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09.05.2008

Virtueller Friedhof als Social Network

Wer den Titel gelesen hat, wird die Stirn in Falten gelegt haben. Die Sache ist laut Internet World Business ("Tribute: Social Networking für Tote") aber todernst und wurde vom Monster-Gründer initiiert:

"(...) Jeff Taylor geht im Juni mit einer Social-Networking-Plattform für Verstorbene an den Start. Aktiv werden sollen aber natürlich die Hinterbliebenen, die dem Toten im Netz eine Gedenkstätte errichten. Geplant ist nicht nur, dort Traueranzeigen zu veröffentlichen, sondern auch eine Datenbank zu integrieren, in der nach Informationen über Verstorbene recherchiert werden kann. Hauptgeldgeber der Plattform ist das 'Wall Street Journal'."
Wenn sogar die Toten in den Social Networking-Fokus geraten, sollte eine Information über Möglichkeiten von vitalem Interesse sein. Sie finden diese u.a. im Beitrag "Nachhaltiger Erfolg nur mit Social Networking" oder im Kontext mit weiteren Web 2.0-Aspekten im Artikel "Antworten zur Wissensgesellschaft 2.0".

Verfasst von Hans Fischer um 09.05.08 10:58