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09.07.2008

"Wissen, wo das Wissen sitzt"

... unter diesem Titel bringt die FAZ heute einen interessanten und aufschlussreichen Grundsatzartikel über Wissensmanagement und dessen absolute Notwendigkeit für die Unternehmen. Ein häufiger Stolperstein bei der Umsetzung wird wie folgt beschrieben:

"(...) Wissen ist Macht, diese Gleichung gilt im Beruf erst recht. Deshalb neigen wir dazu, es zu horten und zu hüten. (...) Denn eigentlich ist es kaum tragbar, dass ein Geschäft, ein Produkt, ein Arbeitsablauf im Zweifel von einem einzelnen Mitarbeiter abhängt. Vom Computer-Freak zum Beispiel, der sich als Einziger in die neue Software eingefuchst hat. Oder von der Sekretärin, die bewusst dosiert, in welche Zusammenhänge sie andere einweiht und welche sie für sich behält. Unverzichtbar machen sich beide, ob unfreiwillig oder berechnend. Schön für sie, schlecht fürs Unternehmen (...)".
In diesem Kontext wird klar, dass Intranet-Lösungen nicht per se Wissensmanagement-Heilsbringer sein können. Für eine erfolgreiche Einführung braucht es benutzerfreundliche Anwendungen und begleitenden Massnahmen. Der Nutzen liegt auf der Hand: Wird Wissen geteilt und steht in passender Form (= Information), an passender Stelle, zur passenden Zeit zur Verfügung, wird - im wahrsten Sinn des Wortes - kostbare Zeit gespart und qualitativ besser gearbeitet.

=> Siehe auch "Antworten zur Wissensgesellschaft 2.0"

Verfasst von Hans Fischer um 09.07.08 10:54


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