« Bessere Suchmaschinen-Platzierung | Hauptseite | Transparenz beim Suchmaschinenmarketing? »
25.06.2008
Wider Community-Hysterie
Logisch, virtuelle Gemeinschaften sind absolut zeitgeistig und wichtig. Geht es um Risikofinanzierungen, haben Jungunternehmer mit Social Networking-Projekten auch mit Abstand die besten Karten. Wer aber glaubt, dass eine Community schnell aufgebaut und Garant für geschäftlichen Erfolg sei, sieht die Welt durch die rosarote Brille. Tausende von virtuellen Communities formieren sich aus einigen wenigen Teilnehmern. Und viele Communities haben zwar ansprechenden Zulauf, generieren damit aber bloss Kapitalerhöhungsbedarf.
Interessant sind die Bestrebungen verschiedener Medienhäuser. Sie reichen von Community-Hysterie bis bis zur totalen Verweigerung. Josef Joffe, Herausgeber der Zeit, gibt in "Klasse, nicht Klicks" einige interessante Gedankenanstösse wie zum Beispiel:
"(...) Aus Community lässt sich Cash machen (siehe Facebook), aber noch nicht Journalismus, jedenfalls kein guter. Wüten und Jubeln machen noch keine Öffentlichkeit".
Verfasst von Hans Fischer um 25.06.08 15:17


