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30.07.2008

"James" checkt Wissensmanagement nicht

PR in Ehren, aber wenn in einer Pressemitteilung "In der Versicherungswirtschaft, die ja nicht den allerbesten Ruf genießt, fehlt ein Wissensmanagement, das objektive Informationen liefert" steht und auf der so propagierten Seite mit "James ist Ihr Wissensmanagement der Versicherungsprodukte" nachgedoppelt wird, dann möchte man den Seitenverantwortlichen zurufen, doch kurz mal die Bedeutung des Begriffes Wissensmanagement nachzulesen und erst dann an die Öffentlichkeit zu treten.

Ps. Definition laut Bukowitz und Williams (1999): «Wissensmanagement ist der Prozess, durch den eine Organisation Wohlstand aus ihren intellektuellen oder wissensbasierten Ressourcen schöpft». Mit dem Wissensmanagement-Verständnis der James-Leute, hat das herzlich wenig zu tun.

Verfasst von Hans Fischer um 16:26

E-Learning in Second Life

Second Life steht nicht mehr im Web 2.0-Berichterstattungsfokus (s. frühere Beiträge). Und E-Learning wurde - fälschlicherweise (s. «Die Technik ist im Zuge der 2.0-Revolution sozial geworden») - massentauglich nie mit Web 2.0 verwoben.

do-it.online bringt unter "Game-Based Learning - Wie lernt man in Second Life und anderen virtuellen Welten?" nun eine spannende Synthese der vernachlässigten Themen:

"(...) Interessanterweise nutzen viele Non-Profit-Organisationen und Universitäten die virtuelle 3D-Welt Second Life als Plattform um Wissen zu vermitteln. Außerdem bekannte Organisationen wie die NASA, die dort per informellem Lernen Wissen über den Weltraum und ihre Arbeit verbreitet. Ansonsten ist das Bild von einer großen Schar kleiner Bildungsanbieter und Berater geprägt. Ein deutsches Leuchtturmprojekt ist die vhs-Goslar, sie hat sogar den renommierten E-Learningpreis eureleA 2008 gewonnen."
Also, wenn selbst die NASA experimentiert, ist unreflektiertes Naserümpfen nicht angebracht. Virtuelle, dreidimensionale Lernumgebungen werden sich als Standard etablieren.

Verfasst von Hans Fischer um 15:36

Cuil-Bashing

Die von ehemaligen Google- und IBM-Angestellten lancierte neue Suchmaschine Cuil wirft hohe Wellen. Gestern haben wir unsere Enttäuschung Verblüffung im Beitrag "Cuil - zahnloser Angriff auf Google" geäussert. Mittlerweile werden sich die Cuil-Verantwortlichen für ihren Google-Angriff die Losung "any news is good news" auf die Fahne geschrieben haben. Es hagelt nämlich Kritik. Spiegel Online fasst einiges davon unter "Wirrwar statt Wissen" zusammen und schliesst mit der Feststellung eines Users:

"(...) Wenn das Ding nicht von ein paar Ex-Googlern aufgemacht worden wäre, würde keiner einen Pfifferling drauf geben."
Nun, das Ei des Kolumbus wurde einmal mehr nicht gefunden. Das Cuil-Bashing passiert aber auf recht bescheidenem Niveau. Die richtig gute Internet-Suchmaschine gibt es nämlich noch nicht. Von der semantischen Erlösung sind wir noch weit entfernt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:22

29.07.2008

Cuil - zahnloser Angriff auf Google

Mit viel Trara wurde gestern der Start vom vermeintlichen Google-Killer Cuil vermeldet (s. Pressemitteilungen). Doch wer den König angreifen will, sollte über entsprechende Mittel verfügen. Cuil (ausgesprochen: "cool"; keltisch für Wissen) überzeugt m.E. aber (noch überhaupt) nicht.

Die Welt sieht das Ganze ebenfalls nicht so blumig wie andere Redaktionen und schreibt im Artikel "Neue Suchmaschine Cuil muss noch viel lernen":

"(...) Das Suchen dauert länger bei Google & Co., der Betrieb ist noch recht wackelig. Und unter der Kategorie "CDU" führt einer der Top-Links bei Cuil zu Ex-Kanzler und SPD-Mitglied Gerhard Schröder."
Detailliert vergleicht searchviews in "Analysis: What’s Cooler than Cuil? Ice Cold – What Today’s New Flawed Search Engine Says about the Future of Search and the Longing for Change" Google und den Herausforderer. Ein wichtiger Satz:
"(...) What Cuil’s shortcomings have done is to highlight where the search industry is already going thanks in part to Google: It’s not about rank anymore, it’s about relevance."
Apropos neue Suchmaschine: Nicht in der Grössenordnung von Google (oder vielleicht irgenwann Cuil) bewegt sich Clusty, bietet aber einen tollen Suchansatz mit automatischer Cluster-Bildung. Einfach mal testen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:20

28.07.2008

"Banken zögerlich beim Einsatz von Web-2.0-Instrumenten"

... schreibt Businessportal24.com, zitiert das Beratungsunternehmen microfin und sieht die Situation recht düster:

"(...) Banken verschenken Chancen für die interne und externe Kommunikation, weil sie kaum Web-2.0-Instrumente einsetzen: (...) Dabei können sie mit ‚User-generated Content’ internes Wissen besser verfügbar machen, die Vernetzung innerhalb des Unternehmens fördern, kollaboratives Arbeiten ermöglichen und auch die Interaktion mit den Kunden verbessern“, erklärt Roland Hölscher, Partner der Unternehmensberatung microfin. Anders als in Branchen wie Pharma oder Reise stecken die Web-2.0-Aktivitäten der Banken noch in den Kinderschuhen, so die Erfahrung der Experten von microfin."
Viele Finanzdienstleister sind aber weit besser als von den Beratern dargestellt. Seit Jahren sind Wikis und Weblogs im Intranet im Einsatz, Versuche mit virtuellen Welten wurden gemacht und Social Networking ist genauso ein Riesenthema wie eMarketing-Analysen für aktuelle oder künftige Adaption. Anbei einige Beiträge zu Finance 2.0.

Verfasst von Hans Fischer um 15:52

Die Muppet Show-Opas stehen auf Web 2.0

Statler und Waldorf, die beiden Opas in der Loge der Muppet Show, sind begeistert vom Web 2.0:

(Gesehen bei Internet World Business; Quelle: Youtube)

Verfasst von Hans Fischer um 13:36

Out: Surfverbot am Arbeitsplatz

"Privates Surfen im Job - Verbieten oder Erlauben?", fragt Manager Magazin Online und führt aus:

"(...) Analysten von Forrester bis Deloitte nehmen sich der kommenden Arbeitnehmergeneration - wahlweise Millennials oder Generation Y genannt - an und betonen, wie selbstverständlich die jungen Leute mit Blogs und Wikis umgehen. Ebenso selbstverständlich pfeifen sie auf Hierarchien. Außerdem wollen sie nicht immer im Büro arbeiten, sondern auch von Zuhause oder unterwegs aus."
Was so unangepasst klingt, ist im Kern wahr: Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten werden als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Diese Erfahrung haben u.a. bereits Consulting-Unternehmen machen müssen. Im Posting "Web 2.0: Unternehmen-Nutzen und Talent-Garantie" haben wir u.a. geschrieben:
"(...) Ohne Kommunikationsfreiheit 2.0 suchen sich die Jungtalente nämlich sehr schnell neue Jobs oder sie entfalten ihr Potenzial nur teilweise."
Arbeitgeber sind gefordert, situativ passende Regelungen zu finden. Eine Verbotskultur wird vielen Unternehmen längerfristig nicht gut bekommen. Auf der anderen Seite steht die Gefahr der enthemmten Privatsurferei, -bloggerei, -skyperei-, -networkerei, etc. am Arbeitsplatz. Wobei hier zu sagen gilt, dass es sich dabei um Ausnahmecharaktere oder aber um zu schlecht ausgelastete, respektive unterforderte Mitarbeitende handeln würde. So oder so bleiben die Verantwortlichen in der Pflicht.

Verfasst von Hans Fischer um 10:35

25.07.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem "Bone Wrist Support" von Gadget.Brando.com.hk für $ 6.

Bone Wrist Support? Nun, halt einfach ein Langzeitcomputerarbeithandgelenkschonungsknochen => s. Rubrikentitel.

bone_support.jpg
(Bildquelle: Gadget.Brando.com.hk)

Verfasst von Hans Fischer um 09:52

Unternehmensspezifische Social Networks

... haben laut ECIN ("Soziale Netzwerke für Unternehmen") ein Marktvolumen von 1,3 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2013:

"(...) Möglich werden soll dies durch sogenannte „White Label Social Networks“, die von Software-Herstellern angeboten werden und individuell an die Unternehmensidentität angepasst werden können. Vor allem in den Bereichen Marketing und Kundenbeziehungs-Management sollen spezifische Enterprise Social Networks dann durch das Zusammenbringen von Beschäftigten, Kunden und anderen Interessengruppen von Nutzen sein."

Verfasst von Hans Fischer um 09:31

24.07.2008

Google's Knol stellt sich Wikipedia (nicht)

Die Abhandlungen über Web 2.0 und den Einfluss auf Konsum, Marketing, Wissensmanagement, Kommunikation, Gesellschaft und weiss Gott noch was alles, sind äusserst spannend. Unter dem Strich bleibt aber die Gewissheit, dass Web 2.0 eine Über-Anwendung hervorgebracht hat: Wikipedia. Der kritischen Stimmen (z.B. "Entwurzelung des Wissens", "Criticism of Wikipedia", "Wikipedia: Kritik") zum Trotz, hat sich Wikipedia neben Google's Suchmaschine in der höchsten massentauglichen Internetsphäre festgesetzt.

Mit Knol dringt Google nun aber in das Hoheitsgebiet von Wikipedia vor. Die Welt schreibt im Artikel " Wissensportale - Google startet Wikipedia-Herausforderer Knol":

"(...) Googles Wissensportal Knol setzt im Gegensatz zum Mitbewerber stark auf den einzelnen Autoren. (...) Die Community hat nicht das Recht, den Artikel zu verändern, sie darf dem Autor nur Vorschläge unterbreiten, (...). Allerdings sind im Gegensatz zu Wikipedia mehrere Artikel zum gleichen Thema möglich, (...). Um möglichst viele Autoren zur Mitarbeit zu bewegen, lockt Google mit Geld. Denn die Schreiber dürfen über Googles Werbeplattform AdSense an den Werbeumsätzen ihres Artikels teilhaben."

Verfasst von Hans Fischer um 11:05

23.07.2008

Zukunfttrends: Technik, Internet, Gadgets & Co.

Cees van Dok, Kreativchef von Frog Design, gibt in einem ausführlichen Interview bei Manager Magazin Online ("Machen, was man will") über verschiedenste Zukunftstrends Auskunft. Nachfolgend einige Quotes:


  • "Wenn die Verbindungsgeschwindigkeit stimmt und es vernünftige Telefone gibt, auf denen man die Seiten auch gut erkennen kann, wird das mobile Internet voll durchstarten. Ich schätze, innerhalb der nächsten zwei Jahre sind wir so weit."

  • "(...) derzeit wächst eine Generation heran, der das Konzept Privatsphäre mehr und mehr fremd ist und die quasi ihr ganzes Leben ins Netz stellt. Ich kann mir sogar durchaus vorstellen, dass künftige Generationen mit dem Konzept Privatsphäre gar nichts mehr anfangen können."

  • "Traditionelle Arten der Kommunikation wie Ton oder geschriebener Text werden mehr und mehr durch Bilder ergänzt werden, die völlig ohne Anmerkungen auskommen und selbst Teil einer Unterhaltung sind."

  • "Mittlerweile aber zählt Funktionalität nicht ausschließlich (...). Vielmehr dreht sich jetzt alles um andere unterscheidende, Identität stiftende Merkmale. Es geht jetzt mehr darum, sich mit den Produkten, die man benutzt, gut zu fühlen."

Verfasst von Hans Fischer um 10:32

22.07.2008

E-Marketing im Sog von Web 2.0

Viele wissen, dass Web 2.0 nicht ein technischer Begriff ist, sondern vereinfacht gesagt für verstärkte User-Interaktion und die veränderte Wahrnehmung des Internets steht. Manager Magazin Online hat dazu im Artikel "Social Commerce - Das Netz-Kaufhaus" geschrieben:

"(...) So wie sich das Internet von der ersten Version zum Web 2.0 entwickelte, verändert sich nun auch das Einkaufen im Netz. Der Kunde wird vom passiven Nutzer zum Berater, Verkäufer oder gar Produzenten. Klick für Klick ergreift er die Macht und stellt damit die herkömmlichen Machtverhältnisse zwischen Unternehmen und Kunden auf den Kopf."
Die Entwicklung wirkt sich massiv auf Marketing aus, wenn Marketing so umfassend verstanden wird, wie es die American Marketing Association in der neuesten Version vom Januar 2008 definiert:"
Marketing is the activity, set of institutions, and processes for creating, communicating, delivering, and exchanging offerings that have value for customers, clients, partners, and society at large."
Nachfolgend einige Pressehinweise zum Thema:
  • Behavioral Targeting mit Zukunftsausblick
    "Systeme für Behavioral Targeting verschaffen Marketern einen Überblick über Kundensegmente, Werbeerfolge und Profitchanchen. Nun sollen sie auch objektive Vorraussagen machen können." (ECIN)

  • Otto bloggt
    ""Die Emotionalisierung des Online-Shoppings und die Einbindung der User ist einer der strategischen Pfeiler unserer Innovationsoffensive E-Shopping 2.0", erläutert Rainer Hillebrand, Sprecher des Otto-Vorstands und verantwortlich für die Bereiche Vertrieb, Marketing und E-Commerce, die Ziele des Blogs." (Internet World Business)

  • Search, Social Media and Brands: Don’t Mess With the Brand Rep – Your Online Rep is Written on Your Superwall
    "Some brand marketers continue to think that online brand management is secondary to their overall reputation management campaigns." (searchviews)

  • Rudelkauf im Live-Shop
    "Um den Herdentrieb zu verstärken, setzt ein Live-Shopping-Anbieter auf den Kauf in der Gruppe. Dann sichert ein Käufer einen festen Preis für alle Mitglieder." (ECIN)

  • Versandhandel: Umsatzbringer Internet
    "Das Versandgeschäft in Deutschland wird in diesem Jahr doppelt so schnell wachsen wie im Vorjahr und damit die klassischen Kaufhäuser weit hinter sich lassen - dank des Internetbooms. Der Onlineverkauf touchiert erstmals die 20-Milliarden-Euro-Grenze und macht den Versandhandel somit fast zum Onlinehandel." (Manager Magazin Online)

  • Email Marketing Benchmark Guide 2008
    "The guide is best suited to those with some familiarity with email marketing and who want to move beyond the basics, ramp up their results, better understand the issues involved or gain awareness of the current position of the industry." (eMail-Marketing-Reports.com)
Auswahl eigener Beiträge:

Verfasst von Hans Fischer um 13:46

21.07.2008

"Der Kampf um das Wissen hat begonnen" ...

... titelt Computerwoche.de und schreibt über Grundlegendes zu Wissensmanagement:

"(...) Der demografische Wandels und der Fachkräftemangel zwingen Unternehmen Strategien zu entwickeln, wie sich das Know-how ihrer Mitarbeiter bewahren und vermitteln lässt."
Als wichtigste Trends werden genannt:
  • Techniken des Web 2.0 halten Einzug im Unternehmen.
  • Der demografische Wandel löst vermehrt Wissenstransfer-Initiativen aus.
  • Die Integration von Echtzeitkommunikation, Telefonie und Kollaboration wird Wissensarbeitsplätze nachhaltig verbessern.
  • Neue Suchtechniken erobern die Unternehmen.
  • Lebenslanges Lernen findet zunehmend dezentral in sozialen Netzen und selbstorganisiert statt.
Weiterführende Informationen finden sich im Fachartikel "Antworten zur Wissensgesellschaft 2.0", in der Blog-Kategorie Knowledge Management und im WM 2.0 Wissensmanagement Wiki.

Verfasst von Hans Fischer um 15:45

Börsentief und EZB-/FED-Unterschiede

Zwei interessante Artikel zur Börsensituation:"Keine Panik an den Börsen" von ZEIT Online und "Was Fed und EZB unterscheidet" von Financial Times Deutschland.

Verfasst von Hans Fischer um 13:36

Presseschau 2.0 (und 3.0) am Montag

Einige Fundstücke aus dem Newsreader-Fundus vom Wochenende und dem heutigen Morgen:

  • Finanzkommunikation - Verloren im Netz
    "Börsen, Banken und andere Finanzdienstleister haben Web-Videos für sich entdeckt und wollen damit neue Kundengruppen erschließen. Doch die ersten Schritte zeigen: Es ist schwer, Videos im Netz zu platzieren, ohne sich zu blamieren und Geld zu versenken." (Handelsblatt)

  • Musiksuchmaschinen: Dem Ohrwurm einen Namen geben
    "Ohrwürmer können gemein sein - diese eine Melodie will nicht aus dem Kopf heraus. Wenn man die Tonfolge irgendwo aufgeschnappt hat, aber weder Titel noch Interpret kennt, gibt es Hilfe im Internet. Spezielle Onlinedienste identifizieren namenlose Lieblingshits." (Manager Magazin Online)

  • Web 2.0 erleichtert Detektiven das Leben
    "Privatdetektive müssen heutzutage oft nicht einmal mehr ihren Schreibtisch verlassen, um den Aufenthaltsort einer Person herauszufinden. Web-2.0-Anwendungen wie Myspace, Twitter oder Flickr sind bei Nachforschungen außerordentlich hilfreich." (derStandard.at)

  • Erfolgreich Web 2.0-Communities aufbauen
    "Wie macht man sein Netzwerk attraktiv, welchen Zeitaufwand verursacht das Management der Community, wie stark soll man die nutzererstellten Beiträge kontrollieren? Mit welchen Messinstrumenten kann man den Erfolg des Projektes objektiv dokumentieren?" (ECIN)

  • Web 2.0 ist veraltet - Es lebe Web 3.0
    "Aus unscharfen und beeinflussbaren Suchmaschinen werden präzise wissenschaftliche Antwortmaschinen, die eigenständig Daten abgleichen und auf Konsistenz prüfen." (ONLINEWELTEN.COM)

  • Chinesische Internetnutzer laut Bericht an der Spitze bei Web 2.0
    "Heutzutage übertreffen die chinesischen Internet-Nutzer nicht nur zahlenmäßig die USA mit 2,7 Stunden täglich – oder kollektiv 570 Millionen Stunden pro Tag, sondern sie verbringen auch mehr Zeit online." (China Internet Information Center)

Verfasst von Hans Fischer um 10:09

18.07.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit den Phone Fingers, erhältlich in den Grössen small, medium, large und extra large, 10 Stk. für € 9.90, gegen Fingerspuren auf den Touchscreens.

Versöhnlicherweise machen wir heute eine Ausnahme und erklären das Gadget für iPhone-Besitzer(innen) mit langen Fingernägeln als brauchbar. Ohne Phone Fingers wollen Touch Screens und lange Fingernägel im Handling nämlich überhaupt nicht harmonieren. No joke.

phonefingers_2.jpg
(Bildquelle: phonefingers.com

Verfasst von Hans Fischer um 15:14

Internet als Lebensmittelpunkt

"Wo die Grenze zwischen einer normalen und einer exzessiven Nutzung liegt, ist schwer festzulegen", schreibt die NZZ im Kontext mit dem Internetkonsum von Jugendlichen unter "Wenn der Computer zum besten Freund wird". Eine interessante Auseinandersetzung mit einem Thema, das für viele Eltern an Bedeutung gewinnt.

Abgesehen von Problembereichen, bildet sich als Folge der verstärkten Internetnutzung durch jüngere Generationen ein neues Medienverständnis heraus, das Schulen, Universitäten und Arbeitgeber zu Anpassungen zwingt. Social Media-Anwendungen wie Blogs, Vlogs, Wikis, Social Bookmarking, Social Networking oder auch Instant Messaging-Dienste gehören zum normalen Kommunikationsspektrum. Potenzial- und Motivationsförderung geht nur unter Einbezug dieser Entwicklung.

Verfasst von Hans Fischer um 09:05

16.07.2008

Tag Clouds von Texten oder Blog-Feeds

Andrea Back, Direktorin des Learning Centers an der Universität St. Gallen, macht in ihrem neuesten Newsletter u.a. auf die interessante Anwendung Wordle.net aufmerksam. Gibt man einen beliebigen Text in das entsprechende Fenster ein, erhält man eine Tag Cloud, deren Layout und Schrift sich individuell anpassen lässt. Als Visualisierung des Inhaltes nimmt sich dies bei längeren Texten sicherlich ganz nett aus. Wordle.net verarbeitet auch Webseiten (wenn sie RSS oder Atom-Feed haben). Nachfolgend die Tag Cloud des Roloblogs:

roloblog_cloud3.jpg
(Bildquelle: Wordle.net

Verfasst von Hans Fischer um 15:50

15.07.2008

Königsdisziplin 2.0 - Social Networking

Im Zusammenhang mit der Web 2.0- und Wissensmanagement 2.0-Berichterstattung haben wir Social Networking regelmässig erwähnt. Nun, die Interaktion in schwach oder stark segmentierten virtuellen Netzwerken kommt dem Web 2.0-Grundgedanken - im Sinne der verstärkten User-Interkation veränderte Internetnutzung - auch am nächsten. Kommt dazu, dass die Risikokapitalgeber den Social Networking-Betreibern (bisher) sehr zugetan waren.

ZDNet schreibt unter "Nutzung von Social Networking am Arbeitsplatz steigt" über weltweite Zahlen und das Gefahrenpotenzial bei der Nutzung am Arbeitsplatz.

Verfasst von Hans Fischer um 13:30

Wissensmanagement-Grüsse aus Österreich

Heute haben wir eine E-Mail vom Know-Center Graz erhalten, die unseren Weblog in gefälligen Worten rühmt und bittet, die von ihnen betriebene "größte deutschsprachige Plattform zum Thema Wissensmanagement! <www.pwm.at>" in unsere Linkliste aufzunehmen.

Linkliste? Nun, wir führen keine Linkliste (Blogroll). Offensichtlich haben die Verantwortlichen unseren Weblog doch nicht so gut angeschaut. Und in der Linkliste von PWM fehlen übrigens sowohl unser Blog als auch das von uns initiierte WM 2.0 Wissensmanagement-Wiki - in das die E-Mail-Absender gestern Werbung zum "Wissenstag Österreich 2008" eingetragen haben.

Wir stellen fest: Es geht um eMarketing. Egal, die PWM-Plattform ist interessant und der Wissenstag Österreich am 3. September sicherlich auch; die Links sind hier ja nun zu finden.

Verfasst von Hans Fischer um 10:37

14.07.2008

"Warum der Mittelstand Web 2.0 braucht"

Computerwoche.de erklärt in "Warum der Mittelstand Web 2.0 braucht" Web 2.0, leitet über zu Enterprise 2.0, Corporate Weblogs, Wikis und Social Networks. Ein umfassender Artikel, der sich angenehm liest und die Notwendigkeit entsprechender Konzeptionen aufzeigt.

Weitere Informationen zur Thematik finden sich unter anderem im Beitrag "Antworten zur Wissensgesellschaft 2.0". Die erwähnten Begriffe werden im WM 2.0-Wiki erklärt und mit Beispielen unterlegt.

Verfasst von Hans Fischer um 09:05

10.07.2008

iPhone mit Steilvorlage für das mobile Internet

NZZ Online stellt die (offizielle) iPhone-Lancierung in der Schweiz morgen in den Kontext zur Etablierung des mobilen Internets und endet den Artikel "Das iPhone verliert seinen Zauber" mit den Worten:

"(...) Am 11. Juli endet das iPhone-Märchen, denn unter den Fängen der Massen wird sich der Zauber verflüchtigen. Nach ein paar Tagen haben sich die Besitzer an die tollen Funktionen gewöhnt. Das mobile Internet verliert den Nimbus eines Erlebnisses und wird zu einer nützlichen Funktion. Auch die Konkurrenten werden nicht tatenlos zusehen, sondern eine ganze Armee von noch besseren Internet-fähigen Mobiltelefonen in den Kampf schicken. Die Preise für das mobile Surfen werden weiter fallen.

Letztlich wird all dies dem mobilen Internet endgültig zum Durchbruch verhelfen und so könnten die seit zehn Jahren gehegten Träume der Telekommunikationsbranche doch noch zur Realität werden."

Wer sich für iPhone-Details interessiert, wird u.a. beim iPhone-Blog fündig. Über "Irrtümer und der Siegeszug von Mobile Internet" kann im Roloblog nachgelesen werden.

Verfasst von Hans Fischer um 15:36

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:22

09.07.2008

"Wissen, wo das Wissen sitzt"

... unter diesem Titel bringt die FAZ heute einen interessanten und aufschlussreichen Grundsatzartikel über Wissensmanagement und dessen absolute Notwendigkeit für die Unternehmen. Ein häufiger Stolperstein bei der Umsetzung wird wie folgt beschrieben:

"(...) Wissen ist Macht, diese Gleichung gilt im Beruf erst recht. Deshalb neigen wir dazu, es zu horten und zu hüten. (...) Denn eigentlich ist es kaum tragbar, dass ein Geschäft, ein Produkt, ein Arbeitsablauf im Zweifel von einem einzelnen Mitarbeiter abhängt. Vom Computer-Freak zum Beispiel, der sich als Einziger in die neue Software eingefuchst hat. Oder von der Sekretärin, die bewusst dosiert, in welche Zusammenhänge sie andere einweiht und welche sie für sich behält. Unverzichtbar machen sich beide, ob unfreiwillig oder berechnend. Schön für sie, schlecht fürs Unternehmen (...)".
In diesem Kontext wird klar, dass Intranet-Lösungen nicht per se Wissensmanagement-Heilsbringer sein können. Für eine erfolgreiche Einführung braucht es benutzerfreundliche Anwendungen und begleitenden Massnahmen. Der Nutzen liegt auf der Hand: Wird Wissen geteilt und steht in passender Form (= Information), an passender Stelle, zur passenden Zeit zur Verfügung, wird - im wahrsten Sinn des Wortes - kostbare Zeit gespart und qualitativ besser gearbeitet.

=> Siehe auch "Antworten zur Wissensgesellschaft 2.0"

Verfasst von Hans Fischer um 10:54

Internet schafft zwei neue Kundenklassen

In "Firmen der Zukunft" zitiert ECIN eine IBM-Studie über die Organisation der Unternehmen der Zukunft und deren Kundenanforderungen. In diesem Kontext wurden zwei wichtige Kundenklassen herausgestrichen:

"(...) Der Studie zufolge haben die Geschäftsführer zwei Kundenklassen beobachtet: der wissenshungrige Konsument und der sozial gesinnte Kunde. Der wissenshungrige Konsument* zeichne sich dadurch aus, dass er umfassend nach allen Informationen sucht und häufig seine Meinung und seine Erwartungen über das Internet mitteilt. Konsumenten werden damit gleichsam zu Produzenten, die innerhalb ihrer Peer-Groups oft eigene Unterhaltung und Werbung gestalten.

(...) Für die sozial gesinnten Kunden wollen die Unternehmen stärker auf die so genannte unternehmerische Verantwortung als wettbewerbliches Unterscheidungsmerkmal setzten. Immer mehr Kunden interessieren sich demnach für das soziale Profil eines Unternehmens und verlangen auch nach moralischen und sozialen Gesichtspunkten einwandfreie Produkte, Services und Lieferketten."

*Web 2.0-Kunde

Dem Thema widmet sich u.a. auch der Artikel "Unternehmen riskieren Umsatzflop ohne Web 2.0" (Pressetext, 9.7.2008).

Verfasst von Hans Fischer um 10:15

08.07.2008

Die beliebtesten Handy-Funktionen ...

... neben dem Telefonieren selber sind laut einer BITKOM-Studie (wird in der Schweiz sehr ähnlich sein):

Handy_Nutzung.jpg
(Bildquelle: BITKOM)

Diese Rangliste wird sich verändern. Mobiles Internet nimmt immer mehr an Fahrt auf. So erfreut sich z.B. auch Telekurs iD mobile, eine von uns entwickelte Börseninformationslösung für den BlackBerry, grosser Beliebtheit. Im Zuge der Marktverschiebungen wird die Applikation nun auch für iPhone-Besitzer angepasst.

Verfasst von Hans Fischer um 08:39

07.07.2008

Web 2.0: Unternehmen-Nutzen und Talent-Garantie

Forbes zeigt im Kommentar von Mike Schaffner ("Why Companies Need Web 2.0") sehr praxisnah auf, wie sich Web 2.0 positiv auf und in Unternehmen auswirken kann. Er zählt nicht nur Anwendungen wie RSS, Blogs, Wikis oder Mashups auf, er illustriert diese auch mit Beispielen.

Nach einem etwas gar familiären Einstieg bringt der Kommentator einen äusserst wichtigen Punkt zur Sprache. Die jüngeren Generationen wachsen mit einem Medienverständis auf, das eine restriktive Kommunikationsinfrastruktur in den Unternehmen schlicht nicht erlaubt. Bloggen, Twittern, Skypen, freier Internet-Zugang & Co. sind für diese jungen Mitarbeiter ein Must:

"(...) The point in all this is that there is a new generation of potential employees and customers that are accustomed to a variety of technologies being available, and they expect to see and use them in the corporate world. Whether and how we deploy these technologies likely will have an impact on our ability to attract new talent to our companies and to find and retain customers.
Eine Tatsache, die insbesondere auch einige Consulting-Unternehmen zu Anpassungen veranlasst hat - oder noch veranlassen wird. Ohne Kommunikationsfreiheit 2.0 suchen sich die Jungtalente nämlich sehr schnell neue Jobs oder sie entfalten ihr Potenzial nur teilweise.

Verfasst von Hans Fischer um 14:37

04.07.2008

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit intelligenter Kleidung, die Stress erkennt (Golem.de, 4.7.2008). Die Wissenschaft in Ehren, aber Stress ist stressig genug, da braucht es nicht noch hämische Hinweise vom eigenen Hemd oder von der Hose.

Serious: Das Geschäftsfeld intelligente Kleider - gelegentlich mit "Wearables" gleichgesetzt -, ist natürlich ein Riesenthema. Einen Überblick gibt z.B. der Wiwo-Artikel "Intelligente Kleidung: Klamotten mit Pfiff" oder diese Fotostrecke von Stern.

Wobei, man sollte das Thema nicht überbewerten. Schliesslich gibt es intelligente Kleidung schon lange ;-)

ruestungen.jpg
(Bildquelle: Wikipedia)

Verfasst von Hans Fischer um 16:30

Semantisches Web - wenn's so einfach wäre

Obwohl Manager Magazin Online meistens als sehr gute Quelle für qualitativ hoch stehende Inhalte dient, ist der Artikel "Semantic Web - das klügere Netz" sicherlich kein Meisterwerk. Nicht nur wird die Funktionsweise von traditionellen Suchmaschinen fälschlicherweise auf das Handling von Metadaten reduziert - die indexieren sehr viel mehr -, sondern auch der Eindruck vermittelt, das semantische Web stehe vor Vollendung. Der Fairness halber sei erwähnt, dass einige Beispiele sehr gelungen die Funktionsweise des Semantic Web erklären.

By the way: Die Idee des semantischen Web geht nicht nur auf Tim Berners-Lee zurück; er forscht nachwievor daran. Über den Stand der Forschungen, und damit über den wirklichen Entwicklungsstand des Semantic Web, gibt u.a. "W3C Semantic Web Activity" mit einer Sammlung an Spezifikationen, Publikationen, Präsentationen und Links zu Diskussionsgruppen Auskunft.

Weitere Artikel zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 09:36

03.07.2008

Börsenkrimi und Räuberpistole

Nicht, weil an der Wall Street offiziell der Bärenmarkt ausgerufen wurde - der Dow Jones Industrial Average rutschte mehr als 20 Prozent unter das Börsenhoch von Oktober 2007. Nein, der Börsenkrimi ist real. Financial Times schreibt im Artikel "Flüchtiger Fondsmanager stellt sich" über die filmreife Flucht des ehemaligen Hedge Fond-Managers Samuel Israel:

"(...) Als Israel seine Haftstrafe im Juni antreten sollte, flüchtete er jedoch und täuschte Selbstmord vor: Eine Polizeistreife fand an der Bear Mountain Bridge nördlich von New York einen auf Israel zugelassenen Wagen. Auf der Motorhaube stand "suicide is painless" - "Selbstmord ist schmerzlos". Von der Bear Mountain Bridge hatten sich in den vergangenen Jahren mindestens vier Menschen in den Tod gestürzt.

Polizei und FBI glaubten jedoch nicht an einen Selbstmord und suchten intensiv nach dem Mann, den sie in einem Steckbrief als "bewaffnet und gefährlich" bezeichneten."

Verfasst von Hans Fischer um 11:17

02.07.2008

IT-Wissen, das niemand mehr braucht

Wer wie wir individuelle Softwarelösungen entwickelt, kommt in Sachen Adaptierung der neuesten IT-Trends nie in Verlegenheit: State of the Art-Einsatz von Konzepten, Technologien und Programmiersprachen sind Grundlage. Es gibt Technologien und Kenntnisse, die im Verlaufe der Zeit über Bord geworfen werden müssen. Manager Magazin Online schreibt dazu in "IT-Kenntnisse fürs Museum":

"(...) Know-how in bestimmten Gebieten wird immer wichtig sein. Dafür stecken IT-Leute auch genug Zeit und Schweiß hinein. Nur dumm, dass sich IT wie andere Technologien immer weiter entwickelt. Schnell ist das, was man voll drauf hatte, nicht mehr so gefragt, wie es einmal war."
Selbstverständlich werden konkrete Beispiele genannt - nur für den Fall, dass IT-Fachleute nachlesen möchten, ob sie noch en vogue sind ;-)

Verfasst von Hans Fischer um 10:36

01.07.2008

Neue UBS-ETFs kotiert

Seit heute werden der UBS-ETF MSCI EMU und der UBS-ETF MSCI World an der SWX gehandelt. Die indikativen Net Asset Values berechnet Rolotec (s. "ETF-Berechnung by Rolotec").

Zum MSCI World-Index (s. auch MSCI Barra) schreibt die UBS:

"(...) MSCI World ist ein weltweit etablierter Aktienindex, der seit 31. Dezember 1969 von Morgan Stanley Capital International (MSCI) berechnet wird. Er berücksichtigt die Aktienmärkte der 23 wichtigsten Industrieländer – gewichtet nach ihrer Börsenkapitalisierung und dient global anlegenden Aktienfonds als Vergleichsindex. US-Titel machen im MSCI World rund 50% aus, die europäischen Länder haben zusammen einen Anteil von rund 34%. Darin enthalten sind Titel der Länder Australien, Belgien, Canada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Hong Kong, Irland, Italien, Japan, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Portugal, Singapore, Spanien, Schweden, Schweiz, Grossbritanien, Oesterreich und den Vereinigten Staaten."

Verfasst von Hans Fischer um 15:09

Auch Google will Fragen beantworten

Jüngst waren Suchmaschinen ("Flash wird auffindbar von und in Suchmaschinen"), sematische Suche ("Web 2.0 ist erst der Anfang") und Suchmaschinenmarketing ("Bessere Suchmaschinen-Platzierung") Themen im Roloblog. Die Häufigkeit hat ihre Gründe: Wir leben im Informationszeitalter und da spielt das Auffinden derselben eine absolut zentrale Rolle - übrigens auch unternehmensintern (s. "Antworten zur Wissensgesellschaft 2.0").

Logisch, steht der Branchenprimus da nicht abseits. Die Welt hält im Artikel "Google krempelt seine Suchmaschine um" fest:

"(...) Google kehrt zurück zu seinen Wurzeln: Der US-Konzern arbeitet derzeit emsig daran, seine Suchmaschine kräftig auszubauen. Statt nach einzelnen Suchbegriffen sollen Internet-Nutzer zunehmend ganze Fragen bei Google eintippen – und eine präzise Antwort erhalten."
Dazu kommen weitere Dienstleistungen, welche das Cyberlife vereinfachen (und im Sinne von Googles Vormachtstellung) vereinheitlichen sollen.

Verfasst von Hans Fischer um 13:20

Flash wird auffindbar von und in Suchmaschinen

"So what?", denken sich einige ob dem Titel. Nun, damit erschliessen sich den Suchenden unendlich viele neue Informationen, die bisher nicht indexiert und daher auch nicht gefunden werden konnten.

Suchexperte und Wired-Mitgründer John Battelle schreibt in "Flash is Searchable" denn auch: " This is a Big Deal." Seine Nachfragen lauten:

"(...) Now, I want to know: how will Flash files be ranked? Any ideas? Adobe is a major competitor to Microsoft in this front. How will Microsoft make Silverlight searchable? And will Google index all both equally? (My take: Oh yes it will. If it does not, that spells trouble in any congressional hearing...)".
Adobe selber schreibt in den "SWF searchability FAQ":
"(...) Adobe is teaming up with search industry leaders to dramatically improve search results of dynamic web content and rich Internet applications (RIAs). Adobe is providing optimized Adobe Flash Player technology to Google and Yahoo! to enhance search engine indexing of the Flash file format (SWF) and uncover information that is currently undiscoverable by search engines. This will provide more relevant automatic search rankings of the millions of RIAs and other dynamic content that run in Adobe Flash Player. Moving forward, RIA developers and rich web content producers won't need to amend existing and future content to make it searchable—they can now be confident that it can be found by users around the globe."
Für unsere Enterprise Search-Kunden ist die Nachricht weniger aufregend. Die Software unseres Partners Fast Search & Transfer schreckt im Bereich der unternehmensinternen Suche weder vor strukturierten, unstrukturierte Daten noch vor rich Internet applications zurück. Wetten?

Verfasst von Hans Fischer um 09:34