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28.07.2008

Out: Surfverbot am Arbeitsplatz

"Privates Surfen im Job - Verbieten oder Erlauben?", fragt Manager Magazin Online und führt aus:

"(...) Analysten von Forrester bis Deloitte nehmen sich der kommenden Arbeitnehmergeneration - wahlweise Millennials oder Generation Y genannt - an und betonen, wie selbstverständlich die jungen Leute mit Blogs und Wikis umgehen. Ebenso selbstverständlich pfeifen sie auf Hierarchien. Außerdem wollen sie nicht immer im Büro arbeiten, sondern auch von Zuhause oder unterwegs aus."
Was so unangepasst klingt, ist im Kern wahr: Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten werden als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Diese Erfahrung haben u.a. bereits Consulting-Unternehmen machen müssen. Im Posting "Web 2.0: Unternehmen-Nutzen und Talent-Garantie" haben wir u.a. geschrieben:
"(...) Ohne Kommunikationsfreiheit 2.0 suchen sich die Jungtalente nämlich sehr schnell neue Jobs oder sie entfalten ihr Potenzial nur teilweise."
Arbeitgeber sind gefordert, situativ passende Regelungen zu finden. Eine Verbotskultur wird vielen Unternehmen längerfristig nicht gut bekommen. Auf der anderen Seite steht die Gefahr der enthemmten Privatsurferei, -bloggerei, -skyperei-, -networkerei, etc. am Arbeitsplatz. Wobei hier zu sagen gilt, dass es sich dabei um Ausnahmecharaktere oder aber um zu schlecht ausgelastete, respektive unterforderte Mitarbeitende handeln würde. So oder so bleiben die Verantwortlichen in der Pflicht.

Verfasst von Hans Fischer um 28.07.08 10:35