, asking for advice or referrals and, carefully, doing online marketing. The uses vary by application or site, he notes: "Sites such as LinkedIn can be helpful in connecting with people you want to meet for one reason or another. Twitter and Facebook can be helpful when you're trying to notify a group of people about something you want to promote or about a happening of some kind.”

Internet World Business: „Unter www.n-lounge.de hat der Versandhändler Neckermann.de jetzt eine interaktive Kundencommunity gelauncht. Darauf können Mitglieder eigene Profile anlegen und individuell den eigenen Stil präsentieren. Um gleichzeitig aber auch den Produktverkauf im eigenen Onlineshop anzukurbeln, will die Plattform aber auch Mehrwert bei der Kaufentscheidung liefern: User finden auf der nLounge alle Multimedia-Inhalte des Unternehmens: Produktpräsentationen aus dem Online-Shop ebenso wie Imagefilme und Reportagen rund um neckermann.de. Diese können in die individuellen Profile und Lifestyle-Listen übernommen und mit persönlichen Videos und Fotos ergänzt werden.“

Persoenlich.com: „Obwohl knapp zwei Drittel der Jugendlichen und Twens in Deutschland Social Networks wie Facebook, MySpace oder SchülerVZ meist täglich besuchen, sind die möglichen Werbeeinnahmen solcher Plattformen zu relativieren. Dies ergibt eine Online-Erhebung des Jugend-Marktforschungsinstituts Youngcom. 63.6 Prozent der befragten Jugendlichen gaben an, oft oder sehr oft Social Communities zu besuchen. Ob es auf der Lieblings-Community Werbung für Unternehmen oder Produkte gibt, beantwortete knapp die Hälfte (47.1 Prozent) mit "Weiss nicht/achte nicht darauf".
54.4 Prozent geben an, Werbung in Social Communities noch nie angeklickt zu haben. Knapp ein Drittel (29.9 Prozent) klickt immerhin monatlich eine Werbung an. Noch weniger Anklang finden zugeschickte Werbeclips oder Links zu einer Website. 61.8 Prozent klicken solche nicht an oder können sich nicht daran erinnern, je einen solchen benutzt zu haben. Die Erhebung wurde im April bei 974 Jugendlichen zwischen 13 und 29 Jahren durchgeführt.“

Presse Box: „(…)„Soziale Netzwerke wie XING sind nicht nur nützlich, wenn man auf der Suche nach einem neuen Job oder alten Studienfreunden ist“, erklärt Elmar Bransch weiter. „Im Business-Bereich habe ich hier die Chance, Geschäftspartner wiederzufinden, die das Unternehmen gewechselt haben, oder gezielt nach bestimmten Dienstleistungen und Qualifikationen zu suchen.“

Werbeanzeige.de: „(…) „Kunden nutzen digitale Medien heute virtuos. In Communities bewerten sie Produkte und Firmen. Das Machtverhältnis zwischen Marketing und Konsumenten verlagert sich so klar zugunsten der Verbraucher”, so Gregor Harter, Marketing- und Vertriebsexperte und Geschäftsführer bei Booz Allen Hamilton. In der Praxis ziehen Marketer daraus jedoch noch nicht die nötigen Konsequenzen. Sie müssen Bedürfnisse und Verhaltensmuster von Kunden durch direkten Dialog erfassen und in harte, belastbare Daten umwandeln. “Ziel ist ein Marketing, das seinen Medienmix dem Verhalten der Verbraucher in Echtzeit anpasst”, so Harter.“

5. Handel & Shopping 2.0

Internet World Business: „Noch zögerlicher verhalten sich die Händler beim Thema Web 2.0: Insgesamt 60,1 Prozent der Befragten gaben an, in Web-2.0-Diensten Gefahren und Risiken zu sehen. Von allen sozialen Features haben in der Gunst der Händler interaktive Bewertungssysteme die Nase vorn. Sie haben 9,4 Prozent der Händler bereits integriert, bei weiteren 16,5 Prozent sind sie geplant. Auch Tag-Wolken, News-Feeds und Foren finden sich zumindest in einem kleinen Teil der Shops wieder.“

Fudder: „H&M, Zara, Esprit, Vero Moda, Mango: Eine handvoll Bekleidungsfirmen liefert nicht nur deutschland- sondern weltweit die gleichen Kollektionen aus. Und alle ziehen sie an. Abhilfe vom Einheitsbrei im Kleiderschrank schafft das Internet. Caro verschafft Euch den Überblick über die Modeseiten des Netzes.“
Ecin: „Unter den routinierten Online-Einkäufern sind 50 Prozent der Meinung, dass Produktbewertungen anderer Nutzer glaubhaft seien. Unter den Gelegenheits-Shoppern vertraut jedoch nur jeder Dritte solchen Informationsquellen. Während bei den Nutzern im Alter unter 20 Jahre rund 60 Prozent auf nutzergenerierte Produktbewertungen vertrauen, ist es bei den Usern ab 50 Jahre nur noch jeder Dritte. Immerhin 45 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass von Nutzern erzeugte Online-Inhalte manchmal bewusst manipuliert werden. Fast zwei Drittel bemängeln, dass der Wahrheitsgehalt dieser Inhalte schwer zu überprüfen sei.
Trotzdem bewerten ein Drittel der Befragten die nutzergenerierten Informationen oft als detaillierter und vielfältiger. Ein Grund weshalb auch die Bedeutung von nutzergenerierten Inhalten als Informationsquellen im Vorfeld eines Online-Kaufes relativ hoch ist. So sind für 47,8 Prozent der Befragten Nutzerkauflisten bei Online-Shops und für 45,7 Prozent Meinungsportale von Bedeutung. Die Statistik wird angeführt von den unabhängigen Testberichten mit 78,9 Prozent und Preisvergleich-Websites mit 58,7 Prozent.“

Ecin: „Für registrierte Nutzer ist es möglich, bis zu neun Freunde oder Bekannte in sein eigenes schnellig.de-Rudel einzuladen. Das Rudel kann einfach nach dem Einloggen angelegt, oder potenzielle Mitglieder mittels Formular angeschrieben werden. Rudelmitglieder bekommen bei Kaufabschluss eines Mitgliedes die Möglichkeit den gekauften Artikel zum selben Preis zu erlangen. Dazu muss man wissen, dass schnellig.de nicht wie andere Live-Shopping-Angebote neue Artikel um Mitternacht einstellt und zum Festpreis verkauft. Stattdessen startet es zu einer willkürlichen Tageszeit mit einem Preis , der sich mit jedem getätigten Kauf durch einen User sukzessive erhöht.“

6. Interaktion / Partizipative Werbung

Werbeanzeige.de: „Auch immer mehr Firmen und Werbeagenturen setzen auf die Macht der Partizipation und machen damit potenzielle Kunden zum Werbebotschafter für sich selbst.
Mit wenigen Klicks können Internet-User bei Online-Kampagnen von McDonald’s, Nokia oder Ballantineskann zum schuhplattelnden Bajuwaren, zum coolen Street-Dancer oder gleich zum Hauptdarsteller eines Werbespots für Whiskey werden. Das Prinzip ist einfach, der Effekt erstaunlich: Internetuser laden ihr Foto hoch, das persönliche Konterfei wird dann automatisch in Animationen oder Filme integriert.
(…) Doch selbst die witzigsten Kampagnen brauchen in der Regel Schützenhilfe, um zum Erfolg zu werden: “Partizipative Online-Werbung funktioniert meist nur in Kombination mit anderen Marketingmaßnahmen, die als Katalysator dienen.
(…) Dabei ist der partizipative Ansatz keineswegs auf Spaßelemente beschränkt. Zahllose Fachforen, Wikis und Communities auf Unternehmenswebsites zeigen, dass auch Kosumenten gerne zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Vorausgesetzt, man lässt sie und nimmt die so entstehenden Beziehungen ernst.
Am Ende zeigen partizipative Online-Kampagnen aber vor allem eines: Das klassische Ansprachemodell “Werbung trifft auf Konsumenten” ist in der Online-Welt durchlässiger denn je zuvor. Wenn der Konsument gleichzeitig Produzent, Hauptdarsteller und Zuschauer von Werbung wird, sind Produkt und Käufer, Markenidentität und Persönlichkeit schon vor dem Kauf vereinigt. Es entsteht eine Beziehung, mit der klassische Werbung kaum konkurrieren kann. Auch wenn aktuelle Web-Kampagnen diesen Effekt meist mit Ironie und Witz nutzen, wird hier eine tiefere Entwicklung sichtbar: Partizipation der Konsumenten wird immer mehr zu einem der wichtigsten Marketinginstrumente für Unternehmen.“

OpenPR: „(…) Werber und Marketingstrategen traditioneller Unternehmen neigen dazu, sich ausschließlich zu präsentieren. Dabei geht es in den sozialen Netzwerken ums Mitmachen, Mitarbeiten, Teilen und Kommunizieren.“
Der Nutzer beziehungsweise „Prosumer“ (aus Producer und Consumer) sei es gewohnt, in dieser Form aktiv zu sein. Diese Plattform müssten ihm die Unternehmen bieten: (…) „In Online-Kampagnen in sozialen Netzwerken entsteht immer ein Dialog zwischen dem Werbetreibenden und seiner Zielgruppe. Das kann verschiedene Formen haben: ein tatsächlicher Dialog, ein Wettbewerb oder ein Gewinnspiel. Auf jeden Fall geht es darum, eine Interaktion, eine Einbindung oder eine Begegnung mit der Marke herzustellen“, bestätigt Joel Berger, Deutschlandchef von MySpace.
Anzeigen haben gegenüber der Werbung 2.0 einen deutlichen Nachteil. Bewegt man sich in den Online-Gemeinschaften richtig, dann kommt man mit den potenziellen Kunden auch ins Gespräch. „Wenn ein Unternehmen zuhört und die Kunden ernst nimmt, kann es sich auf diese Weise teuer Marktforschung sparen“, sagte Klemens Skibicki, Marketing-Professor an der Europäischen Fachhochschule in Brühl, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) www.faz.net. Eifrige Internetbenutzer schreiben nämlich manchmal von selbst auf, was sie an einem Produkt schätzen und was sie geändert haben möchten. Die FAS nennt Beispiele, wie sich Unternehmen im Web engagieren: „BMW lädt Fahrer seiner Sportwagen-Serie ‚M’ in der ‚M Power World’ zum Chat mit Ingenieuren, der Autovermieter Sixt organisiert Fahrsicherheitstrainings für die Mitglieder seiner Online-Welt ‚Carmondo’, und der Tiernahrungshändler Fressnapf hat inzwischen 200.000 Mitglieder in seine Gemeinschaft für Tierfreunde gelockt.“

7. Corporate Weblogs

Handelsblatt.com: „Von besonderem Interesse seien die Bloggingfunktionen, die sich sehr gut als Marktforschungs- und Qualitätssicherungsinstrument einsetzen ließen. Dazu sollten die in den Blogs von Kunden geäußerten Ansichten genauestens analysiert werden, um anschließend gezielte Online-Marketing-Maßnahmen zu starten beziehungsweise die Qualität von Produkten und der Kundenbetreuung zu verbessern.“

Oetting, Martin (2008): „Um sich mit neuen Methoden der Internetkommunikation auseinander zu setzen, begann Frosta Ende Juni 2005 damit, ein eigenes Weblog einzurichten. Im ersten Blog-Eintrag erklärte Marketing- und Vertriebsvorstand Felix Ahlers damals: „Vor einigen Monaten las ich im ‚Economist‘ zum ersten Mal über das ‚Blogging‘ und dachte gleich, dass so ein ‚Internet-Tagebuch‘ gut zu unserer Markenphilosophie passen würde. Zwar sind wir bei FRoSTA alles andere als erfahrene ‚Blogger‘, aber seit wir bei unseren FRoSTA Produkten auf sämtliche Zusatzstoffe verzichten, möchten wir so direkt und so offen wie möglich über unsere tägliche Arbeit mit Lebensmitteln berichten und damit noch transparenter werden.”
Von Anfang an haben viele Blogger diesen mutigen Kommunikationsansatz des Unternehmens begrüßt und wohlwollend kommentiert - mit der Folge, dass das Blog sehr viel Aufmerksamkeit im Internet gefunden hat.“

8. Social Media Monitoring

PR Blogger: „Wenn Sie ein aktives Blog-Monitoring betreiben, lernen Sie neue Informationsquellen kennen und können proaktiv auf die Kundenwünsche eingehen und zeigen, dass Sie erreichbar sind. Dadurch wächst Ihre positive Online Reputation.“

Presseportal: „Noch nie war es so einfach, seine Zielgruppen kennen zu lernen: Im Mitmach-Internet geben Menschen unzählige Informationen über sich preis - freiwillig. Dennoch nutzen laut einer Studie des Software-Anbieters SPSS bisher nur zehn Prozent aller europäischer Unternehmen Informationen aus dem Web 2.0. Dies geht aus einem Bericht des Fachmagazins acquisa hervor.
Spezielle Programme durchsuchen das Internet oder zuvor definierte Websites und filtern Informationen über die Nutzer automatisch. Den meisten Nutzern ist nicht bewusst, dass sie im Web viele Spuren hinterlassen, die ausgewertet werden können. Das ist ein enormer Wissensschatz für Unternehmer, denn er verrät viel über die Interessen des einzelnen Kunden. So können mit den Daten aus dem Web 2.0 Marketing und Vertrieb optimiert werden.“

Webreputation: „Foren und Blogs liefern wichtige Informationen, wie Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte von Konsumenten gesehen und bewertet werden. Technische Unzulänglichkeiten Ihrer Produkte lassen sich durch diese Informationen früh identifizieren sowie Kundenwünsche und Bedürfnisse einfach erkennen.
Ein kontinuierliches Internet-Monitoring hilft Ihnen, rechtzeitig kritische Artikel zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dabei reicht die Nutzung von Suchmaschinen allein nicht aus, da diese nur einen kleinen und veralteten Teil wiedergeben (siehe Deep- Web).“

Online Marketing Blog: „Social media has simplified the art of the soapbox shout. Information is shared with the masses now using easy-to-use Web 2.0 tools and is recorded and cached for infinity. A shout out loud in social media has no geographic boundaries and is not time-limited. These two points make the non-stop monitoring of social media an important to-do for any brand owner. And monitoring social media does not just mean blogs. It should include video and image sharing sites and microblogging sites like Twitter, along with opinion and discussion forums.“

Presse Box: „(…) „Web-2.0-Funktionalitäten bieten den Unternehmen Möglichkeiten, die Nutzer interaktiv in Anwendungen einzubinden und dadurch einen tiefen Kundeneinblick zu erhalten“, erklärt der Geschäftsführer von Minkenberg Medien, Elmar Bransch, die Marketing-Aspekte der zweiten Web-Generation. „Außerdem kann man die in Blogs und Nutzerforen geäußerten Ansichten kompakt einfangen, um herauszufinden, wie die öffentliche Meinung zum Unternehmen oder zu bestimmten Fragestellungen ist.“ Dies eröffne ganz neue Chancen, aktive Marktforschung zu betreiben.“

Verfasst von Hans Fischer um 10:38

27.08.2008

Golfplatz oder Facebook & XING

Manager Magazin Online schreibt in "Golfen für die IT-Karriere", dass insbesondere jüngere Arbeitnehmer Social Networking dem realen Gang auf den Golfplatz mit Vorgesetzten und Kunden je länger je mehr vorziehen würden.

Business auf dem Golfplatz hat laut den Redaktoren nicht ausgedient. Social Networking nimmt aber eine mittlerweile bedeutende Stellung ein und sollte auch von Unternehmensverantwortlichen mit Single Handicap ernsthaft beobachtet werden.

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(Bildquelle: Wikimedia Commons)

Verfasst von Hans Fischer um 09:18

26.08.2008

"Crash-Kurs in Sachen E-Mail" ...

... bietet CIO an und schreibt im gleichnamigen Artikel:

"(...) Statt Segen zu bringen, entwickeln sich E-Mails immer mehr zum Fluch: Sie halten die Arbeit auf und nerven, weil sie schlecht geschrieben oder ganz einfach überflüssig sind. Schon Kleinigkeiten können für Verbesserung sorgen."
Die Tipps selber sind weder neu (siehe u.a. "E-Mail-Knigge") noch revolutionär, dafür aber wichtig und handfest. Zusammengefasst lauten sie:
  • E-Mails nicht ständig checken; E-Mails stehen nicht über allen anderen Arbeitsprozessen. Unternehmen sollten entsprechende Kommunikationsprozesse definieren und durchsetzen.

  • CC und BCC nur für wirklich tangierte Personenkreise anwenden; die Anzahl der Empfänger entscheidet nicht über die Wichtigkeit des E-Mails oder dessen Absenders.

  • E-Mails kurz, prägnant und orthographisch korrekt (u.a. in Gross-/Kleinschrift) texten. Es gilt die Regel, dass ein formulierter Grundgedanke pro E-Mail ausreicht.

  • Jede E-Mail hat einen aussagekräftigen Betreff.

Verfasst von Hans Fischer um 10:21

25.08.2008

Segelevent für Rolotec-Kunden

Bei angenehmen 3 - 4 Beaufort segelten Rolotec-Kunden am frühen Freitagabend über den Neuenburgersee - nicht einfach so gemütlich als Passagiere, sondern als Teil der Crew auf zwei MUMM 30 Rennjachten von Bienne Voile. Nachfolgend einige Impressionen vom Törn bei besten Bedingungen:

segeln1.jpg

segeln2.jpg

segeln3.jpg

(Klick ins Bild für Grossansicht; Bildquelle: A. Vozza / Christoph "Stöh" Grünig Fotograf)

Verfasst von Hans Fischer um 13:11

22.08.2008

"Rolotec - Neuer Name für die Gruppe"

... titelt das Bieler Tagblatt heute und schreibt:

tg. Seit Anfang Jahr gehört das Bieler Finanzinformatik-Dienstleistungsunternehmen Rolotec AG zur Swiss Financial Market Services AG (SFMS). Dies darum, weil die vormalige Hauptaktionären Telekurs Group durch Fusion mit der SWX Group und der SIS Group darin aufgegangen ist. Gestern nun teilte die SFMS anlässlich ihrer Halbjahresbilanz eine Namensänderung mit. Der Bereich, zu dem die Rolotec gehört, heisst nun Six Group AG. Der neue «Corporate Brand» besiegle den erfolgreichen Zusammenschluss der drei Gründungspartner, heisst es. «Six» steht dabei für «Swiss Infrastructure and Exchange ». Die Gruppe ist ein kompletter Dienstleistungsanbieter für den Finanzplatz.

Der Name Rolotec für das Bieler Unternehmen bleibe aber bestehen, betont Geschäftsführer Jörg Buser. Durch die Fusion zur SFMS sei Rolotec nun noch breiter abgestützt. Die Geschäfte liefen gut, so Buser, das Unternehmen verzeichne ein stetiges Wachstum.

Eine Verzögerung muss Rolotec hingegen beim Neubauprojekt auf dem Capitol-Areal hinnehmen. Wegen Einsprachen kann mit dem Neubau, dem künftigen Firmensitz, erst etwa zwei Monate später angefangen werden. Der Baubeginn ist nun auf Anfang Oktober vorgesehen.

Die SFMS AG blickt als Gesamtes auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Die Geschäftstätigkeit habe deutlich ausgebaut werden können, heisst es in der Mitteilung der Gruppe.

Verfasst von Hans Fischer um 11:29

21.08.2008

Wir sind jetzt Teil der SIX Group AG

Unsere Mehrheitsaktionärin Swiss Financial Market Services (SFMS) hat heute über erfreuliche Halbjahreszahlen und die Umbennung in SIX Group AG informiert. SIX steht für Swiss Infrastructure and Exchange und:

"(...) Der neue Corporate Brand besiegelt den erfolgreichen Zusammenschluss der drei Gründungspartner. Gleichzeitig ist die Umfirmierung Symbol für neu formulierte Ambitionen: Die auf Internationalisierung und Innovation ausgerichtete Unternehmensstrategie wird es erlauben, die anstehenden Herausforderungen zu meistern und sich bietende Möglichkeiten konsequent zu nutzen. Gleichzeitig dokumentiert der einheitliche Marktauftritt den Willen, den Kunden integrierte Lösungen anzubieten. Gegenüber den Mitarbeitenden versinnbildlicht das gruppenweit abgestimmte Erscheinungsbild die Bedeutung einer engagierten Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe zum Vorteil der Kunden."

six_group_logo.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 11:24

20.08.2008

Liebe Eltern, Videospiele machen ...

... die Kids nicht aggressiv, sagt der Psychologe Dietrich Dörner in der Welt. Nein, vielmehr sollen Spiele beim Abbau von Aggressionen helfen und intelligenter machen. Da staunt der Psychologie-Laie über diese Aussagen und liest weiter:

"(...) Es ist eher so, dass Menschen mit komplexen Spiele auch sehr viel Lernen können. Die These des amerikanischen Autors Steven Johnson ist, das Spiele uns intelligenter machen. Die übliche These, dass wir beim Spielen verdummen, ist Unsinn. Spiele können in uns Fähigkeiten wecken, die auch im normalen Leben helfen."
Glaubt man dem renommierten Kognitionspsychologen, scheint es an der Zeit, die Klischees zu überdenken. Nun, eines wurde dann aber doch bestätigt:
"(...) Na ja, es gibt die berechtigte Sorge, dass Leute, die nur vor dem Computer hocken, dick werden und sich sportlich nicht mehr betätigen."

Verfasst von Hans Fischer um 09:33

19.08.2008

Wie überzeugt man Vorgesetzte von Social Media?

Obwohl der Nutzen für Kommunikation, Meinungsbildung, Motivation und Wissenstransfer längstens bewiesen ist, verkauft sich der Einsatz von Wikis, Intranet-Foren, Mailinglisten, Weblogs, Podcasting, Vlogs, Social-Bookmarking oder Social Tagging-Anwendungen (s. Web 2.0 im WM 2.0 Wissensmanagement Wiki) im eigenen Unternehmen meistens schlecht. Chris Brogan kennt das zur Genüge und hat deshalb "Twelve Ways to Sell Social Media to Your Boss" verfasst:

  1. Social media tools like blogging, social networks, and social bookmarking are more effective in reaching the millions online than a traditional website.

  2. Blogging can act as a way to reduce customer service calls (if there’s helpful how-to information on the blog).

  3. Cost of implementing a blog is free or cheap. No more than $100 for a year of hosting. And most software is free. (There are some benefits from professional blogging software, but for most people, free is plenty fine).

  4. Social networks are now used frequently by your customers, your prospects, and your competitors. Connect with people, learn their business needs, and respond more simply and flexibly.

  5. Social media provides robust tools for listening, ranging in price from free to inexpensive, to reasonably expensive. Even the free tools help an organization find out who’s talking about them, so they can choose to respond.

  6. First steps can be simple, like establishing a blogger relations process to go along with your press relations process. You might find bloggers who will want updates on your space, and even this is a good first step.

  7. Internally, social media tools can be used to help with status information, training, project collaboration. Most tools like blogs, twitter-clones like identi.ca, etc can be set up internally instead of used on the public web, for more privacy.

  8. Building an online social media component to most marketing and PR efforts ensures a better reach for the media created, and potentially better tracking through clicks and other metrics captured online versus in traditional media (like TV, newsprint, magazines, radio).

  9. Blogging helps a business differentiate and establish a thought leadership position.

  10. Using social network sites helps in customer prospecting, HR background checks, product marketing, and community awareness.

  11. Building a social network group (either on someone else’s platform or around your primary site) encourages customer retention (a huge metric for lots of companies).

  12. Another way to help is to find other companies or organizations, either in your vertical, or similar, and present information on how they’ve used social media.

Verfasst von Hans Fischer um 10:10

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:56

18.08.2008

Grosses Potenzial für Finance 2.0

Angereichert mit aussagekräftigen Grafiken informiert die bank über "Web-2.0-Anwendungen bei Banken: Innovationen im Direktvertrieb".Die Redaktion zieht folgendes Fazit:

"Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich deutsche Finanzdienstleister, wenn es um die Interaktion mit den Kunden und anderen Internetnutzern via Web 2.0 geht, derzeit noch relativ zurückhaltend zeigen. Dennoch haben die im Verlauf der Forschungsarbeiten am Fraunhofer IAO gewonnenen Erkenntnisse gezeigt, dass die ausgewählten Anwendungen sowie die für die Nutzung dieser in Frage kommenden Nutzer ein sehr hohes Potenzial hinsichtlich des Einsatzes derartiger Lösungen mit sich bringen."
Als Wettbewerbsvorteile des Vertriebskanals Internet wurden u.a. die Optimierung der Leistungs- und Informationsbeschaffungsprozesse, die Gewährleistung unternehmensübergreifenden Wissenstransfers (s. Wissensmanagement) sowie neue Formen des Kundendialogs und des medialen Beratungsgesprächs genannt.

Weitere Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 10:25

15.08.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem USB Hoover für £6.99 bei find me a gift.com.

usb_hoover.jpg

(Bildquelle: Gizmodo)

Verfasst von Hans Fischer um 15:26

14.08.2008

IT-Trends, Suchmaschine der Zukunft und Wissen

Am Morgen noch Käse, kommen die interessanten News nun im Sekundentakt. Eine Auswahl:

Verfasst von Hans Fischer um 16:17

"Wuala out of Alpha - Wuala nun Beta"

... einer der verwirrendsten Titel, die ich in letzter Zeit gelesen habe :) Der Beitrag im GoogleWatchBlog geht um Wuala oder etwas konkreter:

"(...) Wuala, die Onlinefestplatte mit Grid Storage, ist seit heute für jeden offen und nicht mehr eine Alpha Software sondern eine Beta. (...) Jede Datei wird vor dem Upload mit 128 bit verschlüsselt und dann in Fragmenten mehrfach auf den PCs von anderen Wuala Nutzern verteilt. Dort liegen dann die verschlüsselten Fragmente. Wuala bietet den Nutzern 1 GB kostenlos an."
Abgesehen vom Zungenbrecher-Titel eine gute Sache, diese virtuelle Festplatte.

Verfasst von Hans Fischer um 14:00

Der Käse und seine Löcher

Keine klassische Wissensmanagement-Fragestellung zwar, aber von gesamtschweizerischem Interesse, persönliches Wissen erweiternd und sowieso passend, wenn wenig Zeit und interessante Meldungen im Feedreader zur Verfügung stehen: "Wie kommen die Löcher in den Käse?". GEO.de schreibt dazu unter "Frage des Tages":

"Zu Beginn des Reifungsprozesses wandeln Milchsäurebakterien den vorhanden Milchzucker (Lactose) in Milchsäure um. Während der folgenden Reifung wird die Milchsäure durch den Zusatz von Propionsäurebakterien in Propionsäure, Essigsäure und Kohlendioxid umgesetzt. Da die Gase durch die feste Käserinde nicht mehr nach außen entweichen können, bilden sich Löcher im Käseteig."
Alltagswissen eben ;-)

Verfasst von Hans Fischer um 11:00

13.08.2008

Chinas grosser Vernetzungs-Sprung

Die Beijing 2008 Olympic Games ziehen viele Sidelines mit sich. Im TV werden Dokumentarfilme verschiedenster Couleur über China gespielt und die (im Idealfall) kollaborierenden On- und Offline-Redaktionen mischen ihrer täglichen Sportberichterstattung politische oder kulturelle Aspekte bei. Manager Magazin Online steht nicht im Abseits und bringt mit "Der digitale Riese erwacht" ein sehr spannendes Thema auf's Parkett:

"(...) Bis zum Jahr 2015 werden demnach knapp 90 Prozent der chinesischen Verbraucher Zugang zu digitalen Diensten haben. (...) In den ländlichen Gebieten haben (...) erst 19 Prozent der 725 Millionen Verbraucher (...) einen PC-Anschluss oder ein Mobiltelefon."
Oder anders gesagt, den in- und ausländischen Unternehmen bietet sich ein Potenzial von einigen Hundert Millionen neuer Internet- und Handykunden innert kürzester Zeit.

Ein Tipp am Rande von der Boston Consulting Group:

"Daher sollten Unternehmen ihre Webseiten ins Chinesische übersetzen. (...) Zudem sollten sie chinesische Foren und Blogs beobachten, um mitzubekommen, was die Internetnutzer bewegt und welche Themen aktuell diskutiert werden."

Verfasst von Hans Fischer um 09:19

11.08.2008

"Cyberkrieg im Kaukasus" ...

... titelt heise online und macht auf einen Aspekt im Konflikt zwischen Georgien und Russland aufmerksam, der weltweit immer mehr zum Thema werden wird:

"(...) auch informationstechnische Systeme insbesondere in Georgien sind offenbar massiven Angriffen ausgesetzt. (...) dass viele offizielle georgische Internetseiten seit Beginn der Kampfhandlungen nicht mehr erreichbar sind. (...) Erfahrung mit Cyberangriffen sammelte im vergangenen Jahr auch das seit 2004 zur EU gehörende Estland. Nach einem Streit um die Verlegung eines sowjetischen Kriegerdenkmals in der Hauptstadt Tallinn waren Webseiten der estnischen Regierung sowie von Zeitungen, Banken und Unternehmen wochenlang nicht erreichbar. Eine Beteiligung der russischen Regierung konnte aber nie nachgewiesen werden."
Ausführliche Informationen über "Kriege der Zukunft: Netwar und Cyberwar" finden sich u.a. auf der Site der Uni Münster.

Verfasst von Hans Fischer um 14:36

08.08.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit Star Wars (Episode IV: A New Hope) als "telnet vision" in animierter ASCII-Grafik - und das äusserst ausführlich. Ist nicht ganz neu und der Titel dieses Postings stimmt sicherlich auch - aber irgendwie hat die Sache doch was ;-)

sw2.jpg
(von links nach rechts: C-3PO, R2-D2 und Luke Skywalker)

Start => ausführen => "telnet towel.blinkenlights.nl" eingeben und los geht's. Für Vista-User: Systemsteuerung => Programme und Funktionen => Windows Funktionen ein- oder ausschalten => Telnet-Client aktivieren; dann: Windows-Taste + R => "telnet towel.blinkenlights.nl" eingeben und die Macht sei mir Dir.

Verfasst von Hans Fischer um 14:25

07.08.2008

Übersicht: Social Media Marketing

Social Media im Intranet ("Angst vor sozialen Netzwerken in Unternehmen") sind das eine, Internet-Anwendungen das andere. Während im Intranet Wissensaustausch und -generierung im Vordergrund stehen, geht es im Internet um Informationsbeschaffung und Netzwerkpflege (Usersicht) und Umsatzgenerierung oder Exit Szenarien (Betreibersicht). Völlig klar, bietet das hervorragende Marketingschnittstellen. Forrester Research ("B2B Marketers Eye Social Media, Web 2.0 Tactics") hat US-Marketingverantwortliche über den Einsatz von Web 2.0-Anwendungen befragt. Nachfolgend der E-Marketing-Mix-Überblick:

social_media_webinar_survey_forrester.png
(Bildquelle: Forrester Research)

Internet World Business ("Studie: Social Media Marketing steckt noch in den Kinderschuhen"; Link verfällt nach einigen Wochen) fasst das Umfrageresultat zusammen:

"(...) Rund 35 Prozent der US-Marketer nutzen Web-2.0-Technologien wie Blogs, Online-Foren, Videoclips, Podcasts oder nutzergenerierte Inhalte zu Marketingzwecken. (...) Ob ihre Social-Marketing-Aktivitäten erfolgreich sind, kann die Mehrheit der Umfrageteilnehmer indes noch nicht beziffern. (...) Trotzdem sollen bei 65 Prozent der Umfragteilnehmer unter den Web-2.0-Marketing-Features vor allem Video-Marketing und Online-Foren eine signifikante Rolle im Marketing-Plan für 2009 spielen. Indes sehen 55 Prozent der Marketer andere Technologien wie RSS-Feeds, Podcasting, Widgets oder virtuelle Welten als marginal bedeutend oder irrelevant für die Zukunft an."

Verfasst von Hans Fischer um 11:00

Angst vor sozialen Netzwerken in Unternehmen

... war Gegenstand einer Gartner-Untersuchung. ECIN schreibt dazu im Artikel "Keine Angst vor sozialen Netzwerken":

"(...) Laut einer Analyse von Gartner gehen immer noch viele Unternehmen der Verwendung sozialer Netzwerke aus dem Weg, meist aus Angst vor schlechtem Benehmen innerhalb der Community. Statt ihrer Angst nachzugeben, sollten sie jedoch derartiges Nutzerverhalten vorhersehen und passende Leitsätze zur Regelung solcher Netzwerke formulieren. Denn ihr Einsatz ist durchaus lohnenswert."
"Schlechtes Benehmen" im Intranet? Also, bitte. Werden für Gespräche in den Kaffeepausen auch Grundsätze gegen schlechtes Benehmen erlassen? Intranets sind überwacht und die Urheber "unpassender" Beiträge könnten jederzeit evaluiert werden. Wenn, dann braucht man vor der Inaktivität der Belegschaft Angst zu haben. Eine social networking-Lösung zu installieren, bedeutet nämlich noch lange nicht, dass diese auch aktiv genutzt wird. Es braucht eine sehr gute Lösung und eine noch viel bessere Einführungsplanung, damit sich die Anwendung zum sozialen Netzwerk belebt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:12

06.08.2008

"What's Your Vision of the Future of the Web? "

... wollte Mozilla wissen. ReadWriteWeb publiziert einige der Visionen und fokussiert in dazugehörigen Videos auf den Aspekt "user interfaces". Es gebe wenig, das wichtiger sei als eine optimierte Schnittstelle zwischen Anwender und Internet.

Anbei eines der erwähnten Videos:


Aurora (Part 1) from Adaptive Path on Vimeo.

(Quelle: ReadWriteWeb)

Verfasst von Hans Fischer um 10:26

05.08.2008

Neugestaltung der BCEE-Börsenseiten

Rolotec gestaltet die Finanzseiten der luxemburgischen Banque et Caisse d'Epargne de l'Etat (BCEE) neu und wird die Applikation auch betreiben. Rolotec und Telekurs Financial (Finanzdaten) haben sich in der internationalen Evaluation gegen diverse Mitbewerber durchgesetzt.

Verfasst von Hans Fischer um 16:10

04.08.2008

Hedgefonds-Innenblick

Im Artikel "Die Global Zocker" gestattet Die Zeit einen Innenblick in die Welt der Hedgefonds, porträtiert den hoch erfolgreichen Hedgefonds-Manager John Paulson, verknüpft seine Geschichte mit der Immobilienkrise und zeigt einige Licht- und Schattenseiten dieser unbekannten Welt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:36

Porsche, Manta-Witze und e-Marketing

"E-Marketing im Sog von Web 2.0", titelten wir jüngst und machten auf das Potenzial aufmerksam. Ein wunderbares Beispiel beschreibt Internet World Business im Artikel "Warum Porsche die Mantawitze erfand":

"(...) Porsche-Fans wird ein neues Enthüllungsvideo, das derzeit durch das Internet geistert, wenig Freude machen. Darin gibt kein geringerer als der Komiker Karl Dall zu, in einer Zeit der eigenen finanziellen Krise im Auftrag von Porsche Manta-Witze erfunden zu haben, um sich selbst über Wasser halten zu können. Porsche-Vertriebler Herbert R. erläutert hinter der Schattenwand in breitestem Schwäbisch die Gründe dafür: Manta sei technologisch so mächtig geworden, dass Porsche Gegenmaßnahmen ergreifen musste, um den weiteren Erfolg der Marke zu verhindern.

"Spiegel Online" suchte nach der Enthüllungsgeschichte zum Enthüllungsvideo, telefonierte mit Porsche und Manta und fand eine Auflösung: Zwei Filmstudenten drehten den Clip - ohne Wissen der beiden Automarken - und wollten so testen, wie sich Nachrichten über das Web verbreiten. Karl Dall machte mit, weil er das Projekt lustig fand, der Porsche-Vertriebler Herbert R. ist nichts als Fiktion."


(Quelle: Youtube)

Verfasst von Hans Fischer um 09:19

02.08.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit einer ganzen Serie Gadgets, vorgestellt von Financial Times Deutschland im Artikel "Spionagetechnik - Gadgets für Eifersüchtige". Zur Einstimmung:

"Wenn Misstrauen zu Paranoia wird, hilft nur noch ein Privatdetektiv - oder die Gadgetindustrie. Die bietet Eifersüchtigen inzwischen ausgefeilte Überwachungsmöglichkeiten."

Verfasst von Hans Fischer um 15:46